I Am Legend * * neben einigen Schwächen gibt es fantastische Bilder und einen durchaus glaubhaften Smith
 I Am Love('09) * * das Edelmelodram ähnelt inhaltlich zwar einer ARD-Sonntagsschmonzette, Guadagnino baut aber die ein oder andere Besonderheit ein und orientiert sich formal deutlich an Visconti
 I heart Huckabees * * O.Russel's äußerst schrille Komödie über den Psychoanalysewahn des modernen Menschen besticht vor allem duch seine völlig abgedrehten Darsteller
 I'm a Cyborg, but that's ok * * * liebevoll, originell und detailverliebt inszeniert, nur die letzten 15 Minuten erweisen sich als etwas zäh
I Melt with You * Pellington nutzt das durchaus komplizierter abzuhandelnde Sujet nur als Vorwand für ein klischeeüberladenes, drastisches Drama über die Midlife-Crises
 I Origins * * schade, da pendelt Cahill so geschickt in seinem ansprechend inszenierten Liebesdrama zwischen Wissenschaft und Religion, nur um am Ende dem Atheisten den Mittelfinger zu zeigen
 I Remember You('17) * * * der isländische Gruselkrimi weiß die respekteinflößende Landschaft für die Atmosphäre zu nutzten, welche zusammen mit der klug konstruierten Story und den hervorragenden Darstellern gehörig Spannung generiert
 I, Robot * * is nett anzuseh'n, inhaltlich wäre aber durchaus mehr drin gewesen...
I Saw the Devil * * brutaler Racheflick, der zwar durch seine Inszenierung und die Grundidee gefällt, für seine Laufzeit aber viel zu wenig bietet
I Spit on Your Grave('78) * * auf heftige, ausufernde Missbrauchsszenen folgt ein recht origineller, leicht ironischer Racheplan, der leider in einem lahmen Finale endet
I Spit on Your Grave('10) * die Vergewaltigung verstört längst nicht so wie im Original, dazu besteht die Rache einfach nur aus einer Aneinanderreihung von Folterszenen, die in ihrer Darstellung natürlich sehr explizit ausfallen
 I, Tonya * * * Gillespie geht den unglaublichen Ereignissen nach, die zu dem großen Olympia-Skandal 1994 geführt haben, durch die nachgespielten Originalinterviews wird die "Wahrheit" immer wieder hinterfragt, die Figuren sorgen für grotesken Charme und Robbie spielt die vorlaute Eisprinzessin mit erhabener Größe
 I Want You('98) * Winterbottom's kunstvoll arrangiertes Beziehungsdrama wirkt dissonant und sehr kühl
 I wie Ikarus * * * * Verneuil gelingt ein fesselnder Politthriller, dem man gerne einige Ungereimtheiten verzeiht, um dann das geniale Ende zu genießen
 The Iceman * * so vielversprechend Shannon als eiskalter Killer auch sein mag, das Thrillerdrama wird dem Anspruch mit seinem oberflächlichen Interesse an Kuklinski und seiner uninspirierten Inszenierung leider nicht gerecht und geht so kaum über ein informatives Biopic hinaus
 Ich beichte * * packend, wenn auch teilweise etwas schwerfällig, mit einem guten Montgomery Clift
Ich bin ein entflohener Kettensträfling('32) * * * * mitreißende Geschichte eines Mannes - eindringlich gespielt von Muni - der erst das System besiegt und später daran zerbricht
 Ich bin Kuba * * * der größte Verdienst des brillant gedreht' und montierten Propagandawerks ist es wohl, jede einzelne Szene wirklich spürbar zu machen
 Ich bin Sam * * vorhersehbar, klischeereich, aber total niedlich - verdammt,der Penn kann auch wirklich alles spielen
Ich bin wie ich bin * überdreht-bunter, exzessiver, nahzu handlungsfreier 60er-Jahre-Krimi mit Trintignant als tragischen Helden
 Ich, Daniel Blake * * * Loach begleitet in seinem wütenden wie ergreifenden Appell für ein gerechteres Sozialsystem einen erkrankten Tischler und eine arbeitslose Mutter bei ihrem Kampf um die eigene Würde
 Ich, Earl und das Mädchen * * * die ehrliche Tragikomödie vermischt mit Leichtigkeit Themen wie Freundschaft, Adoleszenz und Tod miteinander und garniert das Ganze mit cineastischen Anspielungen, sympathisch-schrulligen Figuren und einem Hauch Poesie
Ich geh' nach Hause * * feinfühlig inszeniert, schon fast zu ruhig
 Ich glaub', ich steh' im Wald * * harmlose, aber dennoch sehr unterhaltsame TeenKomödie mit Wiedererkennungswert und vielen bekannten Gesichtern
Ich habe keine Angst * * * gelungener Mix aus Kindheitsdrama und Thriller, spannend und in schöne Bilder gehüllt
Ich kämpfe um dich * * * der spannende Mix aus Thriller, Lovestory und Psychoanalyse ist für manche Überraschung gut und ist mit Bergman und Peck bestens besetzt
 Ich klage an('19) * * * * Gance verbindet die dramatischen Ereignisse um eine Dreiecksbeziehung mit einem höchst realistischen Kriegsszenario und schreckt auch nicht davor zurück, seine pazifistische Botschaft nahezu aufdringlich und mit metapyhsischer Hilfe zu präsentieren
 Ich seh, ich seh * * das Psychodrama mit Horroranleihen hat eine interessante Ausgangssituation und mündet in einem furiosen Finale, bietet dazwischen aber nur wenig Spannung und lässt mit der Auflösung einige Ungereimtheiten entstehen
Ich sehe den Mann deiner Träume * * nicht ohne Schadenfreue schaut man Allen's Figuren dabei zu, wie ihnen das moralische Fallbeil nach und nach die Köpfe abtrennt
 Ich und Du('12) * * nach fast einem Jahrzehnt meldet sich Bertolucci mit einer kleinen, zärtlichen Geschichte über junge Aussenseiter, die ihren Platz im Leben suchen, wieder zurück
 Ich und du und alle, die wir kennen * * * sympathische Figuren, niedlich, feinfühlig, mit gutem Witz
Ich weiß was du letzten Sommer getan hast * * Scream Aufhänger, bietet soliden Teeniehorror
Ich weiß noch immer was du letzten Sommer getan hast * ...und ich will endlich vergessen
 Ich wollte nicht töten * spannend, aber nicht überzeugend, teilweise sogar lächerlich
Ichi the Killer * * Asano und die comichafte Gewalt sorgen für gute Unterhaltung, allerdings hat der Streifen mit einer öden Story und einigen Längen zu kämpfen
 Ida * * das in ruhigen Schwarzweißbildern gehaltene, anspruchsvolle, aber unnahbare Drama erzählt von der Kraft, die man aus der Religion schöpfen kann, weist aber gleichzeitig auf das Opfer hin, welches zu erbringen ist
 Identität * * * * * origineller Thriller in düsterer Atmosphäre, mit toller Besetzung und starker Schlusspointe
 Idiocracy * * die vielleicht gar nicht so weit hergeholte These von der Verdummung der Menschheit ist hier ein Aufhänger für viele degenerierte Witzeleien, denen auf Dauer aber die Originalität flöten geht
The Ides of March * * * Clooney im Fahrwasser von "Der Kandidat" - genauso spannend, einen guten Tick zynischer und mit einer grandiosen Besetzung offenbart er ein scheinbar unheilbares System
 Idioten * * * provokant-amüsante Suche nach innerer und sozialer Freiheit
 If.... * * * das Schuldrama ist das beeindruckende Leinwanddebüt von McDowell und zeigt auf unterhaltsame wie authentische Weise den Alltag im Internat mit seinen Hierarchien und der Rebellion der Halbstarken, bevor diese in einem mutig-surrealen Finale drastische Züge annimmt
 Ihr letzter Coup * * alte Idee stylisch umgesetzt, Marie Gillain gefällt
 Ikiru('52) * * * das ruhige Melodram über die Kunst des Lebens und die Ignoranz der Gesellschaft greift dramaturgisch ab und zu daneben, dafür entschädigt ein wunderbarer Shimura
 Il Divo * * für Kenner der italienischen Politik mag das Portrait Andreottis aufschlussreich sein, andere werden durch die Fülle der Details vermutlich den Faden verlieren - etwas schade, da Sorrentino mit großer Eleganz, einem brillanten Hauptdarsteller und feiner Ironie inszeniert
Il Futuro * * kleines, originelles Jugenddrama um eine Emanzipation - mit viel Sinn für Sinnlichkeit
 Illuminata * * wirkt ziemlich unausgegoren, macht aber Spass und ist hervorragend besetzt
The Illusionist * * die kleine Lovestory besticht neben einer magisch-verträumten Aura durch das starke Spiel Nortons und Giamattis
 Ilo Ilo * * einfach gestricktes, präzise wie subtil beobachtetes Alltagsdrama aus Singapur
Im Auftrag des Teufels * * * Pacino ist teuflisch gut, das Ende missfällt mir ein wenig, insgesamt aber einer der guten Okkultschinken
 Im August in Osage County * * * * Wells gelingt mit Hilfe seiner aufspielenden, grandiosen Darsteller den Schmerz und die Zerrissenheit der Figuren mit emotionaler Wucht auf den Zuschauer zu projizieren, ohne dabei ins Pathetische abzurutschen
 Im Bann des Jade Scorpions * * kein großer Allen, aber ein charmant-witziger allemal
 Im Bett - En la Cama * * das OneNightStand hat was Authentisches an sich, vielmehr aber auch nicht...
Im Dunkel der Nacht('56) * * * spannender Krimi in düsterer Atmosphäre, Robinson und McCarthy spiel'n stark
 Im Glaskäfig * * die Beweggründe der Hauptfigur fehlen (von einer absurden Theorie abgesehen), jedoch bietet das kontroverse Psychodrama eine bestechende Atmosphäre
Im Jahr des Drachen * * * Chinatown hautnah, dazu ein Rourke, der eine seiner besten Leistungen abliefert
Im Kopf des Mörders * * das Krimidrama nach einem wahren Fall wirkt sehr sachlich und überzeugt mit einem äußerst glaubhaften Frémont als Serienkiller
Im Körper des Feindes * * * stylische Woo-Action mit origineller Story und guter Besetzung
Im Kreuzfeuer * * mittelmäßig spannender, aber umso düsterer Noir, der sich durch seinen Cast und seine aufklärenden Absichten hervorhebt
Im Labyrinth des Lebens * * eine Frau sucht sich selbst - etwas überladen und gerade zum Ende hin recht formelhaft, dennoch sehr lebendig, gehaltvoll und nicht ohne Ironie
 Im Land der langen Schatten * * * Ray gewährt in dem packenden Abenteuerdrama einen aus heutiger Sicht etwas grob-naiv wirkenden Blick auf die Inuitkultur, rechnet aber zugleich mit dem Überlegenheitsdenken des Westens ab
 Im Lauf der Zeit * * Wenders' Roadmovie über zwei echte, einsame Kerle, die eine genauso aussterbende Art darstellen wie die thematisierten Dorfkinos, besteht aus vielen beiläufig erzählten Anekdoten, die zwar keine ganze Geschichte ergeben, sich aber zu einer kleinen cineastischen Perle verbinden
 Im Names des Vaters('93) * * * kraftvolles Plädoyer für Gerechtigkeit und großartig gespieltes Vater-Sohn-Drama
Im Nebel * * * das russische Drama um drei Kriegsschicksale bannt durch seinen bedrückend-ruhigen Erzählstil und seine hypnotisierenden (Natur-) Bilder
 Im Netz der Spinne * * nicht immer logisch, nicht immer spannend, wie schon im Erstling ist Freeman das Beste daran
 Im Netz der Versuchung * Knight verführt den Zuschauer in dem Mysterythriller mit erstklassigen Darstellern und idyllischer, latent bedrohlicher Karibik-Atmosphäre, seine Auflösung und der rührselige Schlussmonolog ziehen einem dann allerdings die Sandaletten aus
 Im Rausch der Tiefe * * wie ein Märchen - das Drama ist schwach, die Bilder schön und die Charaktere allesamt liebenswert
 Im Reich der Leidenschaft * * * spannend, exzessiv, gut inszeniert
 Im Reich der Sinne * * * selten war Lust und Leidenschaft so intensiv und überzeugend
Im Schatten * * kühl, aber nicht cool - realistischer, mit leiser Spannung versehener Einblick in das kriminelle Milieu
Im Schatten der Wälder * hat gute Ansätze, taugt aber letztendlich weder als Krimi, noch als Psychodrama
Im Schatten des dünnen Mannes * * zu wenig Powell/Loy, bietet aber noch einen soliden Krimi
 Im Schatten des Sieges * * doch janz gut, leider ist die dt. Synchro etwas daneben
 Im Schatten des Zweifels('43) * * Hitchcock zeigt, wie leicht das idyllische Vorstadtleben durch Eindringen des "Bösen" zerstört werden kann - unterhaltsam
 Im Tal von Elah * * * aufwühlend, über die psychologischen Folgen des Krieges, getragen von einem herausragenden Tommy Lee Jones
 Im Taumel der Weltstadt * * * teilweise etwas rührselig, jedoch inhaltlich gehaltvoll und klasse von den drei Protagonisten gespielt
 Im Vorhof der Hölle * * * gelungener Mix aus Gangsterdrama und Thriller, gut besetzt und stylisch inszeniert
 Im Westen nichts Neues('30) * * * * * absolut beeindruckender Antikriegsfilm-Klassiker
 Im Westen nichts Neues('79) * * * gelungenes Remake mit überzeugenden Darstellern
 Im Winter ein Jahr * * * stark gespieltes Drama über die Bewältigung von Verlusten - ruhig und sinnlich
Im Zeichen des Bösen * * * * Welles ist ein düsterer, harter Noir geglückt, der klug den Zwiespalt zwischen Gesetz und Gerechtigkeit thematisiert und mit einer fabelhaften Besetzung aufwartet
 Im Zweifel glücklich * * * für die Rolle des zweifelnden Mittvierzigers scheint Stiller prädestiniert zu sein und auch wenn die Story an mancher Stelle subtiler hätte ausfallen können, so stößt man hier doch oft auf seine eigenen Gedanken
Im Zwielicht * * die Story kann nicht mitreißen, dafür entlohnen die Oldstars und Witherspoon's freizügiger Auftritt
Immer Ärger mit Harry * * schön schwarz und grotesk, jedoch nicht immer komisch und auf Dauer etwas ermüdend
 Immer noch ein seltsames Paar * * seltsam ja, aber längst nicht mehr so amüsant
 The Immigrant('13) * * das Edelmelodram beschreibt mit großen Darstellern und Bildern den harten Start einer polnischen Immigrantin in New York, die zusätzlich noch zwischen zwei verfeindete Männer gerät - leider lässt einen das Geschehen trotz der offensichtlichen Vorzüge unberührt
 Das Imperium der Wölfe * ein durchaus spannender Thriller in extrem düsterer (schon fast entfremdender) Optik, der jedoch durch seine wirre Handlung zuviel verschenkt
 Das Imperium schlägt zurück * * * * tricktechnisch sichtlich ausgereifter kann die Fortsetzung nun auch mit beeindruckenden Bildern punkten, zudem wird die Story deutlich interessanter
In 80 Tagen um die Welt('56) * * das bunte Spektakel wirkt wie ein Werbefilm für Weltreisen, unterhält dabei durchgängig und bietet einen Haufen Gastauftritte
In China essen sie Hunde * * * * der Kult aus Dänemark - tiefschwarz, überdreht und mit genialer Schlusspointe
 In Darkness('18) * * * der wendungsreiche Thriller nimmt die Perspektive einer Blinden ein und versteht es hervorragend, den Zuschauer durch den effektiven Einsatz von Musik und Geräuschen in diese Welt einzuführen
 In deinem Bann gefangen * * nüchtern beobachtetes Drama um eine etwas kompliziertere Täter-Opfer-Beziehung
 In den Gängen * * * Stuber erzählt unaufgeregt und lebensnah aus dem Mikrokosmos eines Großhandels über den kleinen Mann und seine Sorgen, über die Bewältigung der Vergangenheit, über Zusammenhalt und natürlich die Liebe:-)
 In den Schuhen meiner Schwester * * gut gespielter Frauenfilm, der teilweise sogar ganz witzig ist und nicht total im Kitsch versinkt
In den Straßen der Bronx * * * * * de Niro's erste Regiearbeit überzeugt voll und ganz, Palminteri beweist sich als Idealbesetzung für die Rolle
In den Süden * * * subtiles Portrait der Frau mittleren Alters, dazu ein Einblick in die gesellschaftlichen Mißstände Haitis Ende der 70er
In den Wind geschrieben * * das typische Sirk-Ding, nicht wirklich mitreißend, wenn filmtechnisch auch beachtlich
 In der Glut des Südens * * * * in Malick's Liebesmelodram steht der Konflikt zwischen einem aufbrausenden Wanderarbeiter und einem totkranken Großfarmbesitzer metaphorisch für die Abkehr vom Landleben zugunsten eines industriegebundenen Lebensstils, die in tiefe Melancholie getauchten Landschaftsaufnahmen bilden die Stützpfeiler für den wehmütigen Abgesang auf die alte Lebensweise
 In der Hitze der Nacht * * * * in dem zynischen Krimidrama darf sich ein großartiger Poitier in den Südstaaten mit Land und Leuten rumschlagen
 In der Mittes des Flusses * * die impulsiv-dynamische Kamera katapultiert den Zuschauer sofort in den höllischen Alltag von Amerikas Unterschicht und spiegelt zugleich den Strom wieder, unter den die Menschen permanent stehen, leider mag das erzwungen versöhnliche Ende im Gegensatz dazu so gar nicht passen
 In der Überzahl * * die authentische, aber überraschungsfreie Täterannährung lässt einige Male das Spannungsbarometer ausschlagen und kann sich ganz auf Thomsen und Mauff verlassen
 In einem anderen Land('32) * * die erste Verfilmung des Hemingway's geht doch sehr ins Melodramatische, bietet aber als solches betrachtet einen guten Unterhaltungswert
In einer besseren Welt * * * * Bier geht das Gewaltthema sehr klug und subtil an, kann sich dabei auf großartige Darsteller verlassen, nur zum Ende hin erliegt sie leider den Konventionen
 In Fear * * der kleine Horrorthriller um ein Pärchen, das im englischen Backwood in die Irre geführt wird, ist nicht immer ganz logisch, aber packend
In ihrem Haus * * Ozon fängt sein Spiel um Realität und Fiktion gut an, doch während er sich langsam in ihm verliert, verliert der Zuschauer das Interesse
In ihren Augen * * * * das Besondere an dem argentinischen Oscargewinner ist, dass die Liebesgeschichte und die Krimihandlung innig miteinander verwachsen sind und so zusammen mit den brillanten Darstellern, klugen Dialogen und eleganten Bildern einen gemächlich-intensiver Sog entsteht
In meinem Himmel * * weckt (verdrängte) Erinnerungen an "Heavenly Creatures" - die kitschigen Bilder nerven genauso wie die moralische Bestrafung Tuccis am Ende
 In my Skin * * das leicht verstörende Drama blickt tief in die Psyche einer kranken Frau und hält sich angenehm mit Erklärungen zurück, wirkt jedoch nicht immer ganz schlüssig
 In Sachen Henry * * rührend, jedoch muss man in der Lage sein, über einen gewaltigen Berg aus Kitsch und Klischees hinwegzusehen
 In Sachen Kaminski * * * das engagierte Drama stellt gute Fragen, übt Kritik am sozialen System und überzeugt durch glaubhafte Darsteller
In schlechter Gesellschaft * * * ein sehr realistisch wirkender Western, der Begriffe wie Ehre und Freundschaft zu den damaligen Umständen in Frage stellt
 In stürmischen Zeiten * könnte stürmischer sein...
 In the Bedroom * * das kleine Drama lebt von seinen ruhigen Bildern und den exzellenten Darstellern
 In the Dark('15) * * * Polanski's "Der Mieter" lässt grüßen: der Psychohorror holt alles aus seinem kleinen Budget raus und lässt dabei eine unbehagliche, klaustrophobische Atmosphäre entstehen, in der sich Realität und Alptraum schleichend vermischen
In the Electric Mist * * modriger Südstaatenkrimi mit MysteryTouch
 In the Line of Fire * * Petersen's formelhafter Thriller bietet einen selbstironischen Helden, trockene Eastwoodsprüche und einen schön bösen Malkovich
In the Mood for Love * * das elegante Zusammenspiel von Bildern und Musik ist meisterlich, berühren tut Kar-wai's Liebesballade jedoch nicht
 Inbred * * * herrlich grantiger Backwoodslasher, der zwar wenig Wert auf Figurenzeichnung legt, dies aber mit ordentlichen Effekten und viel schwarzen Humor wieder wettmacht
 Inception * * * * * Nolan findet die perfekte Balance zwischen Anspruch und Unterhaltung und liefert so Mainstream-Kino wie es sein sollte: bildgewaltig, innovativ und mitreißend
The Incident('11) * * der kleine, fiese Reißer um ein paar eingesperrte Köche in einer psychiatrischen Anstalt überrascht durch seine heftigen Gewaltausbrüche
Independence Day * * typischer Blockbuster, von dem man sich, trotz logikfreier Handlung und triefenden Patriotismus, einfach mal blenden lassen kann
 Indian Runner * * * Penn taucht tief in die Seelen seiner Figuren ein und projiziert auf ihnen gesellschaftliche Probleme, die Darsteller überzeugen, allen voran ein fabelhafter Mortensen
 Das indische Grabmal('59) * * die Fortsetzung von "Der Tiger von Eschnapur" schließt direkt an diesen an und führt die melodramatische Dreiecksgeschichte zu ihrem absehbaren Ende - ein Höhepunkt ist sicherlich Paget's erotischer Tanz mit der "Kobra";-)
Indiskret('58) * * Bergman, Grant und ein paar witzige Momente...
 Infam * * * fesselndes Drama um den Kampf zweier Frauen gegen eine voreingenommene Gesellschaft - eindrucksvoll von Hepburn und MacLaine gespielt
 Infernal Affairs * * * das perfide Psychoduell bietet permanente Spannung und durchweg gute Darsteller
 Infernal Affairs 2 * * * ergänzt einerseits den ersten Teil, kann aber auch eigenständig als episches Gangsterdrama überzeugen
 Der Informant! * * erinnert mich an "Voll frontal" - obwohl man weder während des Films noch danach weiß, was Soderbergh überhaupt will, guckt man gerne zu
 Inglorious Bastards * * kleines, leicht trashiges Kriegsabenteuer, welches aber auf jeden Fall Spass macht
 Inglourious Basterds * * * * * zwar der bis jetzt schwächste Tarantino, dennoch einzigartig und absolut sehenswert, allein schon wegen dem köstlichen Christoph Waltz
 Ingrid Goes West * * das formelhafte, jedoch großartig von Plaza gespielte Satiredrama über modernes Stalking unter Einfluss von Instagram und Co. bietet nicht nur viele Momente zum Fremdschähmen, sondern nähert sich auch kompromisslos einer kranken Seele
 Innenleben('78) * * Allen's erster, sehr ambitionierter Versuch einen schwermütigen Bergman-Film zu inszenieren geht leider etwas daneben, da er weder beim Zuschauer Empathie für die Figuren weckt noch die Tiefgründigkeit des Schweden erreicht
Die innere Sicherheit * * * das packende Jugenddrama erzählt in zurückhaltenden Bildern von einem Leben in ständiger Angst
 Innocence - Erste Liebe, zweite Chance * * * eine Ode an die Liebe, poetisch und ehrlich
 Ins Leben zurück * * trotz Gedeck und Thomsen nur Standard-TV-Ware
 Inschallah - Ich zeig's euch * * Schilderung der harten, unfairen Arbeitswelt
 Die Insel('05) * * fängt sehr gut an, schöpft dann aber nicht das ganze Potenzial aus
 Insel des Schreckens * * ungewollter Trash bleibt wohl doch der Beste:-)
 Inside('07) * * * * Gore vom Allerfeinsten, jedoch stark an der Geschmacksgrenze und wahrscheinlich nicht für werdende Mütter geeignet;-)
 Inside a Skinhead * * das Thema weckt Interesse, leider ist der innere Konflikt, trotz Goslings überragenden Spiels, kaum überzeugend, ganz zu schweigen von der finalen Kehrtwendung
 Inside Llewyn Davis * * * ein grandioser Isaac geht auf eine endlose Odyssee nach Erfolg - melancholische Verliererballade mit differenzierter Charakterzeichnung, einem Hauch Humor und stimmig in Szene gesetztem Folk
 Inside Man * * * hochspannender Thriller mit Starbesetzung und genialer Schlusspointe
Insider * * * Mann's packender Medienthriller schlägt ein äußerst ruhiges Tempo an und überzeugt durch die Glaubwürdigkeit der Hauptdarsteller
 Insomnia - Schlaflos * * * * das Psychoduell zwischen Pacino und Williams ist grandios, enthält jedoch nicht die Gerissenheit anderer Nolans
 Instinkt * * die Freiheits-Thematik sowie Darsteller gefallen, leider unterliegt das Drama zu sehr den gängigen Hollywood-Konventionen
Intacto * * * stimmig inszeniertes Spiel um Glück und Unglück
 Intermission('03) * * * der Mix aus Episodendrama und schwarzer Komödie gelingt und bleibt trotz einer Vielzahl an fusionierenden Handlungssträngen übersichtlich
The International('09) * * schick inszenierter Politthriller mit Anspruch, realistischer Action und Vorzeigebesetzung
 Interstellar * * * * Nolan auf den Spuren von "2001" - wenn man bereit ist, das sicherlich gut recherchierte Material anzunehmen, wird man auf eine visuell wie narrativ beeindruckende, emotional-fesselnde Odyssee mitgenommen, die allerdings wenig Interesse an einer philosophischen Ebene hat
 Interview('07) * * das Spiel um Täuschung und Intrige zieht den Effekt seinen Figuren vor, wobei Buscemi und Miller ihre Sache gut machen
Intimacy('01) * * * Chéreaus Drama um Kommunikation, Beziehungen und Einsamkeit überzeugt durch komplexe Figuren und brillante Darsteller
 Intime Fremde * * das anfangs noch vielversprechende Psychospielchen hat leider kein Ass im Ärmel, ist aber sehr sinnlich erzählt
Into the Blue * optisch ein Hingucker(nicht nur wegen der Alba;-), inhaltlich aber mehr als schwach...
 Into the Wild * * * * * nach Sean Penns wunderschön bebilderten Aussteigertrip bekommt man selbst Lust, die Zivilisation hinter sich zu lassen
 Intrige * * Polanski's Geschichtsstunde um die Dreyfus-Affäre erzählt in einer edlen, aber etwas blutleeren Inszenierung von einem Offizier, der für die Gerechtigkeit alles auf's Spiel setzt
Invasion('12) * * * bitterböse Satire über den Umgang mit dem Fremden und wie man das Beste daraus macht;-)
 IP5 * * * poetisch, ökologisch, nicht immer passend, aber gerade zum Schluss nah und menschlich
 Ipcress * * * die realitätsnähere, aber nicht minder coolere Bond-Variante gefällt durch einen recht spannenden Plot, trockenen Humor und einen herrlich selbstgefälligen Cane in der Hauptrolle
 Irgendwann in Mexico * * teilweise etwas undurchsichtig, aber toll besetzt und mit einigen guten Ideen
 Irgendwo in Berlin * * der dritte DEFA-Spielfilm um eine Gruppe Kinder kurz nach dem zweiten Weltkrieg macht die zerstörte Reichshauptstadt zur Kulisse, wirkt im Gegensatz zu den italienischen Vertretern aber allzu "aufgeräumt" und trägt am Ende viel zu dick auf
Irina Palm * * die Tragikomödie um seltsame Löcher und zugeknöpfte Engländer lebt vor allem durch die wunderbare Faithfull, die wohl jeder zur Oma haben will
Iris * * klischeelos und toll gespielt, gerade Broadbent's Darstellung ist sehr herzhaft
 The Irishman('19) * * * * inspiriert von Brandt's Tatsachenbericht hat Scorsese einiges unter einen Hut bekommen: einerseits das erwartete Mafiaepos, wobei der romantisierende Stil einem realistischeren gewichen ist, dazu das Portrait Sheerans, der in den Konflikt zwischen Hoffa und der Cosa Nostra gerät und dann versammelt er viele seiner Weggefährten zu einem Klassentreffen der Charakterdarsteller, wegen dem die 3,5 Stunden auch wie im Nu vergehen
Iron Man * * * * die Comicverfilmung bietet schönen Humor, tolle Effekte und einen hervorragenden Cast, allen voran ein bestechender Downey
 Iron Man 2 * * * Action stimmt, Humor stimmt, der Cast sowieso, die Story wirkt etwas überfüllt, genauso wie das Finale, aber ansonsten ein würdiger Nachfolger
Iron Man 3 * * der anscheinende Abschluss der Reihe driftet stark ins Übernatürliche und etwas mehr ins Unsinnige, bietet aber zumindest eine Überraschung, jede Menge Downey-Charme und natürlich Action satt
Iron Sky * * das groß angelegte Trashprojekt hat witzige Einfälle, politische Anspielungen und überzeugende Effekte, hätte aber noch skurriler und überspitzter ausfallen müssen
 Irrational Man * * * nach dem leichtfüssigen Ausflug an die Côte d'Azur geht es in Allen's philosophisch angehauchter Krimikomödie wieder etwas morbider zu, sicherlich kein Meilenstein, aber mit Phoenix und Stone vergnüglich in Szene gesetzt
Irreversible * * * * * "Die Zeit zerstört alles" - so intensiv, dass es weh tut - nichts für schwache Gemüter!
 Das Irrlicht * * * * Malle lässt den Zuschauer durch die kühl-karge Inszenierung an der Apathie und inneren Leere des Protagonisten teilhaben, was allerdings gleichzeitig zur Distanzierung von ihm führt
 Irrtum im Jenseits * * * die Komödie um Leben und Tod  besticht durch Ausstattung, Darsteller und viel Charme, den politischen Ballast hätte man vielleicht abwerfen können, dafür entschädigt aber allein schon der locker-frivole Umgang mit dem Thema Tod
 Is' was , Doc? * * ehrwürdige Hommage an die Screwball-Komödien der 30er und 40er Jahre
 La isla mínima * * * das spanische Kriminaldrama orientiert sich vom Stil und Atmosphäre her deutlich an die erste Staffel "True Detective", bietet dazu aber noch eine gesellschaftliche Ebene, die nicht nur die Figuren antreibt, sondern auch zeigt, dass nach einer beendeten Diktatur die menschliche Verrohung noch lange nachhallt
 Isle of Dogs('18) * * * Anderson's zweites Stop-and Motion-Abenteuer vereint Themen wie Freundschaft, Vertrauen und vor allem Toleranz miteinander und besticht, wie auch schon in "Der fantastische Mr. Fox" durch lakonischen Witz, viel Originalität und einem Detailreichtum, an dem man sich nicht satt sehen kann
 Ist das Leben nicht schön? * * * wundervoller Klassiker, dem man den Kitsch zumindest zu Weihnachten verzeihen sollte:-)
 It Comes at Night * * * beklemmendes Endzeitüberlebensdrama, das mit einfachen Mitteln und glaubhaften Darstellern zu fesseln weiß, sich zum Ende hin aber ruhig mehr Zeit hätte nehmen können
 It Follows * * zugegeben: die Grundidee ist sehr empfänglich für Logiklöcher - was Mitchell aber mit gezielt eingesetzten Schockeffekten und einem unheimlichen Synthiescore daraus macht, verdient Respekt, nur das Ende hätte gerne origineller oder mutiger ausfallen dürfen 
It's a Free World * * realistischer Blick auf den Handel mit Arbeitskräften und auf eine Frau, die vom System "gefressen" wird (und sich dadurch vom Zuschauer distanziert)
 It's All About Love * * * in Vinterberg's Endzeitliebesdrama wird die kälter werdende Gesellschaft mit dem Erfrieren der gesamten Erde symbolisiert, sowieso kommt hier alles etwas übertrieben und eigen daher, die Liebenden scheinen die letzte Hoffnung auf Rettung zu sein, auch auf Grund solcher romantischen Gedanken kann man sich der Vision des Dänen nicht ganz entziehen
 Italienisch für Anfänger * * der Dogma-Vertreter wirkt auf Grund seiner komödienhaften Intention etwas überzeichnet, dazu erklärt sich durch sie auch der allzu versöhnliche Schluss
Iwan, der Schreckliche * * * Eisenstein zeichnet mit seinem wuchtigen Epos ein großes Stück russische Geschichte - düster und sehr ausdrucksstark
 Iwans Kindheit * * * in Tarkowskis Erstling lassen sich schon deutlich Motive späterer Werke erkennen, wobei er in der Form nicht annährend so radikal ausfällt
 Izo * Miike inszeniert ein unendliches Gemetzel, welches zwar mit originellen Splattereinlagen unterhält, auf Grund einer fehlenden Spannungskurve aber dennoch ermüdet

 

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