O Brother, Where Art Thou * * * mit einem stimmungsvollen Südstaaten-Score, spleenigen Figuren und der Lust am Spielen mit Details legen die Coens zwar nicht ihren witzigsten Film vor, aber zumindest eine liebevoll-groteske Verneigung vor Land, Zeit und Leuten
 O' Horten * * sympathische Figuren und ein Hauch trockener Humor in einer melancholischen Geschichte nach altem Rezept
 Oben ist es still * * Leopold erzählt in tristen Alltagsbildern vom brodelnden Innenleben eines einsamen Bauerns, bestechend gespielt von Willems, der langsam sein Leben selbst in die  Hand nimmt
Die oberen Zehntausend * * das als Musical getarnte Remake besticht durch bezaubernde Stars und stimmige Songs
 Der Obrist und die Tänzerin * * Malkovich ist ein zurückhaltend-sinnlicher und dennoch aufklärender Mix aus Politthriller und Lovestory gelungen
Obsession - Tödliche Spiele * * durchwachsener Episodenhorror: 1.perfide-schwach 2.eklig-bizarr 3.allein hierfür lohnt sich die Sichtung
Ocean's Eleven('69) * * es macht einfach Spass dem Ratpack zuzuschau'n
 Ocean's Eleven('01) * * * ausgefeilter als das Original, dazu eine Top-Besetzung
Ocean's Twelve * * Soderbergh lässt erst zuviel im Dunkeln und kann am Ende nicht wirklich punkten
 Ocean's Thirteen * * * zwar nicht so gut wie das Remake, aber wesentlich besser als der Zweite
 Octalus * * auch wenn die digitalen Effekte schon zugestaubt sind: Wer auf grobe Monsteraction und/oder Famke Janssen steht, kann ohne weiteres zugreifen:-)
 October Sky * * was als vielversprechendes, mit Gyllenhaal, Cooper und Dern perfekt besetztes 50er-Jahre-Jugenddrama über Rebellion und Aufbruch beginnt, verliert sich später in Oberflächlichkeit und ertrinkt am Ende in amerikanischen "Wir könne alles schaffen"-Kitsch
Odem * * durch die hervorragenden Darsteller kommt einem der Konflikt doch ganz nah, dazu regen einige gute Einfälle nochmal zum Nachdenken an
Eine offene Rechnung * * der Mix aus Drama und Thriller würde dank der guten Besetzung fast aufgehen, wenn nur der Schlussteil (plump bis haarsträubend) nicht wäre
 Der öffentliche Feind * * * tolles Zeitbild, umgeht weitgehend die Klischees, Cagney gewohnt gut
Öffne die Augen * * * * höchst fesselnder MysteryThriller, der seinen Zuschauern erst zum Schluss die Augen öffnet;-)
 Öffne meine Augen * * das Drama um häusliche Gewalt bleibt objektiv und ist gut gespielt, dreht sich letztendlich aber im Kreis und fällt dementsprechend aus
Office Killer * will schwarz sein, ist aber höchstens grau
 Die Offizierskammer * * * sehr ruhiges, schön fotografiertes, zeitloses Drama über psychische Rehabilitierung nach dem Krieg
Oh Boy('12) * * * das kleine, unterhaltsame Debüt erinnert durch die stimmigen Schwarzweißbilder, den lockeren Erzählstil und den Verzicht auf die großen Botschaften durchaus an die Nouvelle Vague
 Ohne Limit * * das Thrillerdrama um eine Superdroge gefällt durch seine visuellen Spielereien und auch die Erzählstruktur trägt zum Unterhaltungswert bei, allerdings enttäuscht das Ende, da es sich aus dem Grundkonflikt einfach "rausstiehlt"
 Oi!Warning * die affektierte Darstellung der gnadenlos unsympathischen Akteure setzt dem wertvollen, jedoch nur schwer genießbaren Drama die Krone auf
 O.K.('70) * * Verhoeven's satirische Version der bekannten Ereignisse verfehlt nicht ihre Wirkung
 Okami - Das Schwert der Rache * * * der Auftakt der Reihe macht durch ästhetische Bilder, gut choreographierte Kämpfe und viel Blut Lust auf mehr
Okami - Am Totenfluss * * * die Fortsetzung schaltet noch einen Gang hoch und wird dabei sogar recht einfallsreich, nur wirkt sich die Kreativität leider nicht auf die Storyline aus
Okami - Der Wind des Todes * * Nr. 3: routinierte Story, gelungene Bilder und ein bombastisches Finale
 Okami - Die tätowierte Killerin * * der vierte Teil bringt etwas Hintergrundstory zum Vorschein, liefert ansonsten solide Kost
 Okami - Der weiße Pfad der Hölle * * der vorletzte Teil bietet eine originelle Story und 'nen groß angelegten Endkampf
Okami - Blutiger Schnee * * der finale Teil der Reihe enttäuscht, führt er doch weder die Geschichte zu Ende, noch bietet er einen angemessenen, wenn auch originellen, Endkampf
 Oklahoma Kid('39) * * Cagney und Bogart in einem Western? - Zwar ungewohnt, aber warum nicht?
 Die Ökonomie der Liebe * * * ernüchterndes Alltagsportrait einer erloschenen Liebe mit präzisen Beobachtungen und famosen Darstellern
Oktober * * auch hier entwirft Eisenstein grandiose, symbolreiche Bilder, jedoch ist sein Mix aus Geschichte und Propaganda ohne Vorkenntnisse nur schwer zu erfassen
 Oktober in Rimini * * * in dem melancholischen Charakterdrama wirkt Rimini genauso trostlos wie seine Figuren, Delon spielt wunderbar
Old Boy * * * * * der mittlere Teil der Rache-Trilogie von Park Chan-wook ist ein Meisterwerk für sich, allein schon das Finale ist ein Genuss
Old Joy * * stilles Drama der Blicke und kleinen Gesten über eine verblassende Freundschaft
 Old Men In New Cars * * * durch bessere Qualität genauso gut wie der Erste - nur die geniale Schlusspointe fehlt
 Oliver Twist('48) * * * Lean beweist schon in dieser visuell beeindruckenden Verfilmung des Literaturklassikers, dass er ein Meister der Bildgestaltung ist, aber auch das flotte Erzähltempo und Guinness als Bandenführer Fagin tragen zu der hohen Qualität dieser Version bei
 Oliver Twist('05) * * * Polanski's Version wirkt äußerst düster und real, verliert dabei aber nicht an Humor und ist dazu bestens besetzt
 Olle Henry * * * * was Weiß in dieser DEFA-Produktion an Bilder erschafft, könnte locker auch aus Hollywood stammen - zum Glück ist die Story um einen traumatisierten Boxer, der sich im Nachkriegsdeutschland mit einer Prostituierten zusammentut so weit geerdet, dass sie kaum aus den Staaten kommen könnte;-)
 Ölrausch in Oklahoma * * * die zermürbende Suche nach dem schwarzen Gold lebt fast allein von seinen facettenreichen wie schwierigen Charakteren, die von Dunaway, Scott und Mills lebensecht dargestellt werden
On the Road - Unterwegs * * * stimmiges Charakterdrama über einen haltlosen Jungen, der das Leben geradezu aufsaugt und nie irgendwo ankommen wird und über Mitläufer, die sich an seiner Energie nähren, ohne je etwas zurückgeben zu können
 Once Upon a Time in Hollywood * * * * Nr.9 erweist sich als der bisher schwächste Tarantino(wer hätte das nach Django gedacht!), doch trotz zuviel Leerlauf und dem allzu blumigen Ende gefällt er insgesamt dennoch durch viele zauberhafte Momente, der facettenreichen Vermittlung des Hollywood-Feelings Ende der 60er und der übercoolen Performance Pitt's, sowie der brillanten DiCaprio's
 Once Upon a Time in Venice * * kleine, sympathische Detektivkomödie mit Willis und Goodman, die mit schlechten Gags und beschaulichen Lokalkolorit unterhält
 Öndög * * * auch hier wirft Wang Quan'an einen intimen, sinnlichen Blick auf die Menschen in der Mongolei, herausgekommen ist eine kleine, mit verschrobenen Humor erzählte Geschichte über das Leben in der Steppenwüste, die durch die Bilder der unendlichen Weite fasziniert
The One * * ganz akzeptabler Action/Kampfsportfilm im coolen Look
 One Cut of the Dead * * * * was als trashiger Zombieslasher beginnt, begeistert im weiteren Verlauf als originelle, aberwitzige und liebevolle Huldigung an alle engagierten Filmschaffene
 One Day in Europe * * die Idee ist gut, aber leider kann nur die Hälfte der Filmchen überzeugen
One Hour Photo * * * ein kleiner, feiner Thriller mit einem beängstigenden Robin Williams
One Night Stand('97) * es ehrt Figgis natürlich, dass er einen so besinnlich-ruhigen Ton anschlägt, allerdings bleibt er stets an der Oberfläche, der Downey-Jr.-Konflikt wirkt aufgeblasen und das Ende ist so einfach wie blöd
 Ong-Bak * * * mal was anderes im Hau-Drauf-Genre
Onibaba * * * poetischer Realismus auf japanisch - düster, sehr düster...
Only God Forgives * * * Refn wieder auf den Spuren von "Fear X" und "Walhalla Rising", die er hier beide übertrifft - metaphorisches Gewaltdrama um unerwiderte Liebe und ungestillte Rache
 Only Lovers Left Alive * * * wenn es Vampire geben würde, dann würden sie wahrscheinlich genauso ein Leben fristen wie in Jarmusch's stimmiger Gothicballade - und dass Swinton einer von ihnen ist, haben wir ja schon lange geahnt:-D
 Open Grave * * der kleine, gut konstruierte Horrorthriller animiert zum Miträtseln und bietet am Ende zumindest eine annehmbare Lösung
Open Hearts * * * * das vielseitige Beziehungsdrama behandelt das heikle Thema äußerst subtil und wirkt stets authentisch, auch dank der großartigen Darsteller
 Open Range - Weites Land * * der melancholisch-ruhige Western bietet nicht viel Neues, ist aber hervorragend gespielt (Duvall/Costner) und schön bebildert
 Open Water * * gute Atmosphäre, zu wenig Nervenkitzel trotz einigen Spannungspunkten
 Open Windows * * Vigalondo's Echtzeit-Cyberthriller wirkt allein schon durch die Desktop-Inszenierung erfrischend, zwar nicht logisch, aber packend, leider verhebt er sich im Finale an seinen Wendungen und hinterlässt so einen zwiespältigen Eindruck
Operation Blue Sky * das Drama um einen investigativen Nuklearforscher vermag trotz guter Darstellerleistungen nicht zu fesseln
Operation: Kingdom * * * intelligenter, actionreicher Politthriller der eindrucksvoll die Lage im Ölstaat schildert
 Operation: Overlord * * * nach der infernalen Exposition wird das Tempo zwar etwas gedrosselt, spannend bleibt der hochwertig produzierte, geradlinig erzählte Horroractioner aber bis zum Schluss
 Operation Petticoat * * joa, janz lustisch.....aber nicht wirklich mein Fall
 Opfergang * * das visuell überzeugende Melodram huldigt den Körper- sowie in einer unendlich langen und völlig verkitschten Sterbesequenz den Todeskult der Nationalsozialisten
 Oray * * * der unaufgeregt erzählte Konflikt eines Muslims, der sich zwischen seinem Glauben und der großen Liebe entscheiden muss, gewährt einen realistischen Einblick in den Alltag einer muslimischen Gemeinschaft weit ab der gängigen Islamismus-Klischees
 Orchid, der Gangsterbruder * * * witzige Gangsterstory mit einem großartigen Robinson
Die Organisation * * solider Thriller mit 'nem gewohnt guten Poitier
Orlacs Hände * * mit Längen und nicht immer ganz nochvollziehbar überzeugt der zwischen Horror und Krimi angelegte Stummfilm durch die schaurige Atmosphäre und das expressive Spiel Veidts
 Orson Welles' Othello * * * * kraftvoll, theatralisch, packend - Welles sorgt mit expressionistischen Bildern für eine eindrucksvolle Version des Stoffes
 Oscar('67) * * de Funès in Höchstform, für Fans ein Muss
Oslo, 31. August * * * * wie schon Malle transportiert Trier den Kurzroman la Rochelle's in die gegenwärtigen Gesellschaft, anders als das kühle und theoretische "Irrlicht", erzeugt diese Version Sympathie für den Helden, kommt so lebendig und mitreißend daher
 OSS 117 - Der Spion, der sich liebte * * die französische Produktion parodiert mit viel Charme die gleichnamige Agentenreihe aus den 50er- und 60er-Jahren, insbesondere den als ignorantes Sexsymbol verrufenen Helden - allerdings schmälern ein paar nicht sitzende Gags sowie einige Längen das Vergnügen
The Osterman Weekend * Peckinpah's Letzter ist leider eine Enttäuschung, denn der unglaubwürdige Agententhriller hat außer seiner Besetzung nicht viel zu bieten...
The Other Woman('09) * * das bedrückende Drama wird von einer Vielzahl an Themen fast erdrückt, liefert so aber eine komplexe Charakterstudie - leider trübt das Ende das Gesamtbild
 The Others * * * * stimmungsvoller Grusel mit überraschenden Schluss
Ouaga Saga * * * das sympathische Straßenportait hat zwar so gut wie keine Story, bietet dafür aber einen ironisch-witzigen Einblick in den Alltag der Hauptstadt Burkina Fasos
Our Day Will Come * * das Spielfilmdebüt um innere und äußere Befreiung hat allein schon wegen eines dynamisch aufspielenden Cassels seinen Reiz, zerfasert am Ende aber und stimmt unpassend mild
 Our Evil * * das brasilianische Horrordrama hat seinen eigenen Stil und schlägt gleich mehrmals neue Plotrichtungen ein, dabei zerrt das schleichende Erzähltempo allerdings arg an der Geduld des Zuschauers
Out of the Blue('80) * * Hopper zeichnet ein drastisches Bild der amerikanischen Kleinstadtfamilie, so passt das radikale Ende ebenso gut rein wie Neil Youngs Titelsong
 Out of Time - Sein Gegner ist die Zeit * * spannend in fast jeder Minute, jedoch enttäuscht das lasche Ende
 Outland('81) * * High Noon in Space - zwar nicht so packend, aber die düstere Atmosphäre ist sehr gelungen
 Outrage('10) * * * der Auftakt von Kitano's Yakuza-Trilogie geht den Machenschaften eines infamen Clanchefs nach, dessen Machtgier viele Opfer fordert, gewohnt lakonisch, blutig und mit grimmigen Humor wirft er dabei einen wahrscheinlich recht realistischen Blick auf den vom Ehrenkodex geprägten Alltag der Gangster
 Outrage Beyond * * * die Fortsetzung führt die Story mit neu gemischten Karten weiter, diesmal offenbart uns Kitano den Einfluss der Polizei auf die Geschäfte der Unterwelt - stilistisch wie der Vorgänger, jedoch weniger Blut und dafür ein herrlich garstiges Ende
 Outrage Coda * * * der Abschluss der Trilogie ist vielleicht der schwächste Teil, was aber auch daran liegt, dass es kaum noch Bezugsfiguren aus den ersten Teilen gibt;-) - deshalb rückt Kitano auch seine eigene Figur nochmal in den Vordergrund, diese lässt denn nochmal richtig die Sau raus, bevor sie einen endgültigen Schlussstrich zieht
 Die Outsider * * Coppola's mit einem Haufen zukünftiger Stars besetzte Jugendbuchverfilmung ist hochdramatisch, wenig subtil und am Ende recht tränenreich
 The Overnight('15) * * * die große Stärke der Pärchenkomödie besteht neben den originellen Einfällen darin, dass sie ihre Figuren ernst nimmt und gleichzeitig hemmungslos ihre Fehler, Ängste und Spießigkeit offenlegt - was sicherlich ohne das fantastische Ensemble kaum möglich wäre
Owning Mahowny * * * selten wird die Problematik so bitter auf den Punkt gebracht wie hier und dank Hoffman ist das Ganze stets glaubwürdig
 The Oxford Murders * * der kleine, in sich geschlossene, mit Hurt und Wood ganz ordentlich besetzte Universitätskrimi erinnert mit seiner sich um Symbole drehende Schnipseljagd an "Sakrileg"
Oxygen - Jede Sekunde zählt * * kleiner, perfider Thriller, kommt aber mit einigen Schwächen

 

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