Die Saat der Gewalt * * * heftiges, nicht immer glaubwürdiges, aber dennoch mitreißendes Schuldrama
 Sabata * * * der äußerst unterhaltsame Italowestern mit Van Cleef in der Titelrolle gibt sich herrlich überzogen und pfeift dabei frech auf jegliche Logik
 Sabotage('36) * * mäßiger Hitch, der sich hauptsächlich durch eine wirklich gelungene Suspense-Szene und die guten Darsteller hervortut
Saboteure * * * abwechslungsreicher Vorläufer zu "Der unsichtbare Dritte" mit vielen spannenden Szenen, verträglicher Propaganda und kleinem Demokratie-Diskurs
Sabrina('54) * * * Wilders charmante Liebeskomödie hält neben einer erstklassigen Besetzung so manche Überraschung bereit
 Sacramento * * * der Western um wahre Werte glänzt unter anderem durch das Spiel von Scott und McCrea
The Saddest Music in the World * * verschrobenes Kunstkino, dass durch seine kleinen Einfälle die etwas dürftige Story kaschiert
 Sade('00) * * interessant ist das halbfiktionale Biopic erst durch seinen Blick auf die Revolution und einen herrlichen Auteuil, der dem "Vater des Sadismus" ein humanes Gesicht verleiht
Sadistico * * kleiner, stimmiger Psychothriller, in den alle "Misery"-Fans mal reinschau'n sollten
Safecrackers oder Diebe haben's schwer * * trotz so manch amüsanter Stelle zündet der Spass nicht so recht
 Sag' kein Wort * * solider Thriller mit einigen Ungereimtheiten
Sahara('05) * * kleines Abenteuerfilmchen mit wenig Logik, aber viel Action
 Saint Amour('16) * * * nach einer etwas missglückten Anarchokomödie besinnen sich Delépine und Kervern wieder auf das, was sie am besten können: Roadmovies - und dies gelingt mit trocken-skurrilen Humor, sympathischen Figuren und der köstlichen Gestik Depardieus und Poelvoordes wirklich gut
 Saint Ange * * Laugier's Spielfilmdebüt bringt schon deutlich sein Talent zu Tage, die Kulisse und die Darsteller sind gut gewählt, nur das Drehbuch hätte noch(wie eigentlich immer bei dem Franzosen;-) einen letzten Schliff vertragen
 Saint Jack * * * Lost in Singapur: das beiläufig von Bogdanovich in Szene gesetzte Portrait eines gutherzigen Zuhälters, der seinen Charakter zwischen Anständigkeit und schlitzohrigen Geschäftssinn in der exotischen Ferne beweisen muss, gelingt vor allem durch einen überaus charismatischen Gazzara in der Titelrolle
Saiten des Lebens * * * ein Streichquartett muss sich neu (er)finden - packend bis berührend, hintergründig, einwandfrei besetzt und ohne Dissonanzen
 The Salesman('16) * * * * auch hier geht es Farhadi wieder um Wahrheiten und die sozialen Umstände der iranischen Gesellschaft, dazu gelingt ihm das vielschichtige Portrait eines Mannes, der durch die krankhafte Suche nach der Wahrheit seine eigene Existenz bedroht
Salt('10) * * wendungsreicher Agentenflick mit untergründiger Spannung und fehlender Bremse
The Salton Sea * * der abgefahr'ne Drogenthriller wird zum Ende hin immer unglaubwürdiger
 The Salvation Hunters * * von Sternberg's Hang zur Überstilisierung kommt schon in seinem frühen Stummfilm zur Geltung, seine Idee, das desillusionierende Sozialdrama mit einer existenzialistischen Befreiungsgeschichte zu sublimieren ist ambitioniert, allerdings fehlt ihr die nötige Intensität
 Samaria * * * viel mehr als nur ein 08/15-Babystrichdrama
Der Samariter('12) * * Durchschnittsthriller, der sich zwar Zeit für Zwischenmenschliches nimmt und mit einem kleinen Twist aufwartet, aber nie wirklich zu fesseln vermag
 Same Same But Different * * Buck gelingt es nicht ganz, den inneren Konflikt der Hauptfigur spürbar zu machen, sein Film bleibt trotz warmen Farben kalt
Samstagnacht bis Sonntagmorgen * * * ein prolliger Finney will nach harter Arbeit einfach nur etwas Spaß haben und seine Freiheit genießen, gerät aber trotzdem allmählich ins Familienglück... - realistisch, in passend-herben Schwarzweißbildern
 Samurai Fiction * die Hommage an Samurai-Filme erinnert an Werke von Jarmusch, jedoch mangelt es an Ideen, Witz und Kurzweil...
Samurai Zombie * der mit (zu)viel CGI-Blut versehene Trashflick bietet nur wenig zu lachen und eine halbgare Auflösung, die unpassend ernst genommen wird
San Francisco('36) * * das gut besetzte Melodram fängt stimmig das frühe San Francisco ein - das effektvoll inszenierte Finale würde ohne Vorwissen sicherlich überraschen
Der Sandmann('95) * * der ambitionierte Psychothriller lebt vor allem durch das großartige Spiel Georges
 Sandsturm * * kleiner, feinfühliger Blick auf das von patriarchalischen Strukturen belastete Leben der Beduinenfrauen in der Negev
 Sanfter Mann sucht Frau * * eine Frau mit Kind versteckt sich bei einem Bauern vor ihrem aus dem Gefängnis entlassenen Ehemann - klingt nach einem typischen Szenario für einen Psychothriller, ist aber ein feinfühliges Drama über den Umgang mit Menschen
 Sanjuro * * bleibt etwas hinter "Yojimbo" zurück, hat aber einen hohen Unterhaltungswert, einige Weisheiten und natürlich Mifune mit im Gepäck
 Santo und der blaue Dämon contra Dracula und Werwolf * hört sich lustig an, ist aber bis auf zwei, drei unfreiwillig komische Szenen sterbenslangweilig und das langersehnte Finale entpuppt sich dann als größter Witz
Sasori - Scorpion * * * Sexploitation in seiner besten Form: eine trashige Story mit verborgender Systemkritik, eine experimentierfreudige Inszenierung, ein bisschen Sex, ein bisschen Gewalt und eine unvergessliche Meiko Kaji
Sasori: Jailhouse 41 * * Shunya Ito kann in der Fortsetzung das Niveau natürlich nicht halten, weiß aber mit ausufernden und verstörenden Szenen zumindest den Trashfreund zu unterhalten
Sasori: Den of the Beast * * handwerklich erreicht Teil 3 auch nicht den Erstling, punktet aber durch eine kurzweilige Story und ein tolles Ende
 Satansbraten * * * Fassbinders bitterböse Farce ist auch ohne politisches Hintergrundwissen eine Sichtung wert, dafür sorgt schon ein köstlicher Kurt Raab
 Die Satansweiber von Tittfield * * trashig, großbusig, kultig
Satte Farben vor Schwarz * * der Tod steht vor der Tür, was nun? - Heldman versucht die Situation zu beschreiben, leider ist ihre Inszenierung dabei so steril, dass man die beiden Schauspieloldies ehr wie Fische in einem Aquarium betrachtet
 Saturday Night Fever * * dynamischer Mix aus Milieustudie, Lovestory und natürlich Tanzfilm, der zwar nicht besonders tiefgründig ist, aber doch rauer daherkommt als gedacht
Sauna('08) * * stimmige Atmosphäre - unstimmige Story
Der Saustall * * * bissige Gesellschaftssatire mit einem wunderbaren Noiret
 Savage('09) * ein bisschen "Taxi Driver" und "Irreversible", ein paar Klischees und Übertreibungen - ein wenig Eigenständigkeit hätte nicht geschadet
Savages('12) * mein letzter Stone: anstatt mit seinem Starcast erzählerische Konventionen zu brechen(wie er zu Anfang heuchelt), wirft er lieber die Kettensäge an und lässt seine Hauptdarsteller etwas Petting haben
 Saw * * * * * klasse Psychothriller, brutal, fesselnd, genialer Schluss
 Saw 2 * * teilweise zu einfach gestrickt, das Ende haut jedoch wieder rein
Saw 3 * * * erhöhte Ekelgrenze, Rekonstruktion des ersten Teils und natürlich eine tolle Schlusspointe
Saw 4 * die Story wirkt überfrachtet und wirr, dazu grobe Logikfehler und ein schwaches Ende
A Scanner Darkly * * * der dialoglastige Mix aus Drogendrama, Politthriller und Zukunftsvision besticht vor allem durch seine einzigartige Optik
Scanners * * ein gut verträglicher, aber auch etwas ermüdender Cronenberg, der vor allem durch seine Effekte im Gedächtnis bleibt
Scarface('32) * * * * * der rasante Genreklassiker kann unter anderem durch Munis großartige Leistung begeistern
Scarface('83) * * * * * de Palma's Remake ist schon längst Kult, zu verdanken hat er's einem grandiosen Pacino in der Titelrolle
Scary Movie * * * versaute, aber geniale Parodie auf das Teenihorrorgenre - sehr lustisch
Scary Movie 2 * * geht manchmal stark unter die Gürtelliene, wen das nicht stört, darf feiern:-)
Scary Movie 3 * * wieder artiger, teilweise ganz witzig
 Scary Movie 4 * * sind gute Sachen mit dabei, richtet sich ehr nach dem 3.
 Schade, dass du eine Kanaille bist * * charmant, frech und ganz auf die Loren zugeschnitten
 Die Schadenfreundinnen * hab' mit Peinlichkeiten gerechnet und Langeweile bekommen...
 Der Schakal('73) * * * realistisch, nüchtern und dennoch packend - bis zum Schluss
Der Schakal('97) * * die amerikanisierte, effektreiche Variante des Stoffes sorgt für gute Unterhaltung
 Der Schamane und die Schlange * * * die dichten, schwarzweißen Urwaldbilder ziehen den Zuschauer schnell in seinen Sog, der nicht nur von der grausamen Kolonialzeit erzählt, sondern auch direkt in die fast verschwundene, von Spiritualität durchzogene Kultur entführt
Schande('08) * * durchaus interessant und sehr gut gespielt, auch wenn die Grundaussage ehr fraglich ist
 Schändung * * auch die zweite Verfilmung der Adler-Olsen-Reihe kann inhaltlich sein TV-Niveau nicht abschütteln, obgleich die düstere Inszenierung allemal Kinoformat besitzt
Der Scharfschütze('50) * * * * Was bleibt einer Revolverhelden-Legende am Ende außer einem zweifelhaften und zudem lebensgefährlichen Ruf? - King geht dieser Frage mit einem grandiosen Peck in der Titelrolle auf den Grund und leistet so auch seinen Teil an der Demontage des Helden-Mythos
 Die scharlachrote Kaiserin * * * in seinem visuellen Meisterwerk setzt von Sternberg die Dietrich wahrlich einer Kaiserin gleich perfekt in Szene, die Geschichte, die auf den Tagebüchern der Zarin beruht, ist kurz und knackig erzählt, allerdings nichts für Freunde von Fakten
 Schatten('23) * * Robison macht in seinem Eifersuchtsdrama vieles sehr gut, sei es die spielfreudige Inszenierung die dem Titel alle Ehre macht oder die sexuell aufgeladene Atmosphäre, allerdings wirken sich das langsame Erzähltempo und die unnötigen Nebenplots selbst bei nur 84 Minuten Laufzeit etwas ermüdend aus
Schatten('59) * * * glaubhafte Milieustudie, die eine gewisse Lässigkeit mit sich trägt
Schatten der Vergangenheit('91) * * oh Mann, war die Thompson mal süß - unterhaltsam inszenierte Mysterykrimiromanze mit hysterischem Abgang
 Schatten und Nebel * * * Allen huldigt in fabelhaft-stimmigen Schwarzweißbildern dem Expressionismus und findet natürlich genug Platz für Wortwitz und lebensphilosophische Themen
 Schattenkinder * * erschütterndes Psychogramm, jedoch fängt die Story nach 'ner Zeit an zu nerven
 Der Schatz('23) * * * Pabst widmet sich in seinem Erstling der menschlichen Gier und den wahren Schätzen des Lebens
 Der Schatz('15) * * * in der kleinen rumänischen Perle erfährt man viel über die Menschen und etwas über die Geschichte des Landes, dabei verzichtet sie auf die bittere Erkenntnis der meisten Vertreter der Neuen Welle und überrascht dafür mit einem märchenhaften Abgang
 Der Schatz der Sierra Madre * * * * * packendes Abenteuer und Charakterstudie zugleich, dazu hervorragend besetzt
 Der Schatz des Gehenkten * * solider Western mit überzeugenden Darstellern
 Schau mich an! * * interessant wird das Drama durch seine sozialkritischen Themen und einen herrlichen Jean-Pierre Bacri
Der Schaum der Tage('13) * * Gondry's Einfallsreichtum kennt auch in dieser Lovestory keine Grenzen - er wirkt sogar stellenweise erdrückend, dazu missfällt der übereilte Schlussakkord mit unpassenden Ende
 Scheidung auf Finnisch * * überkonstruierter Rosenkrieg, in dem zwar teilweise der Schmerz der Ehepartner fühlbar wird, der letztendlich aber recht banal ausfällt
 Scheidung auf italienisch * * wenn man bedenkt, dass es damals noch keinen anderen Weg zur Scheidung gab, als den, den Mastroianni in dieser makaberen Komödie mental in mehrfacher Ausführung geht, kann man sich die Wirkung auf viele unglückliche Ehepaare vorstellen
Schießen Sie auf den Pianisten * * Truffaut's Krimimelodram ist nicht gerade spannend, aber durch seinen lockeren, mit Humor gespickten Erzählstil, der im Kontrast zur tragischen Story steht, durchaus sympathisch
 Schiffsmeldung * * ein seichtes Drama mit 'nem tollen Spacey und schönen Bildern
Schildkröten können fliegen * * * durch die poetischen Bilder weht ein mystischer Hauch durch die trostlose, grausame Realität des Flüchtlingslagers, die durch die Laiendarsteller noch bedrückender wirkt
 Schindlers Liste * * * * das KZ-Drama ist wohl Spielbergs bedeutendster Film, historisch zwar nicht korrekt, aber sehr ergreifend
 Schizo('04) * * sensibles Jugenddrama und raues Sittengemälde
 Schlacht in den Wolken * * * wie schon der frühe deutsche Tonfilm "Die andere Seite" basiert auch diese Adaption auf dem Bühnenstück "Journey's End" von R.C. Sherriff, allerdings verlegt Gold das Geschehen von den Schützengräben zur Royal Air Force, wobei ihm mit realistischen Fliegeraufnahmen und einer erstklassigen Besetzung eine ebenso packende Demontage des Heldenmythos gelingt
 Schlacht um Algier * * * der ungeschönte Blick auf den Unabhängigkeitskampf Algeriens fällt auf Grund des dokumentarischen Charakters sehr packend aus
Der Schlachter * * spannend wird's hier erst zum Schluss, bis dahin lässt Chabrol mit der unheimlichen Musik von Pierre Jansen das Böse schleichend in ein idyllisches Dorf einziehen
 Schlachthof 5 * * * Hill's Romanverfilmung begleitet seinen Helden bei seiner Reise zwischen Erinnerung und Einbildung, diese erweist sich als etwas wirr, stets verrückt und im Hintergrund bitter
 Der Schläfer('73) * * albernd, aber einige Sachen zieh'n auch
Schlafkrankheit * * Köhler erzählt emotions- und spannungsfrei über einen Mann, der seiner Sehnsucht nach Afrika erliegt und sie dennoch nie stillen kann
 Die Schlange im Regenbogen * solider Voodoo-Horror, zum Schluss ehr lächerlich
Die Schlangengrube * * * spannende Psychoanalyse mit einer großartigen de Havilland, dazu ein realistischer Einblick in die damaligen Praktiken
Schloß des Schreckens('61) * * der dezent-elegante Gruselfilm gewinnt seine Spannung fast ausschließlich aus der Frage, ob es sich wirklich um Paranormales oder doch nur die Phantasmen seiner frigiden Heldin handelt
 Das Schloss im Spinnwebwald * * * Mifune glänzt in dieser Shakespearestory, die Kurosawa bildgewaltig in Szene setzt
Schloss Vogelöd * * atmosphärisches Stummfilmdrama mit Krimielementen und kleiner Schlusspointe
 Die Schlösser aus Sand * * * ein getrenntes Pärchen verbringt ein Wochenende zusammen und merkt, dass es sich noch liebt - was sich wie eine kitschige Liebesgeschichte anhört ist ein unglaublich reifes Beziehungsdrama, das es wirklich schafft, die Komplexität einer solchen Situation einzufangen, lediglich ein offener Ausgang hätte dem Film noch besser gestanden
 Der schmale Grat * * * * kluge, sinnlich-schön bebilderte Meditation über Krieg, Mensch und Natur
 Schmalspurganoven * fängt als durchaus witzige Gaunerkomödie an...wäre Allen mal dabei geblieben....
Schmeiß die Mama aus dem Zug * * zwar etwas albernd, aber deVito ist einfach köstlich
 Der Schmetterling * * * wundervolle Darsteller, herzhafte Dialoge, viel Charme und so bezaubernd wie der Frühling
 Schmetterling und Taucherglocke * * Schnabel gelingt es trotz Off-Kommentar und POV-Perspektive nicht wirklich, der Figur näher zu kommen, die Bilder wissen allerdings zu gefallen
 Schmutziger Lorbeer * * Bogey's würdige Abschiedsvorstellung
 Schnappt Shorty * * * eigentlich sehr gut, witzig und gut besetzt, nur das Ende missfällt
Schnee am Kilimandscharo * * kommt mit viel StarPower, erreicht aber bei weitem nicht die Intensität der Buchvorlage
 Der Schneider von Torschok * * die russische Stummfilmkomödie hat gute Gags zu bieten, die auch von der amerikanischen Konkurrenz stammen könnten, allerdings verliert man bei der hektischen, mit Figuren vollgestopften Handlung leicht den Faden
 Schneller als der Tod * * * Raimi's herrlich überdrehter Neo-Western ist ein reiner Spaßmacher
 Schock-Korridor * * * * eine Nervenheilanstalt wird zum Spiegel der amerikanischen Gesellschaft - die Idee spricht für sich
 Die Schöne und die Bestie * * Cocteau's Verfilmung des Märchenklassikers lässt zum Ende einige Fragen offen und hebt wortwörtlich etwas ab, besticht aber durch seine liebevolle Ausstattung
 Die Schönen der Nacht * * Clair's Komödie ist klug und unterhaltend, aber auch recht naiv
 Das schönste Paar * * * das gerade von Heyer intensiv gespielte Drama über den Umgang eines Paares mit einer Vergewaltigung sowie einer möglichen Sühne mag im Storyverlauf nicht immer ganz schlüssig sein, findet aber den richtigen Ton und gibt brauchbare Antworten
School Killer * * solider Teenihorror
Schräger als Fiktion * * * eine kleine, bezaubernd-originelle Geschichte mit tollen Darstellern und dezenten Humor
Der Schrecken vom Amazonas * * Monsterfilmklassiker mit spektakulären Unterwasseraufnahmen
Der Schrecken der Medusa * * * furioser, aufwändig inszenierter MisteryThriller mit 'ner guten Portion Gesellschaftskritik
 Die schrecklichen Kinder * * * hysterisch, poetisch, tragisch - Meville's zweiter Spielfilm hat neben den eindringlichen Bildern so einiges zu bieten
Der Schrei('57) * * * Antonioni's trostloses Portrait eines Mannes, der vergeblich nach Halt sucht, geht vor allem durch die endlos triste, graue Landschaft an die Nieren
Der Schrei der Eule('87) * Chabrol erzählt eine halbgare Krimigeschichte, der es an Spannung und Glaubwürdigkeit mangelt
 Der Schrei der Menge * * die Story gibt nicht viel her und das komödiantische Ende passt nunmal gar nicht, jedoch liefert Hawks rasante Bilder und einen Cagney, wie man ihn liebt
Schrei in der Stille * * das außergewöhnliche Drama aus Sicht eines Kindes bietet viele Denkansätze und malerische Bilder
Schrei nach Freiheit * * der Schrei durchdringt den Zuschauer leider nur in der ersten Hälfte und im Abspann - dazwischen können einem schon mal bei Attenborough's Versuch Spannung zu erzeugen, die Augen zufallen
 Schreie und Flüstern * * * in einem von rot geprägten, alptraumhaften Szenario erzählt Bergman, natürlich nur in Andeutungen, vom qualvollen Sterben, verbitterten Beziehungen und dem der Frau im 19. Jahrhundert vorenthaltenen selbstbestimmten Leben
 Schritte ohne Spur * * * der Zerfall der gut bürgerlichen Familie - großartig von Chabrol inszeniert
Der Schuh des Manitu * * unterhaltsamer Westernklamauk
 Schuhputzer * * * *

De Sica erzählt die im Nachkriegsrom eingefangene, herzergreifende Geschichte zweier Jungen, deren Freundschaft und Träume durch die unmenschlichen Umstände einer vom Krieg erkalteten Gesellschaft zu zerbrechen drohen

Schuld sind immer die Anderen * * * glaubwürdig wie intensiv von Hasanovic und Brendler gespieltes, präzise beobachtetes Drama zum Schuldthema voll emotionaler Spannung
Schuldig bei Verdacht * * durchaus interessant und man spürt regelrecht die Qual der Hauptfigur, jedoch hätten ein paar Hintergründe mehr ganz gut getan
Die Schuldigen * * das Melodram stellt erst die Frage nach der Schuld und wird dann in der Suche nach der passenden Sühne sogar recht spannend
Schultze gets the blues * * * Horst Krause als knuffiger, wortkarger Rentner in einer ebenso lakonischen Tragikomödie über den Mut zur Veränderung
 Schwaches Alibi * * * der grimmige Noir-Krimi zieht seine Spannung aus den ambivalenten Figuren, Hayden passt perfekt in die Rolle des zähen Einzelgängers
 Eine Schwalbe macht den Sommer * * das leichte Drama über den Zusammenprall zweier Generationen besticht durch zwei wunderbare Hauptdarsteller
 Schwarzarbeit * * teils recht packendes, stets authentisches Arbeiterdrama, das auch als Politparabel funktioniert, am Ende aber etwas enttäuscht 
 Der schwarze Diamant * * die Netflix-Produktion gibt dem Zuschauer das Gefühl, dass in der Story alles möglich ist und erzeugt so viel Spannung, allerdings kommt Sandler dabei an seine Grenzen und das ungeschickte Ende lässt einen ehr unbefriedigt zurück
 Schwarze Ernte * * * das um 1900 angesiedelte Familiendrama überzeugt vor allem durch seinen äußerst realistischen Blick auf die Menschen und Verhältnisse am Gutshof, die bitteren Dramen, die sich hier abspielen, wirken wie aus dem damaligen Leben gegriffen
 Der schwarze Falke * * Ford konzentriert völlig auf seinen Helden, der finale Sinneswandel bleibt dennoch nicht ganz nachvollziehbar
Die schwarze Katze * * gefällt, auch wenn's mehr amüsiert als gruselt
 Das schwarze Monokel * * unterhaltsamer SpionageFlick mit Hang zur Persiflage
Die schwarze Narzisse * * die bedrohliche Atmosphäre, die Powell und Pressburger in ihrem Psychodrama anstreben, gelingt ihnen durch die bunten Technicolor-Bilder nur bedingt und auch die Story um verdrängte Sehnsüchte fleht förmlich nach mehr Gravur
Die schwarze Natter * * * handwerklich ausgefeilter Noir, spannend und gut besetzt
 Das schwarze Schaf('60) * * netter Krimiflick, ganz auf Rühmann zugeschnitten
Der schwarze Spiegel * * allein durch die ausgeklügelte Technik bleibt der Noir ein Hingucker, auch wenn die Spannung zum Ende hin versinkt und der erhoffte Twist ausbleibt
 Die schwarze Windmühle * * der bis zum Finale nicht gerade spannende, etwas umständlich erzählte Agententhriller glänzt immerhin durch Caine's Präsenz und B-Movie-Flair
 Die schwarzen Zombies von Sugar Hill * der Blaxploitationklassiker um die Rache einer Frau mit Hilfe von Voodoo-Zombies fängt vielversprechend an, wird dann aber recht eintönig und mündet in einem müden Finale
Schwarzer Engel('76) * * de Palma's Vertigo-Hommage wirkt teils recht ermüdend, der Plot hält den Zuschaer aber an der Stange, ein "böses" Ende hätte dem Film vielleicht ganz gut getan
 Schwarzer Kies * * * * Käutner's von grimmigen Fatalismus geprägtes Melodram fängt nicht nur das spezielle deutsch-amerikanische Milieu kongenial in rauen Schwarzweißbildern ein, sondern macht auch den Wunsch der Nachkriegsgeneration nach einem besseren Leben emotional erfahrbar
Schwarzer Vogel, stilles Kind * * dokumentarisch erzähltes Kindheitsportrait aus Brasilien - glaubhaft, aber auch anstrengend
 Das Schweigen * * Bergmann schafft eine ganz eigenwillige, mystisch-düstere Atmosphäre, deutet viel an, überlässt das Deuten aber dem Zuschauer
Das Schweigen der Lämmer * * * * * das Thrillerhighlight der 90er, Hopkins ist ein einziger Genuss
 Schweigende Lippen * *

hervorragend inszeniertes, wenn auch am Ende zu süßes Melodram, mit einer beachtlichen Wyman

 Die Schwester der Königin * * ein bisschen wie GZSZ  im 16. Jahrhundert, solide inszeniert und reizend mit Scarlett und Natalie besetzt
Die Schwestern des Bösen * * * De Palma's Psychoschocker ist natürlich wieder eine Verbeugung vor Hitchcock, besticht denn auch durch eine meisterwürdige Inszenierung und grimmigen Humor
Die Schwindler * * * Fellini ist doch immer noch am besten, wenn er wie hier versucht, das Publikum emotional zu erreichen
 The Science of Sleep * * * * verträumt-charmante Lovestory mit vielen witzigen wie originellen Einfällen und fabelhaften Darstellern
 Scoop - Der Knüller * * nicht gerade ein Knüller, aber Woody und Scarlett sorgen für viel Charme in dieser leichten Komödie für Zwischendurch
The Score('01) * zu lahm für den Highscore...
 Scorpio, der Killer * * * packender Agententhriller mit zwei großartigen Akteuren
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt * * * die bunte Comic-Adaption lässt einen ihre Herkunft regelrecht spüren, ist zwar nicht makellos, aber sehr sympathisch, witzig und unterhaltsam
 Scream - Schrei * * * * * die Mutter des Teenihorrors der 90er Jahre, hart und schwarz
Scream 2 * * akzeptable Fortsetzung mit wenig Witz und schwachem Finale
 Scream 3 * einfallslos, blutleer, mit enttäuschender Auflösung
Scream 4 * * * back to the roots - schlagfertig, spannend, originell mit interessanten Figuren und einem ziemlich abgedrehten Schluss
 Screamers('95) * * atmosphärischer SciFi-Horror, der aus seinem sichtbar schmalen Budget das Beste rausholt
Sea of Love * * * guter Erotikthriller, Pacino passt perfekt in die Rolle, starke Schlusspointe
 The Seasoning House * * harter Tobak, eingerollt in einem ruhigen, schwebenden Erzählstil, der leider im letzten Drittel für einen plumpen Showdown gebrochen wird 
Sechzehneichen * der edel bebilderte Psychothriller mutiert von Minute zu Minute immer mehr zum reißerisch-absurden B-Movie
Seconds Apart * öder MystikHorror in kühlen Bildern
 Secret Defense('08) * * zwar lassen einem die Protagonisten unberührt und nicht alles an der Agentenstory ist am Ende glaubhaft, dennoch bietet ehr einen authentisch wirkenden Einblick in die Arbeitsweise des DGSE
Secretary * die Sado-Maso-Komödie nervt ehr als sie befriedigt
 Der Seemann und die Nonne * * gute Unterhaltung mit zwei sympathischen, völlig gegensätzlichen Charakteren, kommt aber nicht ganz an die "African Queen" ran...
 Der Seeräuber('42) * * * toller Genrevertreter, der alles zu bieten hat, was ein Seeräuberherz begehrt
Der Seewolf('41) * * kenne den Roman nicht, Robinson liefert als Larsen aber eine höllisch gute Show ab
 Sehnsucht('06) * * das Melodram erzählt nichts Neues, aber es erzählt in einem realistisch-kargen Stil, der doch etwas Anziehendes hat
 Die Sehnsucht der Schwestern Gusmão * * * die Romanverfilmung über die tragische Geschichte zweier in Rio de Janeiro lebenden Geschwister, die jeweils auf eigene Weise unter dem patriarchalischen System ein Leben lang leiden, federt mit farbenfrohen Tableaus und eingeflochtener Alltagspoesie die Schwermütigkeit ab und berührt auf eine leise Art
 Die Sehnsucht der Veronika Voss * * Fassbinder's Melodram im 50er-Jahre-Stil ist optisch ein Hingucker, dazu kann Rosel Zech als vergessene Filmdiva überzeugen
 Sein Bruder * * Chéreau's äußerst realistisches Sterbedrama ist so kalt und quälend, dass einem selbst die Figuren fern bleiben...
Sein letztes Kommando('41) * * * Walsh inszeniert das Leben Custer's geschichtlich sicherlich nicht korrekt, aber dafür sehr unterhaltsam mit viel Humor, einem tollen Flynn und aufwändigen Schlachtszenen
 Sein Mädchen für besondere Fälle * * * Hawks feuert in seiner Screwballkomödie ein Dialogfeuerwerk ab, welches besonders die Geschlechterrollen und die Methoden der Presse im Visier hat, dabei eine nie abreißende Dynamik entwickelt und mit einer Russell in der Hauptrolle begeisert
Sein Name ist Mad Dog * * ein ziemlich müder Mix aus Krimikomödie und Romanze, der nur durch seine gegen den Strich besetzten Stars etwas Aufmerksamkeit erhascht
 Sein oder Nichtsein('42) * * * * * intelligente, herrlich komische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, voll mit köstlichen Figuren
 Selma('14) * * * während die Reden allein durch Oyelowo's Präsenz für Gänsehaut sorgen, fesselt auch der Plot des Politdramas, das glaubwürdig die Verzweiflung sowie die Hoffnung der Menschen einfängt
 Der seltsame Fall des Benjamin Button * * * wirklich schön, ruhig, romantisch und lebensklug, wenn auch etwas banal
 Ein seltsames Paar('68) * * * * Matthau und Lemmon sind einfach herrlich
 Seminola * * militärkritisch und schön bunt, aber nicht immer logisch und manchmal ehr zu belächeln
Die Sensationsreporterin * * Pollack über die Macht der Medien und die Verantwortung die sie tragen(aber wohl bis heute nicht wahrnehmen) - ein smarter Newman täuscht nicht ganz über die unsensationelle Story mit etwas naiven Abgang hinweg
Seom - Die Insel * * obsessiver Trip voller Symbole, Brutalität und Schönheit
 September('87) * * Allen auf der Spur von Bergman's "Herbstsonate", ohne dabei die Tiefe und Intensität seines Vorbilds zu erreichen
 Serbis * * Mendoza's dokumentarisch anmutender Film begleitet eine philippinische Homopornokinobesitzerfamilie einen Tag lang - sicherlich nicht für Jeden von Interesse
 Serena('14) * * Bier verzichtet in dieser größeren US-Produktion mutig auf Sympathieträger, sie zeigt zwei kalte, machthungrige Menschen im Liebesrausch, der in einem symbollastigen Finale mündet
 Serenade zu dritt * * * schwungvolle Komödie mit charmanten Typen und dem unwiderstehlichen Lubitsch-Touch:-)
 Serial Lover - Verliebt, verlobt, verstorben * naja, wer auf nervigen Slapstick steht....
Série noire('79) * * * ein herrlicher Dewaere gerät durch sein Verlangen nach Geld, Liebe und Freiheit immer tiefer in einen Sog aus Gewalt - schmutzig, böse, sarkastisch
 Series 7 * * * interessantes Projekt, dessen zynische, jedoch gar nicht so abwegige Sicht auf den TV-Konsum zum Nachdenken anregt
A Serious Man * * * ein dezenter Coen, kein Gagfeuerwerk, aber sehr pointiert und mit Nachwirkung
 Serpico * * * * Pacino liefert eine perfekte Show im Kampf gegen das korrupte Polizeiwesen
 Severance * * * die deftige Komödie hebt sich durch bitterbösen Humor und originellen Einfällen weit vom Durchschnitt ab
 Sex, Lügen und Video * * joa, an sich is der Titel Programm, ganz nett...
 Sexy Beast * * * * * Kingsley is King!!!
Shadow Dancer('12) * * als interessant erweist sich der Einblick in das Netz der IRA allemal, eine emotionale Bindung zu den Figuren baut sich in dem authentischen, kühl durchkonstruierten Politdrama aber nicht auf
Shadow of the Vampire * * gute Idee, überzeugt aber nicht ganz
 Shaft('71) * * Roundtree, die recht gut inszenierte Action und der Score sorgen für Stimmung, aber die Story wirkt am Ende unvollständig
 Shalako * * Dmytryk Eurowestern bietet dank seiner starken Charaktere mehr als solide Unterhaltung, enttäuscht aber mit einem einfallslosen Finale, welches die Indianer dazu als ehrlose Feiglinge darstellt
 Shallow Ground * nach einem interessanten Start kann der No-Budget-Streifen nicht mehr überzeugen
Shame('11) * * an sich eine typische Suchtgeschichte, jedoch weiß sich diese durch die gewählte Sucht und die hervorragenden Darsteller zu differenzieren
 Shanghai-Express * * von Sternberg lässt in seinem Edelmelodram die Dietrich leuchten wie eh und je - dank seines perfektionistischen Strebens ist der atmosphärische Klassiker zumindest visuell ein Leckerbissen
Shaolin Kickers * * * herrlich abgedrehtes Fest für Fußballfans
 Shape of Water * * * trotz der liebevollen Visualisierung lebt del Toro's Fantasyhorrorromanze vor allem von den märchenhaft-überspitzen Figuren, die, von einem bestechenden Cast dargestellt, die etwas simpel geratene Story vergessen machen
 Sharknado * gehört zu der Art von Trash, die eigentlich nur eine witzige Grundidee hat, sich zu sehr auf diese verlässt und nur noch durch grobe Logikfehler und 1,2 groteske Szenen zum Schmunzeln anregt
 Shaun of the Dead * * hat ein paar gute Sachen, bietet insgesamt aber zu wenig
 Sherlock Holmes('09) * * * Ritchie's erste Mainstreamproduktion kann vor allem durch seine tollen Darsteller und den gelungenen Actionsequenzen überzeugen
Sherlock Holmes - Spiel im Schatten * * Ritchie führt das Konzept fort, bietet dabei aber zu wenig Neues - durch die saubere Action, den großartigen Cast und den ein oder anderen Lacher ist seine Fortsetzung aber durchaus unterhaltsam
 The Shining('80) * * * * * wahrscheinlich die beste King-Verfilmung
The Shining('97) * * netter Versuch, aber meilenweit vom Original entfernt
 Shocker * etwas zu ausgefallen
 Shoes * * schon in diesem Stummfilmdrama aus dem Jahr 1916 zeigt sich die Neigung der amerikanischen Filmindustrie, Inhalte übertrieben groß und emotional darzustellen und gerade dadurch dem Zuschauer den Zugang zur Geschichte zu erschweren
 Shoot'em up * * comichafte Ballerorgie, die zwar Spass macht, aber auch mit 'ner plumpen Story daher kommt
Shooter * * gewaltiges und gut inszeniertes Actionkino, nicht immer logisch, aber sehr unterhaltsam
Shooting Dogs * * * packender Beitrag zur Thema, der sich nicht hinter "Hotel Ruanda" zu verstecken braucht
 Shoplifters * * * * Kore-eda widmet sich nach längerer Zeit mal wieder den "Vergessenen" der japanischen Gesellschaft und wie immer ist es bei ihm das "wie", also "wie" er den Zusammenhalt der außerfamiliären Konstellation und das notwendige Auseinanderbrechen dieser beschreibt, was durch seine kompromisslose Natürlichkeit zu Herzen geht
Short Cuts * * * * * eindringliches Gesellschaftsportrait, verdammt menschlich und hervorragend besetzt
 Shot Caller * * * das knallharte Drama um einen sehr ehrgeizigen Börsenmakler(intensiv: Coster-Waldau), der sich im Gefängnis durchsetzen muss, zieht seine Spannung aus dem undurchsichtigen Verhalten des Protagonisten, dessen Sinn sich erst am Ende ganz erschließt
 Shrew's Nest * * der subtile Psychohorror, der allein von der wirklich unheimlichen Gómez ausgeht, trägt im letzten Viertel leider zu dick auf, ohne dadurch zu schockieren oder zu überraschen
 Shrink('09) * * Spacey & Co. spielen gut, haben gegen die Hollywoodkonventionen jedoch keine Chance, dazu hätte man mit weniger Episoden sicherlich mehr erreicht
 Shutter('04) * * * der thailändische Gruselschocker im Stil von "Ju-On" überrascht mit seinem unsympathischen Helden ebenso wie mit dem unerwarteten EndTwist
Shutter Island * * das edel inszenierte B-Movie punktet durch eine fesselnde Story und 'nen starken DiCaprio, bleibt sich am Ende aber selbst nicht treu und hinterlässt so einen ehr zwiespältigen Eindruck
 Sicario('15) * * * * Villeneuve stellt sich in seinem gnadenlos-realistischen, dicht inszenierten Drogenthriller die Frage, wie weit darf oder muss der Staat im Krieg gegen die Kartelle gehen
 Sicario 2 * * die Fortsetzung erreicht leider nie die Qualität des Erstlings in Sachen Spannung, Intensität und Figurentiefe, auch die Story erweist sich ehr als bewährter Genrestandard
 Sickle('13) * der Grindhouselook gefällt zwar, aber leider wirkt der Backwoodhorror viel zu bemüht - dann lieber nochmal zu Captain Spaulding:-)
 Siddharth * * * äußerst authentisch wirkendes  Straßenportrait Indiens, in dem sich das packende Drama um einen verschwundenen Sohn stets dem angestrebten Realismus unterordnet
Side Effects('13) * fängt sehr interessant als Appell gegen übermäßigen Pillenkonsum an, kippt dann zum Verschwörungs-thriller und verstrickt sich mit der letzten Wendung nicht nur in Ungereimtheiten, sondern torpediert sogar noch seine anfänglichen Intentionen
 Sideways * * * sympathisch mit unterschwelligen Humor, Paul Giamatti erinnert hier arg an Bill Murray
 Sie fürchten weder Tod noch Teufel * platte Schlachterplatte, auf der nur die Darsteller stimmen
 Sie küssten und sie schlugen ihn * * kleines, aufrichtiges Jugenddrama, welches deutlich die Folgen einer ignoranten Gesellschaft aufweist
 Sie tanzte nur einen Sommer * * * der schwedische Liebesfilmklassiker geht auch heute noch zu Herzen und das eigentliche Sujet, das Aufbegehren der Jugend gegen die reaktionären Sitten der Dorfgemeinschaft, gibt einen aufklärend-ernüchternden Einblick in den damaligen Alltag
 Sie tötete in Ekstase * lahmer Eurotrash von Jess Franco, bei dem nur die hübsche Soledad Miranda und ein paar Regieeinfälle in Erinnerung bleiben
 Sieben * * * * * wie ein Schlag ins Gesicht, spannender Reißer mit starken Darstellern und genialem Ende
Sieben Leben * * recht vorhersehbar und etwas aufgeblasen, aber auch ordentlich gespielt und unterhaltend
 Sieben Minuten nach Mitternacht * * * Bayona verbindet das emotional aufgeladene Abschiedsdrama mit leidenschaftlich visualisierten Fantasyelementen, das dabei der Anspruch gehalten und die Figuren im Mittelpunkt bleiben, ist die große Stärke des Films
 Die sieben Samurai * * * * Kurosawa schafft ein bildgewaltiges Epos mit packender Action und gut ausgearbeiteten Figuren
 Sieben Sommersprossen * * unbescholtener Blick auf die Adoleszenzzeit
Siebenmal lockt das Weib * * wirkt natürlich nicht mehr so frivol wie vor 40 Jahren, jedoch ist allein schon MacLaine's lebhaftes Spiel einen Blick wert
 Der Siebente ist dran * * * schnörkelloser Western von Boetticher, der durch eine fein ausgearbeitete Dramaturgie und hervorragende Darsteller zu fesseln weiß
Das siebente Siegel * * * * in kraftvollen Schwarzweißbildern gefilmtes Drama über Religion, Liebe und Tod im Mittelalter - komplex und zeitlos
 Der siebte Geschworene * * * * * das mit einer meisterlichen Exposition beginnende, satirisch angehauchte Schuld-und-Sühne-Drama wandelt sich allmählich zu einer ätzenden Anklage gegen lähmenden Konformismus, dem die Hauptfigur(grandios: Bernard Blier) tragisch zum Opfer fällt
 Sieranevada * * * dem Rumänen Puiu ist ein schmerzhaft-ehrliches, ironisch gebrochenes Gesellschaftsportrait zwischen eigenwilliger Tradition, zwiespältiger Geschichte und ernüchternder Gegenwart geglückt
 Sierra Charriba (Extended Version) * * * auch wenn die starke Exposition nicht ganz hält was sie verspricht und die Produzenten gnadenlos kürzen ließen, gelingt Peckinpah hier nach historischem Vorbild immerhin das ehrliche Portrait eines verbissenen und selbstgerechten Majors der U.S.-Kavallerie
 Sightseers * Ein Pärchen entdeckt seine Lust am Töten - die Kills sorgen schon für einige Schmunzler, allerdings bleiben einem die Figuren genauso ein Rätsel wie die miese Synchro des Protagonisten
 The Signal('07) * * die mittlere Episode ist zwar recht amüsant, wirkt insgesamt aber wie ein Fremdkörper, ansonsten jedoch gut inszenierter IndiHorror
 The Signal('14) * * * Eubank's zweiter Spielfilm löst seine Geheimnisse nie ganz auf, was zusammen mit der steril-beklemmenden Atmosphäre Spannung erzeugt, dazu imponieren die ausdrucksstarken Bilder, die schon seinen Erstling ausgemacht haben
Signs - Zeichen * * * klasse Atmosphäre, spannend, nur die dumme Moralpredigt zum Schluss nervt
Silberhochzeit * * * ein Kammerspiel voller Wahrheiten, nicht neu, aber von guter Qualität und mit großartiger Besetzung
 Silence('16) * * * * Scorsese's Glaubensdrama ringt dem Genre tatsächlich noch neue Aspekte ab, ist aber allein schon aus historischer Sicht höchst interessant, dazu bildgewaltig und spannend inszeniert und mit einem Garfield, der seinen inneren Konflikt schmerzlich-intensiv auf den Zuschauer überträgt
 Silent Hill * * * der Gameverfilmung erfindet zwar seine eigene Geschichte zur Stadt, überzeugt aber durch klaustrophobische Atmosphäre und eindrucksvolle Horrorästhetik
Silent Hill: Revelation 3D * * optisch ein Augenschmaus schließt Teil 2 fast nahtlos an den Vorgänger an, leider wird die Story ständig von Ungereimtheiten befallen, bis diese im haarsträubenden Finale ihren Höhepunkt finden
 Die Silicon Valley Story * * etwas nüchtern erzählt, aber sehr interessant
Silkwood * * * die erste Stunde wirkt dramaturgisch unschlüssig, Nichols räumt den Figuren viel Platz ein, was sich am Ende natürlich, in Verbindung mit Streep's Performance, emotional auszahlt
Silver Linings * * die packend gespielte Dramödie bringt einen die Situation und Konflikte der beiden gebrochenen Menschen sehr nahe...stören tut eigentlich nur das konstruierte Ende
 Silverado * * verarbeitet einen hervorragenden Cast und interessante Konflikte zu einem gut verdaulichen Standardbrei
 Silvi * * * Silvi's tragikomische Suche nach neuem Halt im Leben lässt den Zuschauer, dank einer wunderbar natürlichen Lina Wendel, sämtliche Gefühlsfacetten miterleben
 Sin City * * * * * I love it
 Sin City 2: A Dame to Kill For * * * gerade mit den detailierten 3D-Bildern werden die Augen im Sequel nochmals verwöhnt, leider scheinen Rodriguez und Miller die besten Geschichten und Figuren schon verpulvert zu haben, was sich zusammen mit einem geringeren Spassfaktor zu einer kleinen Enttäuschung summiert
 Sin nombre * * * * authentischer Blick auf Mexiko und die Mara, glaubhaft gespielt, packend in Szene gesetzt und mit Mut zur Konsequenz
 Singapore Sling('90) * * ziemlich abgefuckter, ungewöhnlicher Stuff, von dem aber 'ne gewisse Faszination ausgeht 
 A Single Man('09) * * das elegant durchgestylte Debüt besticht durch einen starken Firth, jedoch scheinen Todessehnsucht und sexuelle Spannung gerade zum Schluss hin unvereinbar
 Der Sinn des Lebens * * * im Vergleich mit den anderen Python's schließt er nicht ganz so gut ab, dennoch ein köstlicher Spass mit unvergesslichen Highlights
Der Sinn des Lebens für 9,99 * * keine neuen Weisheiten, aber eine immer wieder überraschende, skurrile Herangehensweise an das Thema, welches zunehmend eine bizarr-düstere Note bekommt
 Sinola * * Sturges orientiert sich mit roher Gewalt und Ironie deutlich am Italowestern, doch wenn auch der Mittelteil recht spannend und das Finale schön laut geworden sind, reicht er nicht an die großen Genrevertreter heran
Sister('12) * * * das subtile Sozialdrama konzentriert sich ganz auf seine Hauptfigur(großartig: Kacey Mottet Klein), offenbart allmählich seinen Konflikt und lässt dabei immer wieder etwas Suspense aufkommen
 The Sisters Brothers * * * Audiard's visuell ansprechend gestalteter Westernausflug ist allein schon durch seine exzellente Besetzung ein Genuss, seine recht zynische Geschichte kreist dabei um Ethik, rohe Gewalt und Sinneswandel, die große Opfer fordern
Sitcom * * * wer in Ozons bitterböser Bourgeoisie-Kritik mit einer Sitcom rechnet, wird sein blaues Wunder erleben...
 Six-Pack - Jäger des Schlächters * * kleiner, düsterer "Schweigen der Lämmer"- Verschnitt aus Frankreich
The Sixth Sense * * * * * Willis und gerade der kleine Osment sind großartig, dazu viel Atmosphäre und eine absolut geniale Schlusspointe
Skandal in der Oper * * nicht so genial wie der Vorgänger und dazu mit Längen, dennoch gibt's auch hier wieder einige Leckerbissen
 Skin - Hass war sein Ausweg * * das niederländische "This is England" ist nicht ganz so wirkungsvoll, aber stets nachvollziehbar und glaubwürdig gespielt
Sklaven und Herren   da sämtliche Figuren komplett unglaubwürdig erscheinen und handeln, wirkt das Ganze einfach nur absurd
Sleep Tight('11) * * * wieder beweist Balagueró sein Faible für bitterböse Stoffe, die er dann mit perfider Konsequenz umsetzt, nicht immer glaubhaft, aber mit einem Tosar, der einfach der perfekte Fiesling ist
Sleepers * * * das Jugenddrama ist großartig - der Justizthriller mit fragwürdigem Ende ehr durchschnittlich
 Sleepless Night('11) * * der kleine, harte Reißer gefällt durch seine fiebrige Inszenierung und die realistische Action, auch wenn er's am Ende etwas zu gut meint
Sleepy Hollow * * * atmosphärischer Grusel à la Burton
Sling Blade * * * ich schätze mal, Thornton ist ein ruhiger, warmer, außergewöhnlicher Film geglückt...
Slither - Sie sind in uns * * gut getrickster Monsterhorror, dem es leider an Witz und Spannung fehlt
 Slithis * * der 70er-Jahre-Horror über ein schleimiges, äußerst hässliches Monster welches Venice unsicher macht, lässt zumindest die Herzen von Fans des ungewollten Trashs höher schlagen
 Slow West * * * der lakonische Westerntrip pendelt zwischen skurrilen Momenten, trockenen Humor und bitteren Ernst, bestechen tut er aber durch seine lebendigen Charaktere und dem aufwühlenden Schluss
 Slumdog Millionär * * * die Lovestory erinnert teils an ein indisches "City of God" und bietet ein originelles, wenn auch nicht immer plausibles Konzept
 Small Town Killers * * * die dänische Komödie bietet alles, was man von einer dänischen Komödie erwartet: skurrile Figuren, trocken-schwarzer Humor mit Hang zum schlechten Geschmack und einen Cast, der sich für nichts zu schade ist
Small Town Murder Songs * * die präzise beobachtete Charakterstudie entwickelt eine unglaublich dichte Atmosphäre und findet mit Storemare einen großartigen Hauptdarsteller
 Smoke('95) * * kleiner Episodenflick, der einen zwar nicht vom Hocker reißt, aber irgendwo wunderbar menschlich ist
Smokin' Aces * * * schwarz, brutal, rasant und herrlich absurd
 Snakes on a Plane * nimmt sich für gewollten Trash viel zu ernst
 Snatch - Schweine und Diamanten * * * * * kommt gut an "Bube, Dame, König, Gras" ran, dazu ein großartiger Cast
 Snowden * * * Stone begleitet den Whistleblower bei seinem Weg vom naiven Patrioten zum kühnen Staatsverräter, das ist dramatisch aufbereitet und bis auf ein paar Szenen nicht mal spannend, aber gerade für Neuinteressierte bietet sich ein hochinformativer, gut veranschaulichter Einblick, der auch dem Menschen Snowden sehr nahe kommt
 Snowpiercer * * * hintersinnige Gesellschaftsparabel in hirnrissig-schräger Form mit wirkungsvollen Bildern, einem mehr als ansehnlichen Cast und der ein oder anderen Überraschung
So finster die Nacht * * * der ruhig erzählte, einfühlsame Mix aus Vampir- und Coming-of-Age-Film verzaubert durch seine kühlen, poetischen Bilder
So glücklich war ich noch nie * * * Striesow und Uhl überzeugen voll und ganz in einer kleinen, bittersüßen Geschichte, die so manches über die Menschen heutzutage auszusagen vermag
 So ist Paris('08) * * das locker ineinander verflochtene Episodendrama fängt völlig natürlich und ohne dramaturgische Effekte das Leben in Paris ein
 So long, My Son * * * über mehrere Jahrzehnte begleitet das bewegende, von Melancholie durchzogene Drama ein Ehepaar und dessen Umfeld, deren Zusammenhalt durch eine Tragödie und den Einfluss der chinesischen Politik auf eine harte Probe gestellt wird
 So sind die Tage und der Mond * * * feinfühlig beobachtete, eindringliche Menschenportraits
 So viele Jahre liebe ich dich * * * das fein beobachtete Drama sorgt für leise Spannung und Kristin Scott Thomas für spürbare Kälte
 So was von da * * Lass ist mit einer experimentierfreudigen Inszenierung und einer erfrischend chaotischen Erzählstruktur ein Film wie ein Rausch gelungen, allerdings bleiben einem dabei die Figuren fremd und das Finale fällt auch ehr enttäuschend aus
 The Social Network * * unterhaltsames, etwas aufgeregtes Biopic mit guten Darstellern und pointierten Dialogen - nur, was hat Fincher hier zu suchen?
 Sodbrennen * * * die ernüchternd-realistische Schilderung einer Ehe besticht durch klasse Darsteller und klugen Humor
Der Sohn der Braut * * * wunderschön und lebensnah, mit leichter Komik
 Der Sohn des Waffenmachers * * * mit simplen Handkamerabildern und Laiendarstellern gelingt Gilmour ein authentischer wie erhellender Einblick in den Alltag eines Paschtunen-Dorfes, ebenso natürlich wirkt der Vater-Sohn-Konflikt, welcher von der Diskrepanz zwischen Tradition und moderner Lebensführung handelt
Solange es Menschen gibt * * gar nicht so dumm, aber auch ziemlich rührselig
 Solaris('72) * * * * * eine Reise ins Ich - in Tarkowski's Adaption von Lem's Roman stehen philosophische Fragen wie "Wieviel Einfluss hat unser Unterbewusstsein auf unser Gedächtnis?" oder "Bevorzugen wir Erinnerungen an die Liebe der Liebe selbst?" im Vordergrund, über die der geneigte Zuschauer in einem meditativen wie surrealen Bilderfluss sinnieren kann
Solaris('02) * * im Gegensatz zu Tarkowski's Umsetzung nimmt Soderbergh's hübsch verpackte Light-Version dem Zuschauer das Interpretieren und Denken ab, was aber zusammen mit Martinez's Score und den hochwertigen Bildern auch den Unterhaltungswert steigert
Der Soldat James Ryan * * * * authentisch wirkendes Kriegsbild, visuell beeindruckend und gut besetzt, wenn auch nicht ohne typischen AmiPathos
 Soldier * platte Story, bissel Action, bissel Blut und ein Kurt Russell, der an den Terminator erinnert
 Solness * nach Ibsen's Bühnenstück erzählt Klette von dem erfolgsverwöhnten Architekten, der Probleme mit der neuen Generation hat, an dem Tod seines Kindes knabbert, kurz vor der Scheidung steht, gesundheitliche Probleme hat, unangenehmen Besuch aus der Vergangenheit bekommt....
 Solo für Klarinette * * Hofmann ist ein stilistisch an amerikanische Kriminalfilme angelehntes Noir-Drama gelungen, welches allerdings ein etwas ausgefeilteres Drehbuch verdient hätte
 Solo Sunny * * * lebensnah und sympathisch, dazu leiser Humor und ein schöner Score
Soloalbum * trotz Schweighöfer und Tschirner zündet der Spass net - zu flach, zu einfallslos und dann noch das blöde Ende...lieber nochmal zu "High Fidelity" greifen
Somersault - Wie Parfum in der Luft * * * verträumter Blick in die Gedanken- und Erlebniswelt eines Teenagers, schön bebildert und gut gespielt
Something Necessary * * * das subtile, aber dennoch sehr kraftvolle Drama begleitet Opfer und Täter nach den Gewaltexzessen in Kenia '07/'08
 Somewhere('10) * * * ähnlich wie in "Lost in Translation" begleitet Coppola in beiläufigen Alltagsszenen Menschen bei ihrem Weg aus der Leere und der Einsamkeit und dank Dorff und Fanning berühren die natürlich wirkenden Charaktere auch
 Sommer '04 * * * subtiles Beziehungsdrama voller psychischer und sexueller Spannung
 Ein Sommer an der See * * mal melancholisch, mal fröhlich und stets liebenswert
Ein Sommer mit Paul * * sympathisch, wäre vielleicht aber wirksamer gewesen, wenn man sich zwischen Drama und Kinderfilm entschieden hätte...
Sommer vorm Balkon * * kleines Sozialfilmchen, bissl komisch, bissl traurig, wirkt insgesamt aber zu lasch
 Eine Sommernachts-Sexkomödie * * * nach dem schwerwiegenden "Stardust Memories" entführt uns Allen hier an die frische Landluft und geht mit sommerlich-leichter Attitüde den Sehnsüchten seiner Figuren auf den Grund
 Son of Saul * * * * Nemes führt uns direkt in die Hölle eines Vernichtungslagers, dabei bleibt er die gesamte Spielzeit hautnah an dem Protagonisten, so dass der Zuschauer das Grauen nie dirket, sondern visuell nur peripher und durch den äußerst beklemmenden Geräuschteppich wahrnimmt
 Sonatine * * Kitano liefert ein kleines, ruhiges, tragikomisches Kunstwerk ab - ohne viel Story, ohne viel Tara...
 Sondertribunal * * Gavras klärt über ein dunkles Kapitel der französischen Geschichte auf, dabei konzentriert er sich auf den schleichenden Prozess der Korrumpierung des Staatsorgans, was zwar sehr lehrreich ist, auf Dauer aber auch die Spannung vermissen lässt
 Song to Song * * * und wieder pendelt Malick unbeirrt mit Hollywood's Spitzendarstellern im Gepäck zwischen Banalität und Tiefsinn, zwischen Wahrhaftigkeit und Klischee - diesmal hat er mich wieder gekriegt:-)
Songs of Love and Hate * * das kühle Psychodrama beobachtet präzise seine Figuren, aus dessen Verhalten sich einiges deuten lässt, klare Antworten gibt's aber nicht
 Die Sonne Satans * mit theatralisch vorgetragenen Dialogen bestücktes, schwerfälliges Glaubensdrama für Theologie-Interessierte und Bergman-Fans
 Sonnenaufgang * * * großartig in Montage und Ausstattung, die wunderbare Liebesgeschichte wird mit viel Sinn für Atmosphäre erzählt
Ein Sonntag auf dem Lande * * Tavernier hat hier eine kleine, melancholische Perle geschaffen, die von ihren schönen, warmen Bildern lebt
Ein Sonntag im August * * * sommerlich, italienisch, bezaubernd
 Sonntag in New York * * leicht, spritzig und mit 'ner süßen Fonda - so sollte ein Sonntag sein;-)
 Sophie Scholl - Die letzten Tage * * * überzeugt als Portrait sowie als Kammerspiel
 Sophiiiie! * * fesselnd-provokant, leider meint man es am Ende etwas zu gut
 Sorry We Missed You * * * * * Loach begleitet den Abstieg einer Arbeiterfamilie in einem ausbeuterischen System und erforscht dabei auf subtile Weise, was es mit den Menschen macht, wenn diese sich permanent in einer existenzbedrohenden Situation befinden: das Ergebnis ist bedrückend und unheimlich ergreifend zugleich
Soul Boy * * kleiner, dynamischer Einblick in die Seele Kenias
Soul Survivors   wer hier durchsieht ist richtig gut
 Source Code * * die hanebüchene Story bleibt durch ihre clevere Konstruktion relativ spannend und enttäuscht eigentlich erst richtig mit dem erzwungenen Ende
South Central - In den Straßen von L.A. * * starkes Ghettogangsterdrama, leider nicht konsequent genug
 Soy Nero * * einer junger Mexikaner kommt nach etlichen Versuche nach Amerika und muss feststellen, dass die Menschen dort selbst nur im Schein leben, der denn auch noch um jeden Preis verteidigt werden muss - gut durchdacht, leider etwas nüchtern
Spaceballs * * * natürlich mit viel brookscher Blödelei, aber allein schon der Merchandise-Running-Gag und die Alien-Bar-Szene machen eine Sichtung zur Pflicht
 Spartacus('60) * * * * Kubrick hält sich zwar nicht an die Fakten, legt dafür aber ein bildgewaltiges, packendes Epos hin, welches mit 'nem Haufen grandioser Darsteller aufwartet
Spartan * kleiner, geradliniger Actionthriller aus der Direct-to-DVD-Hölle
Spätausgabe * * * kraftvolle Medienkritik aus dem Jahre 1931: zwar recht plakativ, aber mit einem wundervollen Robinson
 Späte Aussicht * * * umfangreiches Bild zur aktuellen Situation im Pflegewesen, mit einer Prise Humor und rundum tollen Darstellern
Späte Sühne('47) * * drastischer, aber unausgegorener Noir
Die Spaziergängerin von Sans-Souci * * Romy's Letzter ist ein zwar nicht immer glaubhaftes, aber dafür packend gespieltes Melodram
 Speak('04) * * in dem konventionell inszenierten Drama um die unterdrückte Aufarbeitung einer Vergewaltigung lässt die junge Stewart schon deutlich ihr Talent aufblitzen
 Species * * effektvolle Alienjagt mit verführerischer Hauptdarstellerin
 Species 2 * plump, kopiert lediglich den Ersten
 Spezialeinheit IQ * * konventioneller Antikriegsfilm mit Verstand, aber ohne Herz...
Spider('02) * * Cronenberg inszeniert ein äußerst ruhiges Puzzle zwischen Realität und Fiktion und versteht es, den Zuschauer stets im Ungewissen zu lassen
Spider-Man * * * Raimi's Comicverfilmung nimmt sich Zeit für die Figuren und bietet eindrucksvolle Effekte
 Spider-Man 2 * * * legt in Sachen Optik noch einen drauf, dazu kann Molina als Doc Ock überzeugen
 Spider-Man 3 * * * vielleicht etwas langatmig und thematisch überfrachtet, bietet aber dennoch qualitätsvolle Unterhaltung
Der Spiegel('75) * * der stark autobiographische Film ist HeavyStuff und erreicht auch nicht die Ausdruckskraft anderer Werke Tarkowskis
 Das Spiel der Macht * * hochkarätig besetztes, ruhig-elegant inszeniertes Politdrama, das weder präzise auf die Figuren eingeht noch einen packenden Plot zu bieten hat
 Spiel mir das Lied vom Tod * * * * * visuell und akustisch einfach grandios, dazu ein erstklassiger Cast, besonders Fonda als Fiesling ist der Hammer
Spiel mit dem Tode('48) * * Milland's Versteckspiel sorgt teilweise für Spannung, dazu gesellt sich ein wunderbarer Laughton
Spiel ohne Regeln * * hätte nicht gedacht, dass ich nochmal über einen Film mit Sandler lachen würde;-)
Die Spielregel * * * Renoir's Gesellschaftssatire - pointiert, bissig bis zynisch
 Der Spion, der aus der Kälte kam * * * * * der nüchtern-realistische Blick auf das schmutzige Spionagegeschäft bleibt stets packend, dazu liefert Burton eine Glanzleistung ab
 Spion im Orientexpress * * * straff erzählte Story, spannend und ohne SchnickSchnack, nur das Ende schwächelt etwas
 Spione('28) * * * * Lang sagt es selbst am besten: "Ein kleiner Film, aber mit viel Action"
 Spione am Werk('57) * * * Clouzot ist zusammen mit einem großartigen Ensemble eine kernige Agentensatire gelungen, welche die Spione nicht als coole Draufgänger stilisiert, sondern als das zeigt was sie wirklich sind: moralunabhängige Opportunisten, denen jedes Mittel recht ist, um an gewünschte Informationen zu kommen
 The Spirit * * ob nun gewollt oder nicht - Miller erschafft hier eine absolute Trashperle:-)
Die Spitzenklöpplerin * * * die sehr ruhige, ernüchternde Studie über die Hindernisse der Liebe erfordert gerade in der ersten Stunde etwas Durchhaltevermögen - aber es lohnt sich!
Splice * * - Das Genexperiment gerät leider zum Ende hin arg außer Kontrolle, bis dahin bietet Natali einen gut getricksten Mix aus Monsterhorror und Familiendrama inklusive plakativer Genmanipulationskritik
 Split('16) * * * Shyamalan's Psychohorrorthriller unterhält trotz einiger Längen bestens, was vor allem einem spielfreudigen McAvoy geschuldet ist, das Finale stößt einen erstmal vor den Kopf, dieser Umstand klärt sich allerdings in der letzten Szene durch einen cleveren Schachzug wieder auf
 Spotlight * * über die erste große Enthüllung kirchlichen Missbrauchs in Amerika - kein nervenaufreibendes Spannungskino, ehr eine um Authentizität bemühte Aufarbeitung der Ereignisse
 Die Sprache des Herzens * * die Geschichte, die auf einem wahren Fall beruht, verlangt dem Zuschauer viel Geduld ab, gibt aber auch wieder viel zurück - obwohl es etwas schade ist, dass gerade der interessante Lernprozess etwas sprunghaft behandelt wird
Sprengbagger 1010 * * die kleine Stummfilmperle ist ziemlich fragwürdig in ihrer  Botschaft, offenbart dadurch aber auch die damalige Sicht auf die Dinge
Sprich mit ihr * * * schwieriges Thema, subtil umgesetzt
Spring Breakers * * * Korine lässt in seiner bizarren Abrechung das Party- und Gangsterleben aufeinanderprallen, um sie später als von Film und Fernsehen überstilisierte Traumwelten zu entlarven
 Spun * visuell berauschender Drogentrip à la Fear and Loathing - wer's mag....
 Spur der Steine * * interessant und gut gespielt, aber auch ziemlich sperrig
 Die Spur des Falken * * * Huston liefert mit seinem Debüt gleich einen Noir-Klassiker ab, zu verdanken hat er es wohl seinem großartigen Ensemble, allen voran einem abgebrüht-lässigen Bogart
 Die Spur des Fremden * * * kleiner Noir in einer einwandfreien Inszenierung, mit Robinson und Welles sehr gut besetzt
 Die Spur führt zurück - The two Jakes * * Nicholson's Sequel leidet arg an Überlänge, zumal der Plot schnell durchschaut ist - Eleganz und Darsteller sorgen jedoch für Schadensbegrenzung
 Spuren('13) * * Wasikowska passt perfekt in die wunderschön fotografierte, australische Wüste, allerdings kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass es ihrer Figur an Tiefe mangelt
Spurlos - Die Entführung der Alice Creed * * nach einem vielversprechenden Auftakt und einigen Überraschungen enttäuscht der gut gespielte Thriller im letzten, zu konstruierten Drittel
 Spurwechsel * * der Mix aus Psychothriller und Selbstfindungstrip überzeugt und ist klasse gespielt - wenn er denn auch noch fünf Minuten früher enden würde...
Spy Game * * nostalgischer Einblick in die alten Agententage, zwar nicht sonderlich spannend, aber mit Redford und Pitt unterhaltsam in Szene gesetzt
 The Square('17) * * * * der satirischer Angriff auf den Kunstbetrieb und dessen Machtmenschen hinterfragt nicht nur wie in Östlund's anderen Werken auf bloßstellende Weise unser Sozialverhalten, sondern stellt Fragen nach dem Sinn der modernen Kunst oder wie weit diese gehen darf oder gar muss - gekrönt wird das Ganze dann mit unterschwelligem Humor und bitterer Ironie
 St.Vincent * * formelhaftes Hollywoodmärchen inklusive Zuckergussende, das durch seinen spielfreudigen Cast aber trotzdem Spaß macht
 Stadt an der Grenze * * * packend inszeniert und überzeugend gespielt, gerade Muni ist einfach wunderbar
 Die Stadt der Blinden * * die Parabel über die innerliche Verrohung zeigt schonungslos , wozu Menschen in Extremsituationen fähig wären, ist aber dennoch etwas kühl und kraftlos geraten
 Die Stadt der verlorenen Kinder * * Jeunet und Caro erschaffen wieder mal eine faszinierende, surreale Welt, nur mangelt es etwas an inhaltlicher Substanz
Stadt in Angst * * * * * beklemmend, gesellschaftskritisch und sauspannend, dazu ist Tracy in einer seiner besten Rollen zu sehen
 Die Stadt ohne Juden * * der österreichische Stummfilm wirkt aus heutiger Sicht zwar wie eine Prophezeiung, zeigt aber vor allem, welche antisemitischen Tendenzen sich schon 1924 in Europa abzeichneten - die didaktische Story an sich fesselt allerdings kaum
 Stadt ohne Maske * * * der als Dokumentation getarnte Noir über die Arbeit der New Yorker Mordkommission überzeugt trotz einer gewissen Naivität durch seinen realistischen Stil ohne aufgesetzt wirkende Dramatik, dazu gefällt Fitzgerald als charismatischer Kommissar
Eine Stadt wird erpresst * * die Charatere sind gut, die Sozialkritik gelungen, jedoch fesseln tut das Ganze nicht
Der Stadtneurotiker * * * * * Allen lädt zur Beziehungsberatung: herrlich zynisch, intelligent und mit einer handvoll Weisheiten
 Stalag 17 * * * * Wilder geht es weniger um die Psyche der Häftlinge oder um Fluchtpläne, er serviert einen unterhaltsamen Mix aus schwarzen Humor und viel Spannung
Stalker * * * * * einzigartiges Filmerlebnis, welches auf philosophischer und visueller Ebene fasziniert
Stalled('13) * * britischen Horrorkomödie mit originellem Konzept, etwas rar gesäten, aber guten Gags und einem unnötig niedrigen Splatterlevel
The Stand * großes Projekt auf Low-Budget Basis, das Finale ist ein Witz
Stand by Me('86) * * * liebevoll erzählte Kindheitserinnerung - melancholisch und wahrhaftig
Stand Up Guys * * manchmal ein bisschen doof, insgesamt aber ein melancholisch-sympathischer Abgesang auf die Freundschaft, der natürlich vor allem durch das Zusammenspiel von Pacino, Walken und Arkin lebt
Stardust Memories * * * * * das gehaltvolle, mit surrealen wie originellen Filmsplittern durchzogene Werk über den Sinn von Kunst (und natürlich des Lebens), stellt vielleicht Allens persönlichstes dar
Starship Troopers * * * * brutales SciFi-Actionspektakel mit antitotalitärer Botschaft
State of Mind('03) * * schade, dass der an sich kluge Film durch eine platte Inszenierung stark an Substanz verliert, da zumindest die Darsteller ihre Sache gut machen
State of Play * * * der fesselnde Politthriller im Stil der 70er Jahre (zurückhaltend-authentisch) setzt sich auch mit gegenwärtig politischen und medialen Themen auseinander
The Statement('03) * der Mix aus Politthriller und Schulddrama leidet an chronischer Langatmigkeit, gegen die selbst ein brillanter Caine nicht ankommt
The Station Agent * * * sehr ruhiges Außenseiterdrama, sympathisch, emotional, mit leichtem Witz
Staudamm * * Sieben's zweiter Spielfilm behandelt das Thema Amoklauf undramatisch wie sensibel
Stay * * * * elektrisierender Trip im Stil von "Jacob's Ladder", visuell beeindruckend und darstellerisch überzeugend
Steckbrief 7-73 * * * packender Psychothriller mit tollen Darstellern
 Steiner- Das Eiserne Kreuz * * * dramaturgisch unausgereift fesselt Peckinpah's Kriegsdrama durch die wuchtigen, grandios geschnittenen Zerstörungssequenzen und den differenziert gezeichneten Figuren
 Stella Dallas * * * * * hier trifft die differenzierte wie berührende Charakterstudie einer eigenwilligen, jedoch aufopfernden Mutter auf das gnadenlos ergreifende Spiel Stanwyck's - ein melodramatischer Volltreffer!
Der Stellvertreter('02) * * in beklemmenden Bildern erzähltes Politdrama, informativ und gut gespielt
The Stepfather * das einzig Interessante sind die Ansätze zu einer Satire auf den "American Dream"
 Stephen King's Cujo * * in dem hintergründig ganz schön garstigen Tierhorrorthriller überfällt eine Frau die Strafe für den Ehebruch in Form eines tollwütigen Bernhardiners - na wenn sie das geahnt hätte...
Stephen King's Stark * * * Romero setzt den Roman von King über die bösartige Seite eines Schriftstellers bildstark, schön deftig und mit einem überragenden Hutton in der Hauptrolle um
Stereo('14) * * Liegt es an mir, oder sehen deutsche Genrefilme immer etwas zu gewollt und verkrampft aus? - Egal, eigentlich eine stimmige Sache, vielleicht ein bissl mehr Innovation und Mut zum Risiko
 Sterne('59) * * * Wolf's poetisch angehauchte Geschichte um einen Nazi, der in einem Deportationslager durch die Liebe zu einer Gefangenen seine Menschlichkeit entdeckt, berührt nicht zuletzt dank des großen Spiels der Darsteller
Steve Jobs * * * auch wenn Boyle kein emotionaler Zugang zum Apple-Gründer gelingt, liefert er doch einen aufschlussreichen und originell erzählten Konzeptfilm ab, der durch einen glaubwürdig agierenden Fassbinder veredelt wird
Stiefbrüder * * in dieser "Dumm und Dümmer"-Variante lassen McKay und Ferrell etwas ihre Originalität zwischen dem ganzen Rumgealbere vermissen
Still Alice * * * außer dass Alice einen Doktor in Linguistik hat und eine Rede muss natürlich auch sein, hält sich das feinfühlig inszenierte Alzheimerdrama überraschend von solchen Klischees fern, berührt durch einfache Alltagsmomente und Moore's Performance
Still Walking * * * * einen Tag mit einer japanische Familie - echt, klug und mit leisen, wundervollen Humor versehen
Der stille Amerikaner * * * verzwicktes Spiel um Liebe und Vertrauen inmitten eines politischen Hexenkessels, Caine wieder einmal toll
Stille Helden('46) * * die Mischung aus Gefangenendrama und Melodram bietet gute, teils spannende Unterhaltung
Stille Jagd * * das schwermütige Gewissensdrama nimmt sich viel Zeit und setzt auf ruhige, metaphorische Bilder
Die Stille nach dem Schuss * * hätte ruhig etwas komplexer ausfallen können, so aber ein interessanter Einblick in die Welt der Terroristen
Stille Seelen * * * die melancholische Annährung an eine schwindende Kultur wird mit kargen Bildern und nahzu düsterer Poesie unterlegt
 Stille Wasser('81) * * * das perfide Ehedrama nimmt anfänglich Krimicharakter an und wird später zu einer packenden PsychoStudie, Trintignant ist wiedermal köstlich
 Stilles Land * * * Dresen's Kinodebüt über eine ostdeutsche Theatergruppe in der Provinz während der Wende lädt durch seine kluge Erzählweise und den Bezügen zu dem aufgeführten Stück zum Mitdenken ein
Stimme am Telefon * * so packend das Drama zu Anfang ist, so ermüdend sind später die monotonen Phrasen Poitiers und die scheinbar endlose Verfolgung der Verbindung
Stirb langsam * * * * * einfach Kult - die absolute Bruce Willis Show
Stirb langsam 2 * * saft- und kraftlos im Gegensatz zum Ersten
Stirb langsam - Jetzt erst recht * * * * * rasant inszenierter Trip durch NewYork, welcher gerade durch das Duo Jackson/Willis begeistern kann
Stirb langsam 4.0 * * * gelungene Umsetzung ins 21. Jahrhundert - Action, Bruce und gut!
Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben * * von der lückenhaften Story, der teils hektisch geschnittenen Action und dem laschen Finale mal abgesehen, fehlt hier einfach das dreckig-zermürbende "Stirb langsam"-Feeling
Stitches('12) * * braucht zwar etwas um in Schwung zu kommen, ist dann teilweise aber so doof und auch originell, dass Schwächen in Sachen Budget, Drehbuch und Schauspiel kaum noch ins Gewicht fallen
Der Stoff aus dem die Helden sind * * * ein Blick auf die Raumfahrtgeschichte und deren Männer, mit 'nem guten Schuss Ironie
Stoker * * * auch in seinem US-Debüt sticht die meisterliche Bildsprache Park Chan-wooks sofort ins Auge, entführt den Zuschauer in eine magische, symbolreiche Welt, deren Inhalt sich zwischen Adoleszenz- und Gewaltstudie einordnen lässt
Stone('10) * De Niro, Norton und Jovovich - alle für die Katz, da ihre Figuren genauso verschwurbelt sind wie die Motive des Regisseurs
 Stonehearst Asylum * * * nach einer Kurzgeschichte von Poe inszeniert Anderson diesen Gruselfilm nach alter Schule, der neben einer wendungsreichen Story mit einem interessanten Konflikt für Spannung sorgt und mit Darstellern wie Sturgess, Kingsley, Gleeson, Beckinsale und Caine glänzt
 Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 * * * spannend bis zum Schluss, mit einem herrlich zynischen Matthau
 Stormy Monday * * gut inszeniert aber vorhersehbar, der Score ist Geschmackssache
 Story of Ricky * * * * * das TrashHighlight weiß wie man übertreibt und übertrifft sich bis zum Finale immer wieder selbst
 Storytelling('01) * * * mit galligem Humor weist Solondz auch hier auf die Risse hinter der heilen Vorstadtfassade hin, dazu teilt er bissige Kommentare zu angehenden Schriftstellern und dem vermeintlichen Wahrheitsstreben von Dokumentarfilmern aus
 Stoßtrupp Gold * * * der toll besetzte und mit satirischen Zügen versehende Kriegsfilm um eine Gruppe Amerikaner auf der Suche nach einem Nazischatz unterhält durch spannende Szenarien, aufwändig inszenierte Action und anarchischen Witz bis zum Ende
 La Strada - Das Lied der Straße * * * * poetisch-realistischer Klassiker über die Unzulänglichkeiten des Menschen - bewegend
 Der Sträfling und die Witwe * * Granier-Deferre erzählt gemächlich von der unmöglichen Beziehung der titelgebenen Figuren, welche bravourös von Signoret und Delon verkörpert werden, nur das pessimistische Ende liegt etwas schwer im Magen
 Strafpark * * * * einer der radikalsten und wirkungsvollsten Hippie-Streifen, der sein Anliegen direkt und deutlich klar macht
 Strahlende Wüste * * der aufklärende Politthriller über den Uranabbau in Niger zeigt recht glaubwürdig, wie die Politik von der Industrie gelenkt wird und wie wenig dabei der Mensch zählt
 Strange Days('95) * * * auch nach 20 Jahren hat sich Bigelow's Vision von erlebbaren Erinnerungen noch nicht erfüllt, das macht aber nichts, denn für Spannung sorgt der NeoNoirThriller im Cyberlook mit einem liebeskranken Fiennes in der Hauptrolle auch heute noch
 Stranger than Paradise * * Jarmusch zeichnet in seiner typisch lakonischen Erzählweise mit einfachen Schwarzweißbildern ein tristes Bild Amerikas, in dem das Glück wohl nur aus Dollarnoten zu bestehen scheint
The Strangers('08) * * kleiner Terrorstreifen, der zwar nicht gerade überrascht, aber ein Sinn für Atmosphäre und Konsequenz hat
Die Straße der Erfolgreichen * * * Curtiz's Melodram ist nicht immer ganz logisch, weiß aber durch das packende Duell zwischen Greenstreet und Crawford zu unterhalten
Das Streben nach Glück * * ziemlich platt und naiv, allerdings spielt Smith sehr überzeugend und kann zusammen mit seinem Bub einige starke Momente aufwarten
Street Kings * * harter Korruptionsthriller in der Grauzone - nichts Neues, aber durchaus unterhaltsam
Streets of London - Kitulthood * * teilweise etwas platt, aber in seiner Erfassung von sozialen Strukturen sehr glaubhaft
Streik('25) * * * * Eisenstein's Spielfilmdebüt ist eine kraftvolle Anklage, die dank der originell-dynamischen Regie auch heute noch von ihrem Reiz nichts eingebüßt hat
Der Strohmann * * durchaus interessant, aber weder sonderlich tragisch, noch witzig
Stromberg * * * hier gibt's nicht viel zu sagen, wo Stromberg drauf steht, ist auch Stromberg drin und am Ende weiß der Papa sogar noch zu überraschen 
Stromboli * * Rossellini schafft es zwar, einem die Figur recht nah zu bringen, was auch einer starken Bergman zu verdanken ist, seine Story wirkt jedoch unausgegoren
 Stronger('17) * * * frappierend vielseitig und bodenständig fällt dieses großartig gespielte Drama um den amerikanischen Nationalhelden Jeff Bauman aus, welcher beim Anschlag auf den Boston Marathon beide Beine verlor, statt naheliegenden Pathos zeigt Green was es für eine Belastung sein kann, ein "Held" zu sein, aber auch wie sehr die Amerikaner ihre Helden brauchen
Struggle('03) * der Ansatz gefällt, nur ist ein Zusammenhang nicht erkennbar
Der Student von Prag('13) * * der erste Autorenfilm ist aus historischer und filmtechnischer Sicht ein interessantes Werk, die faustähnliche Geschichte um einen verliebten Studenten hat aber mit Längen zu kämpfen
Studio 54 * * gnadenlos-verklärender Szeneeinblick, der letztendlich aber für 'ne gute Show sorgt
 Die Stunde der Patrioten * * solide Thrillerunterhaltung, spannend aber nicht umwerfend
 Stunde der Wahrheit('68) * * Welles' Spätwerk erscheint wie ein Märchen für Erwachsene, welches sein letztes Geheimnis für sich behält, hübsch mit der jungen Moreau besetzt erreicht die TV-Produktion aber nicht die inszenatorische Klasse früherer Werke
 Die Stunde des Jägers * * Friedkin interessiert sich nicht weiter für die Figuren, inszeniert aber eine solide Hetzjagd mit harten Kämpfen und guten Darstellern
 Die Stunde des Wolfs * * surrealer Alptraum in bedrohlicher Optik
 Die Stunde, wenn Dracula kommt * * handwerklich recht gut, natürlich nicht ohne Hysterie, verpasst es Bava leider am Ende seinen Film einen gravierenden Schluss zu verpassen
 Sturm über Washington * * * Preminger's packendes Politdrama folgt mit exzellenten Dialogen und einem erstklassigen Cast(Laughton in seiner letzten Rolle) dem Kampf um die Macht im US-Senat
 Sturmfahrt nach Alaska * * unterhaltsames Abenteuer mit Lovestory, Witz und echten Kerlen
 Sturz ins Leere * * * wohl die nervenzerreißenste Doku die's gibt
 Suburbicon * * so ambitioniert Clooney's Spiegel einer verkommenen, rassistischen, weißen Mittelschicht auch ist, fehlt es der edel besetzten Groteske an Charme, Witz und Leichtigkeit
 Suburra * * * Sollima entwirft nach dem Roman von De Cataldo und Bonini ein sehr umfangreiches und realistisches Bild der mafiösen Strukturen in Rom, die bis in die höchsten Kreise reichen, dabei fließen die schnörkellosen Handlungsstränge sauber ineinander, nur das "reinigende Ende" wirkt etwas aufgesetzt
 Sucker Punch('11) * * * schade dass Snyder krampfhaft versucht, dem irrwitzigen Spaßmacher Anspruch einzuhauchen, so geht viel von dem Trash-Charme verloren
 Südwest nach Sonora * * sicherlich kein Meilenstein, aber dank Brando, der stimmigen Atmosphäre und dem leicht unkonventionellen Stil doch etwas Besonderes
 Sue - Eine Frau in New York * * * * raues, intensives Portrait mit einer Hauptdarstellerin, die einen durch ihr offenes Spiel mitleiden lässt
 Sugarland Express * * Spielberg fährt für sein Kinodebüt zwar schon einiges an materiellen Schauwerten auf, jedoch lebt sein sozialkritisch angehauchter Roadtrip vor allem durch die "echten" Charaktere
 Suicide Kings * * irgendwie fehlt hier der Witz, jedoch können Walken und ein paar gute Twists noch einiges retten
 Sukeban Boy * * die trashige Mischung aus Kampfsport, Fetisch und Gore hat noch nicht ganz die Klasse späterer Werke Iguchis, aber schon hier lässt er uns an den absurdesten Situationen teilhaben
 Sukiyaki Western Django * * Miike's "Yojimbo"-Variante kommt absolut überdreht und voller Anspielungen auf Italowestern daher, für reine Unterhaltung ist sie aber zu langatmig und unoriginell
 Sullivans Reisen * * der Mix aus Komödie und Drama geht nicht wirklich auf und funktioniert als bissiger Hollywood-Kommentar noch am besten
 Die Summe meiner einzelnen Teile * * * * Weingartner packt seine Systemkritik diesmal in ein packendes Psychodrama, dessen Interpretations-potenzial nicht nur die Realität schwinden, sondern auch Ungereimtheiten verschwinden lässt
 Summer of '84 * * * der auf der 80er-Jahre-Revival-Welle mitsurfende Teenhorror kommt mit passenden Setting und Synthie-Score, erzeugt gekonnt Spannung durch die sukzessive Entdeckung des Bösen im paradiesischen Vorort, nur das Finale ist etwas umständlich geraten
 Summer of Sam *** wie schon 11 Jahre zuvor in "Do the Right Thing" fängt Lee mit viel Nähe zu den Figuren die Stimmung in einem New Yorker Problembezirk ein, es geht um Beziehungen, Freundschaft sowie Angst und der daraus resultierende Hass
 Sumpf der Bestien * * realistisch-bedrückender Einblick in eine Welt, in der die Moral schon lange gestorben ist
 Die Sünderin('51) * * * herrlich überzogenes Melodram mit bitteren Abgang und einer betörenden Sünderin
 Sunset('18) * * * wie schon in "Son of Saul" folgt Nemes seinem Protagonisten auf Schritt und Tritt, diesmal allerdings einer jungen Dame durch das von der Abendsonne getränkte Budapest des Jahres 1913, dabei lädt der kaum greifbare Verschwörungsplot dazu ein, sich mit der Heldin im Labyrinth der Metropole inmitten des Umbruchs zu verlieren
 Sunshine - Ein Hauch von Sonnenschein * * ein etwas zu lang geratenes Familienepos, welches dazu sehr konstruiert wirkt
 Sunshine('07) * * * zwar nicht das erhoffte Meisterwerk, aber optisch hinreißend
 Sunshine Cleaning * * sehr sympathisch, storytechnisch aber nichts Neues und das Ende ist nicht der Rede wert...
 Super('10) * * * Was würde passieren, wenn sich wirklich jemand entschließen sollte, ein Superheld zu werden? - Eine brutal-ehrliche Antwort gibt diese konsequente, großartig besetzte Tragikomödie
 Super Dark Times * * * das überraschungsreiche Coming-of-Age-Drama schlägt recht früh eine düstere Richtung ein und steigert sich dann in einen regelrechten Alptraum, dabei berührt er bei all dem durch die aufrichtige Darstellung der Figuren und deren Gefühle
 Superman * * * aufwändig inszeniertes Heldenspektakel mit guter Besetzung und Sinn für Ironie
 Superman 2 - Allein gegen alle * * * steht dem Vorgänger in nichts nach
 Superman 3 - Der stählerne Blitz * um (zu)viel Witz bemüht scheitert dieser Teil an einer dämlichen Story und der nicht gerade eindrucksvollen Action
 Superman Returns * * ist nett mit anzuseh'n, jedoch ist die Fortsetzung/Ergänzung um einiges zu lang geraten und bietet inhaltlich kaum was Neues
 Supermarkt * * * Klick liefert ein schmutzig-raues Sozialdrama ab, das den Abstieg eines 18-Jährigen stilsicher(mit Westernhagen's "Celebration"), aber mit nötigem Realismus beschreibt
 The Survivalist('15) * * * das Spielfilmdebüt über einen Überlebenskünstler im Wald, der ungewollten Besuch bekommt, hält durch eine permanente Drohkulisse und die Undurchschaubarkeit aller Charaktere die Spannung bis zum Schluss aufrecht und ergänzt sich durch glaubhafte Darsteller und ungeschönten Realismus
 Survive Style * * kleiner, schräger Episodenfilm, der durch sein originelles Pop-Design und den eigenwilligen Humor auffällt
 Suspiria('77) * * * in Argento's extravaganten Horrorklassiker dient die überraschungsfreie Story lediglich als Vehikel für ein effektreiches Farbspektakel, das dem guten alten Mario Bava alle Ehre macht
 Suspiria('18) * * * * Hexen zu Zeiten des RAF: Guadagnino geht auch in dem Remake des Argento-Klassikers den Sehnsüchten der Menschen nach, dabei entwickelt seine langsam erzählte, mit einer unheilvollen Atmosphäre aufgeladene Inszenierung einen hypnotisierenden Sog, aus dem man erst durch das höllische Finale gerissen wird
 Die süße Haut * * Truffaut's kühl-analytisches Drama um einen Ehebruch beruht auf wahren Ereignissen und gefällt vor allem durch den Schlussakt, in dem die Spannungskurve nochmal ansteigt
 Das süße Jenseits * * das subtil bebilderte Drama um die Bewältigung von Verlusten gibt viel Stoff zum Nachdenken, findet aber keinen emotionalen Zugang zum Zuschauer
 Das süße Leben * * Fellini über Sensationsjournalismus und die Dekadenz der römischen Oberschicht  - sehr fordernd und ausschweifend
 Ein süßer Fratz * * dynamisch-unterhaltendes Musical mit einer bezaubernden Hepburn
 Swansong * * glaubhaftes Portrait eines Jungen, der durch die Gesellschaft seinen Halt in dieser verliert - macht erst fassungslos und am Ende es sich etwas zu einfach
 Sweeney Todd * * * nimmt nach "Nightmare Before Christmas" den 2. Platz in meiner Musical-Hitlist ein:-)
 Sweet and Lowdown * * ein kleiner Film über gute Musik und einen Verlierer, der nicht ohne kann - leider kommt der typische "Allen-Charme" zu selten zum Vorschein
 Sweet Sixteen('02) * * * auch hier tritt Loach berührend-kraftvoll für seinen vom System im Stich gelassenen Helden ein, in diesem Fall ein junger Dealer, dessen gute Absichten ihn an die menschlichen Abgründe führen...
 Sweetwater('13) * * kleiner, dreckiger Rachewestern mit einem herrlichen Ed Harris und einer guten Portion Humor, der sein Kultpotenzial aber spätestens im lahmen Finale verspielt
 Der Swimmingpool('69) * * * hinter der prickelnden Sommererotik mit halbnackten Stars verbirgt sich ein subtil beobachtetes Beziehungs- und Charakterdrama, welches den geneigten Zuschauer ganz gemächlich in seinen Sog zieht
 Swimming Pool ('01)   ...und noch ein Teenislasher...
 Swimming Pool ('03) * * * mysteriöses Spiel voller Sex und Spannung
 Swingers('96) * * kleiner, charmanter Einblick in das Singleleben in L.A. zwischen unzähligen Baggerversuchen und zitatreichen, sinnfreien Endlosdialogen
 Swiss Army Man * * * die skurrile Dramödie schreckt nicht vor einigen Geschmacklosigkeiten zurück, was ihr zusammen mit dem mutigen wie spielfreudigen Duo Dano/Radcliffe einigen Charme beschert, dass sie bei all dem Spaß das ernsthaft-tragische Sujet nie aus den Augen verliert, ist dabei ihre größte Stärke
 Switchback * * die erste Stunde bleibt dank der ungeklärten Täterfrage spannend, danach wird's konventionell...
 Sympathie for Mr.Vengeance * * * * brutal, subtil, tragisch und schön - im Gegensatz zu Oldboy fehlt aber die eindrucksvolle Schlusspointe
 Synecdoche, New York * * Kaufman's skuriles Werk wirkt überladen, bietet aber herrlichen Humor und einen fantastischen Hoffman
 Synonymes * * * * Kann man seine Identität, die fest mit der eigenen Herkunft verwurzelt ist, auslöschen? Eine Antwort auf die Frage gibt Lapid in diesem radikalen wie elektrisierenden Drama, dessen hingebungsvoller Hauptdarsteller für eine beklemmende Intensität sorgt
 Syriana * * * * das sauber inszenierte, darstellerisch sehr gut ausgestattete, komplexe Politdrama beleuchtet in Episoden die verschiedensten Seiten des Ölgeschäftes wie politisch-industrielle Zusammenhänge oder die Folgen der Ausbeutung von Ölstaaten
 Das System('11) * * die Thematik ist interessant, die Darsteller überzeugend, jedoch verläuft die Story recht einfach und ohne große Überraschungen
 Szenen einer Ehe(Kinofassung) * * * Bergman gliedert sein authentisch von Ullmann und Josephson gespieltes Beziehungsdrama in sieben Alltagsszenen die Monate oder Jahre auseinanderliegen und offenbart so das psychologisch präzise beobachtete Portrait zweier Liebenden, die trotz gegenseitig bereiteter Schmerzen neue Wege zueinander suchen

 

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