M - Eine Stadt sucht einen Mörder * * * * * Fritz Lang zeichnet in seinem ersten Tonfilm ein aufrichtig-kritisches Gesellschaftsbild und baut dabei Spannung und Atmosphäre auf
 Macbeth('15) * * * für Kurzel's dreckig-düstere Version des Stoffes sollte man diesen schon mal in der Hand gehabt haben, auch wenn die schaurig-schönen Naturbilder Schottlands und die Darsteller allein schon eine Sichtung wert sind
 Mach's noch einmal, Sam * * * ein herrlicher Allen, der auf eine wunderbar-respektvolle Art mit den alten Kino-Mythen spielt
 Machete('10) * * * * Rodriguez versammelt die alte Crew zu einem herrlich absurden Trashfest
 Machete Kills * * Machete twittert nicht. Machete gehen die Ideen aus!
The Machine Girl * * * ein weiterer (köstlicher) Beweis, dass niemand so übertreiben kann wie die Japaner
Machine Gun Preacher * * Forster kommt in seinem BioPic-Actiondrama weder dem Prediger, noch dem Sudankonflikt wirklich nah, so sieht alles etwas nach Klischee aus
The Machinist * * * * das recht spannende, düstere Psychodrama lädt zum Analysieren ein und kann vor allem durch Bale's beeindruckende Performance punkten
 Die Macht und ihr Preis * * ein ziemlich trockener Politthriller, der aber mit einem großartigen Ventura daher kommt
 Die Mächte des Wahnsinns * * Carpenter kann einem mit dieser konfusen Horrorgeschichte auf jeden Fall in den Wahnsinn treiben, Atmosphäre und Bilder stimmen jedoch
 Machtlos * * der ambitionierte Politthriller konzentriert sich mehr auf die menschliche Seite, erzählt dabei sicherlich nichts Neues, weiß aber zu erzählen
 Machuca, mein Freund * * * das einfühlsame Jugenddrama liefert zugleich ein aufwühlendes Zeitbild
 Mackie Messer * * * auch wenn das Ganze etwas bemüht und artifiziell wirkt, überzeugt doch das originelle Konzept und der Geist Brechts, dem hier zu neuem Glanz verholfen wird
 Der Mackintosh Mann * * recht gelungener Agentenflick vor schön gefilmter Naturkulisse
Mad Circus * * * die Geschichte um Liebe, Macht und Abhängigkeit kommt äußerst wild, schräg, brutal und böse daher und funktioniert zugleich als politische Parabel
Mad Max * * böser Klassiker mit rasant inszenierter Action, wirklich miesen Typen und etwas Trash-Charme
 Mad Max 2 * * auch die mit grimmiger Gewalt gespickte Fortsetzung überzeugt kaum wegen ihrer originellen Story, dafür lässt es Miller mit erkennbar mehr Budget richtig krachen
 Mad Max: Fury Road * * * sicherlich: ein paar knackige Dialoge oder gar etwas Inhalt hätten sicher nicht geschadet, andererseits hätte dies auch den zügellosen Adrenalinrausch unterbrechen können, den Miller hier mit sichtlich viel Aufwand auslöst
Madame de ...('53) * * ein Paar Ohrringe stürzen eine Adlige ins Unglück - kleine Tragödie mit großen Darstellern
Madame Dubarry('19) * * * der Aufstieg einer kleinen Arbeiterin zur Mätresse des Königs, augenzwinkernd von Lubitsch inszeniert
 Das Mädchen aus dem Wasser * * ein modernes Märchen: nicht mehr - nicht weniger
Das Mädchen aus der Cherry-Bar * * aus dem reizvollen Konzept hätte man sicherlich mehr rausholen können - so bleibt es bei ehr unterschwelligem Humor, einigen Twists am Ende und dem wundervollen Paar Caine/MacLaine
Das Mädchen aus der Streichholzfabrik * * "Warum läuft Herr R. Amok?" in der Kaurismäki-Version
 Das Mädchen, das die Seiten umblättert * * *

in der eleganten Inszenierung trifft subtiler Suspense à la Hitchcock auf die perfiden Machenschaften eines Chabrols - böse

 Mädchen in Uniform * * * kenne leider das Original noch nicht, diese Version lebt vor allem durch eine starke Romy
 Das Mädchen Insiang * * * * Brocka wirft einen ungeschönten Blick auf die Menschen am Rande der Gesellschaft, deren Sozialverhalten sich durch die miserablen Lebensumstände pervertiert, überraschen tut er dann mit dem Schlussakt, der es nicht nur in sich hat, sondern auch die Ausweglosigkeit verdeutlicht
Das Mädchen Irma la Douce * * * * ein köstlicher Wilder, quietschbunt, herrlich überdreht, trotz einer guten Laufzeit nie langweilig und Sir Lemmon bleibt eh unvergesslich
 Das Mädchen mit dem Perlenohrring * * sinnlich und (zu)ruhig, mit einer Johansson, deren Performance einfach umwerfend ist
 Mädchen mit Gewalt * * * in Fritz's fiebrigen Rape-and-Revenge-Movie verbirgt sich neben fantastischen Darstellern wie Löwitsch, Anders und Brauss auch eine bitterböse Gesellschaftskritik, die sich nochmal im zynischen Abgang manifestiert
 Das Mädchen und der Kommissar * * * eindringliches, kluges Krimidrama in dem Schneider und Piccoli überzeugen können
Das Mädchen Wadjda * * * der erste Spielfilm Saudi-Arabiens beschäftigt sich intensiv mit der Situation der Frauen, diese mag zwar bekannt sein, die Geschichte geht aber dank der bezaubernden Heldin, dem feinen Humor und der realistischen Alltagsschilderung zu Herzen
Made in Poland * * * irrsinnig erfrischender Streifen um Identität, Ausbruch und natürlich Revolution...
 Madeinusa * * * die kleine Perle aus Peru führt einen in eine archaische Welt, findet dafür wundervolle Bilder und nimmt zum Ende tragische Züge an
 Mado * * Sautet rechnet mit der Gesellschaft ab, diese bleibt in dem Schlamm aus Lügen und Selbstbetrug stecken - aussichtslos
Der Mafiaboss - Sie töten wie Schakale * * di Leo schaltet nach "Milano Kaliber 9" einen Gang zurück, die Story ist simpler und ohne große Patzer, alles ist etwas glaubwürdiger, so dass man Adorf's Rachefeldzug sogar ernst nehmen kann
 Magic in the Moonlight * * Allen zaubert uns liebevoll an die Côte d'Azur der 20er Jahre, dies stellt denn auch gleich die große Stärke der gemächlichen Komödie dar  - nostalgisches Sommerfeeling pur!
 Magic Magic * * die kuriosen Ereignisse auf einer abgelegenen Insel werden aus der Sicht der Protagonistin geschildert, so bleibt die Frage, ob es sich um Spuk oder doch nur einen Inselkoller handelt, bewusst offen, was teils für Spannung sorgt und etwas für die nervige Temple sowie die unsympathischen Figuren entschädigt
Magnolia * Anderson's existenzielles Episodendrama hält einen dank des fabelhaften Casts lange an der Stange, die prätentiöse Schlusswendung lässt einen dagegen verdrossen zurück
Mai 1943 - Die Zerstörung der Talsperren * * * von der Idee bis zur Umsetzung - fesselnder Kriegsfilm nach wahren Begebenheiten
Maigret kennt kein Erbarmen * * überdurchschnittliche Krimikost mit einem passenden Gabin, der am Ende nicht nur die Täter überrascht
 Die Maisinsel * * * kleines, meditatives Drama um das Zusammenwirken von Mensch und Natur, das in seiner Stille berührt und mit seinen Bildern beeindruckt
 Der Major und das Mädchen * * Wilder's erste amerikanische Regiearbeit ist eine klassische Screwballkomödie, die besonders das Militär auf's Korn nimmt und mit Milland und Rogers zwei aparte Darsteller aufweist, allerdings noch nicht ganz die Genialität des Regisseurs...
 Der Makler * * nette, kleine Horrorepisoden ,die zwar keinen umhau'n werden, aber für solide Unterhaltung sorgen
La mala educación - Schlechte Erziehung * * * dem Mix aus perfiden Thrilller und einfühlsamen Drama ist die Handschrift Almodóvars eindeutig anzusehen
Malastrana * * * EuroTrash mit Anspruch - teils erdrückend öde, insgesamt aber doch packend, das Ende grandios und allein für den Drews gibt's den 3 Stern:-)
Malaya * * nettes Abenteuerfilmchen mit etwas viel Patriotismus, aber sehr guter Besetzung
 Maler und Mädchen * * der 14. gemeinsame Film Martins und Lewis' bietet neben einigen Längen auch gute Lacher und erfährt durch MacLaine eine ungemeine Aufwertung
Malunde * * * herzhaftes Roadmovie mit sympathischen Darstellern und subtilen Humor
 Malcolm X * * * zwar ziemlich lang, aber sehr interessant, dazu die Glanzleistung von Washington
 Mallrats * * versprüht nicht den Kultcharakter anderer Jerseyfilme, was auch daran liegen mag, dass er inhaltlich schwächer ausfällt, für Smith-Fans dürfte der Unterhaltungsfaktor aber stimmen
Mama('13) * * optisch hochwertiger Grusel mit überzeugenden Darstellerleistungen, der nach einigen Plausibilitätsschwächen doch zu einem schlüssigen Ende findet
Mama ist beim Friseur * * das mit tollen Jungdarstellern besetzte 60er-Jahre-Kindheitsdrama kompensiert die schwermütige Thematik mit sonnigen Bildern, stimmigen Soundtrack und leichten Humor
Mamma Roma * * * im Stil an "Accattone" erinnernd, erzählt Pasolini hier die Tragödie einer Mutter, die den Fängen der Vergangenheit nicht entkommen kann
 Mammut('09) * * Moodysson's ambitioniertes Globalisierungsdrama erzählt von getrennten Familien und die daraus folgenden Auswirkungen auf die Kinder, ist aber, gerade für den Regisseur, etwas zahnlos und oberflächlich geraten 
Mammuth * * * in dem kleinen, sympathischen, mit groteskem Humor durchzogenen Roadmovie ist nicht nur Miss Ming etwas schräg
 Man Down * * * auch wenn Montiel's Drama um ein schweres Kriegstrauma nicht in allen Belangen überzeugen mag(die CGI-Effekte sind mäßig, das Ende zu pathetisch) gefällt es dennoch durch die verschachtelte, Spannung erzeugende Erzählstruktur und einen wieder mal überzeugenden LaBeouf
 Man Eater('80) * Montefiori sieht schon ziemlich abgefahren aus, auch geht es teilsweise recht herb zu, allerdings überwiegen die unfreiwillig komischen Momente
The Man from Nowhere('10) * * der südkoreanische Thriller ist nicht gerade originell, aber wie viele seiner Art von rasanter, wuchtiger Action
 Man nannte ihn Hombre * * * Ritt's mit ethischen Konflikten aufgeladener Western um einen missglückten Postkutschenüberfall kommt mit präzise ausgearbeiteten Figuren, einen prägenden Cast und mit nur wenig Musik, was gerade im tragisch-ernüchternden Ende die realistische Note unterstreicht
 The Man Who Wasn't There * * * * die Coens verstehen es nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sie packen diese auch in passende Bilder, geben noch was zu denken mit und legen einen köstlich-lakonischen Thornton oben drauf
Manche mögens heiß * * ist mir zu albernd, aber der Cast ist prima
 Manchester by the Sea * * * * Affleck brilliert in dem bedrückenden Schulddrama, welches sich von Klischees fern hält und schmerzhaft tief in die Gefühlswelt seines Protagonisten eintaucht - spätestens wenn Albinoni's Adagio einsetzt, ist der Zuschauer in dieser Welt gefangen
 The Manchurian Candidate('62) * * zum Thema "Gehirnwäsche", gut besetzt
 The Manchurian Candidate('04) * * gute Umsetztung in die heutige Zeit
Der Mandant * * unterhaltsamer, auf "cool" getrimmter Justizkrimi, der im letzten Drittel komplett abdreht
Manderlay * * * gewohnt provokant setzt von Trier seine Amerika-Trilogie fort, wenn auch nicht mehr so wirkungsvoll wie beim Vorgänger
 Mandy('18) * * * perfektes Mitternachtskino in abgeschrubbeltem, farbexplosivem Look, viel zu lang, aber auch dank Jóhannsson's Score überwältigend gut
 Manfred von Richthofen - Der rote Baron * * actiongeladenes Fliegerabenteuer, jedoch mit oberflächlicher Charakterzeichnung
The Mangler * Hooper gelingen einzelne Szenen (besonders die blutigen) ganz gut, insgesamt passt in der stümperhaften Story nach Stephen King aber wenig zusammen
Manhattan('79) * * * * * steht dem "Stadtneurotiker" in nichts nach - Allen in Bestform
 Manhattan Murder Mystery * * * Allen's 24. ist ein waschechter Krimi mit überraschenden Wendungen und zugleich eine herrliche Parodie auf das Genre, da ist es auch verzeihlich, dass der Beziehungskonflikt etwas oberflächlicher ausfällt
 Manhattan Nocturne * * * die Hommage an den Film noir wirkt tatsächlich etwas aus der Zeit gefallen: mit bescheidenen Mitteln, einem verzwickten aber kaum realistischen Plot und Figuren, die alle ihre Klischees erfüllen, kommt man den damaligen Produktionen ganz nah
Manhunter * * dichter Psychothriller in toller Optik, nur das Ende kann nicht wirklich überzeugen
Maniac('80) * * als ernsthafte Serienkillerstudie weniger zu gebrauchen, die morbide Atmosphäre, die handgemachten Effekte und Spinell gefallen aber
 Manila('75) * * * * heftiger Klassiker des Sozialkinos, der nicht nur durch seine tragische Story aufwühlt, sondern auch die Ausbeutung der Menschen in der philippinischen Hauptstadt so glaubhaft schildert, dass es lange nachhallt
Der Mann aus dem Westen * * * Mann's Westerndrama um einen ehemaligen Räuber, der sich seiner Vergangenheit stellen muss, besticht vor allem durch seine Charaktere, Cobb und Cooper sind wunderbar
 Der Mann aus Laramie * * vielschichtige Charaktere, eine interessante Handlung und die durchweg guten Darsteller machen diesen Mann-Western aus
Der Mann aus London('07) * * schwierig, da Tarr sich durch den Plot nicht austoben kann und der Plot durch Tarr gebremst wird
 Der Mann aus Marseille * * * intensives Gangsterdrama mit 'nem extrem cool'n Belmondo
 Der Mann aus Virginia('77) * * * der späte Italowestern wirft mit schmutzig-trüben Bildern und desillusionierender Handlung einen sehr glaubwürdigen Blick auf das vom Bürgerkrieg gebeutelte Amerika
Mann beißt Hund * * * * der provokante Einblick in die Welt eines Psychopathen bietet tiefschwarzen Humor und liefert zugleich eine bissige Medienkritik
Ein Mann besiegt die Angst * * * Einblick in die harte Arbeiterwelt der 50er Jahre, ohne Überraschungen, aber stark gespielt
 Der Mann, der das Gedächtnis verlor * * die Geschichte um einen russischen Soldaten, der die Revolution verpasst hat und sich nun im kommunistischen St.Petersburg zurechtfinden muss hat viel Potenzial, erweist sich aber als recht zäh und natürlich von Propaganda getränkt
Der Mann, der König sein wollte * * Connery und Caine bestechen in diesem überdurchschnittlichen, ironischen Abenteuer, das sich zugleich als politische Parabel auf Kolonialismus verstehen lässt
Der Mann, der Liberty Valance erschoss  * * * * ein vielschichtiger, kluger und dazu spannender Western mit Top-Besetzung
 Der Mann, der niemals lebte * * * der brisante Politthriller fängt sehr realistisch das "schmutzige" Spiel um Macht und Informationen ein und kann dabei auf die glaubwürdige Darstellung seiner Stars setzen
 Der Mann, der Sherlock Holmes war * * * Der UFA-Klassiker unterhält auch heute noch dank des sichtbaren Produktionsaufwands und der spielfreudigen Performance seines Starduos
Der Mann, der zum Essen kam * * * die dynamische, vor Wortwitz sprudelnde Komödie lebt neben den wunderbaren Darstellern vor allem von Monty Woolley, der den garstigen Hausgast mit sichtbarer Spielfreude verkörpert
 Der Mann, der zuviel wusste('34) * * der erste große Erfolg Hitchcocks besitzt sowohl die Markenzeichen späterer Werke, sowie noch den rustikalen Charme seiner früheren, allerdings müssen hier psychologische Tiefe und eine raffinierte Storyline der oberflächlichen Action weichen, auch die Hauptfiguren bleiben ehr blass, nur Lorre mag als süffisanter Antagonist in Erinnerung bleiben
Der Mann, der zuviel wusste('56) * * auch wenn die Inszenierung hochwertiger ausfällt und man Stewart und Day natürlich gerne zuschaut, hat das Remake im Grunde die gleichen Mängel wie das Original
 Der Mann, der zweimal lebte * * * * Frankenheimer entwirft mit einem grandiosen Hudson in der Hauptrolle und experimentierfreudigen Bildern ein kafkaeskes Szenario das wie ein Horrorfilm wirkt, allerdings ohne die typischen Mechanismen des Genres zu bedienen - das Ergebnis ist ein lange nachwirkender Schocker über das Scheitern einer Selbstverwirklichung
Der Mann im weißen Anzug * * kleine sozialkritische Komödie, die nicht ganz meinen Geschmack trifft
 Der Mann in der Schlangenhaut * * * der Kampf um Liebe und Existenz fällt sehr poetisch aus und wird von seinen brillianten Darstellern getragen
Der Mann mit dem goldenen Arm * * * * Franky als drogenabhäniger Kartenspieler - grandios von Preminger in Szene gesetzt
 Der Mann mit der Narbe * * * der solide inszenierte Noir-Krimi weiß durch seine haarsträubende B-Movie-Story, einen herrlich bösen Henreid und sein teuflisch-ironisches Finale bestens zu unterhalten
 Der Mann mit der Todeskralle * * * ein ominöses Kampfsportturnier auf einer Insel, ein paar charismatische Figuren und ein Bösewicht mit einer Gadget-Hand - mehr braucht es nicht für den unterhaltsamen Martial-Arts-Klassiker, der leider auch Bruce Lee's letzter sein sollte
Der Mann ohne Vergangenheit('02) * * * tragisch-schöne Story mit einem wundervollen Hauptdarsteller und 'ner Menge trockenen Humor
 Ein Mann sieht rot * solide gemacht, jedoch in seiner Botschaft mehr als fraglich...
 Ein Mann und eine Frau * * * Lelouch erzählt mit viel Empathie von einer nahezu gewöhnliche Liebe, das Besondere liegt in der Authentizität, den brillanten Darstellern und den ästhetischen Bildern, die passend mit der berühmten Musik von Francis Lai untermalt sind
 Mann unter Feuer * * harter Rachethriller, der mehr sein will, aber nicht ist und sich dadurch nur Längen einfängt
 Der Mann vom großen Fluß * * * hinter dem großartig gespielten Westerndrama verbirgt sich ein ein zeitloser, eindringlicher Appell gegen den Krieg
 Der Mann von Del Rio * * * der souveräne Western besticht vor allem durch einen wunderbaren Anthony Quinn
 Ein Mann von Welt * * Skarsgard brilliert in dieser recht typisch lakonischen Komödie aus Norwegen
Ein Mann wird gejagt * * * Arthur Penn legt eine harte Gesellschaftskritik hin, die von einer großartigen Besetzung unterstützt wird
 Ein Mann zuviel * * es ist schon etwas enttäuschend, dass Gavras die potenzielle Spannungsquelle aus der Ausgangssituation nicht voll ausschöpft, sondern einfach den Alltag der Résistance schildert, was dann aber auch zu packenden Abschnitten führt und durch die ausgefeilte Inszenierung und den Cast sehenswert ist
 Die Männer * * * starker Beitrag zum Thema, Brando spielt wunderbar
 Männer des Gesetzes * * der unkonventionelle Western entblösst die Machtgier von Politikern und hinterfragt dessen, sowie die bürgerliche Moral
 Männer die auf Ziegen starren * * der Militärfarce fehlt es an Biss und Aussage, eine Handvoll guter Gags und Darsteller reicht da nicht aus
Manuel('37) * * liebenswertes Jugendabenteuer mit Botschaft und einem oscarprämierten Tracy
 Maps to the Stars * * beißende, äußerst konsequente Hollywoodabrechnung mit nahezu unerträglich überspitzten Figuren und einigen Längen
Der Marathon-Mann * * * atmosphärischer Reißer - spannend, brutal und gut besetzt
Margin Call * * unterhaltsamer Blick auf die Menschen, die hinter der Krise stecken
 Maria voll der Gnade * * * realitätsnaher und schonungsloser Einblick in den Schmuggleralltag
 Maria Walewska * * Garbo und gerade Boyer als Napoleon wissen in dem als Historiendrama getarnten Melodram zu gefallen
 Marie-Octobre('59) * * * hinter seinem elegant inszenierten Kammerspiel verbirgt Duvivier einen klassischen Whodunit-Krimi, nicht ohne Längen, aber meist doch spannend und vor allem grandios besetzt
 Marija('16) * * das am Rand der Gesellschaft angesiedelte Portait einer Ukrainerin, die sich im Westen ein Leben erkämpft und dabei zu verrohen droht fällt insgesamt ernüchternd-realistisch aus
Marnie * * * in seinem Psychodrama erzeugt Hitchcock bis auf eine wirklich gelungene Sequenz weniger mit Suspense Spannung, als mit dem Rätsel um ein traumatisches Kindheitserlebnis, dabei entstehen zwar auch deutlich Längen, welche aber durch das hervorragende Ensemble gut kaschiert werden
 Marokko * * * schön:-) - mit einer bezaubernden Marlene Dietrich
 Marriage Story('19) * * * * Kramer gegen Kramer 2.0 - zwar mitunter fordernd, aber allein durch die grandiosen Darstellungen von Johansson und Driver ungemein lohnend!
 Married Life('07) * * in der zur Farce neigenden Story über einen Ehemann, der durch äußerst drastische Umstände wieder zu seiner Frau findet, gefallen die Darsteller ebenso wie das eingefangene Zeitkolorit
 Mars Attacks! * * * quietschbunte Satire auf alles und jeden, schön durchgeknallt und mit 'nem dicken Staraufgebot
 Der Marshal * * * der sehr unterhaltsame Spätwestern wartet mit einem herrlich selbstironischen Wayne und einer kessen Darby auf
Martha('74) * * * sadomasochistische Ehehölle mit einem köstlichen Kalrheinz Böhm
 Marty('55) * * * zwar recht schlicht, aber lebensnah und liebenswert - Borgnine ist wunderbar
Martyrs('08) * * schön eklig-brutaler, teils spannender Horror - zumindest die ersten 2/3, dann gibt's eine Lektion in Sachen Psychologie, bei der nicht nur die Protagonistin aus der Haut fährt;-)
Die Marx Brothers im Kaufhaus * * hat zwar seine Höhepunkte, jedoch auch einige Längen
 Die Marx Brothers im Krieg * * * *

köstliches Gagfeuerwerk mit Spitzen gegen Politik und Oberschicht

Die Marx Brothers im wilden Westen * * * nimmt Platz zwei in meiner Marx-Brothers-Hitlist ein - herrlich irrsinnig
Die Marx Brothers im Zirkus * * wie der "...im Kaufhaus" ehr durchwachsen
Mary and Max * * * * niedlich, witzig, originell und detailreich, aber auch tieftraurig - wohl der beste Stop-Motion-Flick der letzten Jahre
 Mary Queen of Scots('13) * * Achtung, nichts für Freunde von Kostümschinken! Das authentisch wirkende Drama konzentriert sich mehr auf die Psyche der Königin und thematisiert ihre tief verwurzelte Hoffnung auf ein geeinigtes Königreich
 Masaan('15) * * * das indische, hochwertig produzierte Sozialdrama bietet einen seltenen Blick auf ein Land, das von seinem tief verwurzelten, reaktionären Traditionsdenken unterdrückt wird
 Maschinenpistolen * * * * spannender Gangsterfilm: Cagney ist 'ne Wucht!
 M.A.S.H. * * zwei Stunden Rumgeblödel sind denn doch etwas viel...
Die Maske des Dimitrios * * unterhaltsamer und gut besetzter Krimi, dessen Hauptaugenmerk auf der Darstellung eines gewissenlosen Bösewichts liegt
 Masken('87) * * Chabrol demontiert das Saubermann-Image der Showbiz-Ikonen zwar recht spannungsarm und kaum realistisch, aber mit einem spielfreudigen Noiret als intriganten Gastgeber
Massai, der große Apache * * Lancaster als blauäugiger Indianer wirkt schon etwas fehl am Platz, ebendso wie das nervige Happy End
Das Massaker von Katyn * * sicherlich sehr lehrreich, das Drama dahinter lässt einen allerdings kalt
Massenmord in San Francisco * * zwar nicht sonderlich spannend, aber dafür ein sehr authentischer Einblick in die Polizeiarbeit
The Master('12) * * starkes Schauspielkino in erlesenen Bildern, inhaltlich leider mehr als dürftig
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt * * * eine atemberaubene Reise in eine Zeit voller Entdeckungen mit 'nem tollen Crowe
 Mata Hari('31) * * gerade zum Schluss hin sehr melodramatisch, jedoch ist die Garbo schlichtweg umwerfend
 Match Point('05) * * nur durch den gelungenen Schlussteil und den glaubhaften Darstellern unterscheidet sich Allens Werk überhaupt erst von einer GZSZ-Doppelfolge
 Mathilde - Eine große Liebe * * * * die sehnsuchtsvolle Suche Tautou's nach ihrem im Krieg verschollenen Geliebten gestaltet Jeunet als komplexes Krimirätsel in dem für ihn typischen, bildstarken und detailverliebten Erzählstil
Matrix * * * * * das SciFi-Meisterwerk der Wachowski-Schwestern setzte mit seinen Actionsequenzen(Stichwort: Bullet Time) neue Maßstäbe im Genre und fesselt auch heute noch durch abgeklärte Coolness und die faszinierende Einführung in die Scheinwelt
 Matrix Reloaded * * * in der Fortsetzung legen die Wachowskis zumindest an Schauwerten einen drauf, sicherlich haben sie dabei selbst schon geahnt, dass der inhaltlich interessanteste Teil, die Einführung in die Matrix, nur schwer zu überbieten sein wird und so lässt der Plot zwischen gewaltigen Actionsequenzen und ausgedehnten Dialogen auch etwas die Spannung vermissen
 Matrix Revolutions * * der Abschluss ist zugleich der Tiefpunkt der Trilogie: durch das Ändern des Settings von der Matrix in das Erdinnere mag das Ganze gerade als Finale passend episch wirken, die Story enttäuscht durch viele unstimmige Details dennoch, während der effektreiche Sci-Fi-Bombast einen zu erdrückend droht
Mauer des Schweigens('04) * * hat Potenzial, jedoch wird viel durch die teilweise nervige und erlahmende Inszenierung verspielt
Die Mauern von Malapaga * * realistisch, unsentimental und trocken im Abgang
Mauvaise graine - Böse Brut * * Wilder's erste Regiearbeit fällt recht unterhaltsam aus und bietet einige witzige Einfälle
Max Payne * mit diesem Gewurschtel können weder Film- noch Gamefans wirklich zufrieden sein
McCabe & Mrs. Miller * * * * nicht der spannendste, aber auf jeden Fall einer der realistischsten und ehrlichsten Western - sicherlich nicht ohne Ironie, aber auch mit der notwendigen Bitternis
Mean Creek * * nicht immer glaubwürdig und alles schon mal da gewesen...
Meatball Machine * * exzessiver, zuweilen etwas ermüdender Splattertrash aus Japan mit hohem Ekelfaktor
Medianeras * * * die Suche nach der Liebe in Buenos Aires zwischen Neurosen, Internet und Architektur gestaltet Taretto originell, intelligent und witzig
 Mediterranea * * Carpignano erzählt authentisch-nüchtern vom harten Flüchtlingsalltag, dass er dabei die Figuren ambivalent zeichnet und somit nicht zum moralischen Werkzeug degradiert, ist die große Stärke seines Langfilmdebüts
Das Meer am Morgen * * chronologisch-kühl handelt Schlöndorff die damaligen Ereignisse ab, seine Figuren bleiben blass und so mancher Handlungsstrang wirkt unnütz - als Tatsachenbericht dennoch interessant
Das Meer in mir * * * * * poetischer Beitrag zu einem schwierigen Thema, bewegend, ohne Kitsch, hervorragend von Bardem gespielt
 Das Meer war ruhig * * * * mit dem für ihn typisch lakonischen Erzählstil und mit einem wunderbar verträumten Score entführt uns Kitano in die zwar isolierte, aber von berührender Verbundenheit geprägte Welt eines tauben Pärchens
Meet the Feebles * * * * herrlich trashig-schmutzige Muppetshow
Mein blühendes Geheimnis * * ein etwas mauer Almodóvar mit kleinen, feinen Momenten
 Mein Bruder, der Vampir * * klein und fein, mit vielen witzigen Einfällen und einem bizarren Ende
Mein Bruder ist ein Einzelkind * * interessanter Rückblick auf das gesellschaftliche und politische Leben in Italien, der Bruderkonflikt reißt nicht zu 100% mit
 Mein Bruder Kain * * ein typischer De Palma mit eleganten Plansequenzen, multiplen Persönlichkeiten, Lust an der Überspitzung und opernhaften Finale - nur die Story ist diesmal kaum glaubwürdig 
 Mein Freund Harvey('50) * * * * Steward brilliert in der originellen Komödie über das Ablegen von Konventionen und die Freiheit glücklich zu sein
 Mein Glück('10) * * Loznitsa wirft einen sehr nihilistischen Blick auf seine Heimat, welcher durch die sich permanent anreihenden Tiefen, durch die der Held irrt, leider nicht nur beklemmend ausfällt, sondern auch ziemlich monoton
Mein großer Freund Shane * * solider Farmer-gegen-Grossgrundbesitzer-Western, der sich durch gute Darsteller und schöne Fotografie von der Masse abhebt
 Mein Kriegswinter * * das niederländische Familiendrama besticht durch seinen klaren, frostigen Bilder, aber nutzt die gefährlich-verruchte Kriegszeit leider nicht, um der Coming-of-Age-Thematik neue Facetten abzugewinnen
Mein langsames Leben * purer Kunstfilm über den puren Alltag
 Mein Name ist Joe * * * locker, witzig, schön bis fesselnd, ernst und bitter - so gut und klug kann Sozialfilm sein
Mein Name ist Nobody * * * mit Ironie, Slapstick und einen Hill in seiner Paraderolle parodiert Valerii nicht nur das Westerngenre mit all seinen Riten, sondern begräbt mit Fonda gleich seine Helden mit
Mein Onkel * * Tati gegen Technik und Snobtum - originell und pointiert, nur das Ende irritiert etwas und wirkt dazu aufgesetzt
 Mein Vater('03) * * * das aufrüttelnde Drama bietet keine einfachen Lösungen an und kann mit einem großartigen George aufwarten
Mein Wille ist Gesetz('55) * * * das vor prächtiger Naturkulisse von Wise inszenierte und kraftvoll von Cagney gespielte Charakterdrama blickt differenziert auf die Situation eines Mannes, der an seinem rigorosen Sinn für Gerechtigkeit zu zerbrechen droht
Mein wunderbarer Waschsalon * * dank der starken Darsteller doch noch ganz gut
 Meine Braut ist übersinnlich * * * äußerst charmant besetzte und stets unterhaltsame Großstadtkomödie um einen Mann, der aus Liebe verhext wird und eine Hexe, die Sehnsucht nach dem Menschsein hat
 Meine Nacht bei Maud * * * obwohl es nicht immer ganz leicht ist dem Diskurs über Religion, Moral und Liebe zu folgen, wirkt Rohmer's sanft fotografiertes Dialogdrama doch sehr stimulierend auf Verstand und Sinne
Meine Nächte sind schöner als deine Tage * * ein ziemlich abgedrehtes Melodram, von dem eine gewisse Faszination ausgeht
Meine Nerven, deine Nerven * * vier Episoden über die Probleme von Großstädtern - witzig, originell, teils aber auch abgedroschen
Melancholia('11) * * * Weltuntergang à la von Trier: starkes Schauspielkino mit minimalistischer Story und beklemmender Atmosphäre
Melinda und Melinda * * das erwartete Konzept ist vielversprechend, aber leider erzählt Allen zwei komplett unterschiedliche Geschichten, die aber wiederum separat auf ihre Weise überzeugen können
Melvin und Howard * * die Tragikomödie bleibt durch ihre natürlich-liebevoll gezeichneten Charaktere und die recht unkonventionell verlaufende Handlung in Erinnerung
 Memento * * * * * einer der genialsten Thriller der letzten Jahre
 Memories of Murder('03) * * * das Quasi-Vorbild zu Fincher's Tatsachenthriller "Zodiac" erreicht nicht ganz dessen Klasse(allein schon durch die in Südkorea anscheinend unverzichtbaren Comedy-Einlagen), kann aber zumindest in Sachen Atmosphäre und Spannung mithalten - bis man denn am Ende ganz schön dumm dasteht...
 Men & Chicken * * obwohl alle wichtigen Zutaten vorhanden sind, mag dieser Jensen nicht so recht funktionieren: die Gen-Thematik wird recht platt abgehandelt und der Witz trifft nur selten ins Schwarze
 Men behind the Sun * * Japanischer Foltersplatter - heute wohl schon mehr als angestaubt...
 Ein Mensch der Masse * * * * die Fallhöhe der in New York spielenden Familiengeschichte von heiterer Alltagsschilderung mit spitzbübischen Humor zu bitterster Tragik und ungeschönter Systemkritik ist enorm und macht diese Stummfilmperle nicht nur kurzweilig, sondern auch besonders
 Menschen im Hotel('32) * * * * berührendes Drama mit hervorragenden Darstellern, gerade Garbo und Crawford sind einfach bezaubernd
 Den Menschen so fern * * ein von superben Hauptdarstellern getragenes, etwas trocken geratenes Wüstendrama zu Zeiten des Algerienkrieges, welches um Themen wie Existenz, Herkunft und menschliches Miteinander kreist
 Menschen untereinander * * zwar weckt die Grundidee, das Mietshaus zum Hauptdarsteller zu machen durchaus Interesse, jedoch bleibt davon nicht viel übrig, da Inszenierung und Handlung recht behäbig ausfallen
 Menschenfeind * * * * * verstörrend-dichtes Psychodrama, außergewöhnlich und menschlich
Der menschliche Makel * * wirkt "vollgestopft" und uneinheitlich, jedoch wird vieles durch die Darsteller wieder gut gemacht
 Menu total * ich glaube nicht, dass ich noch ein Schlingensief-Fan werde...
Mephisto('81) * * * fesselndes wie tiefgründiges Opportunismus-Lehrstück mit brillanten Darstellungen von Brandauer und Hoppe
 Mercenario - Der Gefürchtete * * * * zwar nicht so kultverdächtig wie andere Corbuccis, dennoch gewohnt zynisch und gespickt mit guten Dialogen
 Das Mercury Puzzle * 08/15-Granate, Miko Hughes gefällt...und auch der hätte sich die finale Umarmung sparen sollen;-)
The Messenger('09) * * bietet Szenen höchster Intensität - leider bleiben dabei die Charakterstudien der Überbringer etwas auf der Strecke
 Das Messer('85) * * die Täterfrage bleibt in dem mit Bridges und Close stark besetzten Justiz- und Beziehungsthriller durch die clever konstruierte Handlung bis zum letzten Moment spannend - einige Längen und etwas kalt gezeichnete Charaktere verhindern den ganz großen Wurf
 Messer im Kopf * * ein Mann verliert sein Gedächtnis und gerät im Deutschland der 70er-Jahre zwischen einen aggressiven Polizeiapparat und Linksradikalen - satirisch angehauchtes, etwas zähes Zeitbild
 Das Messer im Wasser * * * Polanskis erster Spielfilm ist ein perfides Drama über Liebe und Eifersucht
 Metropolis * * * * * Lang's expressionistisches Meisterwerk besticht durch seine ausdrucksstarken, faszinierenden Bilder
Die Meute('10) * schwacher B-Horror mit unglaubwürdigen Figuren und unausgegorener Handlung, aber immerhin mit ansehnlichen Effekten, Moreau und Nahon
 Meuterei am Schlangenfluss * * * auch in diesem packenden, in freier Natur gedrehten Edelwestern geht es Mann um die Konflikte der männlichen Figuren, die sich in der Gesellschaft beweisen müssen
Meuterei auf der Bounty('35) * * * der Mittelteil hätte etwas flotter sein können, jedoch gerade wegen den durchweg starken Darstellern überaus sehenswert
 Meuterei auf der Bounty('62) * * * bildgewaltig und mit guter Charakterzeichnung, wirkt teilweise aber unvollständig
The Mexican * * gute Story, leider hingt der Humor etwas hinterher
 The Meyerowitz Stories * * * Baumbach beschreibt mit präzisen Blick für die Figuren und trockenen Dialogwitz das schwierige Verhältnis dreier Geschwister untereinander sowie zu ihrem Vater und glänzt dabei durch das hochkarätige Ensemble von ganz alleine
 Miami Blues * * kleine, nicht ganz stimmige Gaunerstory mit seltsamen Humor und undurchsichtigen Figuren
 Miami Vice * bin kein Fan der Serie und werd wohl auch keiner vom Film...
 Michael('11) * * * ein Film, wie er nur aus Österreich kommen kann: in farblos-tristen Bildern zeigt Schleinzer den Alltag eines Pädophilen, der einen Zehnjährigen im Keller gefangen hält, dabei strickt er geschickt Spannungsmomente ein und lässt an einer Stelle sogar den gefürchteten Ösihumor aufblitzen
 Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre * * * Leatherface aus dem Original bleibt unerreicht, ansonsten aber ein gelungenes Remake
 Michael Clayton * * * * durch die äußerst ruhige und zurückhaltende Inszenierung wirkt das Ganze sehr authentisch, bleibt dabei aber stets fesselnd und ist großartig gespielt
Mickey Blue Eye's * * hat seine Momente, Grant ist ok
 Micmacs * * für die verlorenen Kinder wird's ein Spaß, Freunde von Amelie können bei Mathilde bleiben
 Mid90s * * * * Hill's äußerst sympathisches Alltagsportrait einer Skatergang weckt zumindest bei den entsprechenden Jahrgängen einige Erinnerungen und fängt dabei ganz unverkrampft die Melancholie des Vergänglichen ein, welche die Helden zum ersten Mal erfahren
Midnight Express - 12 Uhr Nachts * * * heftiges Gefängnissdrama, ungerecht und schonungslos
Midnight in Paris * * neben einer banalen Aussage serviert Allen einen gut aufgelegten Wilson, eine nette Grundidee und ein bezauberndes Paris
 The Midnight Meat Train * zwar ist in Kitamura's US-Debüt der Name Programm, jedoch ist die Handlung genauso glaubwürdig wie die Auflösung originell
 Midnight Run * * De Niro und Grodin sind schon zwei dufte Typen, nur leider geht ihrem gemeinsamen Buddyflick komplett der Witz ab
 Midnight Special('16) * * gekonnt inszeniertes SciFi-Abenteuer, welches sich ganz auf seine kleine Story konzentriert und bewusst viele Fragen offen lässt, dabei aber kaum Denkansätze bietet
 Midsommar('19) * * * * nach "Hereditary" geht Aster von bedrückender Dunkelheit direkt zu nie enden wollender Helligkeit über, die Qualitäten bleiben dabei jedoch erhalten: sich langsam einschleichender Horror, vielschichtige Figuren und visuelle Originalität - am überzeugensten sind die Rituale an sich, die statt selbstzweckhaft als logische Konsequenz erscheinen
Der Mieter('76) * * * * in Polanski's bizarr-komischen Alptraum treibt ihn sein Gewissen in den Wahnsinn, zugleich lässt sich der Kampf gegen sein Umfeld als Spiegel unserer Gesellschaft deuten, in der alles, was sich nicht anpasst, bekämpft wird
 Miffo * * die Story ist schnell durchschaut, tolle Darsteller und die Tatsache, dass zumindest jeder zweite Gag ins Schwarze trifft, macht aber viel her
 Mifune * * unterhaltsamer, aber nicht gerade gehaltvoller DogmaStreifen, dessen Ende auch ziemlich lasch ausfällt
 Mike Mendez' Killers * kurzweiliges Trashfilmchen ohne Kultpotenzial
Milano Kaliber 9 * * * * köstlicher Italotrash mit wendungsreicher Story, glaubhafter Hauptfigur, maßlos überzeichneten Nebenfiguren, etwas Sex, viel J&B und noch mehr Gewalt
Milk('08) * * * mit Archivaufnahmen, viel Gespür für Zeitkolorit und Penn(ich hab's schon mal gesagt und sag' es wieder: der kann ALLES spielen) setzt Van Sant dem Bürgerrechtler ein unglorifizierendes Denkmal
 Miller's Crossing * * * * * der Film Noir Beitrag der Coen Brüder - klasse
 Million Dollar Baby * * * emotional, tiefgreifend und stark gespielt, obwohl ich die Swank net mag;-)
 The Million Dollar Hotel * fast schlafend taucht Wenders in einen Mikrokosmos voller nerviger Charaktere ein, dies geschieht zwar mit Herz, Kopf und einer gewissen Ästhetik, ist insgesamt aber nicht lohnenswert
 A Million Ways to Die in the West * * * * was soll man groß sagen, Freunde von "Family Guy" werden auf ihre Kosten kommen, wobei MacFarlane wie schon in "Ted" noch längst nicht gewillt ist, das Hauptpublikum vor den Kopf zu stoßen
Die Millionärin('60) * * Sellers, Loren und ein Gastauftritt De Sicas retten den Streifen, der bis zum enttäuschenden Finale nur durch einzelne Szenen heraussticht
 Min Dît * * das Drama um obdachlose Kinder in Diyarbakir versucht die harte Lebenssituation leicht und gut verdaulich zu schildern, dadurch wirkt der Appell zwar weniger deprimierend, aber auch weniger kraftvoll
 Mindhunters - Jede Sekunde zählt * * * spannend bis zum Schluss, überraschendes Ende
 Mindscape * * der mit differenzierten Figuren gespickte Hypnosekrimi gibt einem das Gefühl, dem Helden immer ein Stück voraus zu sein, was zwar sehr schmeichelnd ist, aber nicht gerade spannend
 Ministerium der Angst * * * fesselnder Noir à la Hitchcock... halt nur von Lang
Minnie und Moskowitz * * * Romanze à la Cassavetes - durch die permanent spürbare Unberechenbarkeit der Realität bleibt die intensive Annährung der beiden stets spannend
The Minus Man * * das minimalistische Killerdrama erzeugt einzig durch die Motivsuche Spannung, dass Fancher eigentlich gesellschaftsanalytischen Motiven auf der Spur ist, macht seinen Film besonders
 Mirrors('08) * * Aja beweist ein weiteres Mal, dass er sein Handwerk versteht, dennoch geht sein zweiter US-Film nicht über "nette" Genreunterhaltung hinaus
Misery * * * aufreibender Psychohorror mit einer unheimlich guten Kathy Bates
Misfits - Nicht gesellschaftsfähig * * * das großartig besetzte Charakterdrama ist zugleich ein Abgesang auf die längst vergangene Cowboy-Ära
 Miss Daisy und ihr Chauffeur * * zu ruhig, nicht wirklich ergreifend, aber tolle Darsteller
The Missing('03) * * * schade, dass der sonst sehr realistische Western etwas ins Mystische abdriftet, ansonsten gibt's gute Darsteller und eine schön düstere Atmosphäre
Mission('86) * * * das bildgewaltige Dschungelepos kombiniert die Geschichte einer Läuterung, die bis zur Passion führt, mit einer effektiven Kritik an der damaligen Kolonialpolitik und der damit verbundenen, bigotten Heuchlerei der römischen Kirche
 Mission: Impossible * * * actiongeladener, spannender, gut besetzter Agententhriller, der so manchen Bond in die Tasche steckt
 Mission: Impossible 2 * Woo setzt die Fortsetzung so ziemlich in den Sand und zeigt leider erst im Finale, was er eigentlich drauf hat...
 Mission: Impossible 3 * * * perfekt inszenierte Action, eine packende Story und ein Hoffman, von dem man gerne mehr gesehen hätte...
Mission: Impossible - Phantom Protokoll * * nach dem ernsten Vorgänger geht es hier viel lockerer zu, die Action stimmt, Nyqvist bleibt als Bösewicht jedoch blass - insgesamt runde Unterhaltung
 Mission: Impossible - Rogue Nation * * richtet sich nach dem Vorgänger, oberflächliche Story, knackige Action
 Mission: Impossible - Fallout * * * doch noch mal 3 Sterne! - dank mitreißender 3D-Action und wieder etwas mehr Drama(tut der Reihe immer gut)
Mississippi Burning * * * * * fesselnder Beitrag zum Thema, selten wurde der Hass so eindringlich dargestellt wie hier, toll besetzt - allen voran Gene Hackman
 Mistress America * * dieser Baumbach lebt von seinen quirlig-smarten Dialogen, ein bisschen wie die Gilmore Girls, nur dass die sehr auf sich bezogenen Großstädter nicht den gutmütigen Charme des Mutter-Tochter-Gespanns aus Stars Hollow innehaben
Mit aller Macht * * * herrlich-bösartige Politsatire mit guter Besetzung
Mit Blut geschrieben * * * hautnaher Kriegsfilm, der erst zum Schluss hin verstärkt kritische Töne anschlägt
 Mit den Augen eines Diebes * * das ambitionierte Drama will über die politischen und sozialen Verhältnisse in Palästina aufklären, ist aber etwas unausgegoren erzählt, so dass ein größerer Effekt auf den Zuschauer ausbleibt
 Mit den Waffen einer Frau * * etwas lang geratenes Drama um die verführerischen Kräfte einer Frau, das durch Gabin, Bardot und Feuillère viel an Glanz gewinnt
 Mit der Faust in der Tasche * * * Bellocchio will in seinem radikalen Drama um eine dysfunktionale Familie eindeutig provozieren, setzt dabei aber auch auf eine differenzierte, empathische Figurenzeichnung, die dem Film Nachhaltigkeit verleiht
 Mit Django kam der Tod * * * die Carmen-Variation im Stil eines Italowesterns ist inszenatorisch gelungen und passend besetzt, besonders Nero als liebestrunkener, tragischer Held überzeugt
Mit eisernen Fäusten * * Pollack's Westernkomödie ist gut besetzt, erweist sich aber als etwas lahm
 Mit stahlharter Faust * * der Abgesang auf den Wilden Westen ist zeitweise wirklich fesselnd und kann mit einem gut aufgelegten Douglas punkten
 Mitternacht im Garten von Gut und Böse * * Eastwood treibt die Story kaum voran und fängt ganz entspannt die Südstaatenatmosphäre ein ...mit all ihren Transvestiten, Schnurrbärten, Voodoohexen und Handfeuerwaffen
Mitternachtsspitzen * * * bestes Spannungskino aus Hollywood
 Mittwoch 04:45 * * * äußerst stilsicher und molochartig in Szene gesetzt, zeichnet der NeoNoir-Thriller ein erschreckendes wie aufrichtiges Bild der griechischen Gesellschaft nach der Finanzkrise
Mittwoch zwischen 5 und 7 * * * zwei Stunden in Paris, hautnah, natürlich und wunderschön
 Die Möbius-Affäre * * * neben der eleganten Inszenierung tut sich der fesselnde Spionagethriller vor allem durch die berührend von de France und Dujardin gespielte Liebesgeschichte hervor
 Moby Dick('56) * * * zwar wirkt Peck als raubeiniger Ahab etwas unglaubhaft, dafür kann die aufwändige Inszenierung mit großartigen Bildern entschädigen
Moderne Zeiten * * * * * Chaplin's zeitloser Klassiker - köstlich bis berührend
Modus Anomali * * der kleine, aber unterhaltsam in Szene gesetzte Survivalschocker hat zumindest eine Überraschung parat, auch wenn diese mehr als hanebüchen ist und einige Fragen offen lässt
 Mogambo * * das stimmige Afrika-Abenteuer bietet einen regelrechten Gefühlsregen, welcher zwar nicht ergreift, dank der großartigen Besetzung aber bestens unterhält
 Molly's Game * * * Sorkin erzählt die Geschichte der Pokerkönigin Molly Bloom aus deren Sicht und feuert dabei ein unterhaltsames wie forderndes Dialogfeuerwerk ab, Chastain gibt der smarten Businessfrau Herz, nur auf das auf- und erklärende Gespräch mit ihrem Vater hätte verzichtet werden können
 Mommy('14) * * * Dolan gelingt in seinem lebendig-frischen Mutter-Sohn-Drama das kleine Wunder, nicht nur Verständnis sondern gar eine emotionale Bindung zu den nur schwer erträglichen Hauptfiguren aufzubauen
 Mona Lisa('86) * * * die mit sorgfältig ausgearbeiteten Figuren und einer guten Prise Dialogwitz gewürzte Außenseiterballade überzeugt durch seine wunderbaren Hauptdarsteller(gerade Hoskins hat man selten besser gesehen) und das emotional aufgeladene Finale
Der Mond und andere Liebhaber * * * ein Film, wie aus dem Leben gegriffen, der trotz aller Tragik nie den Sinn für Humor verliert und mit einer äußerst sympathischen Hauptdarstellerin aufwartet
 Der Mondmann * * * * Carrey erweckt den Ausnahmekomiker Andy Kaufman zum Leben, der stets lieber anecken wollte als einfach nur zu unterhalten und dabei immer selber am meisten Spaß hatte
Mondsüchtig * * leichte Beziehungskomödie mit guter Besetzung für zwischendurch
Monpti * * bittersüßer Edelkitsch von Käutner mit erfrischend spielenden Jungstars
Monsieur Batignole - Held wider Willen * * * genauso tragisch wie komisch, Gerard Jugnot passt perfekt in die Rolle
 Monsieur Claude und seine Töchter * * die CultureClashKomödie aus Frankreich unterhält vor allem durch Witze, die auf Kosten konservativen Gedankenguts gehen, bricht jedoch leider nie aus dem Genrekäfig aus und nimmt zudem seine Figuren nicht ernst genug
 Monsieur Klein * * * * kafkaeskes Drama um Identität, Schuld und Sühne
Monsieur Lazhar * * das fein ausbalancierte Drama über den Tod und den Umgang mit diesem lebt unter anderem durch das zurückhaltende Spiel der Darsteller
 Monster('03) * * * nicht immer ganz klischeefrei, jedoch ist die Atmosphäre gelungen und Theron's Darstellung beeindruckend
 The Monster('16) * * * der nächtliche Kampf gegen ein blutrünstiges, glücklicherweise nicht computeranimiertes Monster steht in Bertino's berührenden Horrordrama metaphorisch für den notwendigen Trennungsprozess einer Zehnjährigen von ihrer alkoholkranken Mutter
Monster Brawl * tolle Idee - schön verhunzt
Monster Man * * * * * trashig, schwarz, brutal, irre komisch
Monster Stories   schwach, nervt, selten lustig
 Monster's Ball * * * * * subtil-zurückhaltendes, dennoch äußerst intensives Charakterdrama mit grandiosen Darstellern
Monsters('10) * * Erwartungen zurückschrauben, sich auf atmosphärische Bilder und Lovestory einstellen... dann kann's eigentlich ganz schön werden
 Montags in der Sonne * * kleines, unaufdringliches, feinfühlig inszeniertes Sozialfilmchen mit sympathischen Figuren
Monty Python's wunderbare Welt der Schwerkraft * * bei mir haben 50 Prozent der Sketche gezogen, mit ein paar Kurzen drin wären es aber bestimmt 70 bis 80 geworden...
 Moon * * die gelungende Atmosphäre und Rockwell retten das kleinen SciFi-Drama, das ruhig etwas kunstvoller, facettenreicher, gewagter hätte ausfallen können...
 Moonlight('16) * * * mit einem nuanciert spielenden Cast begleitet Jenkins seine Hauptfigur durch drei Lebensabschnitte und offenbart auf ganz subtile Weise, wie die verschiedensten Einflüsse aus einem Menschen das machen, was er ist
Moonlight Mile * * etwas unausgegoren und am Ende zu dick auftragend überzeugt das lakonische Trauerdrama durch seine durchweg fabelhaften Darsteller
Moonrise Kingdom * * * mit vielen kleinen Einfällen, ungewöhnlichen Bildern, liebenswerten Humor und einem spielfreudigen Cast macht Anderson aus der kleinen Geschichte großes Kino
 Eine moralische Entscheidung * * * Jalilvand konfrontiert den Zuschauer mit dem Dilemma eines Arztes, der mit einem Unfall eine folgenschwere Kettenreaktion auslöst und stellt einen durch die Komplexität des Konflikts selbst immer wieder auf die Probe, denn die richtige Entscheidung muss nicht immer gleich die vernünftigste sein
 Mord am See * unbegreiflich, wie dieser vorhersehbare, mit unsympathischen Figuren und mystischen Kitsch behaftete Mix aus Familiendrama und Dorfkrimi in Schweden ein Kinoerfolg werden konnte
 Mord an einem chinesischen Buchmacher * * * * Gangstermilieudrama à la Cassavetes: locker-exzessiv in der Inszenierung, präzise-eindringlich in der Charakterisierung und darstellerisch brillant
 Mord im Fahrpreis inbegriffen * * * * Gavras spannendes Spielfilmdebüt ist noch recht unpolitisch, weiß aber als Kriminaldrama in allen Belangen zu überzeugen, sei es die originelle Kamera, die grandiose Besetzung, die realistische Darstellung der Ermittlungsarbeit oder gar die überraschend-geniale Auflösung, die dann allerdings doch noch Fragen aufwirft...
 Mord im Nachtclub * * * düster-realistisches Kriminaldrama, Bogart und gerade Bette Davis überzeugen voll und ganz
 Mord im Orient Express('74) * * eleganter RateSpass mit Starpower
 Mord mit kleinen Fehlern * * * das wendungsreiche Kammerduell pendelt, nicht immer ganz stimmig, zwischen Ernst und Komik, das Spiel von Olivier und Caine sollte man dennoch nicht verpassen
 Mord und Margaritas * * übliche Crimestory mit guten Pointen, etwas Witz und 'nem fabelhaften Pierce Brosnan
 Die Morde von Madrid * * * abgründiges Krimidrama auf Kinoniveau, bei dem allein schon die ungleichen Ermittler für Dynamik sorgen
Der Mörder('63) * * * packender Krimi mit einem tollen Gert Fröbe
Mörder Ahoi * * ein guter Marple, teilweise etwas undurchsichtig, Highlight ist das finale Fechtduell
 Der Mörder des Klans * * wie bei so vielen Italowestern gibt es auch hier ein paar Ingredienzen, die aus der ansonsten durchschnittlichen Inszenierung herausragen, hier wären es der Handlungsort, der Tarantino wahrscheinlich zu "The Hateful Eight" inspiriert hat und Klaus Kinski, der einfach sich selbst spielt;-)
Die Mörder sind unter uns * * * atmosphärischer und wichtiger Nachkriegsfilmklassiker, in dem neben Knef und Borchert das zerstörte Berlin die Hauptrolle spielt
 Ein mörderischer Sommer * * * das erst unterhaltsame, später fesselnd gestrickte Rachedrama hat Ecken und Kanten, nimmt sich Zeit für Nebenfiguren und trumpft durch eine eindrucksvolle Adjani
 Der Mordprozess O'Hara * * ein etwas lascher Krimi, aber Tracy spielt hervorragend
Morgen das Leben * * das Drama um drei Leben im Umbruch hat gute Ansätze, wirkt insgesamt aber unpräzise
 Morgen ist die Ewigkeit * * * bewegend, Welles ist großartig
 Morituri('65) * * * Wicki's packender Spionagethriller auf hoher See besticht neben der großartigen Kameraarbeit durch die differenzierten Charaktere, welche von einem brillanten Cast verkörpert werden
 A Most Violent Year * * ein Mann kämpft um seine Integrität: Chandor setzt ganz auf die winterliche Großstadtatmosphäre und die Präsenz Isaacs, schafft es aber aufgrund mangelnder Spannung nicht, den Zuschauer ganz in seinen Bann zu ziehen
 A Most Wanted Man * * die kühle Optik passt sich dem ruhigen, spannungsarmen Geheimdienstdrama an, das als Charakterstudie eines kaputten Agenten, der der Illusion von Kontrolle erliegt, noch am besten funktioniert, dazu verabschiedet sich Hoffman mit einer eindringlichen Schlusssequenz
Motel('07) * * nach einem starken Anfang flautet das Ganze ziemlich ab, Beckinsale und Wilson machen ihre Sache gut, letztendlich bleibt es aber ehr Durchschnittsware
Mother('09) * * der recht spannende Mix aus Krimi und Psychogramm ist handwerklich top, hätte aber etwas straffer ausfallen können
 Mother! * * * * * eigentlich geht es "nur" um die radikale Ausbeutung einer Muse, Aronofsky taucht aber tief in die subjektive Wahrnehmungs- und Gefühlswelt dieser ein und inszeniert so einen verstörend-surrealen, atemberaubend-intensiven Alptraum, der auch dank einer famosen Lawrence seinesgleichen sucht
 Motherless Brooklyn * * * wo so mancher Neo-Noir gerne etwas übertreibt, bleibt Norton's Romanverfilmung, dessen Handlung er von den 90ern in die 50er verlegt, erfrischend bodenständig und bietet dabei nicht gerade zerrende, dafür aber leise, permanente Spannung
 Motor Psycho * * ein Meisterwerk des Trash-Genres
Moulin Rouge('52) * * * Huston erzählt in seiner Künstlerbiografie die berührende Geschichte eines Mannes, dem erst die Liebe verwehrt bleibt und sie später, vom Leben gezeichnet, selbst verwehrt
 Mr. Brooks * selbst wenn man sich mit dem ungewöhnlichen Kunstgriff abfindet, bietet der psychologische Thriller weder viel Spannung, noch regt er zum Mitdenken an
 Mr. Collins' zweiter Frühling * * das künstlerische Erwachen eines Rockstars, ausgelöst durch einen Brief von John Lennon, ist die eigentlich interessante Seite des Films, wird aber leider im letzten Viertel für ein ehr konventionell orientiertes Familiendrama fallengelassen, was bleibt ist ein wirklich gut aufgelegter Pacino
 Mr. Jones('19) * * * mit Stalins Zwangskollektivierung findet hier ein ehr selten im Film bedachtes Thema auf packende Weise Einzug in die Kinos, dazu macht Holland auf die erschreckende Tatsache aufmerksam, dass der Wahrheitsgehalt der Geschichte manchmal nur von ein paar mutigen Menschen wie Gareth Jones abhängt
 Mr. Long * * * die an sich simple Geschichte eines Killers, der aus dem Geschäft aussteigt, pendelt gekonnt zwischen brutalem Gangsterfilm, ungeschöntem Gesellschaftsdrama und lakonischer Familienkomödie und hebt dabei die Notwendigkeit von sozialen Strukturen hervor - und das auf eine sehr sympathische, nahezu märchenhafte Weise
 Mr. Nobody('09) * * * Van Dormael versetzt den Zuschauer mit visueller Kraft in einen unüberschaubaren Rausch, um ihm die unendlich vielen Varianten des Lebens zu verbildlichen
 Mr. Smith geht nach Washington * * * Capras engagierte, jedoch grenzenlos naive Politsatire kann durch einen wunderbaren Stewart und feinen Humor überzeugen
 Mr. Turner * * * Leigh's Charakterportrait des britischen Landschaftsmalers versinkt ganz in seiner Zeit, dabei könnte jedes Tableau selbst ein Gemälde sein, in welchem Spall den kauzigen Künstler zum Leben erweckt
Mr. & Mrs. Bridge * * ernüchterndes Portrait einer Ehe, psychologisch ausgefeilt und mit einer starken Woodward
 Mr. und Mrs. Smith('41) * * leichte Ehekomödie mit gut aufgelegten Darstellern
 Mrs. Miniver('42) * * * Wyler's vielschichtiges Antikriegsmelodram beschreibt die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung am Beispiel einer gut situierten Familie, dabei ist es besonders der Tonfall, welcher sich von humorvoll über bedrohlich bis hin zu tragisch erstreckt, der den Zuschauer gefangen nimmt
 Much Loved * * * ehrlicher Blick auf eine marokkanische Prostituierten-WG, in der der Zusammenhalt der Frauen das Wichtigste darstellt, was diese in einer Welt zwischen gesellschaftlichen Repressalien und maskuliner Dominanz haben
 Mud('12) * * schade, dass gerade "Take Shelter"-Regisseur Nichols ein so einfallsloses Finale vorlegt, ansonsten schneidet das Coming-of-Age-Drama sehr erwachsen ab, hat mehrere Themen und herausragende Darsteller parat 
 Der müde Tod * * * dem an sich deprimierenden Thema entgegnet Lang mit einer unterhaltsamen Story, die von beeindruckenden Bauten und gewiefter Tricktechnik begleitet wird - auch unheimlich gut: Bernhard Goetzke als Tod
Mulholland Drive * * ein extremer Lynch mit großen Raum für Interpretationen
 Die Mumie('32) * * Boris bleibt die coolste Sau in der Wüste!
 München * * * nüchternd inszenierter Polithriller, fesselnd und ohne große Effekthascherei
 Münchhausen('43) * * * kunterbunter Fantasyklassiker, aufwändig inszeniert und sehr unterhaltsam
 Murder in the First * * das mäßig spannende Gefängnis- und Gerichtsdrama trägt ziemlich dick auf, was auch für Bacon's Performance gilt, die einen aber dennoch fesselt
 Muriels Hochzeit * * leichtes Moralstück mit Abba-Power und einer Collette, die ziemlich auf'n Nerv drückt
 Muse('17) * * das Balagueró ein Meister seines Fachs ist, beweist er auch hier durch die gespenstische Atmosphäre oder die Idee, poetische Verse in die Handlung mit einfließen zu lassen, allerdings entpuppt diese sich nach und nach ehr als fauler Hexenzauber...
 Music Box - Die ganze Wahrheit * * * hinter dem fesselnden Justizthriller verbirgt sich ein bitteres Familiendrama, sehr gut von Lange gespielt
The Music Never Stopped * * das mit einem wunderbaren Score ausgestattete Vater-Sohn-Drama nach Tatsachen ist zwar etwas vorhersehbar, berührt aber auch dank dem starken Spiel von Simmons und Pucci
Music Within * * das Biopic des Menschenrechtlers Richard Pimentel rüttelt in seinen stärksten Momenten auf, bietet viel schwarzen Humor und einen tollen Sheen - vielleicht wäre durch eine andere Hauptrollenwahl mehr drin gewesen...
Mutant Girls Squad * * * drei japanische Trashregisseure hauen ordentlich auf die Kacke - wer "Machine Girl" kennt, weiß was einen erwartet...
 Mutants('09) * bietet gute Ansätze und atmosphärisch kühle Bilder - leider war's das auch schon...
 Mutter Krausens Fahrt ins Glück * * der sozialkritische Stummfilm liegt am Ende zwar schwer im Magen, schildert den tristen Alltag der Berliner Unterschicht aber sehr glaubwürdig
 Muttertag('80) * * gut gemeinter Terrorstreifen, der heute immerhin für einige Lacher sorgt
 Muxmäuschenstill * * * bitterböse Satire um Moral, Medien und Selbstjustiz
 My Bloody Valentine('09) * * Story, Darsteller und Dialoge kann man vergessen, durch den Einsatz von 3D kann man dem brutalen Slasher jedoch noch einiges abgewinnen
My Week with Marilyn * * Curtis inszeniert das Drama nach einer wahren Begebenheit zwar recht konventionell, schafft es aber, dank einer großartigen Williams, Monroe lebendig und echt wirken zu lassen
Mysterious Skin * * * * das schwierige Thema wird intensiv aus der Sicht der Opfer aufgearbeitet und zeigt dabei, wie unterschiedlich sich Missbrauch auf das Individuum auswirkt
 Mystic River * * * * * intelligent, bewegend und großartig inszeniert, dazu spielen Robbins und Penn einfach grandios

 

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