Rabbit Hole * * das distanziert beobachtete Trauerdrama zeigt zwei Menschen, die auf verschiedene Art mit ihrem gemeinsamen Verlust umgehen
 Der Rabe('43) * * * * Clouzot drehte seinen mit pointierten Dialogen versehenen und durchweg spannenden Noir-Krimi im besetzten Frankreich und liefert so zugleich ein unheilvolles, von Misstrauen geprägtes Spiegelbild der Gesellschaft
Rabies('10) * * zum Kultfilm reicht's beim dem originellen Slasher aus Israel(der erste übrigens) nicht ganz, für überdurchschnittliche Unterhaltung ist aber gesorgt
 Racer and the Jailbird * * * man könnte sagen, dass dem Regisseur hier der Fokus fehlt - oder dass Roskam einfach nur eine Liebesgeschichte auf seine Art erzählen wollte: eindringlich, unerträglich bitter und dabei Szenen mit emotionalen Potenzial umgehend
Die Rache des Toten * * * Curtiz's Mix aus Gangster- und Gruselfilm besticht durch die düstere Atmosphäre und einem herrlich schaurigen Boris Karloff
 Die Rache des Würgers * * allein der "Würger" ist schon 'ne Sichtung wert!
 Rache für Jesse James * * Langs erster Western und Farbfilm ist nett anzuschau'n und mit Fonda und Tierney attraktiv besetzt
 Rachels Hochzeit * * * Demme orientiert sich inszenatorisch und dramaturgisch stark an den Dogma-Filmen, mit dem gut gewählten Cast und einer starken Hathaway erreicht er auch die schmerzlich-emotionale Wucht dieser
 Rächer der Unterwelt * * * * narrativ ausgefeilter, dennoch sehr übersichtlicher Noir voll mit hintergründiger Spannung, guten Darstellern und Twists
 Ragtime('81) * * * stimmig inszeniertes Zeitportrait zwischen packenden Drama und "fast" normalen Alltag
The Raid('11) * * der brutalen, fesselnd inszenierten Baller- und Kampfsportaction hätte etwas Story und Charaktertiefe ganz gut getan...
 The Raid 2 ** kein reiner Actionrausch wie Teil 1, dafür eine 08/15-Mafiastory, in der dann die immer noch sehr eindrucksvollen Martial-Arts-Einlagen eingestreut sind
 Raigyo - Die Frau in schwarzer Unterwäsche * * kunstvoll inszenierter Psychotrip
 Rain Man * * * * das ergreifende Drama ist überraschend zurückhaltend und lässt genug Raum für Hoffmans grandiose Performance
 Raining Blood * * Iguchi's herrlich doofe "Battle Royale"-Variante hat auch seine Höhepunkte, erreicht aber nicht den Spaßfaktor seiner anderen Werke
The Rainmaker('97) * * solider Justizthriller mit 'nem sehr guten Damon
 A Rainy Day in New York * * * Allen legt nochmal eine Komödie vor, die allentypischer wohl nicht sein könnte, aber dank der "frischen" Schauspieltalente nie langweilt
 Rambo - First Blood * * * der Genreklassiker sorgt für Spannung und gute Unterhaltung, bietet sogar psychologische Ansätze und eine kleine Gesellschaftskritik
 Rambo II - Der Auftrag * * außer der Action ist nichts geblieben, allerdings ist diese vom Feinsten:-)
 Rambo III * Gute Nacht John Rambo, wir sehen uns in 20 Jahren wieder...
 Rammbock * an sich nicht verkehrt und Zombiefans sollten mal reinschau'n, nur halt keine Überraschungen erwarten
 Rampart * * subtil fängt Moverman die Ambivalenz seines Protagonisten ein, die ihn immer näher an den Abgrund treibt, bis er letztendlich eine Entscheidung treffen muss - die uns der Regisseur dann ärgerlicherweise vorenthält
 Rampenlicht * * * * * ein paar Tränen weniger hätten's auch getan, dennoch ist der tragisch-schöne Abgesang auf ein verblühtes Künstlerleben dank der Performance Chaplins und Blooms schlichtweg hinreißend
 Ran * * * * mitreißende Tragödie vor opulenter Kulisse
 Rashomon('50) * * * Kurosawa's kleiner Wahrheitskrimi präsentiert sich nur mäßig spannend, regt aber gerade im Nachhinein zum Überdenken an
Rat mal, wer zum Essen kommt * * * das heitere Familiendrama behandelt den Schwarz-Weiß-Konflikt mit viel Feingefühl und Witz
Rätselhafte Welt   ?
Die Ratten('55) * * trotz guter Darsteller weckt das realistische Drama keine Emotionen
Rattennest * * * der leicht überspitzte, sehr brutale Noirkrimi inklusive apokalyptischem Finale lässt sich als Aldrich's Abrechnung mit dem Genre verstehen
Der Räuber('10) * * distanziert-kühle Studie eines Ruhelosen
 Raum * * * erstaunlich wie etwas enttäuschend ist, dass es trotz der gräulichen Thematik nie wirklich ungemütlich wird, ausgeglichen wird dies durch den differenzierten Blick auf das "Danach" und das souveräne Spiel der Darsteller
Raus aus Amal * * * sympathisches Coming-of-Age-Filmchen, mit großartigen Jungdarstellern, einer Prise Humor und viel Gespür für Authentizität
 Raus aus der Haut * * * stimmige Aufarbeitung der Lebenslage im "Unrechtsstaat" (Sorry, Herr Sellering;-)
 Ray * * * bis auf die finale Traumabewältigung, die etwas hastig und platt ausfällt, ist Hackford ein stimmiges Biopic gelungen, für welches Foxx zu Recht den Oscar bekam
 Razzia in Paris * * der Milieukrimi fängt mit viel Atmosphäre das Treiben der Pariser Unterwelt ein und ist mit Gabin und Ventura bestens besetzt
 Reality('14) * * der Name ist wirklich Programm: Dupieux spielt hier so lange mit den verschiedenen Realitätsebenen, bis wirklich gar nichts mehr Sinn macht und der Zuschauer das Interesse verliert, wobei es natürlich auch viel zu Lachen gibt...
Re-Animator * * * schwarzhumoriger Slapstickhorror, brutal und völlig überzogen
 Rebecca * * * * packendes Melodram mit subtiler Spannung, frappierender Auflösung und erstklassigen Darstellern
 Rebel in the Rye * * über den "Der Fänger im Roggen"-Autor J.D. Salinger, der sich nach seinem Welterfolg immer mehr von dieser zurückzog - informativ, klasse von Hoult gespielt, aber leider nicht nah genug
Rebelle * * das Drama um Kindersoldaten erzählt nicht viel Neues und bietet lediglich einen halbgaren Plot, etwas Interesse weckt jedoch die spirituelle Ebene
 Rebellion('62) * * * das auf realen Geschehnissen beruhende, packend erzählte Seeabenteuerdrama gewährt einen unverblümten Einblick in den Alltag der Offiziere und Matrosen Ende des 18. Jahrhunderts und glänzt dazu mit fabelhaften Darstellern und einer spektakulären Seeschlacht
 Die Rebellion('93) * * * das vielschichtige Verliererportrait kann dank seiner tragischen Hauptfigur, wunderbar gespieltvon Branko Samarovski, vollkommen mitreißen
Rebellion('11) * * Krieg, Politik, Moral - Kassovitz verarbeitet in dem ansprechend inszenierten, aber recht konventionell geratenen Politdrama ein kaum belichtetes Thema französischer Kolonialherrschaft
 Rebellion der Rechtlosen * * * * auch durch die detailgenaue Ausstattung wirkt das Geschichtsdrama um die ersten Gewerkschaftler Englands so authentisch und atmosphärisch stimmig und dank der engagiert spielenden Darsteller und der anspruchsvollen Bildsprache tuen sich selbst bei der ordentlichen Spielzeit kaum Längen auf
 [REC] * * * * "Blair Witch" in da House! - dieser Schocker sitzt
Die Rechnung ging nicht auf * * * * * großartig in Erzählweise, Charakterisierung und Spannung, faszinierend mit anzusehen, wie der Plan durch den menschlichen Faktor zerstört wird
Die Rechnung wird mit Blei bezahlt * * leicht überdurchschnittlicher Italowestern mit den GenreVeteranen Van Cleef und Morricone
 Reconstruction('03) * * * lynchige Lovestory: genauso verwirrend - genauso faszinierend
Red Dust('04) * * * aufrüttelnder Politthriller mit toller Besetzung
 Red Eye('05) * nach einem interessanten Start und einem soliden Mittelteil wird's im Finale recht langweilig...
 Red Lights('12) * * der durchaus spannende Mysterythriller ist mit Charakterköpfen wie Weaver, Murphy und De Niro schön altmodisch erzählt, Schwachpunkt bleibt die Schlusspointe, die zwar überrascht, aber wenig Sinn macht
 Red Planet * ödes SciFi-Abenteuer mit überholten Effekten und geringem Anspruch
Red Riding Trilogy * * komplexes Krimi-Projekt, welches facettenreich das Korruptionsthema ausleuchtet, jedoch, bis auf den Auftakt, nie über den Durchschnitt ragt und es sich am Ende etwas zu leicht macht
Red River('48) * * ein wahrlich großer Western, der alle Zutaten inklusive Spannung inne hat - nur dem Finale fehlt der Pfeffer(imo sogar das Salz)
 Red Sparrow * * * gelungener Agentenflick mit überzeugenden Darstellern, nicht ohne Macken, aber durch die clever konstruierte Story mit der undurchsichtigen Heldin durchweg spannend
Red State * * auch in seinem bitterbösen Genremix über religiösen Fanatismus hat Smith seinen Sinn für Humor nicht verloren
Red White & Blue('10) * * das verstörend-packende Drama macht vieles richtig, gibt am Ende sogar noch Denkanstöße, so dass die sinnlos übertriebene Gewaltdarstellung einfach deplatziert wirkt
 Redacted * * * das dokumentarisch angelegte Kriegsdrama will nicht erzählen, es will zeigen - und das macht es auf eine äusserst realistische, aufreibende, brisante Art und Weise
Reeker('05) * mäßiger, wenn auch nicht schlecht getrickster Horrorflick mit nettem EndTwist aus dem Second-Hand-Laden
 Regarde-moi('07) * * der Ghettoalltag hautnah, geschickt inszeniert und ohne Klischees, wenn auch nicht immer ganz schlüssig
 Regeln der Gewalt * * kleiner, stimmig inszenierter und mit Gordon-Levitt und Daniels fein besetzter Neo-Noir-Thriller, der mehr durch seine Figuren gefällt als durch die überraschungsfreie Story
 Regeln spielen keine Rolle * * * Beatty setzt sich in seiner 6. Regiearbeit selbst als Howard Hughes in den Mittelpunkt und ordnet alles andere diesem unter, das Ergebnis ist ein köstlicher Protagonist in einer hochwertigen Inszenierung, dessen ungelenkte, teils stockende Story erfrischend aus dem Rahmen überlicher Handlungsmuster herausfällt
 Regeneration('15) * * Walsh's Spielfilmdebüt gilt als einer der ersten Gangsterdramen, ist zwar noch etwas holprig erzählt, funktioniert aber durch das Drehen mit Laien an Originalschauplätzen bestens als authentisches Zeitbild
 Regression * * Amenábar offenbart erst am Ende das eigentliche, durchaus interessante Thema des atmosphärischen Psychokrimis, bis dahin verpasst er allerdings die eine oder andere Möglichkeit, Spannung zu erzeugen
Die Reifeprüfung * * * * * Nichol's melancholische Sommerkomödie um den jungen Dustin Hoffman, der als Highschool-Absolvent gegen den ihm vorbestimmten Lebensweg rebelliert, ist inszenatorisch in Kombination mit den Liedern von Simon & Garfunkel eine einzige Wonne und gilt zu Recht als der Vorbote des New Hollywood
Der Reigen('50) * * Ophüls' Verfilmung des Bühnenstücks zieht ihren größten Reiz natürlich aus der in sich geschlossenen Erzählstruktur, leider reicht dies trotz einiger Einfälle nicht, fallen die Episoden doch recht einfach aus
 Reine Chefsache * * unterhaltsame, aber nicht besonders witzige Komödie mit guter Besetzung und satirischen Spitzen gegen den Kapitalismus
 Eine reine Formalität * * * * Tornatore's beklemmendes Kammerspiel zwischen Polanski und Depardieu schreit förmlich nach einer deutschen DVD!
 Reise in Italien * * das Ehedrama ist fein beobachtet und wirkt sehr authentisch, stellt so auch das komplette Gegenteil zu dem unglaubwürdigen Ende dar
 Reise mit Haustieren * * ruhig und sinnlich auf den Spuren russischer Gesinnung
Die Reise nach Tokio * * * * Familiendrama auf Japanisch - subtiler Klassiker mit einer wunderbaren Setsuko Hara
 Remainder('15) * * * * ein Mann sucht nach seinen Erinnerungen und fixiert sich dabei auf die Details, was auch dem Zuschauer geraten wird, wenn am Ende alles zu einem großen Rätsel verschwimmt, welches aber durchaus interpretierbar bleibt und zum Sinnieren über das Thema anregt
Renegade('87) * * lässige Unterhaltung mit Pferd, Hill und Sohn
Rendezvous nach Ladenschluß * * * Was unterscheidet diese Liebeskomödie von anderen Genrevertretern? - Stewart, Sullavan, viel Charme und Lubitsch's entwaffnender Humor!
 Repo Men * * Thriller nach Schema F(inklusive geklauter Schlusspointe), aber der dreckige Humor und so manch groteske Szene hauen es wieder raus
Reporter des Satans * * * * Wilder's virtuose Inszenierung über die Habgier und Eigennützigkeit der Menschen entlarvt zugleich die Sensationslust der Gesellschaft
 Requiem('05) * * * das auf Schock-Effekte verzichtende Psychodrama lebt von der intensiven Darstellung Hüllers und wirft zugleich einen kritischen Blick auf die deutsche Gesellschaft der 70er Jahre
 Requiem for a Dream * * * * * menschliche Sckicksale zum Miterleben, visuell mitreißend und mit einem Score der unter die Haut geht
 Rescue Dawn * * nach wahren Begebenheiten erzählt Herzog die Geschichte des Piloten Dieter Dengler, der im Vietnamkrieg abgeschossen und gefangen genommen wurde - eine Paraderolle für Bale, nur der dick aufgetragene Schlussteil mag so gar nicht zur Authentizität der Inszenierung passen
Reservoir Dogs * * * * * Tarantino's Erstwerk -  absoluter Kult
 Resident Evil * * * HighTech-Zombieslasher mit 'ner lässigen Hauptdarstellerin
Resident Evil: Apocalypse * * geht mehr ins Actiongenre, für Fans aber ok
 Resident Evil: Extinction * * Milla ist zwar gut drauf und Bilder sowie Action gefallen, allerdings werden Figuren aus dem Vorgänger einfach fallen gelassen und das Finale entpuppt sich auch als ehr unspektakulär
 Resident Evil: Afterlife * * gliedert sich mit übertriebener Action und überzogener Story gut in die Reihe ein, dazu gibt das "Spiel" mit den ausgereiften 3D-Effekten einen ganz neuen Reiz
  Resident Evil: Retribution * * Teil 5 wirkt in Bezug auf die Reihe einfach belanglos, die Action kommt auch ehr gewöhnlich daher, jedoch überzeugt das 3D und das Ende macht Hoffnung auf ein großes Finale
Resident Evil: The Final Chapter * * auch im Finale bleibt Anderson dem bewährten Konzept treu, wobei die teils grässlich geschnittene Action und die verschwundenen Figuren aus dem vorigen Teil keine positive Entwicklung darstellen, erfreulich ist, dass er wieder zum ersten Teil zurückkehrt und somit den Kreis schließt, oder sagen wir fast...
Restless('11) * * leicht versponnene, etwas banale, aber nicht minder schöne Lovestory mit sympathischen Darstellern
 Retreat('11) * * der mit Murphy, Newton und Bell ganz ordentlich besetzte Psychothriller um ein Pärchen, welches sich auf einer einsamen Insel mit einem Fremden rumschlagen muss, lässt dank des Spiels um Ver- und Misstrauen immer wieder Spannung aufkommen, die Auflösung kann indessen weniger überzeugen
 Das Rettungsboot * * Grundidee und Besatzung sind großartig, jedoch verliert das Boot ab der Hälfte schnell an Fahrt und die Propaganda präsentiert sich mehr als platt
 The Revenant('15) * * * * durch die virtuos eingesetzte dynamische Kamera gelingen Iñárritu atemberaubende Actionsequenzen und auch wenn die Story nicht die 2½ Stunden ausfüllen mag, überträgt sich doch sehr eindringlich das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber der grausamen wie wunderschönen Natur auf den Zuschauer
 Revenge('17) * * so ansprechend die Inszenierung auch ist, die in vielen Belangen unglaubwürdige Handlung verdirbt einem einfach die Freude daran
 Revolver('05) * * es riecht wie Guy Richie, schmeckt aber nicht so! - interessant (wenn auch teils nervig) ist es jedoch allemal und rein handwerklich gibt's auch nichts zu meckern...
 Reykjavik - Rotterdam * * * der raue Thriller aus Island ist packend inszeniert und bietet neben 'ner Prise Humor einen realistischen Einblick in den Schmuggelalltag
 Richard III('95) * * * originelle Version des Shakespeare-Stoffes mit einem wunderbaren McKellen
 Der Richter('14) * * * für eine amerikanische Produktion bleibt das Vater-Sohn-Drama recht authentisch und setzt dafür mit Duvall und Downey Jr. auf zwei Schauspielgrößen, die dem sich langsam lösenden Konflikt mit emotionaler Wucht auf die Leinwand bringen
 Der Richter, den sie Sheriff nannten * * ein brillanter Dewaere gegen die Mafia und alle, die diese gekauft hat - auf Dauer etwas dröge, aber konsequent desillusionierend
 Der Richter und der Mörder * * * ruhiges, aber fesselndes Psychodrama mit zwei großartigen Hauptdarstellern und gesellschaftskritischen Untertönen
 Der Richter von Colorado * * der kompromisslose Western macht psychische Kriegsfolgen zum Thema, kommt mit einem furiosen Finale und 'nem "wahnsinnig" guten Ford
 Das richtige Leben * * * durch die stark konzentrierten, sprunghaft eingebetteten Szenen ist in dem Spielfilmdebüt die Interpretations- sowie Imaginationsfähigkeit des Zuschauers gefragt, zugleich erhält dadurch das auf Realismus bedachte Sozialdrama eine frische Note
Ricky Bobby - König der Rennfahrer * * * McKay nimmt sich diesmal den amerikanischen Rennsport und die dazugehörige Gewinnmentalität vor, zieht sämtliche Klischees durch den Kakao und findet zusammen mit Ferrell natürlich viel Platz für Absurditäten
 The Rider('17) * * * * Zhao lässt Laiendarsteller ihre eigene Geschichte nachspielen, der doch sehr gewagte Plan geht auf: das Drama um einen Rodeoreiter, der sich nach einem Sturz neu finden muss, berührt durch seine Authentizität
Riders * * solide Action im schicken Look
Riding the Bullet - Der Tod fährt mit * * eine weitere, ehr durchschnittliche King-Verfilmung
Rififi * * * * zwar ist die Story nicht neu, dafür glänzt der Streifen durch eine einwandfreie Inszenierung
Right at Your Door * * die Indieproduktion überzeugt durch ein dichtes, äußerst realistisches Szenario, hat aber mit Längen und einem abwegigen Ende zu kämpfen
 Rigor Mortis('13) * der visuell überzeugende Spuk aus Hong Kong macht es dem Zuschauer mit seiner unausgegorenen Dramaturgie schwer, die Handlung nachzuvollziehen, das Ende streckt einem dann noch zur Krönung die Zunge raus
 Ring - Das Original * * da ich mit dem effektvollen Remake schon ehr vertraut war, wirkt das dezente Original als Japan etwas lasch...
 The Ring('02) * * * packender, visuell überzeugender Horror mit guten Schockmomenten
 The Ring 2('05) * * noch ganz unterhaltsam, es fehlt das "Geheimnissvolle" was den ersten Teil ausgemacht hat
 Ringo('39) * * * Ford's Klassiker nimmt sich Zeit für die Charaktere, bietet rasante Action und sozialkritische Spitzen
 Rio Bravo * * unterhaltsamer Western mit 'nem Haufen cooler Typen, mehr aber auch net
 Rio Grande('50) * * wie so oft in Ford's Werken mag auch hier keine mitreißende Dramatik entstehen, zu betulich erweist sich die mit vielen Gesangseinlagen versehene Handlung
Ripley's Game * * Malkovich's bösartige Performance kann den ansonten etwas fade geratenen Thriller noch retten
 Ritt zum Ox-Bow * * * der kraftvolle, mit ausgefeilten Figuren bestückte Appell gegen Lynchjustiz  entstand 1942 und kann so durchaus auch als kritischer Kommentar zum NS-Regime gelesen werden
Die Ritter der Kokosnuss * * * zwar gibt es keine richtige Story, dafür aber großartigen Nonsens
 Rivalen unter roter Sonne * * die Story hört sich interessant an und ist mit Bronson, Delon und Mifune bestens besetzt, macht aus dem Culture Clash aber viel zu wenig, baut nur gelegentlich Spannung auf und mündet in einem blutleeren Gemetzel
 The River King * ambitioniertes, aber unausgegorendes Krimidrama
The River Murders * ich weiß gar nicht was mühsamer ist: Liotta in einer uninspirierten TV-Produktion hilflos sein Sexleben beichten zu sehen oder das Interesse für eine Thrillerplot aufrecht zu erhalten, der schon nach 20 Minuten durchschaut ist
 The Road('09) * * realistisches Endzeitszenario zum Mitfühlen
Road House('89) * * die Prügelaction geht handwerklich in Ordnung und bietet neben schwülstiger Erotik so viele Entgleisungen, dass Freunde des schlechten Geschmacks einen Blick riskieren sollten
Road to Perdition * * * * * grandioses Gangsterdrama in atemberaubenden Bildern und mit absoluter Top-Besetzung
Road Trip * * gelungene Teenikomödie mit gewohnt hoher Ekelgrenze
 The Roads Not Taken * * * Potter taucht in den Kopf eines Demenzkranken ein, den die Erinnerungen zusammen mit Zweifeln und Schuldgefühlen regelrecht überfallen, was zu strapaziösen Situationen im Alltag führt - interessantes Konzept, welches durch das enervierend-realistische Spiel Bardem's auch abstößt
 Robert Altman's Last Radio Show * * kleiner, warmherziger Abgesang auf ein vergessenes Stück amerikanischer Kultur mit einem unglaublich sympathischen Cast
Robo Geisha * * * nach "The Machine Girl" legt Iguchi zwar keinen drauf, aber gut nach - herrliche Einfälle, debile Dialoge und das Megafinale lassen jedes TrashHerz höher schlagen
 RoboCop * * * * hinter der brutalen SiFi-Action mit TrashCharme verbirgt sich eine bissige, zeitlose Satire auf Amerika und eine Gesellschaft, die selber langsam zum "Robo" wird
 Rocco, der Mann mit den zwei Gesichtern * * der mit einem charmanten Powers/Betts in der Titelrolle besetzte Italowestern überzeugt vor allem durch die originellen Storyelemente in der ersten Hälfte, sobald der Held dann die Maskerade beendet, geht leider auch die Originalität zugunsten der ehr durchschnittlichen Action flöten 
 Rocco und seine Brüder * * * das Schicksal einer italienischen Familie, packend und authentisch von Visconti erzählt
 The Rock('96) * * * Action à la Bruckheimer - was Besseres gab's in den 90ern im Genre nicht
Rock Star * klischeereiche "Story of the American Dream" im Rockgewand
 Rocker('72) * * * der sympathische Kultfilm aus der Elbmetropole besticht durch authentische Charaktere, die zwar alle einen kernigen Spruch auf den Lippen haben, aber kaum Aussicht darauf, sich vom Milieu zu lösen
 RocknRolla * * * Guy Ritchie is back and rocks (zwar noch nicht meisterlich, aber auf jeden Fall eindrucksvoll)
Rocky * * * Stallone's selbst geschriebenes Außenseiterdrama ist in der deutschen Synchro kaum genießbar, ohne diese aber vor allem in seiner realistischen Milieu- und Charakterzeichnung überzeugend, der finale Kampf fällt dagegen schon weniger glaubhaft aus
 Rollerball('75) * * * harter Klassiker in düsterer Zukunft
 Rom, offene Stadt * * * * * Rossellini entwirft eine raue Milieustudie, die sich fernab jeglicher Schwarzweißmalerei befindet und durch beklemmende Authentizität besticht
 Roma('18) * * Cuarón entführt uns in entschleunigt-eleganten Schwarzweißbildern in das Mexiko-Stadt der 70er-Jahre, leider gelingt es ihm dabei nur bedingt, mit dem Schicksal der beiden Frauen Empathie zu wecken
Romanze in Moll * * * * in Käutner's bewegender Tragödie eines Ehepaares, das zum Opfer von Umständen und Umfeld wird, können Hoppe und Dahlke voll und ganz überzeugen
Romeo is bleeding * etwas lahm und dann will er einfach nicht enden
Rommel, der Wüstenfuchs * * leicht spekulatives, dennoch recht glaubhaftes Portrait des Feldherren, unterstützt durch Dokumaterial und einem starken Mason
 Romper Stomper * * * * unverblümter, zuweilen drastischer Blick auf die rechtsextreme Szene mit einem glaubhaften Crowe
 Romy * * * aufrichtiges BioPic mit einer überzeugenden Romy
Ronin * * * * * erstklassiger Actionthriller von hoher Qualität - spannend bis zum Schluss und bestens besetzt
 Rosanna's letzter Wille * * die schwarze Komödie aus dem ländlichen Italien bietet einige Lacher und einen gut aufgelegten Reno, letztendlich kommt sie aber zu harmlos daher, was sich im weichgespülten Ende noch bestätigt
 Der rosatote Panther('63) * * ein bisschen Slapstick, ein paar gute Gags, mehr aber net...
 Der rosarote Panther: Ein Schuß im Dunkeln * ich geb's auf, der Panther is nicht's für mich...
Rose Bernd('57) * * * Hauptmann's bitteren, sozialkritischen Stoff setzt Staudte mit Maria Schell in der Titelrolle bewegend um
Rosemaries Baby * * * * subtiler Grusel ohne Blut, dafür mit viel Spannung und Atmosphäre
 Der Rosenkrieg * * * trotz so manch überspitzen Einfall ist DeVitos Eheterror glaubhaft erzählt, Douglas und Turner tun den Rest
 Rosetta * * * das Portrait einer jungen Frau, die am hart umkämpften Arbeitsmarkt zu scheitern droht und gleichzeitig aus ihrem Gefühlsschlaf geweckt wird, zeichnen die Dardenne-Brüder gewohnt realistisch und mit unmittelbarer Nähe zur Protagonistin(intensiv: Êmilie Dequenne)
 Rosita('23) * * * * Lubitsch's erste Hollywood-Produktion ist eine köstliche, teils recht dramatische Gesellschaftskomödie mit dem typischen Lubitsch-Touch und Kinderstar Mary Pickford als verruchte Zigeunerin in der Titelrolle
 Rosso - Farbe des Todes * * * * Argento inszeniert hier einen klassischen Giallo, zwar auch mit Längen, aber schön brutal und fesselnd in seiner verspielten Visualität und im Storyverlauf, der bis zur überraschenden Auflösung gekonnt mit dem Zuschauer spielt
Rotbart * * * die Botschaft erweist sich als recht simpel, doch der Weg dorthin ist neben haargenauer Milieuzeichnung, großes, mitreißendes Schauspielkino
Die rote Laterne * * * intrigenreiches Frauendrama und kritischer Blick auf die Ehe im China der 20er Jahre
 Die rote Lola * * * ein untypischer Hitch mit vergleichsweise wenig Spannung, aber mit einem fabelhaften Cast, viel Humor und einem "faulen Trick": den überraschenden EndTwist, der auf einer falschen Rückblende beruht, hielt Hitchcock selbst für einen seiner größten Fehler
 Die rote Tapferkeitsmedaille * * * trotz Kürzungen bleibt das gut gespielte Kriegsdrama um wahres Heldentum packend und glaubwürdig
 Die roten Schuhe('48) * * * in dem imposant visualisierten Tanzmelodram muss sich eine begabte Ballerina entscheiden, ob sie bedingungslos ihrer Leidenschaft nachgehen oder sich ihrer großen Liebe hingeben soll - die Zerrissenheit Shearers überträgt sich schnell auf den Zuschauer und hält ihn bis zum bitteren Ende gefangen
 Roter Drache * * * * fast so gut wie das Schweigen selbst, Fiennes mimt den Psycho grandios 
 Roter Staub('56) * * * die im farbintensiven Technicolor fotografierte Geschichte um die Liebe eines Jungen zu seinem Stier geht einfach zu Herzen, dazu gelingt ein faszinierender Einblick in die Tradition des Stierkampfes, ohne dabei die blutigen Folgen für die Tiere zu verklären
Rotes Kornfeld * * stimmiges Zeitbild in poetischen Bildern
 Rounders * nur für Pokerfans interessant
 The Rover('14) * * Arthouse trifft MadMax: wo Michôd's Langfilmdebüt noch sehr unglaubwürdig war, wirkt die nihilistische Weltansicht in dem in naher Zukunft spielenden Roadtrip schon passender - die Auflösung ist zwar etwas daneben, aber Pattinson kann als Zurückgebliebener endlich überzeugen;-)
Die Royal Tenenbaums * * die kleine, skurrile Familienkomödie hat neben ernsten Themen vor allem einen Spitzen-Cast zu bieten
Rubber('10) * * * funktioniert als Trash(verdammt: der Reifen nimmt 'ne Dusche:-) genauso gut wie als Filmexperiment, das sich mit heutigen Sehgewohnheiten auseinandersetzt
 Rückfälle * * * * * selten war man einem Alkoholkranken und seinem sozialen Umfeld so nah wie in Beauvais's schonungslos-realistischem Drama, zu verdanken ist dies auch einem grandiosen Günter Lamprecht
Die Rückkehr('03) * * * * * das in kühle Bilder getauchte Debüt von Zvyagintsev beschreibt das schmerzhafte Zusammentreffen zweier Brüder mit ihrem "verschollenen" Vater, die subtil beobachtete Gefühlswelt der Charaktere kommt dank der starken Jungdarsteller berührend zum Ausdruck
 Die Rückkehr('15) * * * die von erhabener Schönheit geprägte, aber auch extreme Landschaft Norwegens spiegelt in dem Adoleszenzdrama die Gefühlswelt seiner jungen Charaktere wieder, die kurz vor einer gewaltigen Erschütterung steht
 Die Rückkehr der Jedi-Ritter * * die Endrunde enttäuscht etwas, wirkt es doch bis zum langersehnten Finale so, als ob an versucht, die Zeit bis dahin irgendwie totzuschlagen, hab's mir wohl etwas epischer vorgestellt...
 Rückkehr nach Montauk * * * Schlöndorff's mit unterschwelliger Spannung versehendes Beziehungsdrama um männliche Eitelkeit und weibliche Empfindsamkeit wird durch das Ensemble richtig lebendig, wobei die Naturbilder den tristen Seelenzustand der Figuren unterstreicht
Die Rückkehr zu den 36 Kammern der Shaolin * * weit weg vom Vorgänger, aber ganz lustig
Rufmord - Jenseits der Moral * * moralisch und vorhersehbar, aber hervorragend gespielt und mit satirischen Spitzen versehen
Ruhe Sanft GmbH * * trotz des schön deftigen Humors bietet die gut besetzte Komödie letztendlich nicht mehr als solide Unterhaltung
 Ruhm * * * neben der modernen Kommunikation beleuchtet das Episodendrama das titelgebende Thema von allen möglichen Seiten - und das gerade für eine deutsche Produktion auf frappierend locker-originelle und geistreiche Art und Weise
Ruinen * * der kleine Survivalflick hat zumindest eine gute Idee, hält sich mit den VFX angenehm zurück und setzt ehr auf psychischen, wenn auch blutigen Horror
 Rum Diary * der auf Hunter S. Thompson's Roman beruhende Inselaufenthalt versucht vergeblich auf den "Fear and Loathing"-Zug aufzuspringen und zieht Depp dabei ein weiteres Mal als rückratlose Witzfigur durch eine planlose Handlung
Rumble Fish * * leider bleibt die Story etwas hinter der schönen, expressionistischen Optik zurück, erwähnenswert ist noch die Besetzung, in der man so manchen Star von heute wiedererkennt
 Run for Her Life * * die aufwühlende Thematik kommt leider erst am Ende zur Geltung, bis dahin gibt es viel Leerlauf, wenn auch ein glaubhaftes Bild der Szene
Runaway Train('85) * * besticht durch rasante Bilder, spürbare Kälte und den wahnsinnigen Jon Voight
 Running Scared * * eine rasante Hetzjagd, die ein paar Haken zuviel schlägt und sich so nur in die Länge zieht, visuell aber durchaus beeindruckend
Rushmore * * * Anderson's zweiter Spielfilm punktet durch eine differenzierte Charakterzeichnung, einen wieder mal herrlichen Murray und die typisch gewordenen, skurrilen Einfälle
 Die Russen kommen * * * Carow inszeniert im Stil der Nouvelle Vague ein anspruchsvolles wie symbolträchtiges Drama über Moral, Suggestion und Reue aus der Sicht eines HJlers
 Die Russen kommen! Die Russen kommen! * * leicht bekömmliche Satire, die zu ihrer Zeit sicherlich noch wirkungsvoller war
Ein russischer Sommer * * in den letzten Tage Tolstois, die mit Plummer und Mirren unterhaltsam eingefangen sind, stehen zwei Männer im Mittelpunkt, die sich zwischen ihren Idealen und ihrer Liebe entscheiden müssen
 Das Russland-Haus * * * gelungener Spionagethriller aus der Feder von John le Carré, der ohne Action auskommt, viel Wert auf Authentizität legt und stets spannend bleibt
 Ryans Tochter * * * nie war die schroffe Landschaft Irlands schöner als hier: an Lean's etwas zu langem, aber erhaben fotografierten Melodram um eine verhängnisvolle Liebe während des Osteraufstandes kann man sich einfach nicht satt sehen und bekommt zugleich ein umfassendes Bild vom Geist des Inselstaates

 

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