V wie Vendetta * * * * * die größte Stärke der stilsicheren Comic-Verfilmung ist, das sie ihre Anklage gegen totalitäre Systeme mit viel Herzblut vorbringt, dabei hat der exzellente Cast einen großen Anteil, besonders Portman verleiht dem Plot emotionale Wucht, die hochwertige, wohl dosierte Action rundet das Regiedebüt ab
 Die Valachi-Papiere * * Young bemüht sich bei der Aufarbeitung des Falls des ersten Kronzeugen der gegen die Cosa Nostra aussagte um Authentizität, leider bleiben dabei Spannung und Figuren auf der Strecke
 Valerian * * * Besson verfilmt den Comic-Klassiker, der vermutlich schon George Lucas inspiriert hat, mit großem Aufwand, der sich gelohnt hat, denn in diese vor Ideenvielfalt explodierenden Welt taucht man gerne ein
 Valerie('06) * * nüchtern-reale Demontage einer Scheinwelt, glaubwürdig gespielt
 Vampire Girl vs. Frankenstein Girl * * * Special-Effects-Künstler Nishimura bietet nach "Tokyo Gore Police" auch hier wieder ein Fest für Fans des absurden und grenzenlos übertriebenen Trashes
 Vampyr * * * * die einzigartige Atmosphäre, die aus den beklemmenden, technisch beachtenswerten Einzelszenen resultiert, hilft über die etwas simple Story hinweg
 Van Gogh('91) * * Pialat beleuchtet die letzten Monate des Malergenies, dem der große Erfolg bis zu seinem Tod verwehrt blieb, dabei überzeugt der lose strukturierte Film mehr als lebendiges Zeitbild als als Charakterstudie
The Vanishing('88) * * * * * der subtile Psychokrimi geht unter die Haut und bleibt lange im Gedächtnis
Der Vater meiner Kinder * * realistisches, unsentimentales Drama über einen überforderten Filmproduzenten und eine Familie, die sich neu finden muss
 Vaterland('94) * die oberflächliche TV-Adaption des Harris-Romans bleibt weder der Vorlage treu, noch wird sie dieser gerecht, selbst die fesselnden Passagen wurden nicht übernommen und durch simple Spannungsmechanismen ersetzt
Vengeance('09) * * Johnnie To lässt es wieder mal auf hohem ästhetischen Niveau krachen, sorgt dabei mit Hallyday's Figur und originellen Actionszenarien für Abwechslung
 Vera Cruz('54) * * * ein herrlich-perfides Spiel zwischen Cooper und Lancaster, schmutzig und actionreich
 Vera Drake * * * Leigh's authentisches Zeitbild beinhaltet eine subtile Charakterstudie und hinterfragt zugleich die bürgerliche Scheinmoral
 Die Verachtung * * * * das stilvoll inszenierte Beziehungsdrama macht die Vergänglichkeit der Liebe nur allzu deutlich und kritisiert zugleich die Kommerzialisierung des Films
 Verblendung('09) * * * trotz seiner stolzen Laufzeit wird der abgründige Thriller aus Schweden nie langweilig, dazu machen die Darsteller, gerade Rapace, ihre Sache sehr gut
Die verborgene Festung * * * auch in diesem sehr unterhaltsamen Abenteuer finden sich kurosawatypische Themen wie Macht, Loyalität und Gier wieder
 Das verborgene Gesicht * * * es ist immer wieder erstaunlich, wie man allein mit einem guten Drehbuch und den einfachsten Mitteln etwas so Fesselndes wie diese kolumbianische Thrillerperle erschaffen kann - allein das hektische, etwas unklare Ende trübt den Genuss
 Ein verborgenes Leben('19) * * * Malick begleitet mit einem namhaft-deutschen Cast den österreichischen Wehrdienstverweigerer Franz Jägerstätter auf seinem steinigen Weg, dabei geht er dem inneren Konflikt zwischen moralischer und familiärer Verantwortung sowie dem Grund für den Widerstand auf typische Malick-Art nach
 Verboten('54) * * etwas dröge geratenes Drama um eine Fehde zwischen zwei Familien auf Sardinien
Der verbotene Schlüssel * * * * atmosphärischer Südstaatengrusel mit genialem Schluss
 Verbotene Spiele('52) * * * Clément erzählt eine bittere wie berührende Geschichte über den Umgang von Kindern mit Verlusten und entlarvt zugleich bornierte Bauern, die die Religion nur noch als Fassade nutzen
 Verbrechen und andere Kleinigkeiten * * * die kluge, teils recht bittere Komödie setzt sich neben den allentypischen existenziellen Fragen mit der Moral auseinander, für Witz und Charme sorgt er wieder selbst
 Verdacht('41) * * * großartig wie die ganze Spannung aus Grants unberechenbarer Figur gezogen wird, leider fällt das Ende etwas lasch aus
 Verdammnis('09) * * der Mittelteil der Trilogie wirkt etwas verloren, bringt die Figuren aber voran und macht Lust auf das Finale
Verdammt in alle Ewigkeit * * * packendes Portrait verlorener Seelen mit fabelhafter Besetzung
 Verdammt sind sie alle * * * das großartig besetzte Gesellschaftsdrama nimmt sich nicht nur das Liebesthema vor, sondern stellt sich auch existenziellen Fragen und gibt sich dabei realistisch wie ernüchternd
 Verdammt zum Schafott * * solider Justizthriller mit einer großartigen Annie Girardot... am Ende wird's imo etwas bunt
 Die Verdammten des Krieges * * * emotional packendes Kriegsdrama über Zivilverbrechen und die Courage, diesen zu entgegnen
 The Verdict('82) * * * Newman vs.die Mächtigen - etwas zäh, jedoch brillant gespielt und entlarvend gegenüber Justiz und Gesellschaft
 Das verflixte 7. Jahr * * * der frivole Komödienklassiker von Wilder macht auch nach über 60 Jahren noch Spaß, das Erzähltempo ist flott, das männliche Geschlecht wird gehörig durch den Kakao gezogen und Monroe hat ihre legendäre Kleidszene - Chapeau!
 Verflixte Gastfreundschaft * * * hier legte Keaton sein Hauptaugenmerk erstmals auf die Story, was schon die düstere Exposition deutlich macht, danach geht's aber wieder mit versponnenen Gags und waghalsigen Stunts gewohnt locker zu
 Verflucht bis zum jüngsten Tag * * * * in Ritt's fesselnden Thrillerdrama um eine Gruppe Bergwerk-Saboteure lässt sich über Recht und Gerechtigkeit sinnieren, es überzeugt aber auch durch starke Charaktere, große Darsteller, eine ambitionierte Aufklärung der Missstände und den überraschend-bitteren Schlussakt
 Das verfluchte Haus * * * Petri verpackt seine Kritik an der Ökonomisierung der Kunst passenderweise in einen fragmentiert erzählten Kunstfilm, dessen Mysterykrimistory mit einem verrückt werdenden Nero in der Hauptrolle seinen ganz eigenen Reiz entwickelt
Verfluchtes Amsterdam * * * die solide Achtzigerjahrecrimestory peppt Dick Maas mit gepflegter Action, viel Blut, schwarzen Humor und markigen Sprüchen auf
 Verfolgt('47) * * der psychologische Western macht durch die Einleitung viel Spannung zunichte, dazu agieren die Figuren oft befremdlich
 Der Verführer läßt schön grüßen * * * Caine als süffisanter Womanizer mit einer ganz eigenen Einstellung zu den Dingen ist schon ein einziges Vergnügen, dass Gilbert seinem Helden treu bleibt und gar nicht erst versucht, dessen Verhalten zu rechtfertigen, macht die Gesellschaftssatire zu etwas Besonderen
 Die Verführten('17) * * * Coppola's Remake fängt die aufgeladene Atmosphäre perfekt in schwülen, grobkörnigen Bildern ein, erzählt dabei von heuchlerischer Enthaltsamkeit, fatalen Verführungskünsten und die nicht zu unterschätzende Stärke des weiblichen Geschlechts
 Verführung einer Fremden * * eine trashige Story mit sexy Stars in einer unstimmigen Hochglanzinszenierung - why not?:-)
 Vergebung * * die Auflösung fällt rein storytechnisch etwas uninspiriert aus, wenn auch nicht spannungslos, hat man insgesamt etwas mehr erwartet
Die Vergessenen('50) * * * * * in nüchternen Bildern erzähltes Straßenportrait - authentisch, zeitlos, grandios
 Die Vergessenen('04) * schwacher "Bunny Lake"-Verschnitt
Vergiss Amerika * * * erfrischendes Drama um Zunkunftsträume und -pläne, lebensnah und hervorragend gespielt
Vergiss mein nicht!('04) * * * * wer "Adaption" mochte, sollte hier unbedingt zuschlagen, kommt zwar net ganz an den Jonze ran, ist aber allein schon durch Carrey 'ne Sichtung wert
 Verhandlungssache * * * * großartiger Thriller in dem sich Spacey und Jackson ein einwandfreies Kammerspiel liefern
 Verhängnis('92) * * in dem gefühlsintensiven Erotikdrama um eine folgenschwere Affäre wirken nicht nur die Sexszenen übertrieben...
 Eine verhängnisvolle Affäre * * der Alptraum für Fremdgeher, auch wenn's am Ende etwas übertrieben wird.....
Eine verheiratete Frau * * als Beziehungskiste getarnter Kunstfilm über die Beeinflussung von Mode und Werbung auf die Gesellschaft - interessant
 Das Verhör('81) * * * * hervorragend gespieltes, dicht inszeniertes Kammerspiel
Die Verlobung des Monsieur Hire * * die Studie einer Obsession kommt auf leisen Sohlen, bietet einen guten Twist und mit Michel Blanc einen glaubhaften Hauptdarsteller
 Der Verlorene * * * Lorre's einzige Regiearbeit fällt sehr düster, schwermütig und auch etwas langatmig aus, hinterlässt aber, auch weil er selber in der Hauptrolle eine eindringliche Performance gibt, bleibenden Eindruck
 Die verlorene Ehre der Katharina Blum * * * provokante, zeitlose Medienkritik, zuweilen recht packend und gut besetzt
Der verlorene Sohn('09) * * interessanter Konflikt in einer ordentlichen Inszenierung, nicht makellos, aber recht spannend und gut gespielt
 Der verlorene Sohn('18) * * * mit einem großartigen Ensemble erzählt Edgerton in seiner zweiten Regiearbeit von der zerbrechenden Beziehung zwischen einem Prediger und seinem homosexuellen Sohn, hat dabei Empathie für beide Seiten übrig und bezieht das unheimliche Thema "Homoheilung" mit ein
 Das verlorene Wochenende * * * * Wilders authentisches Trinkerdrama mit einem großartigen Milland gehört wohl zu den besten Beiträgen Hollywoods zu dem Thema, erst recht für die Zeit
Das Vermächtnis der Tempelritter * * etwas lahm, aber solide Unterhaltung für den Sonntagabend
Das Vermächtnis des geheimen Buches * * steht dem Vorgänger in nichts nach, bringt sogar etwas Witz mit rein
 Vermißt * * politisch engagiert und toll von Lemmon gespielt, jedoch teilweise etwas fade
 Verrat im Fort Bravo * * der recht spannende Western mit gut ausgearbeiteten Figuren hätte etwas Besonderes werden können, ist dafür aber nicht konsequent genug
Verratene Freunde * * das interessante Thema und der gute Cast wirken etwas durch die überkonstruierte Handlung und das bemüht-korrekte Ende verschenkt
Ein verrücktes Paar - Alt verkracht und frisch verliebt * * * Lemmon und Matthau zeigen das sie es noch drauf haben, zwar albernd aber lebensnah
 Ein verrücktes Paar - Der dritte Frühling * * ein etwas lahmer Aufguss, für Fans aber ok
 Der verrückte Professor('63) * * sympathische, sehr unterhaltsame "Jekyll & Hyde"-Variante, die ganz auf einen herrlichen Jerry Lewis zugeschnitten ist
 Versailles('08) * * * kleines Drama, großer Wirkung - Depardieu spielt sehr überzeugend, jedoch die hilflosen Augen des kleinen Max's sind einfach herzzerreißend
Verschwinde von hier * * sehr niedlich, mit (vielleicht zu)vielen sympathischen Figuren
 Das Verschwinden der Eleanor Rigby * * * - "Them" zeigt den Kampf um die Beziehung aus Sicht von beiden Partnern, eindringlich verkörpert von Chastain und McAvoy - frappierend gut ist dabei die Tatsache, dass der Fokus auf der Beziehung liegt und nicht auf dem dramatischen Hintergrund für das vorzeitige Ende dieser
Das Versprechen * * * diese Verfilmung des Stoffes besticht, trotz spürbarer Amerikanisierung, durch eine starke Besetzung und das Roman-Ende
Das Versteck('78) * * * Beyer beobachtet präzise die verschiedenen Stationen der Beziehung, die durch Krug und Hoffmann stark an Intensität gewinnen
Der versteinerte Wald * * * * * herrliche Charaktere, gespielt von grandiosen Darstellern, treffen auf großartige Dialoge
 Versus * * * * absolutes Splatterfuntrashfest im coolen Look
Vertauschtes Glück * * der Krieg zwischen Davis und Astor ist schon unterhaltend, da schaut man auch etwas über die unglaubwürdigen Wendungen hinweg
Vertigo - Aus dem Reich der Toten * * Hitchcock's psychologischer Thriller vermag zu fesseln, zumindest bis zum erzählerischen Bruch, das Ende missfällt auch etwas...
Vertrag mit meinem Killer * * Kaurismäki findet für seine skurrile Geschichte mit Léaud einen äußerst passenden Protagonisten
Vertrauter Feind * gute Ansätze ersaufen hoffnungslos in Klischees....und Ford kann ich eh net ab;-)
 Die Verurteilten * * * * * wohl einer der besten Knastfilme, feinfühlig inszeniert und grandios gespielt
 Der Verwegene * * * selten fängt ein Western die damalige Zeit so nüchtern-realistisch ein, dazu ist Heston in Höchstform
 Verwegene Gegner * * durchaus fesselnd, nicht nur wegen einem gewaltigen Quinn
Very Bad Things * eine schwarze Komödie, die zwar schön schwarz, aber nur selten komisch ist
Verzeiht mir * * Maïwenn verarbeitet mit dem intensiven Drama ihre eigene Beziehung zu ihrem Vater - in dessen Haut ich nicht stecken will;-)
V/H/S * * fünf Found-Footage-Episoden plus enttäuschender Rahmenhandlung: 1.vorhersehbar, ironisch 2.schockierend, rätselhaft 3.cool 4.gruselig, infam 5.gut getrickst, voraussehbar
Vic + Flo haben einen Bären gesehen * * einen Sinn oder gar der Titel erschließen sich nicht, jedoch gehört die garstige Außenseiterballade zu der Art von Filmen, in denen alles möglich zu sein scheint und jede Szene Überraschungspotenzial hat
 Vice: Der zweite Mann * * * mit einem spielfreudigen Cast schildert McKay wie schon in "The Big Short" ironisch-überhöht und gut veranschaulicht die verheerenden Machenschaften von Cheney und seinen Schergen, dabei konzentriert er sich auch auf dessen private Seite, so dass dieser nicht zum Monster deklariert wird, sondern zum skrupellosen Machtmenschen, der einfach die Chancen nutzte, die ihm das System bot
Vicky Cristina Barcelona * * * Allen über chronische Unzufriedenheit, Beziehungsmodelle und Barcelona, garniert mit bezaubernden Darstellern
 Viktor und Viktoria('33) * * auch diese frühe Genderkomödie trifft trotz charmanter Darsteller und flotter Regie nicht ganz meinen Geschmack
 Victoria('15) * * * * * Schipper's filmisches Experiment geht voll auf: sein Mix aus Lovestory, Heist-Movie und Großstadtballade lässt den Zuschauer nicht eine Minute los, sorgt mit kleinsten Mitteln für hohe Spannung und große Emotionen
 Videodrome * Cronenberg entwirft für seinen Noir-Krimi über Wahrnehmung und Medienverwahrlosung einen exzessiven Bilderrausch, der später nur noch erdrückend wirkt und das inhaltliche Potenzial verspielt
Vidocq * * die gewöhnungsbedürftige Optik liefert schöne Bilder und rettet den Film vor dem Durchschnitt
Viel Lärm um nichts * * * sehr unterhaltsame Shakespeare-Adaption mit einem spielfreudigen Cast, einer sommerlich-heiteren Atmosphäre und spritzigen Original-dialogen
Vielleicht lieber morgen * * * erfrischendes wie vielschichtiges Teenagerdrama, das sämtliche Klischees und Peinlichkeiten umgeht, sehr nah an seinen Figuren ist und dabei einfach nur echt wirkt
 Vier Fliegen auf grauem Samt * * dank originellen Regieeinfällen und einem gewissen Unterhaltungswert kann man Argento's Psychothriller die hirnrissige, mit Längen durchzogene Story durchaus verzeihen
 Vier Freunde('81) * * kleines Drama um Liebe, Leben und Freunde mit schönem SixtyFeeling
 Vier im roten Kreis * * * * wie schon in anderen Melvilles durchdringt das Gangsterdrama eine sachliche Kälte und zeichnet sich durch feine Spannung, großartige Darsteller sowie dem typischen Fatalismus aus, der einem hier am Ende die Kehle zuschnürt
 Vier Minuten * * das Frauendrama kommt nicht ohne Schwächen, aber mit zwei herzblütigen Hauptdarstellerinnen
 Vier Pfeifen Opium * * * an sich sehr gut, nur gefällt mir Audie Murphy hier genauso wenig wie Fraser im Remake
 Die vier Söhne der Katie Elder * * mit Wayne, Dean, Kennedy und einem jungen Hopper großartig besetzter, leicht überdurchschnittlicher Edelwestern
Vier Töchter räumen auf * * der Witz, der zumindest gut besetzten Komödie(toll: Claude Rains), ist genauso angestaubt wie deren Botschaft
 Die Vierhändige * * * starker Genrefilm-Beitrag aus Deutschland, spannend in einem außergewöhnlichen Look erzählt, mit finaler Überraschung inklusive
 Der vierte Mann('52) * * kleiner, schön verzwickter, harter Noir mit tollen Darstellern
Vierzig Gewehre * * * * Fuller's Western war mit seiner visuellen Originalität und den ungewöhnlichen Storyelementen eine Inspiration für Leone, auch hier wäre ein fünfter Stern drin gewesen, wenn man nicht das radikale Wunschende des Regisseurs verpfuscht hätten
 Vigilante - Bis zum letzten Atemzug * * das Thrillerdrama über eine Frau(intensiv: Wilde), die andere Frauen aus der häuslichen Gewalt befreit, bleibt gerade in der verschachtelt erzählten ersten Hälfte spannend, im letzten Viertel ist dann aber doch die Luft raus
 The Village * * kein neues "The Sixth Sense", jedoch ist die Überraschung zum Ende hin trotzdem gelungen
Vincent, Francois, Paul und die anderen * * * unspektakuläre, aber wirkungsvolle Charakterstudie mit großartiger Besetzung
 Vinyan * * * das in verregnet-düsterer Urwaldatmosphäre spielende Beziehungsdrama(überzeugend: Béart und Sewell) benutzt seine symbolstarken Bilder(Kamera: Benoit Debie) und die immer surrealer werdene Story um das Psychogramm einer traumatisierten Mutter zu zeichnen
 Violent Cop('89) * * in der japanischen "Dirty Harry"-Version setzt sich Kitano selbst cool in Szene, sein Film ist dabei noch zynischer und brutaler, aber leider auch nicht gehaltvoller 
 Virgin Mountain * * Kári's vierter Spielfilm ist ganz im Stil seiner lakonischen Vorgänger gehalten, der Plot ist zwar recht einfach gestrickt, dank des liebenswerten Helden fiebert man aber mit dessen Schicksal mit
The Virgin Suicides * * eigenartig-verträumtes Spielfilmdebüt über die Unterdrückung des Freiheitswillens und die Mystik junger Frauen
Viridiana * * * geistreich inszenierte Satire auf Bürgertum und kirchliche Moral
 Virtuosity * hohler Cyberactioner, der sein inhaltliches Potenzial ungenutzt lässt
 The Visit('15) * * * M. Night Shyamalan legt ein kleines fieses Stück Familienhorror mit einigen verrückten Szenen vor, dabei überzeugt nicht nur der obligatorische Schlusstwist, sondern auch die feinfühlige Charakterisierung der Hauptfiguren sowie das natürliche Spiel der Kinderdarsteller
 Visitor Q * * * * vielschichtige Gesellschaftssatire, herrlich grotesk für Freunde des speziellen Humors
 Viva Maria! * * Malle lässt es ordentlich krachen, verteilt ein paar Spitzen und weiss mit einem bezaubernden Duo gut zu unterhalten
Viva Zapata! * * glaubhaftes Bild der damaligen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Mexiko, allein schon wegen Brando und Quinn sehenswert
 Vive la France('13) * an Sten(ja, er wird wirklich so geschrieben, kommt glaub' ich aus dem Schwedischen): Vielen Dank für deinen gut gemeinten Film-Tipp, aber bitte halte dich in Zukunft etwas zurück;-P
Die Vögel * * * ein Klassiker des Horrorgenres, bemerkenswert allein schon wegen der dichten Atmosphäre und der bewundernswerten Tricktechnik
 Vogelfrei('49) * * Walsh's Westernversion seines Klassikers "Entscheidung in der Sierra" ist durchaus gelungen, wenn auch nicht ganz so mitreißend wie das Original
 Vogelfrei('85) * * * interessant ist Varda's tristes Freiheitsdrama allein schon durch die Form: durch kurze Berichte der Nebenfiguren lernen wir die Protagonistin aus deren Perspektive kennen, was mehr über die Menschen selbst aussagt als über die nach absoluter Freiheit strebende Vagabundin
Die Vogelscheuche('83) * * * präzise beobachteter Jugendfilm, ein kraftvoller Appell für mehr Courage 
 The Voices('14) * * Satrapi entführt den Zuschauer in Jerry's rosarote Welt, zwar nicht ohne Längen, aber mit schwarzen, gut verträglichen Humor
 Voll frontal * * wohl ehr voll verarscht - Soderbergh hält einen zwar geschickt bei Stange, mitnehmen tut man aber nichts
 Vollblüter * * * das kühl-ironische Drama über eine Mädchenfreundschaft, die eine tödliche Dynamik entwickelt bleibt durch die aparte Inszenierung, den überraschungsreichen Storyverlauf und seinen Sinn für Sarkasmus bis zum Ende höchst unterhaltsam
 Vollmondnächte * * Rohmer beobachtet mit Feingefühl das Treiben einer orientierungslosen jungen Frau, charmant dargestellt von Ogier
 Volver * * Almodóvar portraitiert mit viel Herz und einer wuchtigen Cruz die spanische (feminine) Arbeiterschicht und untersucht die Bedeutung von Aberglauben für diese, erzählt dabei jedoch etwas langatmig und dissonant
 Vom Atmen unter Wasser * * wirkt nicht immer ganz stimmig und überzeugend, insgesamt aber ein guter Beitrag zum Thema
Vom Teufel geritten * * das Westerndrama bringt den Geschwisterkonflikt packend rüber, was auch dem intensiven Spiel Cassavetes zu verdanken ist, leider wirkt das Finale mehr als aufgesetzt
 Vom Winde verweht * * * groß angelegtes Familien-Epos mit viel Herzschmerz
Von Angesicht zu Angesicht('67) * * * * * packende Charakterstudie im stimmigen Westerngewand, großartig von Volonté und Milian gespielt
Von Angesicht zu Angesicht('76) * * Bergman's psychologisches Drama erweist sich als etwas uninspiriert und zäh, dazu kommt ein ungewohnt milder Ausgang, Ullmann gefällt
 Von großen und kleinen Haien * * * der Brasilianer Mendonca Filho entwirft hier ein unaufgeregtes Portrait der isoliert lebenden Oberschicht seiner Heimat und konzentriert sich dabei teils recht beklemmend auf die Stimmungen im Alltag, die von Einsamkeit und Angst geprägt sind
 Von jetzt an kein zurück * * der etwas lehrhaft geratene Blick auf die gesellschaftlichen Missstände der 60er Jahre hat intensive Momente, geht insgesamt aber mit den Charakteren auf Distanz
 Von Löwen und Lämmern * * das ambitionierte Politdrama erzählt zwar nichts Neues, bringt seine Argumente aber wirkungsvoll hervor
 Von Mäusen und Menschen('92) * * * trotz leichten Abweichungen überträgt diese Umsetzung sehr gut den Geist der Vorlage und berührt durch den gut gewählten Cast
 Von Menschen und Göttern * * * die auf wahren Begebenheiten beruhende, in atmosphärische Alltagstableaus gebettete Tragödie untersucht die Auswirkungen einer Extremsituation auf den Glauben einzelner Individuen und macht begreiflich, wie diese aus Gott Kraft schöpfen können
 Von morgens bis Mitternacht * * * der kleine Film über die großen Verlockungen der Welt überzeugt durch seine skurrilen Bilder
Von Reisenden und Magiern * * * kleiner Selbstfindungstrip vor prächtiger Landschaft
 Vor der Morgenröte * * das unaufgeregt erzählte Portrait über die letzten Monate Zweigs im brasilianischen Exil gefällt durch stimmige Bilder und einen großartigen Harder in der Hauptrolle, verpasst es allerdings eine Sicht auf das Gefühlsleben des Schriftstellers zu eröffnen
 Vor Einbruch der Nacht * * gewohnt kühl und gesellschaftskritisch schaut Chabrol auf einen angesehenen Bürger, der zum Mörder wird und an seiner Schuld verzweifelt, weitaus ansprechender und gehaltvoller wurde das Sujet allerdings fast 10 Jahre früher von Lautner in "Der siebte Geschworene" umgesetzt
Vor verschlossenen Türen * * das engagierte Sozialdrama weist deutlich auf die Verantwortung hin, die Staat und Gesellschaft für Kriminelle tragen
 Der Vorleser * * interessantes Thema, etwas leblos umgesetzt
Vorsicht Sehnsucht * * Vorsicht Resnais: sehr eigenwillig und affektiert, wenn auch nicht ohne Charme
 Das Vorspiel * * * auch in dem subtil beobachteten Psychogramm einer verkrampft-ehrgeizigen Geigenlehrerin zieht Hoss den Zuschauer mit ihrem verhaltenen und zugleich eindringlichen Spiel in ihren Bann
 Voruntersuchung * * * Siodmark's realistisch-raues Kriminaldrama hat eine unerwartete Wendung zum Schluss parat, die allerdings die fatalistische Grundstimmung konterkariert
 Vox Lux * * * die völlig einnehmende Charakterstudie einer Popdiva ist allein schon wegen Portman's facettenreicher Darstellung ein Hingucker, aber auch so lohnt sich der Blick hinter die glitzerne Scheinwelt, in der sich die menschlichen Abgründe durch feine, entlarvende Dialoge offenbaren

 

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