J. Edgar * * Eastwood liefert ein emotional nicht bindendes, aufrichtiges Portrait, versteht es dabei den Stoff ansprechend in Szene zu setzen und lässt DiCaprio und Hammer glänzen
Jack in Love * * * Hoffman's Regiedebüt ist ein warmherziges Beziehungsdrama mit feinem Humor und noch feineren Darstellern
Jack Ruby - Im Netz der Mafia * Aiello ist toll, der Rest halt reine Spekulation, die am Ende ehr für Verwirrung anstatt für Aufklärung sorgt und mit einer fiktiven Liebesgeschichte unnötig aufgeblasen wird
The Jacket * * * der Mix aus Zeitreisethriller und Romanze bleibt durch die puzzleartige Handlung und den intensiv agierenden Hauptdarstellern bis zum etwas wohlwollenden Ende packend
Jackie Brown * * * * * genial-verstrickte Ganovenstory voll im 70er-Jahre-Rausch, mit coolen Dialogen und 'ner wunderbaren Besetzung
 Jackie: Die First Lady * * * das etwas kühle, aber sehr authentisch wirkende Portrait erzählt die Geschichte einer starken Frau, die sich das Recht erkämpft, den Tod ihres Mannes auf ihre Weise zu verarbeiten, dabei erweist sich Portman als Idealbesetzung, die einen großen Teil zur Authentizität beiträgt
Jacknife - Vom Leben betroge * * * das mit De Niro und Harris bestens besetzte Veteranendrama bleibt vor allem durch die komplexen Figuren packend, die am Ende auch womöglich dafür sorgen, dass sich der Zuschauer mit seiner sozialen Wahrnehmung auseinandersetzt
Jacob's Ladder * * * * ein brillanter Robbins in einem packenden Horrortrip über die Nachwirkungen des Krieges, der am Ende dem Zuschauer viel Platz zum Interpretieren lässt
 Jadup und Boel * * * kluges Drama und DDR-Kritik zugleich 
 Die Jagd('12) * * * Vinterberg's beklemmendes Drama um einen Mann(grandios: Mikkelsen), der gegen das ihm unterstellte Unrecht Stellung bezieht, hält der übervorsichtig gestimmten Gesellschaft einen Spiegel vor, das Ende hinterlässt allerdings einen zwiespältigen Eindruck
Jagd auf Roter Oktober * * übliche U-Boot-Action mit'n bissel Spannung
 Jagdhunde * * kleines, lakonisches Kunstdrama, welches sich durch Bilder und Darsteller bewährt
 Jagdszenen aus Niederbayern * * * auch wenn man nur die Hälfte versteht funktioniert Fleischmann's Heimatfilmdemontage bestens: hinter der heilen Bergwelt verbirgt sich eine nahezu widerliche Doppelmoral und nur zu deren ironischer Verdeutlichung ertönt die traditionelle Blasmusik
...Jahr 2022... die überleben wollen * * vielleicht nicht 2022, aber früher oder später kommt Soylent Green auf den Tisch;-) - schade, dass der Krimi-Plot nur als Gerüst für diese düstere, an Brisanz gewinnende Dystopie fungiert
Die Jahreszeit des Glücks * * * die ernüchternde Grundstimmung zieht sich bis zum Ende hin durch und lässt so das Milieudrama real wirken, dazu agieren die Darsteller sehr glaubhaft
 Jahrgang 45 * * das zu DDR-Zeiten verbotene Drama um eine scheiternde Ehe erinnert mit seiner fragmentarischen Alltagsbeschreibung, den kleine Gesten und den wenigen Worten an das gegenwärtige Arthouse-Kino
 Jakob der Lügner('75) * * * * * wundervolle, warmherzige Tragikomödie um Wahrheit und Lüge, hervorragend gespielt
 Jakob der Lügner('99) * platte Neuverfilmung, lieber nochmal das Original...
 Jam('18) * * SABU's skurrile Großstadtballade kommt mit galligem Humor und kauzigen Figuren, die einem die Eigenheiten der japanischen Kultur näher bringen, nur das karmabedingte Ende fällt viel zu süß aus
 James Bond 007 jagt Dr. No * * ein cooler Connery, eine sexy Andress und der charmante 60er-Jahre-Flair machen den ersten Bond heute noch sehenswert
 James Bond 007 - Man lebt nur zweimal * * der fünfte Teil begleitet den gewohnt potenten Connery ins weit entfernte Japan, wo er das erste Mal auf Oberschurke Blofeld trifft - mittlerweile angestaubte, wenn auch sichtbar aufwändige Action trifft auf den üblichen Storyverlauf
 James Bond 007 - Leben und sterben lassen * * Moore stellt zwar in seinem ersten Einsatz einen würdigen Nachfolger dar, dennoch hebt sich dieser Bond nicht gerade von seinen Vorgängern ab, obwohl die gewohnt überhöhte Story gute Einfälle zu bieten hat
James Bond 007: Casino Royale * * * der "kantige" Bond lässt das Saubermann-Image hinter sich, kommt in Sachen Handlung, Figuren und Action weitaus realistischer als seine Vorgänger daher und stellt 007 vielleicht zum ersten Mal als Menschen dar
James Bond 007: Ein Quantum Trost * * der größte Makel bleibt die teils unübersichtlich gestaltete Action, die systematisch(Auto, Boot, Flugzeug) abgehakt wird und selbst im Finale nicht überzeugen mag - sonst bleibt man dem Konzept treu und knüpft erfreulich oft an den Vorgänger an
James Bond 007: Skyfall * * * * * der bis jetzt beste Craig-Bond, mag es an den einzigartigen Drehorten, der wirklich gelungenen und abwechslungsreichen Action, Bardem, den selbstironischen 007-Bezügen oder der persönlichen Geschichte liegen, die Mendes erzählt
 James Bond 007: Spectre * * auch wenn der Anfang wieder großes Kino verspricht, kann Mendes das Niveau des Vorgängers nicht halten, sei es die nur teilweise überzeugende Action, der unausgereifte Plot oder Waltz, der nur ein weitere Variation seiner ironisch-süffisanten Tarantino-Rolle gibt
James Dean('01) * * * Franco bringt einen die Ikone schon sehr nah, aber auch die vielen Details und der fokussierte Vater-Sohn-Konflikt machen das Biopic sehenswert
 Jane Eyre('11) * * * Fukunaga entmottet die Vorlage, tauscht den Kitsch älterer Versionen gegen düstere Melancholie ein und konzentriert sich auf die inneren wie äußeren Konflikte der emanzipierten Heldin, welche von einer grandiosen Wasikowska verkörpert wird
 Japanese War Bride * * mit viel Empathie für die Migranten erzählt Vidor eindringlich von einer Liebe, die unter einer intoleranten Gesellschaft zu zerbrechen droht, dabei ist ihm das Ende weniger gelungen, wirkt es doch übereilt und schafft es nicht, den Konflikt stimmig zu verdichten
Jarhead * * * Mendes schildert ungeschönt den Alltag der U.S. Soldaten in der Wüste Kuwaits - psychisch dicht
Jay und Silent Bob schlagen zurück * * an sich dämlich, aber gerade die Seitenhiebe auf Hollywood und die vielen Cameos machen es wett
Jayne Mansfield's Car * * * Thornton's großartig besetzte Tragikomödie bietet neben aberwitzigen Humor vor allem Ecken und Kanten, nichts ist hier perfekt, keine Magic Moments, nur pures Leben
Der Jazzsänger('27) * * der erste, wenn auch nicht 100%ige Tonfilm kommt mit einer recht schlichten Story, sorgt mit seinen Musikeinlagen aber für gute Unterhaltung
Jede Nacht um 9 * * niedliche Charaktere in düsterer Atmosphäre
 Jeder stirbt für sich allein('76) * verquaste, rührselige, unpassend auf Knef zugeschnittene Verfilmung des Fallada-Romans
Jennifer 8 * * hat einige gute Szenen parat, insgesamt bleibt der düstere Thriller jedoch ehr Durchschnitt
 Jenseits von Eden * * * die ersten zwei Drittel erweisen sich als etwas zäh, dafür entschädigt der mitreißende Schlussteil sowie die starke Besetzung
Jeremiah Johnson * * Redford vs. Rockys - schön und realistisch von Pollack eingefangen, auch wenn die Figur etwas Kritik vertragen hätte
Jerichow * * Petzold zeigt sich auch hier wieder als Meister subtiler Spannung, jedoch fehlt irgendwie der letzte Kniff
 Jessabelle * * der atmosphärische Südstaatenhorror macht vieles richtig, nur die finale Auflösung gerät etwas in Erklärungsnot
 Jesus Henry Christ * * die skurrile Familiensuche wandelt auf den Spuren von Wes Anderson, wirkt aber etwas bemüht und hat keinen wirklichen Sympathieträger parat
 Jezebel - Die boshafte Lady * * * das prächtige Südstaatenmelodram geht auf den Nord/Süd-Konflikt ein und kann mit einer großartigen Davis aufwarten
 JFK - Tatort Dallas * * * * Stone's Politkrimi ist aufklärend und packend zugleich, kann dazu einen starken Cast vorweisen
Jigoku('60) * * * eine japanische Gesellschaft muss für ihre Sünden in der Hölle büßen - neben der originellen Idee gibt es eine liebevoll-altmodische Inszenierung zu bestaunen
 Jimmy P. * * über die Psychoanalyse eines Indianers nach wahren Begebenheiten aus den 40ern, etwas schleppend, aber authentisch wirkend und toll von Del Toro und Amalric gespielt
 Joe('13) * * * wer hätte gedacht, dass sich Herr Cage nochmal an einem realistischen Drama versucht - sein Joe ist eine gebeutelte Figur in dem glaubhaft skizzierten BackwoodMilieu, der einen Jungen (stark: Sheridan) von seinem besoffen-brutalen Vater(noch stärker: Gary Poulter) zu befreien versucht
John Carpenter's Vampire('98) * * * blutiger Vampirewestern mit nem cool'n James Woods
 John Rambo * * Selbstzweck hin oder her - selten wird Gewalt so hart und detailliert gezeigt, dass sie wirklich der Realität entsprungen sein könnte
John Woo's The Thief * Oh Mann, ist der wirklich vom gleichen Typen der "A Better Tomorrow" gemacht hat?^^
Johnny 100 Pesos * * * weitaus mehr als ein einfaches Geiseldrama
 Johnny Guitar * * - Wenn Frauen hassen: das ist denn auch das Hauptthema in diesem ungewöhnlichen Kultwestern, in dem Crawford's Präsenz selbst Hayden zu einem Handlanger degradiert
Johnny Handsome * ...und wieder eine Inszenierung Hills, die mir einfach unstimmig vorkommt
Johnny Mad Dog * * das harte Drama um eine Gruppe Kindersoldaten macht deutlich, dass diese auch nur Opfer sind und auch ohne Krieg kaum eine Zukunft haben
Johnny zieht in den Krieg * * * * Trumbo, der hier sein eigenes Buch verfilmt, zeigt die Gräuel des Krieges anhand des schockierenden Szenarios eines Verwundeten, bei dem nur noch das Gehirn funktioniert und der so mit seinen Gedanken, Erinnerungen und Träumen alleine dahinvegetiert
 Joker('19) * * * * Phillips Psychostudie fehlt zwar das gewisse Etwas zum ganz großen Meisterwerk, dennoch ist sie absolut stimmig erzählt und Phoenix's zu tiefst menschliche Darstellung des beliebtesten Batman-Widersachers verleiht der Figur nicht nur neue Facetten, sie geht auch unter die Haut
 Journeyman('17) * * die Geschichte um einen Boxer, der durch einen Unfall nicht nur seine Karriere, sondern auch seine Familie zu verlieren droht, rührt einen zwar ungemein, der Kampf zurück ins Leben gerät aber gerade zum Ende hin zu formelhaft
 Joy: Alles außer gewöhnlich * * auch wenn sich Russell's Regiequalitäten auch hier wieder sehr positiv auf den Unterhaltungswert auswirken, ist man am Ende doch etwas über die "gewöhnliche" Aufsteigerstory enttäuscht
J.S.A. - Joint Security Area * * * * spannendes Politdrama, sauber inszeniert, bewegend
Ju-On * * * starker Gruselschocker aus Japan
Ju-On 2 * * akzeptable Fortsetzung, jedoch etwas undurchsichtig
 Judou * * * Zhang entwirft wieder ein entlarvend-bitteres Zeitportrait seiner Heimat China, eine Tragödie, die daraus resultiert, dass die in einer an repressiven Traditionen gebundene Gemeinschaft lebenden Protagonisten nie eine Chance auf Glück und Selbstverwirklichung hatten
 Jules und Jim * * * * Truffaut geht der Liebe auf den Grund und zeigt dabei auf unglaublich leichte Weise, wie komplex, fragil und destruktiv diese ist
 Julia('08) * * Swinton ist 'ne Wucht - leider ist die Story nur halb so glaubwürdig, wenn auch stets interessant, teils spannend und dann kommt das lauwarme Ende...
 Julie & Julia * * ohne ernsthaftere Konflikte, aber dafür mit Längen, einer netten Adams und einer anstrengenden Streep im Gepäck, schlängelt sich die konventionell-gemütliche Selbstfindungsgeschichte so durch
 Julieta('16) * * * * Almodóvar's Familienkrimidrama zieht einen durch die dichte Inszenierung und die exzellenten Darsteller schnell in seinen Bann, Fans des Regisseurs werden aber vielleicht das Exzentrische und Schräge vermissen
Julius Caesar('53) * * * packende Umsetzung mit hervorragenden Darstellern, allen voran Marlon Brando
 Der Junge * * * Ôshima erzählt ohne Wertung und sentimentales Beiwerk die ergreifende Geschichte eines einsamen Kindes, das sich nach familiären Halt in einer ignoranten Gesellschaft sehnt
 Jung und unschuldig * * ein lockerer Hitch mit dem für ihn typischen Motiv des unschuldig Verdächtigten und legendärer Kamerafahrt in das Gesicht des blinzelnden Bösewichts: teils packend, nicht immer logisch, aber stets unterhaltsam 
Der Junge im gestreiften Pyjama * Spoiler: Wow, da muss erst ein deutscher Junge im KZ sterben, damit auch die Letzten merken, was der Holocaust für eine Tragödie war - das Drama aus der Sicht eines Jungen ist recht unstimmig geraten und das Ende wirkt mehr als gezwungen
Der Junge mit dem Fahrrad * * * der gut verträgliche Dardenne stellt unter anderem die Frage nach der Verantwortung des Einzelnen und lässt durch die Nähe zu seinem Protagonisten eine packende Intensität entstehen
 Der junge Törless * * kühle, universelle Studie über die Entstehung von Gewalt und deren Mitwisser
Die jungen Wilden * * als Justizkrimi ehr weniger interessant, besticht der Film als authentische Milieustudie
Die Jungfrauenquelle * * Bergman's Märchen zeichnet sich durch die düstere Geschichte und die realistischen Gewaltszenen aus, das christlich-motivierte Ende gefällt weniger
Junikäfer * * * die Tragikomödie kommt auf leisen Sohlen und wirkt vielleicht gerade deswegen so authentisch
 Junkie * grotesker Drogentrip, der gerne cool und intelligent wäre, aber auf Dauer nur anstrengend ist, das Ende bestätigt dann nochmal den Eindruck
Juno * * * in der kleinen, arglosen Coming-of-Age-Perle wimmelt es nur so von sympathischen Figuren, dazu können Score und Humor ebenfalls überzeugen
Junta * * distanziert, durch die äußerst realistische Aufklärung dennoch aufwühlend
Die Jury * * * mitreißendes Selbstjustizdrama, welches sich zum Schluss selbst ein Bein stellt, trotzdem sehr spannend und grandios gespielt
 Just Mercy * * * dass das Justizsystem in den USA ungerecht ist, ist bekannt, aber das Ausmaß der Willkür wird einem erst wieder durch ein zwar formelhaftes, aber aufwühlend-engagiertes Hollywooddrama nach wahren Ereignissen bewusst
Just the Wind * * das engagierte Drama über die Roma in Ungarn macht die bedrohliche Atmosphäre in dessen Alltag spürbar

 

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