Nach dem dünnen Mann * * * steht dem Ersten in nichts nach
 Nach der Hochzeit * * * * exzellent gespieltes Drama von spürbarer Intensität - kaum jemand bringt einem die Figuren so nah wie Suanne Bier
 Nach eigenen Regeln * das Feeling ist gut, die Storyline 'ne Frechheit
 Nächster Halt: Fruitvale Station * * das Drama um den letzten Tag des Afroamerikaners Oscar Grant, welcher von einem Polizisten in der Öffentlichkeit erschossen wurde, ist um Realitätsnähe bemüht, kann sich aber den hollywoodtypischen Klischees nicht ganz entziehen
 Die Nacht('61) * * * Antonioni macht die Vereinsamung seiner Protagonisten nur allzu deutlich, wobei Moreau den größten Teil dazu beiträgt
Eine Nacht bei McCool's * * * köstliche Groteske über die verführerische Macht einer Frau, schwarz und sehr gut besetzt
 Die Nacht der lebenden Toten * * * * * Romero's schonungsloser Horrorklassiker revolutionierte das Zombiegenre, bannt den Zuschauer auch heute noch durch die beklemmende Atmosphäre seiner Schwarzweißbilder und hinterlässt zum Schluss noch einen kritischen Kommentar zur amerikanischen Waffenliebe
 Die Nacht der Sonnenblumen * * * das komplexe Thrillerdrama baut eine beklemmende Atmosphäre auf und hat hervorragende Darsteller zu bieten
 Die Nacht des Jägers ('55) * * * tolle Bilder in einer fesselnden Story mit einem beängstigenden Robert Mitchum
 Die Nacht des Leguan * * * gestrandete Existenzen treffen in Mexiko aufeinander - komplex und mitreißend vom Starensemble gespielt
Die Nacht ist jung * * Carax kreiert eine wilde, entrückte, visuell beeindruckende Thrillerromanze, in der die Gefühle die Hauptrolle spielen, deren Stil man aber auch mögen muss
 Die Nacht ist mein Feind * * bleibt bis zum Schluss packend und Bogarde spielt wunderbar, leider kann die Auflösung nicht annährend so überzeugen
Nacht ohne Morgen * * solider Krimiplot in einer ansprechenden Inszenierung mit kleinem Endtwist und großem George
 Nacht über Manhattan * * * spannendes Kammerspiel über Macht und Korruption, Garcia und Holm gefallen
 Die Nacht von Ferrara * * die tragische Geschichte kann zwar kaum berühren, ist aber klug und realistisch erzählt
Die Nacht vor der Hochzeit * * * die charmante Screwballkomödie bietet neben den gepfefferten Dialogen einen Cast, den man so nicht alle Tage sieht 
 Nachtasyl('57) * * * * Kurosawa verlegt Gorki's Theaterstück stimmig von Russland nach Japan und erschafft auf engsten Raum ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, das zwar hin und wieder angekratzt wird, jedoch in seiner Endgültigkeit berührt
 Nachtblende('75) * * * Zulawski exzentrisch anmutende Tragödie über drei gescheiterte Menschen, die in einem Gewebe aus Liebe, Lust und Obsession ihrem Schicksal nicht entkommen können, ist ergreifend wie befremdlich und überzeugt letzten Endes durch die grandiosen Darsteller
Ein Nachtclub für Sarah Jane * * ohne Anspruch, kitschig, sollte man einfach mal geniessen
 Die Nächte einer schönen Frau * * * Chaplin's stimmiges Melodram geht universellen Themen auf den Grund und fällt dabei angenehm dezent aus
 Nachtgestalten('99) * * nüchtern-realistisches Gesellschaftsportrait, in dem es den Menschen nur kurz gelingt, der zermürbenden Tristesse zu entkommen
Nächtliche Irrfahrt * * * ein tolles Beispiel dafür, wie man mit einfachen Mitteln 'ne Menge Spannung erzeugen kann
 Der Nachtmahr * * * ...oder: Tina hat da so ein Gefühl - junges, radikales wie herausforderndes Kino aus Deutschland, wie man es gerne öfter sehen würde
Der Nachtportier * * * intensives Psychodrama um Liebe und Begierde, Bogarde und Rampling überzeugen
Nachts in Tanger * * ungeschöntes, teils spannendes Straßenportrait mit nachhallenden Ende
 Nachts unterwegs * * kleines, sozial engagiertes Melodram mit Starpower
 Nachts, wenn der Teufel kam * * * Siodmak drehte nach seiner Rückkehr in die Bundesrepublik unter anderem diese spannende, atmosphärisch geschlossene sowie politische Krimiperle, in der er die menschenverachtliche Logik des NS-Regimes entlarvt
Nackt unter Wölfen * * * * starkes KZ-Drama, spannend aber mit Längen, Geschonneck und Mueller-Stahl sind wunderbar
Nackte Gewalt * * * psychologisch tiefgreifender Western, spannend und toll gespielt
Die nackte Kanone * * * * die fast schon legendäre Polizeikomödie hält die Gagdichte durch köstliche Genre- und Filmparodien, irrwitzige Slapstickeinlagen und ironische wie absurde Wortspiele
Die nackte Kanone 2 1/2 * * an sich schon natürlich, dass Zucker das Gagfeuerwerk nicht wiederholen kann
Die nackte Kanone 33 1/3 ** starker Start - schwaches Finale: noch etwas lahmer als der Vorgänger, auch wenn wieder sehr gute Sachen und der Stammcast dabei sind
Die Nadel * * * hochspannend, unnötig melodramatisch, Sutherland ist ideal für die Rolle
Nader und Simin * * * komplexes Schulddrama, realistische Gesellschaftsstudie und die subtile Geschichte einer Trennung - wie Farhadi dies alles zusammenfügt und dem Zuschauer nah bringt, verdient Respekt
Nairobi Half Life * * * der Realismus des packenden Straßenportraits verflüchtigt sich erst zum Finale etwas, dies ist aber der universellen Botschaft geschuldet, die denn auch wirkungsvoll offenbart wird
Naked Blood * schön eklig, mehr net
Naked Lunch * * durchaus faszinierend, jedoch sollte man sich vorher etwas mit dem Roman und dessen Autor beschäftigen
Naked Weapon   dämlich, nur das DVD-Cover kann überzeugen;-)
 Der Name der Rose * * * spannend und wendungsreich, dazu macht es einfach Spass Connery zuzuschauen
The Nameless * * * * * Balagueró's Spielfilmdebüt ist ein ruhig erzählter Thriller, der mit düsterer Atmosphäre, subtiler Spannung und bitterböser Konsequenz aufwartet
Naokos Lächeln * * schön trauriges Gefühlskino aus Japan, welches nicht immer ganz nachvollziehbar bleibt
Napoleon Dynamite * * erfreulicher Weise verzichtet die Komödie auf 08/15-Humor und setzt stattdessen ganz auf seinen Helden
Die Narbenhand * * * in dem harten, rauen, mit markigen Dialogen gespickten Noir kann Ladd als eiskalter Killer überzeugen - ein Typus, der noch oft Verwendung finden sollte...
Narc * * * düster inszenierter Copthriller mit einem ideal besetzten Liotta
 Das Narrenschiff * * * Kramer's Episodenmelodram macht allein schon durch die internationale Besetzung Spaß, dazu kommen kleine "belehrende" Geschichten, eine leicht politische Note und eine intensive Lovestory(stark: Werner und Signoret)
Narrenspiel * der größte Narr bleibt der Zuschauer, weil dieser dachte, er bekommt mal was Neues geboten
Natural Born Killers * * Stoned Stone - eine etwas durchgedrehte Medienkritik
 Navajo Joe * * etwas enttäuschend - ein glänzender Reynolds mit Messer ist nunmal kein dreckiger Nero mit MG:-)
Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis * * eine Mischung aus Roadmovie, Liebesgeschichte und Vampirefilm - leider kann kein Element wirklich überzeugen
Der Nebel * * * * konsequenter Monsterschocker mit sozialkritischen Untertönen und 'ner guten Portion Ironie
Nebel über Frisco * * grimmiger Mix aus Krimi und Familienmelodram mit einer überspitzt bösen Davis
 Der Nebelmann * * * abtrünniger Thriller vor wunderschön-düsterer Alpenkulisse mit giftigen Spitzen gegen Sensationsjournalismus und Kriminalbeamte, die diesen zu nutzten wissen
 Nebraska('13) * * lakonischer Roadtrip ins amerikanische Hinterland, das sich um Themen wie Aussöhnung und familiären Zusammenhalt dreht, aber hauptsächlich durch Dern's rührende Performance lebt
Nell * * Foster spielt stark, ansonst etwas lächerlich(wobei das englische Original hier Abhilfe schaffen soll!)
 Nelly & Monsieur Arnaud * * mit viel Ruhe und Feingefühl beobachtet Sautet zwei Menschen, die zu einer Beziehung kaum fähig sind
Nemesis('10) * völlig zerfahrener Mix aus Ehedrama und Krimi
 The Neon Demon * * * * Refn's bitterböser Kommentar zur gefühlstoten Modelszene schaut vom Ehrgeiz zerfressenen Schönheiten beim gegenseitigen Zerfleischen zu - natürlich mit bizarrer Note und einem knackigen Martinez-Soundteppich, der die exquisiten Frames perfekt untermalt
 Neruda('16) * * Larraín zeichnet hier ein ehrlich-freches Portrait des chilenischen Volkshelden, seine "Wer schreibt Geschichte?"-Thematik gerät allerdings zu schwammig und verspielt
 Netto * * nüchtern-realistisches Loserportrait mit einem kleinen Augenzwinkern und Figuren, die einem so ziemlich egal sind...
 Network * * * gut gepfefferte Mediensatire mit einem verschärften Blick auf die eiskalten Machenschaften der Industrie
Das Netz der 1000 Augen * * der Paranoia-Thriller hätte ohne den Prolog richtig fesselnd werden können, dass er trotzdem sehenswert ist, liegt an dem starken Cast, einigen Spannungspunkten und dem konsequenten Schluss
 Ein neuer Tag im Paradies * * Clarks recht konventionell geratener Roadtrip lebt von seinen Darstellern, allen voran James Woods
Die neun Pforten * schwacher Grusel der mit Längen und Vorhersehbarkeit zu kämpfen hat
 Nevada Pass * * * die Agatha-Christi-Story macht's in der ersten, die handgemachte, in vielen Zeitlupen eingefangene Action in der zweiten Hälfte, dazu kommen launige Figuren, ein malerisches Schneesetting und ein abgebrühter Bronson
Nevada Smith('66) * * McQueen als "Junge", der durch seine Rache langsam verroht - stimmig, teils recht spannend und stets unterhaltsam
New Jack City * * harter Drogenthriller, etwas zu klischeereich
 The New World('05) * * Malick nähert sich der Pocahontas-Geschichte auf realistische wie poetische Weise, das ist wunderschön mit anzusehen, inhaltlich aber vage
 New World('13) * * * das brutale Gangsterdrama aus Südkorea ist bis zum Ende hin gut durchdacht und mit einem überragenden Cast fesselnd in Szene gesetzt
New York, I Love You * * * das kunstvolle, facettenreiche, charmante wie witzige Portrait steht dem Vorgänger aus Europa in nichts nach
 News from Planet Mars * * * die um einen überforderten Alleinerziehenden kreisende Komödie hat episodischen Charakter und überzeugt durch pointierte Dialoge und einen herrlichen Damiens in der Hauptrolle
 Next Door * * * teilweise verwirrend, dichte Atmosphäre, zum Schluss sehr gut
Niagara('53) * * halt wie die Niagarafälle - nett anzusehen, aber nicht gerade spannend
Die Nibelungen('24) * * * Lang's fast fünfstündige Version verlangt dem Zuschauer einiges an Ausdauer ab, belohnt aber mit einer sichtbar aufwändigen und effektvollen Inszenierung
 The Nice Guys * * * auch wenn der Dialogwitz etwas zu kurz kommt, schwimmt Black noch voll im Fahrwasser seiner vorherigen Werke und sorgt mit seinen gut aufgelegten Darstellern für ein großes 70er-Jahre-Vergnügen
 Nicht alle waren Mörder * * fängt recht authentisch die Situation der verfolgten Juden ein und portraitiert dabei auch die Helfer, lässt einen insgesamt aber kalt
 Nicht auflegen! * * * originell, spannend und Farrell macht seine Sache auch gut
 Nichts als die Wahrheit('08) * * * das packende Politdrama nimmt sich viel Zeit, weiß aber auch das Interesse des Zuschauers aufrecht zu erhalten und kann dazu mit starken Darstellern aufwarten
 Nichts als Gespenster * * Leere, Leere, Leere...was passiert mit den Leuten wenn sie 30 werden? Ich hab' noch etwas Zeit...
 Nichts bereuen * * * erfrischend, authentisch, mit hohem Selbsterkennungswert:-)
Nicht von dieser Welt * * meint es gut, ist dann aber zu zäh
Nickelodeon * Bogdanovich's Hommage an die Kinopioniere hat zwar einen sympathischen Cast, kann mit dem aber nicht die fragmentarische Story und die öden Slapstickeinlagen kompensieren
 Nicotina * plumpe Gangsterkomödie im Stil von "B,D,K,G", die weder sondlich witzig, noch originell ist
 The Night Comes for Us * * * die Story ist nicht gut durchdacht und die Figuren bleiben schemenhaft, dennoch kann man sich dem elektrisierenden, megabrutalen Gekloppe aus Indonesien kaum entziehen
 The Night Eats the World * * * Zombiehorror meets Arthouse: in dem französischen Isolationsdrama macht Anders Danielsen Lie in seiner nuancierten Performance deutlich, wie abhängig wir von der Nähe anderer sind
 The Night Flier * schwache King-Verfilmung
Quelle:  Night Moves('13) * * Reichardt erzählt nüchtern, teils aber auch spannend von der Verantwortung gegenüber der Natur und den Folgen, wenn man diese nicht nur wahrnimmt, sondern auch radikalisiert 
 Night on Earth * * macht die erste Episode mit Rowlands und Ryder auch dank der kessen Pointe richtig Spaß, fallen die Figuren in den restlichen Teilen schon ehr anstrengend aus, auch wenn die regionalen Eigenheiten treffend portraitiert werden
Night Train('09)   die billige Gurke über menschliche Gier bietet neben dem nennenswerten Cast so ziemlich nichts
 Nightcrawler * * * * in seinem zynischen Regiedebüt übt Gilroy satirisch überspitzte Kritik am Sensationsjournalismus und dem amerikanischen Traum, während Gyllenhaal als ehrgeiziger Soziopath auf der Überholspur fesselt
 Nightmare - Mörderische Träume * * * * * Kultteenihorror mit Kultfigur
 Nightmare 2 - Die Rache * schwache Fortsetzung
 Nightmare 3 - Freddy Krueger lebt! * * * kehrt zum Kern des 1. Teils zurück, gelungen schwarz
 Nightmare on Elm Street 4 - Dream Master * driftet etwas zu stark zur Komödie ab
Nightmare 5 - Das Trauma * nicht wirklich was Neues, Freddy rettet den Rest
 Nightmare 6 - Freddy's Finale * viel Wissenswertes über Freddy, sonst ehr mau
 Nightmare 7 - Freddy's New Nightmare * * * gute Idee, gelungener Abschluss der Reihe
Nightmare before Christmas * * * * gruseliger Weihnachtsfilm, der durch seine liebevollen Figuren, detailreichen Sets und viel Charme ins Auge sticht
 Nikita * * * Action à la France - mitreißend, dramatisch und dabei so cool
Ninotschka('39) * * * * eine bezaubernde Komödie mit satirischen Witz und liebevollen Charakteren
No!('12) * * * die unglaubliche, aber wahre Geschichte bettet Larraín komplett in 80er-Jahre-TV-Optik, das ist mutig(da nicht gerade ästhetisch) wie genial, dazu etwas Spannung und Humor - wobei die größten Lacher auf das Konto der Originalspots gehen!
 No.2 * * die Atmosphäre stimmt, leider bleiben zu viele Fragen unbeantwortet
 No Country for Old Men * * * * den Coens ist ein einzigartiger Thriller gelungen, der trotz seines ruhigen Erzählstils unglaublich zu fesseln vermag
 No Man's Land('01) * * * über die Sinnlosigkeit des Krieges, tragisch sowie komisch
 No Turning Back('13) * * Knight gelingt ein spannendes Kammerspiel, was vor allem daran liegt, dass sich sein Held allein verbal zurechtfinden muss, was wiederum den Gedanken bestätigt, dass es ein Hörspiel auch getan hätte...
No Way Out('87) * * sehr spannender Thriller, jedoch etwas geradlinig geraten
 Noah('14) * * * in seiner erfrischenden Interpretation des Stoffes setzt Aronofsky in den ersten 2/3 auf eindrucksvolle Schauwerte, während er im letzten Drittel durch den inneren Kampf der Titelfigur für Spannung sorgt
Nobody ist der Größte * * naja, nicht ganz... zumal diese etwas fade geratene Westernkomödie handlungstechnisch nichts mit dem "Erstling" zu tun hat
Nobody knows('04) * * * * * Kore-eda schildert die erschütternden Ereignisse aus kindlicher, wertungsfreier Perspektive und berührt dabei ohne dramatische Zuspitzungen allein durch das natürliche Spiel der Kinderdarsteller
 Noch ein dünner Mann * * ist ok, kommt aber an die beiden Vorgänger nicht ganz ran
 Nocturama * Bonello bietet in seinem provokanten Drama viele Deutungsmöglichkeiten an, da er aber selbst anscheinend keine näher in Betracht zieht, wirkt das Endergebnis oberflächlich und leer - was auch durchaus seine Intension gewesen sein könnte...
 Nocturnal Animals * * * * Ford fordert den Zuschauer in seiner zweiten Regiearbeit dazu heraus, allein durch eine Film-in-Film-Handlung die schmerzhaften Gefühle einer desaströsen Trennung zu erkunden, welche auf bittere Weise die Unzulänglichkeiten seiner Figuren entlarvt
Noi Albinoi * * * * * ein Film, der einen in Aufbruchstimmung versetzt - mit herrlich-lakonischen Humor und wundervoller Bildsprache
Noises Off! * * * die turbulente Komödie hält, was das interessante Konzept verspricht und geht sogar noch etwas drüber hinaus
Nokan * * das rührende Melodram verbindet die meditative Erzählweise des japanischen Kinos mit dem Kitsch und der Vorhersehbarkeit Hollywoods
 Nomads('86) * * die Idee in McTiernan's Regiedebüt von einer Gruppe unruhestiftender Geisternomaden wirkt auch heute noch frisch und auch die Erzählstruktur ist originell, wenn auch nicht ganz so schlüssig und spannungsfördernd, wie es sicherlich geplant war...
Die Nonne('66) * * das gut gespielte Klosterdrama ist etwas zäh geraten und kann erst zum Ende hin wirklich überzeugen
 Noose - Teufelskreis des Schweigens * * Demmes Gangsterdrama überzeugt durch die realistische Milieuzeichnung
 Nora('73) * * das gut gespielte Drama dümpelt etwas unstimmig vor sich hin und macht erst am Ende sein Anliegen deutlich
 Nordwest-Passage * * das schön bebilderte Abenteuer ist politisch nicht korrekt, bietet aber einen glaubhaften Einblick in die raue Pionierzeit
Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens * * * * * Murnau's Werk hat eine Wirkung wie kaum ein anderer Film - ein Meilenstein des Genres und der Filmgeschichte
Nosferatu - Phantom der Nacht * Herzog scheitert mit einem Projekt, was von vornherein zum Scheitern verurteilt war
 Nothing Personal('09) * * stille Annährung verwundeter Seelen vor der wunderschön-trüben Naturkulisse Irlands, das Meiste wird nur angedeutet, selbst die Figuren...
Notting Hill * * typische Romanze mit dem üblichen Hin und Her, dank dem Cast aber auch mit Charme
 November('17) * * das lakonische Schwarzweißmärchen aus Estland entführt den Zuschauer in eine groteske Sagenwelt, die einen mehr durch die schaurige Atmosphäre in den Bann zieht als durch die Figuren oder die Handlung
Novemberkind * * * das packende Drama, welches ein Stück deutsche Geschichte mitverarbeitet, überzeugt durch stetige Spannung und gut agierende Darsteller
Der Novembermann * * * der Film um eine Lebenslüge lebt vor allem durch das wundervolle Spiel Georges
 Nowhere Boy * * das Biopic über die frühen Jahre Lennons beschäftigt sich ausgiebig mit seiner Beziehung zu seiner Mutter und seiner Tante, hervorragend gespielt rutscht das Ganze leider immer mehr in Sentimentalitäten ab
Nuestro Tiempo('18) * * * * es ist schon etwas beeindruckend, wie selbstverständlich sich Reygadas die Zeit nimmt, um die Gefühlswelt seiner Figuren überaus präzise aufzufächern und diese mit einer poetisch-naturverbundenen Bildsprache dem Zuschauer verständlich zu machen - da dürfte Malick glatt neidisch werden;-)
The Number23 * * wäre das Ende nicht so enttäuschend, hätte es wirklich was Besonderes werden können
 Nur 48 Stunden * * Hill versucht erst gar nicht, den S/W-Konflikt aufzugreifen und kommt mit 'ner guten Portion Action und Humor daher
Nur die Sonne war Zeuge * * * * * nach einem Highsmith-Roman entfesselt sich schleichend, vor schönster Italienkulisse ein perfider Psychothriller, der die menschlichen Abgründe mit einen brillanten wie unheimlichen Delon ergründet
 Nur ein Hauch von Glück * * * vor dem Hintergrund einer beschwerlichen Flucht erzählt Granier-Deferre eine zärtliche, jedoch nie schwülstige und bravourös von Schneider und Trintignant gespielte Geschichte über eine verhängnisvolle Liebe, die am Ende große Opfer fordert
 Nur eine Stunde Ruhe * lauwarme Komödie, die sich zu sehr auf Clavier verlässt, der ja nun mal kein de Funès ist
Nur noch 72 Stunden * * * Siegel verbindet einen geradlinigen, realistisch-trockenen Polizeithriller mit einem illusionslosen Drama um Moral und Loyalität
Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß * * * * * Pollack zeigt im Rahmen eines Dauertanzwettbewerbs in den 30ern die menschenverachtenden Auswirkungen des kapitalistischen Systems auf, welche vor allem durch die müden, von Überdruss getränkten Augen Fonda's an die Nieren gehen
 Nymphomaniac Vol. I + II * * * neben der Sexsucht bindet von Trier auch Lebensthemen wie Adoleszenz, Religion, Tod und natürlich Liebe mit in sein theoretisches wie entfesseltes Werk ein, gerahmt von der facettenreichen, eindringlich erzählten Geschichte einer Frau, die verzweifelt nach Halt sucht

 

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