P2 * * kleiner, geradliniger Survivalhorror, der weiß was er ist und gar nicht mehr sein will
Pacific Rim * * del Toro bietet in seinem Monster-Roboter-Gekloppe reines Augenfutter(gerade durch die gelungene 3D-Konvertierung), welches dann auch etwas über die simple Story und die blassen Charaktere hinwegtröstet
 Pain & Gain * * * nach einem wahren Vorfall inszeniert Bay eine Komödie, deren Witz allein aus der Beschränktheit der Hauptfiguren resultiert, die verzweifelt dem "American Dream" nachjagen, dabei geht's oft derb und geschmacksgrenzenüberschreitend zu, wen das nicht stört, darf sich dazu auf Wahlberg und Johnson freuen, die beiden genüsslich ihr Heldenimage demontieren
 Painless('12) * * der spanische Mix aus heftigen Mysteryhorror und beklemmenden Familienkrimi bleibt durch die gut gesetzten Zeitsprünge spannend, lediglich das Finale trägt etwas dick auf
 Paisà * * * * Rossellini gelingt durch die Schicksale der Paisà ein umfangreicher und zugleich detailierter Blick auf Italien, die Wucht von "Rom" erreicht jedoch nur teilweise
Pakt der Wölfe * teilweise unlogisch, voller Längen, vorhersehbar, schlechte Effekte, den Stern gibt's für Cassel und Bellucci
 Pale Rider * * die übliche Rachestory mit Eastwood-Doppel-Bonus
Palindrome('04) * * * intelligent, verzerrt und äußerst komplex setzt sich Solondz hier mit dem Abtreibungsthema auseinander
 The Palm Beach Story * * Sturges legt ein flottes Tempo vor und lässt die hochwertigen, aber nur selten treffenden Dialoge nur so auf den Zuschauer einprasseln, die angestrebte Persiflage auf die High Society bleibt auch ehr harmlos, einzig das Ende ist wirklich frech
 Palookaville * das typische "Wir drehen eine Coup und alles geht schief"- Ding
 Panic('00) * weder als Drama noch als Komödie wirklich zu gebrauchen, einzig Macy ist ein Blick wert
 Panic House   grottenschlechte Folter-/Gewaltorgie, die nicht mal als solche überzeugt
 Panic Room * * * gute Idee, spannend und stark besetzt, erreicht aber nicht die Genialität anderer Werke des Regisseurs
 Pans Labyrinth * * * * die düstere Fantasy-Parabel ist visuell beeindruckend, regt zum Nachdenken und Interpretieren an und findet einen angenehm passenden Ausgang
 Der Panther wird gehetzt * * * atmosphärisch dichtes Gangsterdrama, Ventura und Belmondo sind großartig 
Panzerkreuzer Potemkin * * * * * in Eisenstein's revolutionären Revolutionsfilm tragen der dynamische Schnitt, die dramatischen Massenszenen und Meisel's kraftvolle Filmmusik, welche gerade im Finale für nervenaufreibende Spannung sorgt, dazu bei, dass es sich beim dem rot gefärbten Tatsachenbericht auch heute noch um ein packendes Filmerlebnis handelt
 Papa ist auf Dienstreise * * * mit Witz, Ironie und viel Charme begleitet dieses french-like Drama eine jugoslawische Familie durch schwere Zeiten
 Papas Kino * * * Berri's lebendige Tragikomödie verbeugt sich tief vor der Familie und dem Kino - großartig: Yves Robert als tyrannischer wie liebenswerter Vater
 Paper Moon * * * niedliches Roadmovie mit einem charmanten Duo 
Paperhouse * * märchenhafter Grusel in surrealen Bildern, der sein inhaltliches Potenzial besser nutzt als sein psychologisches
 Papillon * * * * über den unbesiegbaren Freiheitswillen eines "Schmetterlings" - wunderbar menschlich
 Paracelsus * * dem NS-Streifen sieht man schon Pabst's handwerkliches Können an, allerdings entsteht durch die schlichte Dramaturgie kaum Spannung und auch am Ende bleibt der erhoffte Knall aus
Paradies der Damen * * das Stummfilmmelodram über den unaufhaltlichen Fortschritt bietet einige visuelle Schauwerte, das Ende verwirrt hingegen etwas, widerspricht es doch der vorangegangenen Konsumkritik
Das Paradies der Mörder * * der Thriller funktioniert als solcher nur teilweise, ist in seiner schonungslosen Aufklärung aber eine Wucht
Paradise Now('05) * * * brisantes Politdrama, beklemmend und mit viel Feingefühl inszeniert
 Parallelwelten * * * das spanische Zeitreisedrama ist einen Tick zu lang geraten und auch den Schlusstwist wird so mancher schon erahnen, dennoch stellt es einen stimmig bebilderten und durchaus spannenden Beitrag zur Thematik dar
 Paranoid Park * * Van Sants Trilogieabschluss entpuppt sich als ein berauschend-sinnliches Rätsel, welches tief in seine Hauptfigur eintaucht, aber auch seltsam abstrakt wirkt 
 Paranormal Activity * * minimalistischer Grusel für Blair-Witch-Fans, der sich am Ende leider nicht mehr zurückhalten kann...
 Parasite('19) * * * * in betörend ausdrucksstarken Tableaus gelingt Bong Joon-ho mit einem nervenaufreibenden Plot und garstigem Humor ein subtiler, aber ebenso wütender Appell gegen die Arroganz der südkoreanischen Oberschicht
Pardé * * * Panahi reflektiert in einer einzigen, frappierend klaren Allegorie über sich selbst, einen Künstler in der Krise - politisch brisant und nachhaltig
 Das Parfum * * * hätte volle Punkte bekommen, wenn er gegen Ende nicht so ins Unglaubwürdige abdriften würde
Paris gehört uns * * Wem gehört Paris? Gehört Paris überhaupt jemanden? - rätselhafter Kunstkrimi, der seine Heldin auf eine ermüdene, aber auch faszinierende Reise durch das Großstadtlabyrinth schickt
 Paris, je t'aime * * * von Drama über Komödie bis Horror alles vertreten, dabei der Großteil gelungen
 Paris, Texas * * das meisterlich inszenierte, dennoch unendlich spröde Roadmovie überzeugt durch Stanton, Kinski und ihr bewegendes Finale
 The Party('17) * * zynischer, letztendlich etwas oberflächlicher Dialogkrieg im Stil von Polanski's "Der Gott des Gemetzels"
Der Partyschreck * * die Party braucht etwas um in die Gänge zu kommen, bietet dann aber unterhaltsamen Slapstick à la "Pink Panther" und ein spektakuläres Finale
 Pasolini * * Ferrara's Film über den letzten Tag des intellektuellen Autors und Regisseurs ist ähnlich verkopft wie dessen Werke und mit Dafoe ideal besetzt, nur leider nicht so aufschlusseich, wie man's sich gewünscht hätte
 Passagier 57 * * solide Actionkost für zwischendurch
 Le passé * * * * Farhadi sorgt in seinem subtilen wie tiefgreifenden Drama zusätzlich für Spannung, indem er Schritt für Schritt die Geheimnisse der Vergangenheit auflöst, die die Patchworkfamilie belasten
Passion('69) * * das kühl inszenierte Drama hat interessante Konflikte und einen kleinen Krimiplot parat, aber wie so oft bei Bergman, ist man am Ende weder berührt, noch schlauer...
Passion('12) * Was kommt wohl dabei raus, wenn De Palma einen eleganten Businessthriller günstig "aufpeppen" will, sich sämtliche Tatort-Nasen einlädt und krampfhaft versucht, seinen eigenen Stil einzubringen? - Trash par excellence!
 Password Swordfish * * * stylischer Actionthriller in aalglatter Hochglanzoptik mit knackigem ElectroScore
 Pat Garrett jagt Billy the Kid * * * * Peckinpah setzt in seinem stimmigen Spätwestern auf eine melancholische Grundstimmung und komplexe Charaktere
 Der Pate * * * * * allein schon wegen Brando...
Der Pate 2 * * * * * besser hätte die Fortsetzung nicht werden können, der erste Teil wird perfekt ergänzt und weiter erzählt
Der Pate 3 * * ehr ein Politthriller, zu wenig "Mafia-Atmosphäre", wirkt ehr wie ein eigenständiger Film
 Patton - Rebell in Uniform * * * würdiges Biodrama, nicht ohne Bewunderung für seinen Helden, aber brilliant von Scott dargestellt
Paul Ehrlich - Ein Leben für die Forschung * * * interessantes und gut verständliches Biopic mit einem gut agierenden Robinson
 Pauline am Strand * * * einiges an Wahrhaftigkeit steckt auch in dieser lockeren Sommerkomödie von Rohmer, in der die Figuren zwischen ihrem Anspruch und der Realität feststecken
 Pause('14) * * * eine Beziehungspause steht im Mittelpunkt dieser bittersüßen Dramödie, die das Rad zwar nicht neu erfindet, aber mit einem hohen Wiedererkennungswert, einen stimmigen Score und der Verletztlichkeit seiner Darsteller den Zuschauer erreicht
 Payback - Zahltag * * * kommt frappierend schmutzig und düster daher, trägt comichaften Charakter und besticht durch schwarzen Humor und einen lässigen Gibson
 The Peanut Butter Falcon * * * die fabelhaft besetzte Außenseiterdramödie nimmt die Probleme ihrer Helden ernst und geht zugleich durch deren freundschaftlichen Zusammenhalt zu Herzen
Peau d'ange * * kleine, verträumte, etwas dick aufgetragene Lovestory mit hervorragenden Darstellern
 Peggy Sue hat geheiratet * * die Idee ist nicht neu, die Umsetzung gelungen, allerdings fällt das Ende etwas betulich aus
 Pelle, der Eroberer('87) * * * der nuanciert beobachtete Vater-Sohn-Konflikt in Kombination mit der realistischen Schilderung des rauen Landlebens und der berührenden Darstellung von Sydow's lassen die Romanverfilmung lange nachhallen
 Perfect Blue('97) * * * mitreißender AnimeKlassiker, der mit seinem flüssig ineinander übergehenden Spiel zwischen Realität und Fiktion wieder mal zeigt, was in dem Genre alles möglich ist
Perfect World('93) * * einige Ungereimtheiten, etwas viel Pathos - ansonsten ist Eastwoods sympathischer Roadtrip sogar recht amüsant
 The Perfection * * * Shepard's ironisch-deftiger Horrorthriller erreicht zwar bei weitem keine Perfektion, dafür sorgt allein schon eine unglaubwürdige Prämisse, generiert aber durch das überraschungsreiche Spiel mit der Erwartungshaltung des Zuschauers reichlich Spannung
 Die perfekte Erpressung * * * hier flechtet Sollima eines seiner packenden Charakterdramen in einen Thrillerplot ein, in dem ein großartiger Reed als integer Gefängnisdirektor dazu gebracht wird, nach und nach seine Ideale zu verraten - bis zum bitteren Schlussbild
 Das perfekte Verbrechen * * * elegant gefilmter Psychothriller mit guten Twists und brillantem Darstellerduo
 Ein perfekter Mord * * diese "Bei Anruf Mord"-Variante bietet einige Veränderungen und Überraschungen, bleibt insgesamt aber durchschnittlich
 Ein perfektes Leben * * * das auf einen wahren Fall beruhende Drama gibt spannenderweise nur nach und nach Details der Katastrophe preis, die man von Anfang an ahnt und die einem am Ende doch fassungslos zurücklässt
Performance('70) * * experimenteller Hippiestreifen mit passenden Score und irren Jagger
Periferic * * * wieder mal Gutes aus Rumänien: das realistische, sozialkritische Drama ist so nah an seiner Heldin(großartig: Ana Ularu), das man trotz des kargen Regiestils einfach mitgerissen wird
Eine Perle Ewigkeit * * das ruhige Drama erzählt von Selbstüberwindung und einer ungeahnten Verwendunsmöglichkeit für Kartoffeln
 Persona('66) * * aus einer Krise Bergmans ging dieser sehr persönliche Kultkunstfilm hervor, in dem er viele Themen und experimentelle Ideen zusammenwürfelt, inhaltlich schwer zu fassen gefällt er vor allem durch die intime, traumähnliche Atmosphäre
 Personal Shopper * * * nach die "Wolken von Sils Maria" greift Assayas auch hier die Identitätsthematik auf und spielt mit den verschiedenen Erzählebenen, allerdings wird's hier nicht nur mysteriöser, sondern auch fordernder
 Pesthauch des Dschungels * * auch wenn Buñuel seine üblichen Themen streift, ist in dem zäh wie konventionell inszenierten Urwaldabenteuer seine Handdschrift kaum zu erkennen, allein die tollen Darsteller stellen einige Lichtblicke dar
 Peter's Friends * * * stimmige Hommage an die Freundschaft, die trotz ihrer emotionalen Tiefe nie in Kitsch abdriftet und mit wunderbaren Darstellern aufwartet
 Pferde stehlen * * * nach dem erfolgreichen Roman von Per Petterson erzählt Moland in fühlbaren Naturbildern eine berührende Geschichte von tragischen Verlusten, untilgbarer Schuld und vom schmerzhaften Erwachsenwerden
 Pforten der Nacht * * * * auch in dem letzten gemeinsamen Projekt des Duos Carné und Prévert stehen neben der realistischen Milieuschilderung die nach einem Quäntchen Glück suchenden Menschen im Vordergrund, welche auch in dieser Nacht ihrem tragischen Schicksal nicht entgehen können
 Das Phantom der Oper('89) * alte Geschichte mit Englund und ein paar Ekelszenen
 Philadelphia * * * starker Beitrag zum Thema mit großartigen Darstellern
 Phoenix('14) * * * * Petzold erzählt eine ungewöhnliche Geschichte über Liebe, Vergessen und Verdrängung im zerstörten Nachkriegsdeutschland, wie immer psychologisch konzentriert und mit unterschwelliger Spannung
 Phoenix - Blutige Stadt * * * * kleiner, schmutziger Neo-Noir mit 'nem Liotta, wie man ihn liebt
Pi * * * * ein Mann verliert sich in Zahlen - verstörender Alptraum, packend und glaubhaft gespielt
Der Pianist * * * * Polanski's erschütternde Holocaustverarbeitung fesselt gerade in der ersten Hälfte, während der darauffolgende Survival-Teil trotz Brody's grandioser Darstellung einige Längen aufweist
Das Piano * * * anspruchsvolles Gefühlskino mit starken Darstellerleistungen
Picco * * authentisch bis zur Schmerzgrenze, nur der letzte Akt wird nicht glaubwürdig vermittelt
Picknick('07) * * * das beklemmende Psychodrama, welches sich ausschließlich aus verschiedenen Egoperspektiven zusammensetzt, lässt einiges im Dunkeln
 Picknick am Valentinstag * * auch wenn vieles in Weir's verträumt-verstörenden Mysterydrama ein Rätsel bleiben wird, lässt sich doch der untergründige Protest gegen repressive Erziehungssysteme und sexuelle Unterdrückung ausmachen, sowie eine hohe Achtung vor der Macht und den Geheimnissen der Natur
 Pickpocket * * * Bresson guckt seinem Protagonisten (wortwörtlich) auf die Finger, findet in dem detailreichen Psychogramm aber auch noch Platz für dessen Innenleben
Pieces of April * * * lebhaftes Familiendrama, mal bitter - mal komisch, aber stets glaubwürdig
Pieta('12) * * schade, nach der intensiven ersten Hälfte inklusive Kapitalismuskritik hätte man den fabelhaften Darstellern etwas Originelleres gewünscht, zumal das Handeln des Protagonisten am Ende auch nicht wirklich nachvollziehbar ist
 Pigs will fly *** differenzierte, sehr intensive und realistische Gewaltstudie mit glaubhaften Darstellern
Pingpong * * * ein Kammerspiel welches durch seine großartigen Darsteller und seinen Sinn für Authentizität besticht
 Pio * * * * das fesselnde Portrait eines heranwachsenen Roma-Jungen am Rande der italienischen Stadt Gioia Tauro wirkt durch Originalschauplätze und Laiendarsteller äußerst authentisch, dazu wertet Carpignano nicht, sondern bringt Verständnis für das Leben in Kriminalität auf
 Piranha 3D * * * Aja lässt es in bester FunSplattermanier krachen, so dass der 3D-Effekt vor lauter Blut und Babes schon fast in den Hintergrund rückt
Piranha 3DD * eine schlechte Inszenierung trifft auf schlechte Darsteller und wenige gute Gags - da kann selbst "The Hoff" nicht mehr viel retten
 Piraten im karibischen Meer * * * packendes Seeabenteuer, in dessen Mittelpunkt der Kampf um eine Frau steht - mit großartigen Bildern und toll'n Dialogen
 Eine Pistole für Ringo * * der kleine, garstige Italowestern sticht durch seinen ungewöhnlichen Plot hervor
 La pivellina * * eine Zirkusfamilie kümmert sich um ein verlassenes Kind - realistisch inszenierte Studie über den Wert der Familie
The Place Beyond the Pines * * Cianfrance erleidet in seinem sorgfältig inszenierten, großartig besetzt' und gespielten Genremix das gleiche Schicksal wie viele Episodenfilme: durch die gleichmäßig aufgeteilte Spielzeit der Figuren baut sich zu keiner eine tragende emotionale Bindung auf - dazu wirkt das Ende etwas lasch
Place Vendôme * * das ruhige, stilvolle, jedoch belanglose Thrillermelodram ist allein wegen den Darstellern, Deneuve sei hier zuerst genannt, 'ne Sichtung wert
 Plan 9 aus dem Weltall * * einen gewissen Unterhaltungswert kann man Ed Wood's Meisterstück nicht absprechen, auch wenn teilweise pure Langeweile herrscht
Planet der Affen('68) * * * * * das packende SciFi-Abenteuer ist zugleich eine zeitlose, gesellschaftskritische Satire
 Planet der Affen('01) * * im Vergleich zum Original macht nur noch die Ausstattung was her, für reine Unterhaltung aber ok
Planet der Vampire * * toll ausgestatteter Sci-Fi-Horror mit TrashCharme und netter Schlusspointe
 Pläsier * * * für Fans von Maupassant ein Muss, Freunde von sozialkritischen Stoffen sollten aber auch mal einen Blick riskieren
 Platoon * * * * * Stone's eindringliche Abrechnung mit dem Vietnamkrieg gehört zurecht zu den Spitzenvertretern des Genres
 Ein Platz an der Sonne * * das Melodram vermag es trotz guter Besetzung und einem interessanten Konflikt nicht wirklich zu fesseln
 Play('11) * * * zwar kommt es zu einigen Längen, jedoch lohnt sich Östlund's komplexe, eindringliche wie entlarvende Studie über soziale und gesellschaftliche Mechanismen trotzdem
 Playgirl('66) * Nouvelle Vague meets Berlin - lässig in der Form, inhaltlich gewollt leer, emotional nicht bindend
Plötzlich('54) * * ein sichtbar günstig produzierter, aber dennoch feiner, kammerspielartiger Thriller, der ganz auf Sinatra zugeschnitten ist, das eingebrachte Waffenthema allerdings etwas nachlässig behandelt
 Plötzlich im letzten Sommer * * das stark gespielte Psychomelodram baut gekonnt Spannung auf, kommt jedoch etwas langatmig daher und wartet mit einem ziemlich skurrilen Ende auf
 Ploy * * wer "Das Leben nach dem Tod in..." mochte, soltte auf jeden Fall einen Blick riskieren, jedoch nicht allzu viel erwarten...
 Point Blank('67) * * * * die mit einer experimentellen Note versehende Inszenierung lebt natürlich von der kaltschnäuzigen Rigorosität Marvins, die, umso weiter er sich hochkämpft, den Unterhaltungswert stetig steigen lässt
 Poison('91) * * interessant gestaltetes Projekt über das "Gift" in unserer Gesellschaft, leider schleift die Gefängnis-Episode etwas
 Polar('19) * * ein bisschen wie ein europäisches "Smokin' Aces": schrill, zynisch, gewollt cool, nicht wirklich witzig und dann mit Drama-Anleihen, die durch Hudgens und Mikkelsen auch noch funktionieren...
Police, Adjective * * systemkritischer Anti-Krimi zum Fühlen
 Police Python 357 * * * wie Montand seinen Kopf permanent aus der Schlinge zieht, sorgt schon allein für viel Spannung, dazu ist die von "Spiel mit dem Tode" inspirierte Geschichte ordentlich von Corneau in Szene gesetzt
Poliezei * * * bietet nicht nur einen realistischen Blick auf den Alltag der Jugendschutzpolizei, sondern setzt sich auch intensiv mit den Menschen auseinander und findet sogar noch Platz für etwas Heiterkeit
Polizei greift ein * * leider nur die dt. Fassung gesichtet, wobei mir Widmark's Figur gar nicht gefällt und mir demnach auch viel zu gut wegkommt
 Polizeirevier 21 * * * * in dem teils witzigen, meist dramatischen Kammerspiel brilliert Douglas als knallharter Gerechtigkeitsfanatiker, der an seinen Unzulänglichkeiten zu Grunde geht
 Pollock * * interessanter Blick auf Künstler und Kunstszene, glaubhaft von Harris und Gay Harden verkörpert
 Poltergeist('82) * * eindrucksvolle Effektshow mit ironischen Zügen, zwar kaum gruselig(der Clown natürlich ausgenommen), aber unterhaltsam
 Polumgla * * ein ziemlich undramatischer Antikriegsfilm, der erst zum Schluss unbequem wird
 Pontypool * *

feiner Horror mit kleiner Medienkritik und leichtem Hang zur Lächerlichkeit

 Populärmusik aus Vittula * * * ein Mix aus "Zusammen!" und "Noi Albinoi" - sehenswert
 Portugal, mon amour * typische, mit simplen Humor gespickte Wohlfühlfamilienkomödie, in der die Konflikte genauso wenig für voll genommen werden wie die Charaktere
 Poseidon * naja, wenigstens will er nicht mehr sein, als er ist und geht mit flottem Tempo voran...
 Possession('81) * * * ...oder auch "Der Exorzismus der Isabelle Adjani" - wahnwitziger Bilderrausch, der den Zuschauer genauso fordert wie fesselt
 Postal * den guten Start und einige gute Einfälle macht Boll mit der unterdurchschnittlichen Inszenierung und dummen Witzchen zunichte
Powder Blue * reiht sich mit "Winged Creatures" und "American Gun" in die Liga der "Gescheiterten Episoden-dramen mit einer Rolle für Forest Whitaker" ein;-)
Der Präsident('61) * * * politischer Augenöffner mit starken Dialogen und einem grandiosen Gabin
 Predator * * ...wie aus einem scheinbaren 08/15-ArnieStreifen plötzlich etwas Unterhaltsames wird:-)
 Predator - Upgrade * * während die Handlung zumindest flott vorangetrieben wird und die Inszenierung mit ordentlichen Effekten glänzt, enttäuscht vor allem das Drehbuch von Regisseur Shane Black mit gewöhnlichen Dialogen, lahmen Witz und einem altbackenen, überraschungsfreien Plot
 Predestination * * * auch wenn man die Lösung schon vorher ahnt, bleibt der gut ausgeklügelte Mix aus Zeitreisethriller und Lebensdrama stets fesselnd, auch weil Hawke und Snook eine überzeugende Performance abliefern
Der Preis('63) * * Newman macht schon Spaß, ansonsten ehr solide
 Der Preis der Arbeit * * * mit einem wieder mal großartigen Gourmet in der Hauptrolle zeigt das nüchtern inszenierte Drama die weitreichenden Konsequenzen auf, wenn Arbeitnehmer den Bezug zu ihrer Arbeit verlieren und mündet dann in der bitteren Analyse einer Gesellschaft, die für ihren übermäßigen Konsum das Leid der restlichen Welt billigt
 Prelude('19) * * anders als bei thematisch verwandten Dramen wird der Leistungsdruck hier nicht so stark von außen beeinflusst, sondern kommt ehr von dem Protagonisten(überzeugend: Hofmann) selbst, nur leider bleibt der Grund für den krankhaften Ansporn im Dunkeln
Premium Rush * * rasant gefilmte Bikeaction und ein durchgedrehter Shannon sorgen für beste Unterhaltung, schade nur das Logik des Öfteren auf der Strecke bleibt
 The Prestige * * * * * voller Twists, ohne dabei unübersichtlich zu werden, starkes Ende, perfekt inszeniert
Pret-a-Porter * * großer Einblick in die Modewelt, für Interessenten zu empfehlen
 Prince of the City * * * authentisches Korruptionsbild mit einem überraschend starken Treat Williams
Princesas('05) * * der Blick auf die "Prinzessinnen der Straße" fällt einerseits recht authentisch und unaufdringlich aus, andererseits wirken die "poetischen" Dialoge affektiert
 Priscilla - Königin der Wüste * * kunterbunt, leider ohne Tiefgang
Prisoners('13) * * Villeneuve zeigt auch in diesem düsteren Krimidrama, dass er existenzielle Konflikte mit Wucht auf die Leinwand bringen kann, leider tun sich bei 153 Minuten Laufzeit unweigerlich Längen auf und etwas moralische Konsequenz hätte am Ende auch nicht geschadet
 Das Privatleben des Sherlock Holmes * * leichte Satire auf den Sherlock-Mythos, unterhaltsam und gut besetzt
Privatunterricht * * kühle Studie eines schleichenden Missbrauchs
The Producers * * ein fast 1:1 Remake, jedoch mit mehr Gesang (was man gut oder schlecht finden kann;-)
 Professor Mamlock('61) * * in der DEFA-Produktion wird aktiver und passiver Widerstand während der NS-Zeit miteinander verhandelt und die Frage, wie lange man im moralischen Kontext überhaupt passiv bleiben kann? - leider kommt das Ende etwas plötzlich und stark überdramatisiert
Project Peacemaker * Action mit Stars...wenn man sonst nix zu tun hat...
Prom Night('80) * ein schwacher Klassiker des Genres, der oft nur lächerlich wirkt, kaum Atmosphäre bietet und gerade so etwas Whodunit-Spannung erzeugt
Prometheus('12) * * technisch ist Scott nichts vorzuwerfen, seine 3D-Bilder können sich mit denen aus "Avatar" messen, Rapace und Fassbender geben auch alles - nur weiß die Story so gar nicht zu überzeugen
 The Promise('16) * * was man George's ambitionierten Zeitbild zu Gute halten muss, ist, dass es den Opfern des Genozids ein Gesicht gibt und auch Isaac, Bale und Co. geben alles, kommen aber nicht ganz gegen die steife Inszenierung und den konventionellen Storyverlauf an
 Promised Land('12) * * in Van Sant's ehr konventionell gehaltenen Drama muss der etwas naiv gezeichnete Held sich eingestehen, dass Fracking vielleicht doch nicht das Gelbe vom Ei ist und die Firmen dahinter mit schmutzigen Tricks arbeiten - wer hätte das gedacht...
 Ein Prophet * * * realistischer Knastfilm, der sich nicht um Coolness bemüht oder versucht Gefühle zu wecken und dennoch für 150 Minuten zu unterhalten weiß
 The Proposition('05) * * der abgründige OutbackWestern ist zwar nicht sehr originell und hat einige Längen, bietet aber einen gut aufgelegten Cast und prächtige Bilder
 Prospect('18) * * der Mix aus Coming-of-Age-Drama und Weltraumwestern überzeugt mehr visuell als durch den ausgelatschten Plot, in dem auch die Figuren zu skizzenhaft bleiben
 The Protocol - Jeder Tod hat seinen Preis * * der reißerische Thriller um einen Mann, der es mit einem Pharmakonzern aufnimmt, wird zwar im Verlauf immer unrealistischer, führt einen aber gekonnt an der Nase herum und sorgt bis zum Schluss für Überraschungen
Providence('77) * * * groteskes Familiendrama über die Ängste und Wünsche eines sterbenden Kreativen - komplex, grantig, einzigartig
Der Prozess('62) * * * Welles bleibt sehr nah an der Vorlage und erschafft mit beklemmenden Schwarzweißbildern einen einzigen Alptraum
Psycho('60) * * * * * hier stimmt einfach alles - die Optik, der Score, die Spannung, die Schlusspointe ....mein Lieblingshitch
 Psycho('98) * unnötig
Psycho 2 * * * * starke Fortsetzung, überzeugt als äußerst spannender Horrorthriller mit guten Twists
 Psycho 3   Langeweile pur
 Psycho 4 * naja, die Idee ist zwar net schlecht, aber derbe unlogisch und schwach umgesetzt
Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt * * die Ereignisse in dem actionreichen Biopic mögen vielleicht der Realität entsprechen, abgedroschen wirken sie dennoch, Cassel als Mesrine ist aber großartig und Spannung gibt's auch 'n bissl
Public Enemy No. 1 - Todestrieb * * die etwas traurige Bilanz nach ca. 4 Stunden: wir sind unserem Helden kaum näher gekommen, Richet serviert unterkühlte Thrillerkost, Motive für Mesrines Handeln werden nur angedeutet
 Public Enemies * inhaltlich schwach und formal genauso nervig wie "Miami Vice", schade um die durchaus überzeugenden Darsteller
 Pulp Fiction * * * * * Best Movie Ever!!!
Pulse('01) * * * Läutet das Internet den Untergang der Welt ein? - der intelligente Kunsthorror aus Japan erklärt nur wenig und setzt ganz auf seine unheimliche Atmosphäre
 The Punisher * * * brutale Comicverfilmung mit guter Action und coolen Sprüchen
Punch-Drunk Love * * schräge Figuren in einer schräg inszenierten Lovestory die net recht funken will... Hoffman ist toll
Die Puppe('19) * * Lubitsch hat so manch witzigen Einfall, Hauptaugenmerk liegt aber auf der drolligen Performance von Ossi Oswalda
 Die Puppe des Gangsters * * lockerer Spass mit Seitenhieb auf den Film noir und wundervollen Darstellern, letztendlich aber zu überdreht
Puppe, Icke und der Dicke * * kleines Roadmovie um die Suche nach dem persönlichen Glück, welches mit liebenswerten Figuren aufwartet
 Puppen unterm Dach * * * starkes Drama um Geschwisterliebe mit guten Spannungspunkten und tollen Darstellern
Der Puppenspieler('80) * flotte, aber auch ziemlich undurchsichtige Gaunerkomödie, die zu selten zieht
 The Purple Rose of Cairo * * * wunderschön verträumte Komödie, die sich der Liebe und vor allem dem Kino widmet
Die purpurnen Flüsse * * * spannender Thriller mit guten Darstellern, zum Schluss doch etwas verwirrend
Die purpurnen Flüsse 2 * * das Beste was man aus einer Fortsetzung eines Filmes machen konnte, der eigentlich keine gebraucht hätte
 Pusher('96) * * * * der sehr realistisch angelegte Drogenthriller lässt einen immer tiefer in die ausweglose Situation des Protagonisten eintauchen
 Pusher 2 * * leider nicht mehr so beklemmend und mitreißend wie der Erstling, auch wenn Mikkelsen seine Sache sehr gut macht
 Pusher 3 * * auch dieser Teil kommt nicht mehr an den Ersten heran, dazu erhöht Refn unnötig den Härtegrad
 Pyewacket - Tödlicher Fluch * * der Low-Budget-Hexenhorror nimmt sich erfreulich viel Zeit für die Einführung der Figuren und hält den Zuschauer auch ohne große Effekte lange an der Stange, umso überraschender wirkt das abrupte, unausgegorene Ende

 

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