Die Wache('18) * * und wieder einmal stehen neben dem trügerischen Schein Kriminalbeamte in Dupieux's Komödie im Mittelpunkt, allerdings schaltet der Regisseur hier einen Gang zurück(oder rauf?), die Absurdität präsentiert sich noch trockener und dialogbezogener, was selbst so manchen Fan langweilen könnte
 Der Wachsblumenstrauß * * * guter Marple, mit einer der besten Schlusspointen der Reihe
 Das Wachsfigurenkabinett * * Leni's Stummfilmepisodenhorror bietet zumindest aus heutiger Sicht leichte, ironische Kost vor beeindruckender, expressionistischer Kulisse
 Die Wacht am Rhein * * das Politdrama ist zwar nicht frei von Heroisierung und Patriotismus, dafür aber gut gespielt und recht packend inszeniert
 Wächter der Nacht * * * Unterwelthorrorfantasythriller in schicker Optik
Wächter des Tages * * optisch top, Story wirr und teilweise abwegig
The Wackness * * überraschend reifes Coming-of-Age-Drama mit einem herrlichen Kingsley
Wag the Dog * * * * * in seiner bissigen, erstklassig besetzten und noch lange nachhallenden Satire verweist Levinson sehr unterhaltsam auf das Zusammenspiel von Politik und Medien mit dem Ziel der Massenmanipulation
Wahl der Waffen * * * Corneau's Gewaltdrama um einen Ex-Gangster den die Vergangenheit einholt, atmet den Fatalismus eines Melvilles, nimmt sich viel Zeit für die Figuren und besticht durch seine erlesene Besetzung
 Eine wahre Geschichte * * * wohl der ruhigste und zugleich auch schönste Lynch
 Das wahre Leben * * so einfach ist es im wahren Leben leider nicht, jedoch präsentiert sich das Familiendrama herrlich überspitzt und irgendwo auch wahrhaftig
 Wahre Lügen * * * das stilvoll inszenierte Spiel um Schein und Sein fesselt bis zum Schluss und entlarvt zugleich die GlamourWelt des Showgeschäfts
 Ein wahres Verbrechen * * das Drehbuch ist eine Art "Totalausfall", aber was soll's? - Eastwood setzt sich wieder herrlich selbstironisch ins Bild und allein die Szenen mit James Woods sind 'ne Sichtung wert
 Die Wahrheit * * die Wahrheit ist, Clouzot hat neben einem kritischen Bild gegenüber der damaligen Justiz und Gesellschaft nicht allzu viel zu bieten
 Wahrheit oder Pflicht * * auch wenn das Spiel nicht gerade neu ist, kommt der Film frisch und sympathisch rüber
Die Wahrheit über Männer * * * * * ...und die (ernüchternde) Wahrheit über's Leben - aus der Sicht eines Drehbuchautors, dynamisch, ironisch und sehr originell verpackt
 Die Wahrheit über unsere Ehe * * * das schwermütige, in Rückblenden erzählte Melodram über eine zum Scheitern verurteilte Ehe ist zwar etwas zäh geraten, überzeugt aber durch einen gewohnt brillanten Gabin und vor allem durch die umwerfende Darrieux, deren Wandel vom verträumten Mädchen zur eiskalten Mörderin unter die Haut geht
 The Wailing('16) * * * * in Hong-jin's übersinnlichen Horrorkrimidrama bleibt vieles nebulös, was den gewillten Zuschauer fordert und so den besonderen Reiz ausmacht, fesseln tut die Story, die sich langsam von einer Provinzkomödie zu einem nervenaufreibenen Alptraum wandelt, allerdings auch so
 Das Waisenhaus * * * * perfekter Grusel, der bis zum Schluss zwiespältig bleibt und seine ganze Spannung ohne große Effekthascherei aufbaut
 Wake Up and Die('11) * der mit spannenden Szenen gespickte Horrorflick variiert etwas uninspiriert die Zeitschleifenthematik, was noch mal durch das Ende deutlich wird
Walhalla Rising * * klar, dass Refn's Entdeckung Amerikas etwas stranger ausfällt: allein durch beeindruckende Landschaftsaufnahmen erschafft er einen unheilvolle Atmosphäre, die wie geschaffen ist zum Sinnieren über Ursprung und Mythenbildung
 Der Wald der Trauer * * sinnliche Meditation über die Bewältigung von Verlusten
Wale im August * * * * ein Film, der die Verkömmlichkeit des Lebens deutlich macht, aber nicht deprimiert, sondern dank Davis und Gish ehr die Schönheit des Moments einfängt
Walkabout('71) * * * Roeg's Debüt ist eine in surreale Atmosphäre getauche, komplexe Geschichte über das Zusammenwirken von Zivilisation und Natur und die menschliche Sehnsucht nach ihr
Walk on Water * * hat viel Potenzial, will aber zuviele Themen auf einmal behandeln und verliert so an Kraft und Tempo, dazu wirken einige Figuren und Szenen einfach übertrieben
Walk the Line * * * * tolles Biopic einer Legende, grandios von Phoenix dargestellt, nicht nur für Cash-Fans
 Wall Street('87) * * * das Traurige an Stone's packenden Börsenthriller ist, dass er uns schon vor über 20 Jahren die Augen geöffnet hat...
 Wall Street: Geld schläft nicht * * nicht so fesselnd wie sein Vorgänger und vielmehr an einer Lovestory interessiert, nimmt Stone eine zynisch anmutende Haltung ein, die zwar angebracht scheint, sich jedoch mit dem aufgesetzten Ende beißt
 Waltz with Bashir * * * den dokumentarischen Trickfilm gegen das Vergessen wird man dank der universellen Anwendbarkeit und den aufrüttelnden Bildern nicht so schnell vergessen
 Die Wand('12) * * die beklemmende Depressionsparabel besticht vor allem durch die eindrucksvoll photografierte Naturkulisse und macht die Krankheit unter Einsatz schwermütiger Streichmusik fühlbar
 Wanted('08) * * die rasante Comic-Adaption bietet zwar kaum Story, dafür aber furiouse Actionsequenzen und Jolies Rückenansicht;-)
 A War * * nachdem in der ersten Hälfte der Kriegsalltag realistisch portraitiert wird, folgt in der zweiten ein Mix aus Schulddrama und Justizkrimi, der zwar mit seinen starken Darstellern sehr dicht inszeniert ist, allerdings nicht ganz schlüssig und ausgegoren wirkt
War es die große Liebe? * * ob traurig, märchenhaft oder spannend, die drei Episoden sind alle auf ihre Weise gelungen, bleiben jedoch für sich, ein großes Ganzes gibt es nicht
 The War Zone('99) * * * das mitreißend gespielte Inzestdrama kommt auf ruhigen Sohlen und entfaltet erst später seine volle, bedrückende Intensität
The Ward('10) * schon etwas traurig, dass Carpenter nach fast 10 Jahren Kino-Abstinenz nichts Besseres einfällt, als einen modernen Klassiker von 2003 neu aufzuziehen...
 Warlock('59) * * * * * perfekt besetzter, grandios gespielter psychologischer Western mit viel Spannung und einprägsamen Bildern
 Warlock('99) * lahmer Horror mit netten Effekten
 Warrior('11) * ärgerlich, da wird mit einer Spitzenbesetzung ein stimmiger Vater-Bruder-Sohn-Konflikt aufgebaut, nur um diesen im letzten Viertel für eine amerikanisch-platt-pathetische Heldengeschichte zu opfern, die dazu an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten ist
Warte, bis es dunkel ist * * * kammerspielartiger, durchaus spannender Psychothriller mit Audrey-Bonus
 Warum läuft Herr R. Amok? * * * * in ganz natürlichen Alltagsbildern entlarvt das Drama eine erstarrte, trostlose Gesellschaft und die Verletzbarkeit der menschlichen Psyche
Was bleibt('12) * * nüchterner Mix aus Familiendrama und Generationsportrait
 Was bleibt ist die Erinnerung('15) * * * das chilenische Drama über den Umgang mit den Verlust eines Kindes gefällt vor allem durch seine intelligente Bildsprache, somit kommen auch nur aufmerksame wie geduldige Zuschauer auf ihre Kosten
 Was das Herz begehrt * * guter Start mit herrlicher Situationskomik, verliert sich später jedoch in Längen und Sentimentalitäten
Was der Himmel erlaubt * * natürlich ist in Sirks Melodram alles etwas überdeutlich und rührselig, dennoch verliert die gut besetzte Bourgeoisie-Kritik nicht an Aussage
Was du nicht siehst * * das in unheilvollen Bildern verpackte Psychodrama mit Mystery-Touch überzeugt vor allem durch die jungen Darsteller
 Was geschah wirklich mit Baby Jane? * * * spannendes Psychodrama mit zwei grandiosen Hauptdarstellerinnen
Was gibt's Neues, Pussy? * * toll besetzte und völlig durchgedrehte SexSatire - net ganz mein Fall...
 Was nützt die Liebe in Gedanken * * * eine verträumt-sommerliche Atmosphäre trifft auf eine intensive Story mit starken Darstellern - sehenswert
Was sie schon immer über Sex wissen wollten * * schade, dass nur die Hälfte der Episoden richtig Spass macht
 Was vom Tage übrig blieb * * * Hopkins und Thompson brillieren in Ivory's wertungsfrei erzähltem Drama um einen Mann, der für seine Berufung Freiheit und Liebe opfert
 Was wenn der Tod uns scheidet? * A: egal, genauso egal wie einem die stereotypischen Figuren in diesem soapartig inszenierten Episodendrama sind
 Wassup Rockers * * Clark fordert zum reinen Beobachten auf, dadurch gibt's zwar keine Story, jedoch viel Authentizität
 Wasting Away * die Grundidee ist nicht schlecht, leider macht man nichts daraus
 Watchmen('09) * * * * Snyder adaptiert das KultComic sehr stilsicher und gewohnt brutal, die beklemmende Dystopie wirft dabei Fragen auf, die heute wie damals noch aktuell sind
 Water Lilies('07) * * glaubhaftes Mädchendrama um Freundschaft, Liebe und sexuelle Orientierung
 Waterloo('70) * * * ein hervorragender Rod Steiger und die beeindruckenden Bilder machen dieses Epos aus
 WAZ * Stellan Skarsgård gibt zwar alles, jedoch reicht es leider nicht, um den unterdurchschnittlichen Rest aufzuwiegen
 The Way of the Gun * Action und Darsteller stimmen, der Rest is für'n Arsch... angefangen bei der dt. Synchro...
 We Need to Talk About Kevin * * der kleine Kevin wird hier etwas dämonisch gezeichnet, jedoch regt das von Swinton getragene Drama zur Reflektion über den richtigen Umgang mit psychisch gestörten, "bösartigen" Kindern an
The Weather Man * * ein gut aufgelegter Cage in einem melancholischen, ansprechend in Szene gesetzten Charakterdrama, das sich, trotz seiner hollywoodschen Herkunft, nur kleine Ziele setzt und mit einem wunderbaren Caine aufwartet
 Weekend('67) * * * kunstvoll-provokante Abrechnung mit der Konsumgesellschaft
Weg aus dem Nichts * * ordentlich gespieltes Sozialdrama mit süßer Liebesgeschichte und leichtem Abgang
 Der Weg ins Verderben('56) * * * ein Trucker bricht aus seinem Alltag aus, mit fatalen Folgen - feiner Runterzieher zwischen realistischer Milieuschilderung und Liebesdrama, die dank des zurückhaltenen Spiels von Arnoul und Gabin perfekt fusionieren
 Der Weg nach oben('59) * * * * das grimmige, in kontrastreichen Schwarzweißbildern fotografierte Drama über den Preis des gesellschaftlichen Aufstiegs bewegt auch durch das von Verletztlichkeit geprägte Spiel von Signoret und Harvey
Wege zum Ruhm * * * * * ergreifend, selten kam die Sinnlosigkeit des Krieges besser zur Deutung, Douglas spielt grandios
Das Weib des Pharao * * * * das opulent ausgestattete Stummfilmdrama ist unterhaltsam erzählt und entfaltet zum Ende hin eine ungeahnte Wucht
Weiblich, ledig, jung sucht... * gnadenlos vorhersehbar
 Weichen des Lebens * * * durch die melancholische Geschichte von Jia Zhang-ke führen wechselne Hauptfiguren in großen Zeitabständen, dabei erzählt er eindringlich von der Hoffnung der Chinesen, als sich ihr Land Ende der 90er dem Westen öffnete und von den verheerenden Auswirkungen, die die Globalisierung dann mit sich brachte
 Das weiße Band * * * * das authentische Zeitbild über die Ursprünge menschlichen Fehlverhaltens kommt in edlen Bildern und ist durchweg glaubhaft gespielt
 Die weiße Bestie * * * Fuller's Rassismusparabel entpuppt sich zwar als etwas reißerisch, aber auch als tierisch spannend
Der weiße Hai * * * * * hat nach über 30 Jahren nicht an Wirkung verloren, die Situationsspannung ist einfach umwerfend
 Die weiße Hölle vom Piz Palü * * * das mit beeindruckenden Bildern gespickte Bergabenteuer bietet leider nur eine recht simple Story, so dass es neben packenden Szenen auch viel Leerlauf gibt
Weiße Jungs bringen's nicht * * klasse Spiel zwischen Snipes und Harrelson
 Das weiße Kaninchen * * das Thrillerdrama behandelt das brisante Thema zu platt und wirkt konstruiert, bietet dafür aber auch Spannung, visuelle Originalität und einen verstörend guten Striesow
Die weiße Löwin * * gut inszenierter Thriller, leider wirkt das Finale einfach zu einfach
Das weiße Rauschen * * das Regiedebüt lebt fast allein davon, eine beklemmend-intensive Vorstellung der Krankheit wiederzugeben
 Der weiße Teufel von Arkansas * klar, ein besoffener Matthau als Richter macht natürlich Laune, ändert allerdings nichts an der halbgaren Story, die mit ein paar Kniffen und einem nicht ganz so verfehlten Schluss sogar richtig Potenzial gehabt hätte
 Die weißen Nächte des Postboten * * * das von Laien gespielte, russische Provinzdrama taucht ein in eine sterbende Welt voller morbider Schönheit, dabei unterstreicht es ganz nebenbei den Wert von Heimat und sozialem Zusammenhalt
Weißer Jäger, schwarzes Herz * * etwas zäh, dazu fragt man sich unentwegt, ob es sich beim Hauptcharakter mehr um Huston oder Eastwood handelt...
 Weißer Oleander * * * dem klugen Drama kann man die Hollywood-Wurzeln teils noch ansehen, vor allem gibt's aber ausgefeilte Figuren, sozialkritische Hiebe und großartige Darsteller
 Weißer Terror * * * B-Movie-Ikone Corman inszeniert hier ein realistisches und ungemein fesselndes Rassismusdrama um einen Weißenverführer(klasse: Shatner) und einen unkontrollierbaren Mob, welches nur am Ende etwas unentschlossen wirkt
 Weißer weißer Tag * * * in dem isländischen Drama über den radikalen Umgang mit einem schweren Verlust macht sich die Handlung die schroffe Landschaft und die verschlossenen Menschen zu eigen und erhält durch sie einen entschleunigten, mystischen wie poetischen Ausdruck
 Der weite Ritt * * * * Fonda erzählt nicht viel Neues, jedoch beeindruckt sein Werk durch nüchterne Realität, glaubhafte Figuren und ruhige, teilweise hypnotisierende Bilder
Weites Land * * * * * Wyler bindet soziale wie existenzielle Fragen in einen fesselnden Plot ein, ergänzt diesen mit präzise gezeichneten Figuren, einer erstklassigen Kamera und einer hochkarätigen Besetzung
Welcome('09) * * ernüchternd-bitteres, sozialrealistisches Drama über einen Immigranten in Calais, seine Verzweiflung und das daraus resultierende Wagnis
 Welocme to New York('14) * in Ferrara's Strauss-Kahn-Portrait beeindruckt Depardieu zwar durch seine entfesselte Präsenz, letztendlich entpuppt sich das ausufernde Drama aber als leer und zu weit vom Sujet entfernt
Die Welle * * stimmige Umsetzung des Stoffes in die Gegenwart, wobei neben einigen anderen Sachen, gerade das Ende übertrieben wirkt
Welt am Draht * * außergewöhnlich eingefangener, komplexer, nicht unbedingt spannender, aber packend gespielter Zukunftsthriller, der im zweiten Teil leider zu stark nachlässt
 Wem die Stunde schlägt * * * Wood setzt Hemingway's Roman bestmöglichst, mit dem richtigen Gespür für Bilder und Stimmung um und findet mit Cooper und Bergman, aber auch mit Katina Paxinou die perfekte Besetzung
 Wem gehört die Stadt? * * * perfides Spiel voller Spannung, mit klasse Darstellern und leichter Tragik
 Die Wendeltreppe('46) * * Siodmak's gekonntes Spiel mit Licht und Schatten sorgt für eine schaurige Atmosphäre, leider entpuppt sich die Story als nur ledig spannend und die Läuterung der überzeugend von McGuire dargestellten Heldin wirkt gar aus dem Hut gezaubert
Wenig Chancen für morgen * * * * * ein äußerst spannender Noir und ein Manifest gegen Rassismus zugleich, unterstützt von hervorragenden Darstellern
Wenn der Postmann zweimal klingelt * * das Krimidrama überzeugt vor allem durch Nicholson und Lange
Wenn die Gondeln Trauer tragen * * * * durch den metaphysischen Horrorthriller zieht sich mit Hilfe des schauerlich eingefangenen, morbiden Venedigs eine unheilvolle Atmosphäre, die das mysteriöse und interpretationsreiche Storypuzzle wundervoll ergänzt
Wenn die Kraniche ziehen * * das Antikriegsmelodram aus der Sicht der Heimgebliebenen kommt ganz ohne Frontbilder aus, bleibt aber leider kalt
Wenn die Nacht anbricht * * der Noir spielt teils gekonnt mit dem Zuschauer, bleibt aber vor allem durch seine Härte in Erinnerung
 Wenn Katelbach kommt... * * * Polanski's dritter Spielfilm ist eine grimmige wie schwarzhumorige Studie über zerplatze Lebensträume, wechselnde Machtverhältnisse und die Eskalation von Gewalt, getragen von dem spielfreudigen Cast um Pleasence, Dorléac und Stander
 Wenn Männer fallen * * * in seinem Regiedebüt verflechtet Audiard drei Männerschicksale miteinander und lotet dabei ihr Innenleben auf ungeschönt-ehrliche Weise aus und in dem Cast um Trintignant, Yanne und Kassovitz hat er dafür glücklicherweise die nötige Kompetenz gefunden
Wenn Träume fliegen lernen * * das verträumte Drama bewegt sich nah am Kitsch, macht aber durch die Darsteller und die detailverliebte Ausstattung einiges wieder gut
 Wer den Wind sät...('60) * * solider Justizthriller mit starken Darstellern, aber ohne Überraschungen
 Wer die Nachtigall stört * * * * das Drama um Rassismus und Toleranz erzählt anrührend von einer unbeschwerten Kindheit und deren Ende durch eine hasserfüllte Gesellschaft
 Wer Gewalt sät * * * * heftige Gewaltstudie, spannend und schonungslos
 Wer hat Angst vor Virginia Woolf * * * * * in dem intensiv-bitteren Beziehungsdrama um verpasste Chancen und unerfüllte Träume liefern sich Burton und Taylor einen sarkastischen Schlagabtausch, der seinesgleichen sucht
Wer im Glashaus liebt... der Graben * * sympathisches 68er-Filmchen, das die damaligen Gedanken aufzeigt, nachvollziehbar bleibt und dabei sich selbst hinterfragt
 Wer mich liebt, nimmt den Zug * * * Gefühlsdrama à la francaise - vielschichtig, lebensnah und hervorragend gespielt
Wer wenn nicht wir * * * gutes Schauspielkino, fängt den Zeitgeist ein, eignet sich als Biopic und stellt die Frage, wie man den Kampf kämpfen soll
 Werk ohne Autor * * von Donnersmarck lässt uns neben der Aufarbeitung eines NS-Traumas an dem langwierigen Prozess teilhaben, bei dem ein Künstler zu seiner Kunst findet, punktet dabei mit brillanten Darstellern und starken Momenten, bleibt insgesamt aber zu steril
 Der Wert des Menschen * * getragen von der realistischen Performance Lindons zeichnet das französische Sozialdrama das Portrait eines Verzweifelten, der an seine moralische Grenze gerät
 Western('17) * * * obwohl Grisebach's Geschichte über das männliche Verhalten in der Fremde und das Entfliehen vor der Einsamkeit in der Gegenwart spielt, bietet es sämtliche Ingredienzien eines Western, dabei überträgt sich die Angst vor dem Unbekannten in Form von Spannung auf den Zuschauer
 Westfront 1918 * * * * Pabst's dreckig-beklemmende Schilderung des Alltags an der Front sowie zuhause ist auch ohne den dramatischen Schluss eine einzige, bittere Anklage gegen Krieg
 Westworld * * kurzweiliger Actionflick, der das Potenzial seiner Grundidee nicht wirklich ausschöpft
 What Keeps You Alive * * die glaubwürdigen Darstellerinnen und die coole Kamera fesseln den Zuschauer erstmal in dem "Einsame-Hütte-im-Wald-Szenario, doch leider verläuft der Plot nach anfänglicher Überraschung nach genretypischem Muster
 What the Fuck heißt Redirected? * der um Coolness zu sehr bemühten und dabei einfach nur plump geratenen Actionkomödie fehlt es vor allem an Originalität - Guy, kannst du es ihnen nochmal zeigen?
Whatever Works * * Allen nutzt den für die Rolle des Pessimisten prädestinierten Larry David um seine maliziöse Seite auszuleben, leider gibt der Plot an sich nicht viel her und klingt gar unpassend versöhnlich aus
 Whiplash('14) * * * * das fiebrig-fesselnde Psychodrama stellt die universelle Frage, wie weit man für Perfektion gehen darf oder muss und ob sie das am Ende wert ist - auf jeden Fall taucht man dank der grandiosen Leistung von Teller und Simmons tief in die harte Welt der professionellen Musikszene ein
Whisky mit Wodka * * Dresen über Showbiz, Älter werden, Verlust und Liebe - von allen ein bisschen, aber von keinem genug
The Whistleblower * * Weisz deckt nach einem wahren Fall einen Mädchenhändlerring in Bosnien auf - nicht gerade spannend, aber engagiert, authentisch und ernüchternd
 White Boy Rick * * * die Geschichte des minderjährigen FBI-Spitzels hätte auch der Plot für eine Komödie sein können, zum Glück kristallisiert sich aber das dramatische Potenzial deutlich heraus und findet mit Merritt und McConaughey zwei kompetente Träger des an sich tragischen Stoffes, der kritisch auf die damaligen Zustände in Detroit und die Methoden des FBI blickt
White Deer Plain * * erinnert stark an Dramen von Zhang Yimou, ist aber nie so nah an den Figuren und dazu nur schwer zu durchschauen, wenn auch nicht weniger schön bebildert
White House Down * * ein Bilderbuch-Emmerich - exzessiv explosiv, stumpf, aber nicht ohne Anflüge von Ironie
 Who Am I - Kein System ist sicher * * ein deutscher Genrefilm der mit dem Zuschauer spielt und nach was aussieht? - Jep, wenn auch mit Abstrichen in Sachen Originalität und Spannung
 The Wicker Man('73) * * eigenartig einzigartig, schwarz und konsequent
 Wie ein einziger Tag * * ok, normalerweise würde es für den vorhersehbaren, wenn auch gut gespielten Schmalztopf nur einen Stern geben, den zweiten gibt's für Gena, James und Ulli;-)
Wie ein wilder Stier * * * * * mitreißendes Boxer- und Charakterdrama, in dem De Niro als selbstzerstörerischer, tragischer Held brilliert
 Wie herrlich, eine Frau zu sein * * ganz nach "Schade, dass du eine Kanaille bist" - lässig, italienisch, Loren...
 Wie ich den Krieg gewann * * * köstliche Antikriegssatire mit sinnfreier Handlung und sinnvollen Absichten
 Wie im Himmel * * der Name ist Programm, trotzdem gibt's eine tolle Besetzung und den ein oder anderen Grund zum Schmunzeln
Wie klaut man eine Million? * * nette, teils etwas durchhängende Komödie mit einer, wie immer bezaubernden Hepburn
 Wie Raubkatzen * * kleiner perfider Thriller, elegant gefilmt, attraktiv besetzt und schön böse
 Wie schreibt man Liebe? * * ein Film, der sich um ein Drehbuchkurs handelt, hätte man ein originelleres Drehbuch gewünscht, immerhin ist die Wohlfühlkomödie mit Grant, Tomei und Simmons apart besetzt
Die Wiege der Sonne * * solide Thrillerunterhaltung mit einigen Logiklöchern, aber Snipes und Connery entschädigen
 Wiegenlied für eine Leiche * * * Aldrich's Psychothriller im Stil von "Die Teuflischen" büßt durch kleine Drehbuchschwächen etwas von seiner Spannung ein, lohnt sich aber allein schon wegen der brillanten Besetzung
 Das Wiegenlied vom Totschlag * * Nelson's Intention, das Gemetzel an den Indianern schonungslos und explizit darzustellen, ist zwar lobenswert, wirkt aber durch den heiteren Ton der vorangehenden Abenteuerromanze fehl am Platz
 Wiener Dog * * der titelgebende Vierbeiner führt den Zuschauer durch verschiedene Episoden über den Sinn des Lebens und des Sterbens - während der starke Cast den einen oder anderen berührenden Moment rausholt, sorgt der spezielle Humor nur selten für Lacher
Die Wikinger * * * grobes Epos vor gewaltiger Kulisse mit starker Besetzung
 Wilbur wants to kill himself * * * wunderbare Tragikomödie mit sympathischen Darstellern
Wild About Harry('00) * * schon etwas ausgelutscht, aber mit einem sympathischen Cast und 'ner guten Prise Humor
Wild at Heart * * * Lynch geht in allen in die Extreme: in der Härte, im Kitsch, in der Liebe und im Bösen - ein verzerrtes, kaum zu erfassendes, optisch mitreißendes Roadmovie voller irrer Typen und Überraschungen
 Wild Bill('95) * die Inszenierung wirkt unstimmig, die Story gibt nicht viel her, einziger Lichtblick ist Bridges...und auch der hatte schon bessere Rollen....
 The Wild Boys * * * die trashig-frivole, höchst kreative Suche nach der sexuellen Identität kommt in einem expressionistischen Bilderrausch, der einen bis zum Ende gefangen nimmt
 The Wild Bunch * * * * kluger, ästhetischer Abgesang auf den Wilden Westen mit unvergesslichem Finale
 Wild Tales * * nach der turbulenten und witzigen ersten Hälfte geht es in der argentinischen Komödie etwas gemächlicher und hintersinniger zu, was ja an sich nicht verkehrt ist, hier aber ernüchternd wirkt
 Wild Things * * * die Sex&Crime-Thrillersatire unterhält mit seinem illustren Cast spielend bis zum Schluss, opfert dabei aber hemmungslos seine Figuren für die zahlreichen Wendungen
 Der Wilde * * stimmiges Bikermovie mit einem cool'n Marvin und einem rebellischen Brando
Wilde Erdbeeren * * * * Bergman deutet in seiner Charakterstudie vieles nur an und überlässt das Denken dem Zuschauer, dieser kann sich dazu an einem wunderbaren Sjöström erfreuen
Wilde Herzen * * * das bittersüße Adoleszenzdrama vor politischen Hintergrund konzentriert sich ganz auf seine Figuren, die nebenbei so manche Wahrheit offenbaren
 Das wilde Leben * schön bebildertes, aber oberflächliches Biopic mit einer zwar reizvollen, akustisch jedoch kaum zu ertragenen Hauptdarstellerin
 Wilde Pferde * * Sturges beschreibt vor schönster Naturkulisse und mit aller Zeit der Welt die herzerwärmende Beziehung zwischen einem von Indianern aufgezogenen Außenseiter und einem herumstreunenden Jungen, überschattet wird das harmonische Miteinander von dem Konflikt mit einem Großgrundbesitzer, der sich leider etwas unbefriedigend auflöst
 Das wilde Schaf * * ein Mann macht einen Männertraum wahr, teilweise etwas nüchtern
Der wilde Schlag meines Herzens * * * hervorragendes Psychogramm mit einem Hauptdarsteller, von dem man in Zukunft hoffentlich mehr hört
Die wilden Zwanziger * * * * * Auf- und Abstieg eines Gangsters mit Bezug auf die damaligen Ereignisse, Cagney überzeugt voll und ganz
 Die Wildente('15) * * * * die Verfilmung des Bühnenstückklassikers erinnert mit ihren existenziellen Konflikten, der unmittelbaren Intensität, den gut ausgearbeiteten Figuren und dem kraftvoll spielenden Cast an die Filme Susanne Biers
 Wilder Sommer * * die schwülstige Sommeratmosphäre des italienischen Badeorts überträgt sich unweigerlich auf den Zuschauer, dazu ist das "Kriegs"-melodram mit Trintignant und Drago bestens besetzt, nur das Ende hätte konsequenter ausfallen dürfen
 Wildes Treiben am Quai d'Orsay * * * in Tavernier's flott erzählter Politsatire fliegen einem in dem kafkaesken Regierungsbetrieb die pointierten Dialoge förmlich um die Ohren
Der Wildeste unter Tausend * * * realistisches, konsequentes Charakterdrama in bestechenden Schwarzweißbildern
Wildwechsel * * Fassbinder bringt die Kritik am Bürgertum und dessen Moral in einer (Liebes)geschichte unter, die ein ernüchterndes Ende nimmt
 Willenbrock * * * realistisches Portrait eines Mannes, der plötzlich aus dem Leben gerissen wird - mit klasse Darstellern und einem Augenzwinkern
Willkommen bei den Rileys * * die Story verläuft nach Plan A, Gandolfini, Stewart und Leo geben aber alles
 Willkommen bei den Sch'tis * * * die locker-luftige Komödie sorgt für beste Unterhaltung
 Winchester '73('50) * * * trotz des interessanten Konzepts und den fabelhaften Darstellern ist Mann in seinem ersten Western nicht der ganz große Wurf gelungen, hochwertige Unterhaltung jedoch allemal
 Wind River('17) * * * Sheridan schließt seine American-Frontier-Trilogie in eigener Regie ab und auch hier stehen Menschen vom Rande der Gesellschaft im Mittelpunkt: in Form eines realitätsharten Schneekrimis taucht er tief in die Abgründe eines vom Staat vergessenen Indianerreservats ab
Windhunde * * * intensives Kammerspiel, in dem neben der beklemmenden Atmosphäre, die großartigen Darsteller hervorstechen
Windtalkers * Woo's Kriegsfilmversuch - naja
 Winged Creatures * * starbesetztes Episoden-Drama, klug im Ansatz, jedoch trotz guten Darsteller-Leistungen(Fannings Figur wirkt etwas überzeichnet) nicht mitreißend und zu fast 100% berechenbar
Ein Winter in Michigan * * kleines Independentdrama, welches etwas oberflächlich bleibt, aber mit einem wundervollen Cast daherkommt
Winter's Bone * * so tief wagte sich wahrscheinlich noch niemand in die Backwoods und außer ein paar Ausrutschern strotzt der Sozialkrimi auch nur so vor Authentizität
 Wintermärchen('18) * * * radikales Kino aus Deutschland: Bonny erzählt zwar etwas ausschweifend, aber mit authentischen, super gecasteten Figuren weit ab der gängigen Naziklischees von einer von Orientierungslosigkeit und sexuellen Trieben geprägten Gruppendynamik, welche den Zuschauer immer wieder auf's Neue herausfordert
 Winterschläfer('97) * * * * ungemein faszinierendes, authentisches, unaufdringlich schönes Schicksalsdrama mit einwandfreier Besetzung
 Wir('19) * * so spannend das erste Drittel auch sein mag, hat Peele sich an seinem zweiten Film deutlich verhoben, zu viele Schnitzer weist das vor Symbolen triefende Drehbuch auf, wie der erzwungene Schlusstwist, der rückblickend auch nicht aufgehen mag
Wir müssen zusammenhalten * * als (Tragi)Komödie fällt er durch, aber er arbeitet sauber an Klischees vorbei und bietet einen guten Cast
 Wir sind jung. Wir sind stark. * * die visuelle Kraft, die sich um eine desillusionierte Clique in Rostock-Lichtenhagen aufbaut muss sich gegen den Umstand behaupten, dass man die Figuren kaum zu fassen kriegt, was auch dem teils unglaubwürdigen Verhalten dieser geschuldet ist
Wir sind keine Engel ('55) * * das Drehbuch ist Schrott, dafür entschädigen drei charmante Hauptdarsteller, die mit viel Ironie und schwarzen Humor daher kommen
Wir sind was wir sind * halbgares Familiendrama, welches viel Potential verschenkt... aber zumindest mit einer wirklich düsteren Szene aufwarten kann:-)
Wir waren Helden * * ergreift, erstickt aber im aufdringlichen Patriotismus
Wir wollten aufs Meer * * Hebbeln trägt etwas dick auf, ist zu sehr um Emotionen bemüht, kann aber durch seinen hochwertigen Cast großes Schauspielkino bieten
 Wish I Was Here * * wo in "Garden State" die Knitter und Falten noch mit viel Charme ausgebügelt wurden, fehlt Braff in dieser Familiendramödie leider das Bügeleisen, dazu wirkt vieles zu gezwungen und wirkliche Originalität blitzt nur selten auf
 Wishmaster * *

guter Effekthorror von Craven

Wishmaster 2 - Das Böse stirbt ni * die alte Formel für Fortsetzungen: weniger Story - mehr Blut
 Wishmaster 3 - Der Höllenstein   total affig und billig
Wishmaster 4 - Die Prophezeiung erfüllt sich   allein schon der Wishmaster wirkt ehr wie ein Gegner der Power Ranger
 The Witch('15) * * * das äußerst beklemmend in Szene gesetzte Horrordrama funktioniert bestens als Studie über fanatischen (Aber-)Glauben im 17. Jahrhundert und offenbart erst relativ spät seine wahren Absichten, die zu einem furiosen Abschluss führen
 Within Our Gates * * der älteste erhaltene Spielfilm eines afroamerikanischen Regisseurs ist etwas holprig und naiv erzählt, stellt aber ein ehrliches wie drastisches Dokument über den Rassenhass in Amerika dar
 Wo die grünen Ameisen träumen * * die engagierte Zivilisationskritik kommt etwas spröde daher, besticht aber durch seine erhabenen Bilder
 Wo is' Papa? * * zeitweise etwas lahm, aber dafür herrlich schwarz
 Wohin mit Vater? * * die Odyssee durch das Pflegesystem wirkt nicht immer ganz stimmig, ist aber gut gespielt und weckt durch das Thema an sich schon Interesse
 Wolf('94) * * als Satire auf das Manager-Dasein hat der Streifen vielleicht noch mehr Biss als als reiner Werwolfgrusler, fest steht jedoch, das Nichols seinen Biss hier vollkommen verloren hat
 WolfCop * * die mit einigen Trasheinlagen und praktischen Effekten ausgestattete Werwolfkomödie braucht lange um in Fahrt zu kommen, reizt das groteske Potenzial nicht ganz aus und enttäuscht etwas im Finale
 Wolf Creek * Schocker ohne Schockmomente, schwaches Ende
 Der Wolf hetzt die Meute * * der Unterweltkrimi ist mehr an Milieu und Figuren interessiert, als an einer spannenden Story
 The Wolf of Wall Street * * wenn Scorsese und DiCaprio einfach nur mal auf die Kacke hauen wollen, müsste das so aussehen wie hier - dass man dabei nicht viel mitnimmt, aber sich dennoch 3 Stunden unterhalten fühlt, ist wohl dem oberflächlichen Konzept geschuldet, welches sich am Leben des realen Vorbilds anlehnt
 Wolfman('10) * der Werwolfhorror ist mit Del Toro, Blunt und Hopkins bestens besetzt, nimmt sich aber keine Zeit um seine Geschichte zu erzählen, so mag sich trotz digital aufgehübschter Schauerbilder weder Atmosphäre noch Spannung einstellen
 Wolfsburg * * die Thematik ist veraltet und vorhersehbar, die Inszenierung jedoch recht gelungen
 Wolfskinder('13) * * das Spielfilmdebüt kontrastiert den gnadenlosen Überlebenskampf der Kinder mit schönsten Naturbildern und hält den Zuschauer mit kühlen, sich kaum entwickelnden Charakteren auf Distanz
 Wolfsmilch * * stark gespieltes LoserPortrait, dessen Handlung etwas straffer hätte ausfallen können
 Wolfzeit * * sehr interessantes Konzept, eindrucksvolle Bilder... vielleicht etwas zu kalt
Die Wolke('06) * * die etwas pathetische Lovestory wird zwar von zwei guten Akteuren getragen, rückt aber zu sehr in den Vordergrund und stellt so das eigentliche Thema in den Schatten
Wolken sind überall * * Preminger's kleine Romantikkomödie besticht durch gut aufgelegte Stars und pointierte Dialoge
 Die Wolken von Sils Maria * * * * komplexes Schauspielerdrama, das den Zuschauer unaufdringlich leicht in seine interpretierbare Wolke mitnimmt und dank der fesselnden Performance seiner Darsteller nicht mehr so schnell los lässt
The Woman('11) * * blutig-überspitzte Satire auf patriarchalische Sozialstrukturen
Wonder Boys * * * die Charakterkomödie besticht vor allem durch einen köstlichen Micheal Douglas
 Wonder Wheel * * Allen schwelgt mal wieder mit tollen Darstellern und wunderschönen Bildern in längst vergangenen Zeiten, dennoch erweist sich das Ganze als missglückter Hybrid: für eine Komödie gibt's schlicht zu wenig zu lachen und für ein ernsthaftes Drama ist der Erzählstil zu locker, dazu ist Winslet's hysterische Figur auf Dauer nur schwer zu ertragen
Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies * * der "Zombie-Haifisch-Kampf" sowie die "Splitter"-Szene bleiben wohl haften, ansonsten ein nicht gerade atmosphärischer Fulci
 World Trade Center * * die Katastrophe wird in sinnlichen Bildern nochmal auferlebt, ansonsten aber zu konventionell
 Das Wort('55) * * eine beachtliche Inszenierung und die fabelhaften Darsteller sorgen dafür, dass das Glaubensdrama trotz des langsamen Tempos nie langweilig wird, allerdings enttäuscht das Ende
 The Wrestler('08) * * * * das Verliererdrama geht auf üblichen Wegen, kann aber durch den realistischen Milieueinblick und der glaubhaften Performance Rourkes überzeugen
 Wrong * * * nach "Rubber" setzt Dupieux sein schräges Filmschaffen mit noch mehr surrealen Einfällen und dem selben trocken-verrückten Humor fort und hält dabei gekonnt die Waage zwischen Faszination und Enervierung
 Wrong Cops * * * Dupieux driftet hier mehr ins Komödienfach ab, was ihm etwas die Nähe zum Kunstfilm nimmt und aus ihm eine Art Helge-Schneider-Film macht, Fans des Regisseurs und dessen Humors wird dies aber kaum stören
 Das Wunder von New York * * die kleine, garstige Weihnachtskomödie um zwei Verlierer, die um die gleiche Frau ringen, gefällt vor allem durch das Trio Giamatti, Rudd und Hawkins
Die wunderbare Macht * * Sirk's Klassiker mit Starbesetzung ist immer noch einem GZSZ-Marathon am Samstagvormittag zu bevorzugen
 Der Würgeengel * * Buñuel verdreht, wie in späteren Werken noch grotesker, die Konventionen der High Society und macht hier so symbolisch das "Gefängnis" sichtbar, in dem sie sich befindet und in dem früher oder später der rohe Mensch wieder hervorkommt
Die Wüstensöhne * * neben den soliden Slapstickeinlagen gefällt dieser Streich des Duos vor allem durch die gelungene Situationskomik
 Wut * * * der schonungslose Blick auf die Gewalt in deutschen Schulen stimmt nachdenklich
 Die Wütenden * * * * der dokumentarisch inszenierte Sozialthriller begleitet eine dreiköpfige Polizeiteinheit in einem Pariser Problemviertel und protokolliert wie eine von Grund aus schon aufgeladene Stimmung zur Eskalation führt, dabei bringt das grandiose Schlussbild die prekäre Situation auf den Punkt
 Wymyk * * * auch dem Thema Courage ringt Zglinski in einer eindringlichen Story einleuchtende Erkenntnisse ab, welche er in allegorischen Bildern sublimiert
 Wyrmwood * * der stylischen Zombieaction sieht man kaum an, dass diese nur von Hobbyfilmern am Wochenende produziert worden ist, die originelle Story weist  allerdings diverse Mängel auf

 

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