Kabinett außer Kontrolle * * * irrwitzige Politsatire, die wahrscheinlich gar nicht so weit daneben liegt
Kairo 678 * * * das intensive Emanzipationsdrama macht die Lage der Frauen in Ägypten deutlich und zeigt, dass man trotz ersten Erfolgen, doch erst am Anfang steht
Die Kaktusblüte * * * sind wirklich sehr gute Sachen mit dabei, gut besetzt, die junge Hawn is echt niedlich
 Kaliber 9('11) * kleines, anstrengend inszeniertes B-Movie mit einer ziemlich schrägen Idee und grotesken Figuren
 Kalifornia * * die Story bietet wenig Spannung, jedoch kann Pitt als motivloser Killer und Lewis als naives Dummchen überzeugen
 Kalt ist der Abendhauch * die Noll-Verfilmung ist apart besetzt, pendelt aber etwas unbedarft zwischen Familienmelodram und Renterkomödie, dazu gibt die Krimihandlung nur wenig Spannung her
Kaltes Land * * die größte Schwäche liegt im klischeereichen Schlussdrittel, jedoch ist das Ganze großartig gespielt
 Kaltblütig('67) * * * der Thriller-Klassiker schildert sehr authentisch die damaligen Vorfälle und deren Hintergründe
 Die Kameliendame('36) * * solides Melodram, Garbo wie immer goldig
 Die Kammer * in dem lahmen Mix aus Familiendrama und Justizstreifen tut sich lange Zeit nichts und dann irgendwie genau das, was man erwartet hat...
 Die Kammer der toten Kinder * * das französische Psychokrimidrama wirkt zwar überladen, hebt sich durch seine Ambitionen aber auch vom Genredurchschnitt ab
Kammerflimmern * * * etwas "Bringing out the Dead", dazu zwei gut aufgelegte Hauptdarsteller und ein paar Magic Moments
 Kamikaze 1989 * schleppend-trashige Krimisatire, die in einer von schlechten Anzügen bedrohten Zukunft angesiedelt ist
 Kampf der Welten * * * für damals wirklich gut gemacht und aus heutiger Sicht haben die angestaubten Effekte einfach Charme
Kampf in den Wolken * * charmante Komödie mit einer netten Grundidee und einem wunderbaren Tracy
 Der Kanal * * * * in dem von Hoffnungslosigkeit geprägten Antikriegsdrama versucht eine Widerstandsgruppe im eingekesselten Warschau den deutschen Besatzern durch die Kanalisation zu entkommen, welche als düster fotografiertes, materndes Labyrinth selbst zur größten Bedrohung wird
Der Kandidat('64) * * * das spannende Politdrama aus der Sicht eines Idealisten zeigt, was hinter den Kulissen eines Wahlkampfes geschieht und was in der Politik wirklich zählt
 Das Kaninchen bin ich * * * klare Systemkritik, locker mit pointierten Witz rübergebracht und mit einem guten Auge für die Charaktere
 Die Kanonen von Navarone * * starbesetztes Kriegsabenteuer mit allem Drum und Dran, das inhaltlich jedoch etwas kurz kommt, so hätte man noch einige Konflikte ausbauen oder so manche Plausibilitätsschwäche behandeln können...
 Kanonenboot am Yangtse-Kiang * * * Wise's aufwändig vor exotischer Kulisse gedrehtes Abenteuerdrama ist packend erzählt, übt leise Kritik am Vietnamkrieg und lässt McQueen wieder als coolen Einzelgänger glänzen, nur das Ende kommt etwas kraftlos daher
Kansas City * * Leigh und Belafonte spielen bemerkenswert, ansonsten gibt es viel Jazz...
Kap der Angst * * * aufwändiges Remake, welches dank De Niro auch funktioniert und erst zum Ende hin etwas schwächelt
Karakter * * * gutes Vater-Sohn-Drama, vielleicht etwas langatmig, jedoch kann das Ganze durch seine starken Darsteller überzeugen
 Karambolage('63) * * die Story an sich wirkt etwas unpointiert, der makabere Humor sorgt aber für einige Lacher - damals sicherlich noch mehr als heute... 
Karbid und Sauerampfer * * * Erwin Geschonneck in einem herrlich komischen "Roadtrip"
Karger * * dokumentarisch anmutendes Portrait eines ostdeutschen Stahlarbeiters - konsequent realistisch
Karla('65) * * wie viele politisch motivierte DDR-Dramen etwas sperrig und trocken inszeniert, kommt dieser Kaninchenfilm mit einer wundervollen Hoffmann, großen Ambitionen und ernüchternder Konsequenz
 Die Karte meiner Träume * * * T.S.' Roadtrip übertrifft zwar inhaltlich keine Erwartungen, besticht aber durch seinen kleinen Hauptdarsteller und die Bilder, zumal Jeunet's Liebe für Details in 3D erst recht zur Geltung kommt
Die Katze('70) * * * * * erschütterndes Bild einer verwelkten Ehe, unterlegt mit klarer Symbolik und dem bravourösen Spiel Signorets und Gabins
Die Katze auf dem heißen Blechdach * * * * * abgründiges Familiendrama, bewegend und großartig besetzt, allein schon das Spiel von Ives und Newman ist umwerfend
Katzenmenschen('82) * * die effektvolle Inszenierung kommt mit viel Erotik (lecker: Nastassja), aber auch mit einigen Logiklöchern
 Der Kaufmann von Venedig('04) * * werktreue Umsetzung eines ehr bescheidenen Werkes
 Kein Feuer im Winter * * * * * Zglinski ist ein erstaunlich reifer und unsentimentaler Beitrag zum Thema Kindstod gelungen, auch weil er eine kluge Bildsprache gebraucht und die Darsteller die Veränderungen im Gemütszustand ihrer Figuren nuanciert zu vermitteln wissen
Kein Koks für Sherlock Holmes * * unterhaltendes Abenteuer, zwar ohne Koks, aber dafür mit Ironie, Freud und einer tollen Besetzung
 Kein Lied für meinen Vater * * der Vater-Sohn-Konflikt wird eingehend geschildert, leider kommt das Drama nicht an die kalte Vaterfigur ran, was ein emotionales Loch hinterlässt, das selbst die bravourös spielenden Douglas und Hackman nicht zu stopfen vermögen
 Kein Sterbenswort * * * der französische Thriller hält den Zuschauer mit seiner fordernden, wendungsreichen Story und einem mitreißend spielenden Cluzet bis zum leicht überzogenen Finale an der Stange
 Keine Angst * das um Realismus bemühte Sozialdrama bietet eine umfangreiche Klischeesammlung
Keine Gnade für Ulzana * * Aldrich zeigt schonungslos die Brutalität der Indianer, macht aber auch Motive für diese deutlich
Keine halben Sachen * * zwar zieht nicht jeder Gag, dafür gibt's viele Twists und ein gutes Staraufgebot
Keine halben Sachen 2   ausser dem Cast ist nichts geblieben...
Keine Sorge, mir geht's gut * * Laurent überzeugt in diesem spannenden Drama, dessen Auflösung nicht banaler hätte ausfallen können
 Keinohrhasen * * * die Story gibt nicht viel Neues her, jedoch ist das Ganze sehr sympathisch, echt und mit einigen guten Einfällen versehen
 Keller * die Figuren handeln unglaubwürdig, die Story ist schnell durchschaut, dazu kommt ein ziemlich naives Ende
Ken Park * * * Clark überschreitet hier die vermeintlich letzten Grenzen, diese ehrlich-provokante Bildsprache macht sein Werk allerdings auch aus
 Kennwort 777 * * ein wunderbarer Stewart in einem Verschwörungskrimi, der nicht ganz das halten kann, was er verspricht
 Keoma * * * * Castellari's später, erfrischend-experimentierfreudiger Italowestern bietet Anspielungen von Bergman bis Peckinpah und einen ultracoolen Nero als titelgebendes Halbblut
 Khartoum * * schöne Landschaften und prächtige Schlachtszenen, aber da hört's denn auch schon auf...
Kichiku * Splatter von der übelsten Sorte....und vielmehr gibt's nicht zu sehen
 Kick-Ass * * * die Dekonstruktion des Superheldengenres wirkt durch die comichaft-überzogene Inszenierung inkonsequent, erfährt durch diese aber auch einen enorm hohen Unterhaltungswert
Kick-Ass 2 * * * spinnt die Geschichte mit genauso viel Charme und noch mehr Action weiter und bringt die Gewalt-löst-Probleme-Thematik sogar zu einem schlüssigen Ende - naja, fast...
 The Kid('21) * * * leichte, äußerst sympathische Tragikomödie, in der der kleine Coogan dem großen Chaplin ein bisschen die Show stielt
 The Kid('00) * * joa, niedliche DisneyKomödie für den Sonntagnachmittag
 Kid Galahad('37) * * * gelungener Mix aus Boxerdrama und Gangsterfilm, mit Davis, Bogart und Robinson stark besetzt
 Kidnapped('10) * * den mit Plansequenzen und Splittscreens ganz hübsch in Szene gesetzte und dabei recht brutale Home-Invasion-Thriller müsste man eigentlich schon wegen seiner konsequenten Bösartigkeit lieben, wenn die Figuren nur etwas Empathie wecken würden...
 Kids('95) * * * * * kritisch, provokant und authentisch - aber vor allem einer der besten und wirkungsvollsten Beiträge zum Aids-Thema
 Kids - In den Straßen von New York('06) * * * * das Ghettodrama überzeugt vor allem durch die umwerfende Performance seiner Hauptakteure
 Kika * * etwas aussageschwach, dennoch vollkommen verrückt, lebendig und irgendwo auch sympathisch
 Kikujiros Sommer * * * * wundervolles Roadmovie mit Herz, Charme, tollen Figuren und herrlich absurden Humor
Kill Bill (Vol.1&2) * * * * * ein Meisterwerk voller Brutalität, Schönheit, Coolness und den tarantinotypischen Ideen und Anspielungen - ein wahrer Genuss
 Kill Your Darlings('13) * * * das stimmig in Szene gesetzte Drama über die Anfänge von Ginsberg, Kerouac u.a. gelingt es mit Hilfe der fabelhaften Darsteller, die Aufbruchstimmung der Autoren fühlbar zu machen
The Killer('89) * * * * in seinem fulminanten Actionklassiker flechtet Woo einen melodramatischen Plot um Loyalität, Schuld und die Untrennbarkeit von Gut und Böse ein, welcher sicherlich Geschmackssache ist:-)
Killer - Tagebuch eines Serienmörders * * schade, die langeweilig-biedere Inszenierung mindert trotz Wood's brillanter Leistung die Kritik am Justizsystem und dessen Umgang mit Kriminellen
 Die Killer-Akademie('85) * Raimi's schrille Actiongaudi gefällt durch die verspielten Regieeinfälle, ist ansonsten aber ehr nervig als witzig
Der Killer-Alligator * * die Effekte sind gar nicht übel, die Bösen kriegen ihr Fett weg und ich versteh' endlich Tarantino's Anspielung auf Forster's Haare in Jackie Brown:-)
 Die Killer-Brigade * * schemenhafter Thriller um einen Staatskomplott während des Kalten Krieges, in dem zumindest die erste Hälfte noch für Spannung und Hackman für Verve sorgt
 Killer Elite * * große Namen, mittelspannende Story mit kleinen Logiklöchern, solide Inszenierung
 Die Killer-Elite * * weder inszenatorisch noch inhaltlich überzeugend, jedoch gibt's ein paar gute Sprüche und dem Duo Caan/Duvall schaut man eh gerne zu
Killer Joe * * Friedkin's kleine WhiteTrash-Satire hat durchaus ihren Unterhaltungswert, was vor allem einem herrlichen McConaughey zu verdanken ist
 Killer Tongue * * völlig verrückt, trashig und kunterbunt
Das Killerhaus * Kinski ist das einzig Gute dran
The Killing Fields - Schreiendes Land * * * bewegendes Antikriegsdrama in authentischen Bildern
 The Killing of a Sacred Deer * * Lanthimos ist für seine kühlen, kritischen, experimentellen Gesellschaftsdramen bekannt und auch hier gibt es viel zu entdecken und denken, jedoch darf man sich dabei nicht an den artifiziellen, emotional kaum zu erreichenden Figuren stören
Killing Them Softly * * * nach seinem epischen Western orientiert sich Dominik hier ehr wieder an sein knackiges Debüt und zeichnet in einem brutalen wie dialogreichen Unterweltdrama ein zynisch-aufrichtiges Bild Amerikas
Killing Zoe * * kaltschnäuziges bis irrwitziges Heistmovie, welches stimmig den Underground der französischen Hauptstadt einfängt
 Kim Novak badete nie im See von Genezareth * * das Jugendrama mit Krimitouch weist neben viel Gespür für die Adoleszenzzeit auch Sinn für lakonischen Humor auf
 Ein Kind zu töten * * schade, dass die aufrüttelnde Einleitung nur als Aufhänger für eine ehr simple, wenn auch gekonnt inszenierte Horrorstory dient
 Die Kinder des Monsieur Mathieu * * herzerwärmend, vielleicht etwas zu besonnen
 Kinder des Olymp * * * * 4 Männer buhlen um eine Frau: was sich wie ein simples Melodram anhört, ist eine komplexe, präzise beobachtete, mit packenden Darstellerleistungen gekrönte Studie der Liebe voller Poesie und Wahrhaftigkeit
 Eine Kindheit in Tiflis * * kleines, leises, fragmentarisch erzähltes Drama um den Einzug von Terror, Kriminalität und Gewalt in den Alltag
King George - Ein Königreich für mehr Verstand * * zwar nicht immer komisch, dafür überzeugt Nigel Hawthorne umso mehr
 King Kong * * * gelungene Umsetzung des Klassikers und zugleich ein gewaltiges Actionspektakel
King Kong und die weiße Frau * * * * * die Mutter aller Monsterfilme und ein Meilenstein der Tricktechnik, die (Love)Story ist bekannt, kann aber noch immer begeistern
The King of Comedy('83) * * in Scorsese's lauwarmer Satire auf das Showbusiness und den American Dream besticht De Niro als schrulliger Fanatiker
King of Devil's Island * * in dem kühlen Gefängnisdrama nach Tatsachen wird man mit den Figuren, trotz hervorragenden Darstellern, nie so richtig warm
 King of New York('90) * * Ferrara legt einen stylish-grellen Gegenentwurf zu den eleganten Vertretern des Gangsterfilmgenres vor, das Ergebnis ist nicht ganz rund, auch weil die Hauptfigur kaum zu fassen ist, allerdings kann man für Walken schon mal einen Blick riskieren
King's Game('04) * * der dänische Politthriller gibt einen realistischen wie aufschlussreichen Einblick in das Zusammenspiel von Politik und Medien, bevor er sich dann zum soliden Genrefilm entwickelt
 Kingsman: The Secret Service * * * Vaughn wagt sich nach "Kick-Ass" an eine weitere Comicverfilmung ran - mit nicht minderem Erfolg: wer auf eine originell-überzogene Story mit ausufernder Action, schrägen Figuren und deftigem Humor steht, ist hier wohl genau richtig
 Kingsman: The Golden Circle * * * Vaughn setzt das radikale Erfolgsrezept mit viel Witz, Verve und Emotionen würdig fort
 Kinsey * * * einfühlsames Biopic, geschickt inszeniert und hervorragend gespielt
Kira * * * der 21. Dogma - eindringlich wie unbequem
 Kirmes * * * eindringliches Portrait einer Dorfgesellschaft kurz vor Kriegsende, welches die permanente Angst vor Verrat und Bomben schildert und mit einem Schlag in die Magengrube endet - was dann wiederum dem unscheinbaren Anfang eine äußerst bittere Note gibt
 Kirschblüten - Hanami * * gute Darsteller, poetische Bilder und der Blick auf die japanische Kultur machen Dörries Film zwar nicht überragend, aber sehenswert
 Kiss Kiss Bang Bang * * * * * sympathische Darsteller, zynisch, grotesk, herrliche Situationskomik
Kiss or Kill * * blasse Charaktere, trotzdem spannend und irgendwie anders
Kiss of the Dragon * * * *

Kampfsport-Action vom Feinsten, Karyo bewährt sich wieder mal als sadistisches Arschloch

 Kitchen Stories * * lakonisch, mit tollen Charakteren, aber teilweise einfach zu spröde
 Klagt mich an! * * das Drama um wahre Werte ist vorzüglich gespielt und hinterfragt zugleich die Moralvorstellungen der Gesellschaft, fällt zum Ende jedoch etwas betulich aus
 Der Klang von Eiswürfeln * * schon allein die Gundsituation versorgt Freunde des bizarren Humors mit einigen Lachern, dazu kommt ein herrlich überdrehter Dupontel, leider verliert die Geschichte im letzten Drittel etwas an Reiz - Liebe mag vielleicht die schönste, aber nicht die unterhaltsamste Lösung sein
Die Klapperschlange * * * Carpenter entwirft mit Snake Plissken eine nihilistische Kultfigur(dem selbst ein Nuklearkrieg kalt lässt), überzeugt dabei weniger durch eine spannende Story als durch die extrem düsteren Bilder des apokalyptischen Manhattans
 Klass * * das hat man auch schon subtiler gesehen, dazu nervt der pseudo-hippe Regiestil, lobenswert sind ein Teil der Darsteller und die authentische Grundstimmung
 Die Klasse('08) * * authentischer geht's nicht - Cantet bleibt in vielerlei Hinsicht (lobenswert) konsequent, leider auch in Bezug auf die Zurückhaltung, was gerade zum Ende hin einen faden Nachgeschmack hinterlässt
 Die Klassenfahrt('98) * * * der geschickt inszenierte Wechsel von Fiktion und Realität in bedrückenden Bildern vermag zu fesseln und fordert zugleich den Zuschauer
 Die Klavierspielerin * * * bedrückende Charakterstudie in kalten Bildern - Haneke like
 Der kleine Caesar * * * der realistische Klassiker kann vor allem durch einen hervorragenden Robinson überzeugen
Die kleine Diebin * * gut gespieltes, sehr ruhig inszeniertes Coming-of-Age-Drama
 Kleine Fluchten * * die Charakter- und Gesellschaftsstudie erweist sich als ziemlich zäh, aber auch als sehr einfühlsam und liebenswert
 Der kleine Lord('80) * * * humorvoll und einfach niedlich - da kann man schon mal über die gute Portion Kitsch und Rührseligkeit hinwegseh'n;-)
Kleine Morde unter Freunden * * zum Thema "Freundschaft", teilweise ganz witzig
 Kleine schmutzige Tricks * * zum Thema illegale Arbeitswelt: zwar engagiert, aber wie so oft bei Frears anstrengend und unterkühlt in Szene gesetzt
Der kleine Soldat('63) * * den lässigen Politthriller nutzt Godard als eine weitere Plattform, um über seine charakteristischen Themen zu sinnieren
Kleine Tricks * * nicht vollkommen, aber der originelle, spielerisch-lockere Indiestreifen strotzt mit seinen natürlichen Darstellern nur so vor Sympathie
Kleine wahren Lügen * * dank der lebendigen Charaktere und der feinen Komik vergehen die zweieinhalb Stunden recht fix - nur das Ende hätte nicht blöder ausfallen können
 Die Kleinen und die Bösen * * kleine, teils sogar recht mutige Sozialkomödie, die vor allem durch die spielfreudige Performance von Kurth und Herbst gefällt
Kleiner Mann - was nun?('67) * * * * die kongeniale DDR-Version des Stoffes hält sich fast 1:1 an die Vorlage und macht so auch die gesellschaftliche Stimmung Deutschlands Anfang der 30er fühlbar - und Jutta ist das perfekte Lämmchen:-)
 Der Klient * * solider Thriller, nicht immer glaubwürdig
 Klute * * atmosphärisch dicher Psychothriller mit guten Darstellern, der auf Dauer allerdings etwas ermattend wirkt
Knallhart * * * schildert sehr realitätsnah das Leben in einem Problemviertel und wirkt dank der starken Darsteller stets überzeugend
 Knight of Cups * * Bale auf der Suche nach Sinn und Liebe in L.A. - traumhaft schön mit Staraufgebot eingefangen, dürfte die banale Lösung des Dilemmas selbst für Malick-Fans eine Enttäuschung sein
 Knives Out('19) * * * * Johnson legt mit einer illustren Besetzung und bissigem Humor ein klassisches Whodunit-Stück vor, wie es Agatha Christie nicht besser hätte schreiben können
 Der Knochenjäger * * gut besetzter Thriller in düsterer Atmosphäre, insgesamt aber ehr Durchschnitt
 Knockin' on Heaven's Door * * * Roadmovie mit vielen bekannten Gesichtern, ziemlich blöd, aber sehr sympathisch und mit 'nem schönen Schluss
 Der Koch * oberflächliche Romanverfilmung, in der alle Konflikte nur Behauptungen bleiben und sich das Ende mehr als fragwürdig darstellt
 Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber * * * ein cineastischer Leckerbissen mit einer ganz eigenen, opulenten Ästhetik - abstoßend wie faszinierend
 Kochen ist Chefsache * * bis auf den peinlichen Totalausfall im Molekularrestaurant ist die leichte Komödie ganz annehmbar, auch wenn sie an Ideenarmut zu verhungern droht...
Ein Köder für die Bestie * * * bestes Spannungskino mit einem beängstigenden Mitchum
 Kolberg * neben beeindruckenden Schauwerten bietet Harlan vor allem flammenden Pathos, welcher den geschichtlich wohl nicht ganz korrekten Durchhaltefilm nur schwer verdaulich macht
Der Koloss von Rhodos * * Leone's erster Offizieller ist in erster Linie ein unterhaltendes, recht typisches Sandalendrama, das aber durch die Brutalität und den Humor auch schon die Handschrift des Regisseurs erahnen lässt
 Kometen('05) * * stimmiges Episodendrama mit glänzenden Darstellern, klingt mir nur etwas zu harmonisch aus...
Komm näher * * * die Besetzung ist teilweise nicht ideal, dafür ist das Episodendrama ganz nah am modernen Menschen, der einsam, überfordert und unfähig zum Kommunizieren ist
 Der Kommandeur * * * King's Antikriegsdrama fesselt neben den realistisch dargestellten Luftschlachten vor allem durch das famos von Peck gespielte Psychogramm des titelgebenen Kommandeurs, in dem sich die Unvereinbarkeit von Krieg und Menschsein eindringlich widerspiegelt
 Die kommenden Tage * vielleicht ein bisschen mehr von den kommenden Tagen und weniger von dem 08/15-Drama, das man auch im Mittelalter hätte ansiedeln können
Der Kommissar und sein Lockvogel * * * gesellschaftskritisch, authentisch und so gefühlsarm, dass es einem die Nackenhaare sträubt
Kommt Regen, kommt Sonnenschein * * minimalistisches Beziehungsdrama aus Südkorea - klug und kalt
 Die Kommune * * * Vinterberg demontiert gnadenlos den imaginativen Lebensentwurf einer selbstständigen Frau, dabei springt er gekonnt zwischen locker-komischen Grundton und dramaturgischer Wucht, die durch Dyrholm's durchdringende Performance noch an Intensität gewinnt
 Eine Komödie im Mai * * mal heiter, mal melancholisch begleitet die Satire eine bürgerliche Familie durch die Mai-Revolte und spart dabei nicht an Spitzen
Die Konferenz * * * starkes Kammerspiel aus Germanien
Konflikt * * * spannender Thriller, indem die Story ebendso überzeugen kann wie Bogart
 Der Konformist * * * * virtuos entlarvt Bertolucci Motive und irrationale Wege, die zu einer menschlichen Tragödie führen
König der Fischer * * * schön wie ein Märchen, schräg und sympathisch
Die Könige der Nutzholzgewinnung * nicht mehr als nette Sonntagsunterhaltung
 Königin Christine * * zwar nicht für den Geschichtsunterricht geeignet, jedoch sehr unterhaltsam und ganz auf eine wundervolle Garbo zugeschnitten
Die Königin und der Leibarzt * * * in dem nahzu klischeefreien Kostümfilm hält sich der obligatorische Liebeskitsch in Grenzen, dafür gibt's eine gute Portion Humor, ein Stück dänische Geschichte und fabelhafte Darsteller
 Königreich des Verbrechens * es ist zwar auf eine Art sehr bewundernswert, wie konsequent hier dem Nihilismus gefrönt wird, allerdings verwirkt so das um Realismus bemühte Gangsterdrama auch jeglichen Anspruch auf diesen
 Kontroll * * kleiner Undergroundflick für Zwischendurch und der seltene Fall eines Films, der alles und nichts ist
Kopfgeld - Perrier's Bounty * toller Cast, alte Geschichte, wenig Lacher
Kops * * überdreht, nicht jeder Gag zieht
Das Korn ist grün('45) * * * Davis überzeugt als emanzipierte Lehrerin in einem gelungenem Schüler-Lehrer-Drama
 Der Körper meines Feindes * * als Krimi ehr mau, als Portrait einer verlogenen und korrupten Gesellschaft jedoch ganz gut
Die Körperfresser kommen * * * steht dem Original in nichts nach, gefällt aufgrund des konsequenten Endes sogar noch besser
 Koza('15) * * die kleine, bittere Tragikomödie aus der Slowakei kommt mit staubtrockenen Humor und einem authentischen Blick auf Land und Leute
K-Pax - Alles ist möglich * * * interpretationsreiches Spiel um Realität und Fiktion, mit Spacey und Bridges sehr gut besetzt
Die Kralle * * stimmige wie altmodische Krimikost mit dem Dreamteam Rathbone und Bruce
Kramer gegen Kramer * * * * Benton setzt in seinem grandios besetzten Scheidungsdrama den Fokus auf die zu Herzen gehende Vater-Sohn-Annährung, zusätzlich macht er es sich bei der Frage nach dem Kindeswohl nicht leicht
 Kreuzweg * * * das in 14 Szenen den Kreuzweg verlaufende Glaubensdrama bannt durch seine formelle, zur Thematik passenden Strenge und offenbart auf hintersinnige Weise die Folgen religiösen Fanatismus
 Krieg der Sterne * * * unterhaltsames Sci-Fi-Abenteuer mit unwiderstehlichem Trash-Charme
 Krieg der Welten * is schon 'ne Frechheit was Herr Spielberg uns hier bietet, wenigstens stimmen die Effekte
 Der Krieg im Bohnenfeld * * der Kampf David gegen Goliath, schön aber zu ruhig
 Krieg und Frieden('56) * * * Vidor's Verfilmung des Tolstoi-Klassikers überzeugt durch eine goldige Hepburn in der Hauptrolle, aber auch dank Stars wie Fonda und Ferrer sowie der pompösen Bilder ist diese Umsetzung trotz erheblicher Kürzungen gegenüber dem Roman sehenswert
Kriegerin * * typische Läuterungsgeschichte, dessen Darstellung des Nazimilieus ruhig etwas dezenter und somit glaubhafter hätte ausfallen können - Alina Levshin sollte man sich aber schon mal vormerken
 Kroko * * * bissiges Ghettodrama mit einer starken Hauptdarstellerin
 Das Kuckucksei * * * gelungener Beitrag zum Thema, kommt ohne lästigen Pathos, dafür mit 'ner guten Prise Humor
 Kugeln tragen keine Unterschrift * * wenn auch recht einfach in Szene gesetzt, sorgt der kleine Italowestern mit seiner krimiartigen Geschichte für Spannung
 Kuma('12) * * * Dag demontiert das typische Bild einer türkischen Großfamilie differenziert und mit Verständnis für alle Figuren - ein lehrreicher und immer wieder überraschender Einblick in eine andere Kultur
Kundun * * Scorsese ist mehr daran interessiert, ein Gefühl für Land und Leute zu vermitteln, als eine Geschichte zu erzählen
Kung Fu Hustle * * * * * übertrieben-überdrehtes Actionspektakel mit sehr hohem Funfaktor
 Kung Pow * * * nimmt sämtliche Kampfsportklischees auf'm Arm, sehr amüsant, wenn zum Ende hin auch etwas nachlassend
 Die Kunst des negativen Denkens * * * überzeugt weniger als bissige Satire, sondern vielmehr als eine einfühlsame Studie von Betroffenen und Angehörigen
 Die Kunst des toten Mannes * * Gilroy entlarvt hier lustvoll die Heuchelei sowie die Kommerzialisierung und das artifizielle Auftreten des Kunstbetriebes, leider steuert er dabei nicht auf einen satirischen Höhepunkt zu, sondern lässt das Ganze in einem uninspirierten Horrorszenario münden
 Die Kunst zu gewinnen - Moneyball * * * Miller versteht es auch in seinem Baseballdrama die Handlung so zu verdichten, dass sie einen nicht mehr los lässt, dazu trägt auch ein unglaublich präsenter Brad Pitt bei
 Kursk('18) * * * mit einem europäischen Starensemble, hollywoodreifen Bildern und einem besonderen Blick auf die Hinterbliebenen schildert Vinterberg das Geschehen um das U-Boot-Unglück von 2000, welches den Kreml in Bredouille brachte
 Ein kurzer Film über das Töten * * * Kieslowski's intensive Auseinandersetzung mit dem fünften Gebot
 Kurzer Prozess - Righteous Kill * Perlen vor die Säue...
Ein kurzer Urlaub * * * überzeugendes Sozialdrama einer gesellschaftlich vernachlässigten Arbeiterin, toll gespielt von Florinda Bolkan
KussKuss - Dein Glück gehört mir * * kleine Beziehungskiste mit gut gespielten, aber gnadenlos unsympathischen Charakteren
 Der Kuss vor dem Tode('91) * trotz einem guten Dillon ehr öde

 

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