La Habanera * * Sirk's letzter deutscher Film bietet neben einer schillernden Zarah Leander einen dramatischen Abgang
Haben und Nichthaben * * * in der harmlosen Abenteuerromanze konzentriert sich Hawks ganz auf die Figuren, so steht neben dem sympathischen Brennan natürlich die mit erotisch-ironischen Dialogen aufgeladene Lovestory mit Bogart und Bacall im Vordergrund, die dank der echten Funken umso stärker knistert
Hadewijch * * Dumont über den verzweifelten Versuch mit Gott in Einklang zukommen und wohin es führen kann, wenn andere Glauben zu nutzen wissen
 Hafen im Nebel * * * *

in einem trostlosen LeHavre brillieren Gabin und Morgan auf der Suche nach etwas Glück

 Die Hafenkneipe von Tahiti * * nach einem vielversprechenden Start erzählt Ford vor schönster Urlaubskulisse eine überraschungsfreie Story, bei der das Gespann Wayne-Marvin einfach zu kurz kommt
 Hagazussa * * den Vergleich mit "The Witch" muss sich das österreichische Alpenhorrordrama wohl gefallen lassen, nur sind wir hier jetzt vollkommen im Arthousefilm angekommen und da liegt auch das größte Problem: trotz des unheimlichen Klangteppichs und der paranoiden Isolationsatmosphäre verliert man durch die immer kryptischer werdende Handlung allmählich das Interesse an dieser
 Hai-Alarm am Müggelsee * * das Team Haußmann/Regener legt einen mit schrillen Lokalkolorit durchzogenen Mix aus Trash, Satire und Nonsens hin, in dem zwar längst nicht jeder Gag sitzt, der aber herrlich ungezwungen und mit einem spielfreudigen Cast daher kommt
Haie der Großstadt * * * * weniger am Milieu als an seinen Figuren interessiert, serviert uns Rossen die komplexe, famos gespielte Charakterstudie eines echten Spielers, der auf schmerzliche Weise sein Herz entdeckt
 Hail, Caesar! * * liebenswerte, insgesamt aber etwas lahme Hommage an das Hollywood der 50er, die mit vielen Stars und tollen Einzelszenen aufwartet
 Halbe Treppe * * * das Alltagsdrama ist so authentisch wie komisch und wartet mit einem herrlichen Axel Prahl auf
Die Halbstarken('56) * * zurückhaltender inszeniert als "...denn sie wissen nicht, was sie tun", aber auch hier hapert's mit der Glaubwürdigkeit
Half Baked * * kurzweiliger Kifferklamauk mit ein paar guten Sachen
Half Nelson * * das Verlierer-/Drogendrama erzählt nicht viel und schon gar nichts Neues, aber es erzählt subtil und wird von einem starken Cast getragen
 Hallam Foe * * * einzigartiger Mix aus Aussenseiterdrama, Krimi und Lovestory, mit einigen Überraschungen, guten Humor und Sinn für eine gewisse Ernsthaftigkeit
Hallelujah!('29) * * der frühe Tonfilm mit viel Gesang und einer rein schwarzen Besetzung ist zwar durchgehend unterhaltsam, die Story aber sehr sprunghaft und die Figurenentwicklung unglaubwürdig
Hallesche Kometen * * solides Ostdrama, Peter Kurth gefällt
Hallo Page * * * auch ohne Worte - ein einziges Vergnügen
Halloween - Die Nacht des Grauens * * * * * absoluter Kulthorror - und der Anstoß für 'ne Menge Fortsetzungen und andere Serienkillerreihen
 Halloween('07) * Neuinterpretation des Klassikers mit wackligen Bildern und schnellen Cuts, aber ohne jegliche Kreativität
 Halloween('18) * * Green blendet in seinem Sequel alle anderen Sequels aus, was eine gute Grundlage für einen Neustart ist, nur leider nutzt der mit dem Horrorgenre Neuland betretene Regisseur diese nur, um einen weiteren uninspirierten Ableger zu schaffen, der lediglich durch seine hochwertige Inszenierung und Lee Curtis' ausführlich ausgearbeitete Figur auffällt
 Halloween 2 - Das Grauen kehrt zurück * * * * schließt sich mit gleicher Besetzung direkt an das Ende des Ersten an und gibt sich dabei etwas grobschlächtiger;-)
 Halloween 3 - Die Nacht der Entscheidung   hat nichts mit Halloween zu tun:-(
Halloween 4 - Micheal Myers kehrt zurück * * solide Fortsetzung, die Kleine nervt
 Halloween 5 - Die Rache des Micheal Myers * * führt den 4. Teil weiter, die Kleine nervt jetzt noch mehr
 Halloween 6 - Der Fluch des Michael Myers * * die ominöse Story bringt frischen Wind in die Reihe, dazu findet Jamie's Dasein endlich ein Ende;-)
Halloween H20 * * * gut inszenierter, spannender Teil, eine würdige Fortsetzung
Halloween Resurrection   zusammen mit dem Dritten der schlechteste Teil
Halt auf freier Strecke * * * * außer ein paar surrealistischen Einwürfen beobachtet Dresen das Geschehen sehr realistisch, dennoch fühlt man sich am Ende nicht erdrückt, sondern erleichtert
 Hamlet('48) * * * Olivier kürzt Shakespeare's Tragödie für seine Kinoadaption sinnvoll zurecht und bringt so den Kernkonflikt vor großer, aber passend schlicht gehaltener Kulisse ausdrucksstark zur Geltung
 Hamburger Hill * * solides Kriegsdrama ohne unnötiges Heldenpathos
 Hana('06) * * * eine Komödie über Rache und den japanischen Ehrbegriff? - Koreeda geht die Thematik heiter, aber dennoch realistisch und sehr auf den Zeitkolorit bedacht an, welcher durch die detail- wie anspielungsreichen Episoden lebendig wird
Hana-bi - Feuerblume * * * * * Poesie und Gewalt im ständigen Wechsel, einfach wundervoll und voller Leidenschaft
Hancock * * einfaches HollywoodKino, mal witzig, mal dramatisch und stets mit guter Action und etwas Charme, wobei das Ende natürlich voll geschossen ist
Händler der vier Jahreszeiten * * * * bewegende Tragödie eines Mannes, der den gesellschaftlichen Forderungen trotzt, seinen eigenen Weg geht und dem dafür das Glück verwehrt bleibt
 Hangover('09) * * überspitzte Komödie mit gut aufgelegtem Cast, die zwischen guten Gags auch einige Zoten parat hat
 Hängt ihn höher * * zwar gar nicht so dumm, aber seelenlos
Hannah Arendt * * das in elegante Bilder gehüllte BioPic gibt zwar den Verlauf der Dinge interessant wieder, bleibt aber auf der erkenntnisgebenden Ebene früh stecken
 Hannah und ihre Schwestern * * ein typischer Allen rund um das Beziehungs- und Gefühlschaos dreier New Yorker Schwestern mit gewohnt klugen Einsichten und wunderbaren Akteuren, etwas untypisch ist hingegen das zahnlose Ende
Hannibal * * schade das Scott mehr auf seine wacklige Story und Gore-Effekte setzt, anstatt sich auf das Handwerk seiner Darsteller zu verlassen
 Hannibal Rising * * sieht man ihn nicht als ein Teil der Reihe, ist es allemal ein gelungener Horrorthriller
 Happiness('98) * * * * * bissig-treffendes Gesellschaftsportrait, herrlich komisch, auch wenn einem das Lachen so manchmal im Halse stecken bleibt
 Happiness('16) * * nach dem verrückt-schönen Anfang über einen Glückshelm, der ein ganzes Dorf wieder zum Leben erweckt, pervertiert das Ganze zu einem redundant-zähen, schwer verdaulichen Racheflick
 Happy End('17) * * * Haneke ist ein giftig-bitteres Familienportrait gelungen, welches vor allem durch seine brillanten Darsteller und den Reminiszenzen an seine früheren Werke sehenswert ist
Happy End mit Hindernissen * * kluge und gut besetzte Beziehungskomödie, der es leider an Humor fehlt
 Happy-Go-Lucky('08) * * * Leigh über das Leben einer unverbesserlichen Optimistin(großartig wie anstrengend: Hawkins), die am Ende einsehen muss, dass sie nicht jeden glücklich machen kann
Harakiri('62) * * * * das sich ruhig entwickelnde Drama kritisiert nicht nur die gesellschaftlichen Umstände und das starre Aufrechterhalten von Ehre und Tradition, sondern plädiert auch für mehr soziale Umsicht und hält dabei dem Zuschauer geschickt den Spiegel vor
 Hard Boiled * * * Woo's letzter Hongkong-Streifen - besser wird es nicht mehr werden...
 Hardboiled - Blutige Abrechnung   dämlich
 Hard Candy * * * * bitterböses Kammerspiel mit einer tollen Haupdarstellerin
 A Hard Day's Night * * * die vier Pilzköpfe machen schon Laune und ziehen einen locker durch diesen Mix aus schmissigen Songs und schlechten Gags
 Hard Game * * * mit viel Witz - mal gewollt, mal ungewollt
Harmony Lessons * * das kühle Psychodrama aus Kasachstan übt sich in Gesellschaftskritik, überhäuft den Zuschauer aber auch mit Denkansätzen zu Evolution, Religion, Sozialverhalten, Machtmechanismen...
 Harms * Oh Mann, vielleicht sollten sich die Deutschen doch lieber nicht am Genrefilm versuchen...
 Harold und Maude * * die sympathische AnarchoKomödie bietet anfangs schwarzen Humor und später Spitzen gegen Staat und Gesellschaft
Harry außer sich * * * * hier lässt sich Allen mal wieder richtig aus, schafft sich einen Rahmen, in dem er dann viele kleine Sachen zusammenträgt und so eine erstaunliche Gag-Dichte erreicht
 Harry meint es gut mit dir * * feinfühlig inszeniert, wenn auch teils etwas zu ruhig
Harry und Sally * * * * Beziehungskiste mit Charme, Witz und Köpfchen
 Harsh Times * * * das spannende Psychodrama baut eine anhaltend-bedrohliche Atmosphäre auf und überzeugt durch starke, glaubhafte Darstellerleistungen
 Hass('95) * * * * * die hochstilisierte, äußerst authentische Sozialkritik fasziniert, rüttelt wach und lässt einen verstört zurück
 Der Hass ist blind * * * ...und Rassenhass dazu noch unberechtigt - diese Erfahrung muss auch Widmark's Figur in diesem um Toleranz kämpfenden Drama von Mankiewicz machen, welches eines der ersten zu dem Thema war und dank der brillanten Darsteller auch heute noch einen tiefen Eindruck hinterlässt
 Hatchet * funktioniert weder als selbstironischer Teenihorror, noch als ernstzunehmendes Slasherhommage, Effekte sind ok
 The Hateful Eight * * * * * nach einer gemächlichen ersten Hälfte, in der Tarantino genüsslich das besondere Bildformat auskostet, tischt er in der zweiten ein garstiges Krimikammerspiel voller perfider Täuschungen, treffsicherer Dialoge und überspitzter Gewalt auf, dazu der stimmige Morricone-Score und ein übergroßer Samuel L. - ein Fest!
 Ein Hauch von Zen * * der Wuxia-Klassiker gilt als Meilenstein des Genres, der vor allem die Kampfästhetik revolutionierte, sowieso ist er äußerst wohlwollend für's Auge inszeniert, jedoch kann dies nicht ganz den langatmigen Plot und die nahezu unerträgliche Einfältigkeit des unsympathischen Helden kompensieren
Haunted Hill * * gelungener Grusel in düsterer Atmosphäre und mit einigen Schockmomenten
 Haunter * * seit "Splice" ist es etwas ruhig um Natali geworden, der sich mittlerweile dem Inszenieren von Serien verschrieben hat - daran wird wohl auch der kleine Zeitschleifengrusler nichts ändern, auch wenn dieser trotz der überzogenen Story viel Spannung generiert
 Der Hauptmann('17) * * * Schwentke macht es sich bei seiner Rückkehr nach Deutschland nicht leicht, inszenatorisch bannend geht er auf eine erschütternde wie unbequeme Weise dem Phänomen einer Gruppendynamik auf den Grund, aus der ein verheerender Blut- und Machtrausch resultiert
 Der Hauptmann von Köpenick('56) * * leichte Tragikomödie mit einem äußerst sympathischen Rühmann
Das Haus am Meer * * schöner Tränendrücker, der einen durch Bilder und Cast die kitschige Story fast vergessen lässt
 Das Haus an der Friedhofmauer * * vielleicht der beste Fulci: atmosphärisch, nicht ganz so exzessiv in den Gewaltszenen und endlich mal mit einem Finale, das sich sehen lassen kann
 Das Haus aus Sand und Nebel * * * * bewegendes Psychodrama, welches vor allem durch die großartige Darstellung Kingsley's hervorsticht
 Haus der 1000 Leichen * * * * Zombie's trashiges Filmdebüt entpuppt sich als herrlich böse und lebt von seinen herrlich abgedrehten Figuren
Das Haus der Lady Alquist * * da Boyer's Absichten inklusive Motiv schnell geklärt sind, kann man sich ganz auf seine Psychospielchen und Bergman's großartige Performance einlassen
Haus der Schatten * öder Psychothriller, vorhersehbar und lahm, Patricia Neal gefällt
 Haus der Sünde * * Bonello gelingt es in seinem prachtvollen, fragmentarisch erzählten Sittengemälde leider nicht, die Ängste und Hoffnungen der Prostituierten fühlbar zu machen
Das Haus in der 92. Straße * * der halbdokumentarische Spionagekrimi und FBI-Werbefilm fällt mehr durch Realismus als durch Spannung auf
 Haus und Kind * * zurückhaltend, fast statisch inszeniertes Bild einer Ehe - sehr klug, aber auch ziemlich kalt
Hausbesuche * * zwar nicht sehr einfallsreich, aber die herrlichen Wortgefechte sind schon 'ne Sichtung wert
 Des Hauses Hüterin * * das gut gespielte Drama um 3 gescheiterte Existenzen, die sich auf Kosten anderer ein neues Leben aufbauen wollen, kommt am Ende etwas vom Weg ab und leidet dazu an seiner TV-Qualität
Hausu * * * der originell-verspielte Mix aus Mädchenabenteuer und Grusel ist visuell ein echter Hingucker, so dass man über das unpassende Ende gerne hinwegsieht
Die Haut in der ich wohne * * Almodóvar lässt einen lange rätseln, bringt seine Themen in einer elegant-dezenten Inszenierung unter und holt wieder alles aus seinen Darstellern heraus, das Ende enttäuscht jedoch etwas
 Hautnah('04) * * * * * Nichols' intensiv-ehrliche Beziehungskiste besticht durch messerscharfe Dialogen und fabelhafte Darsteller
 Haywire('11) * Soderbergh sorgt mit seinem "Arthouse"Actioner für gähnende Langeweile, was vor allem an der öden Story und der einschläfernden Musikuntermalung liegen mag
Headhunters * * * der spannende, mit nordischen Humor gespickte Thriller spielt nicht nur geschickt mit dem Zuschauer, sondern bringt die Verwandlung seines Helden vom Yuppie zum Menschen auch noch glaubhaft rüber
 Headshot('11) * * leicht verschrobener NeoNoir, der die Schlichtheit seiner Geschichte durch Zeitsprünge zu kaschieren versucht, aber zumindest durch seine düstere Optik und die schnörkellose Gewalt Anklang findet
Heartbreak Ridge * * hart, reißt aber nicht zu 100% mit, Eastwood in seiner Rolle
 Hearts in Atlantis * * wie eine Kindheitserinnerung - mal schön, mal traurig und manchmal etwas mysteriös
Heat * * * * packendes Heistmovie und legendäres Zusammentreffen der Ikonen Pacino und De Niro, da Mann den Figuren viel Platz einräumt, funktioniert der Genreklassiker auch als desillusionierendes Drama über die Einsamkeit der Jäger und Gejagten
 Heaven('02) * * * Tykwer macht das, was er am besten kann: Kino ...und dank den hervorragenden Darstellern klappt dit auch
 Heaven's Gate('80) * * die Flüchtlingsthematik in Cimino's bemerkenswert ausgestatteten Westernepos ist nach wie vor aktuell, leider vermischt sich das beschämende Kapitel der US-Geschichte mit einer zähen Lovestory, die mit ihren blassen Figuren leider auch nicht zur Spannung beiträgt
 Hedi Schneider steckt fest * * die authentische Dramödie um Panikattacken und deren Auswirkungen auf das Familienleben ist glaubhaft gespielt, beleuchtet das Thema behutsam und ohne weitere Überraschungen
Die heilige Johanna('57) * * Preminger interessiert sich in seiner Theaterverfilmung für den christlich-politischen Aspekt der Geschichte und gibt dieser leider durch den narrativen "Jenseits"-Kniff eine versöhnliche, fade Note
Heißblütig - Kaltblütig * * * einer der guten FemmeFatale-Thriller, spannend und zzzehr heiß:-)
 Heiße Grenze * * * auch wenn man nicht alle Entscheidungen des Protagonisten nachvollziehen kann, gefällt der bildstarke Western durch geerdete Charaktere, eine ungewöhnliche Story und einen Mitchum in Höchstform
Die heiße Spur * * Penn gelingt es nicht, das Thema der Lebenskrise mit der Krimihandlung flüssig zu verbinden, die Auflösung überrascht, belässt es aber bei Andeutungen
 Heißes Eisen * * * * ein Noir wie er im Buche steht - gut besetzt und souverän inszeniert
Helden der Lüfte * * die Story ist zwar nicht immer glaubwürdig, aber Cagney dafür einfach toll
Helden der Nacht * * ambitionierter, atmosphärischer CopThriller mit sehr guter Besetzung, der letztendlich aber nicht über den Durchschnitt herausragt
Helden des Polarkreises * * das kleine, finnische Roadmovie bietet sympathische Chaoten und derben Humor, der insgesamt etwas zu kurz kommt
Die Helden sind müde * * * stimmiges Nachkriegsdrama mit toller Besetzung
Helen('09) * * ein nur teils gelungener, aber dennoch wichtiger Film über eine unterschätzte Krankheit
 Heli * * * schonungslos realistisch und ohne zu dramatisieren schildert Escalante, wie eine Familie in einen Strudel aus Drogen, Gewalt und Rache gerät - aber auch, wie das Leben mit so viel Leid weitergeht...
 Hell('11) * * die deutsche Produktion hat ein interessantes und glaubwürdig inszeniertes Szenario parat, leider mutiert sie in der zweiten Hälfte zum banalen Backwoodhorrorflick...
 Hell or High Water('16) * * * Mackenzie's US-Debüt ist ein schonungslos-realistischer, dabei spannender Neowestern mit grandiosen Darstellern, einem kritischen Blick auf das heutige Amerika und herrlich sarkastischen Dialogen
 Hell in the Pacific * * * Mifune und Marvin in einem unterhaltsamen Inselabenteuer, das den Irrsinn von blinden Patriotismus thematisiert und am Ende explosiv an Vernunft und Vergebung appelliert
 Hellboy * * * kenne zwar den Comic nicht, aber der Film rockt!
 Helle Nächte('17) * * * natürlich ohne aufgesetzte Dramaturgie schaut Arslan auf die zaghafte Annährung zwischen Vater und Sohn, benutzt dabei gekonnt die gewaltige Landschaft Norwegens und schafft es am Ende sogar, den Zuschauer zu erreichen
Henry * * nüchtern erzähltes Killer-Portrait mit hohem Gewaltfaktor
 Henry Part 2   billig, einfallslos
 Henrys Liebesleben * * niedlich, frech und lockerlustisch
 Her('13) * * * Jonze's in flauschige Wohlfühlbilder gepackte, mit Phoenix ideal besetzte Tragikomödie ist weniger ein kritisches Bild der Zukunft als vielmehr eine komplexe Gefühlsanalyse des Menschen von heute, welche untersucht, wie sich die moderne Technik auf diesen auswirken könnte
 Herbert('15) * * * * der realistisch dokumentierte Abstieg eines ALS-Kranken wird von einem brillanten Kurth gekrönt, allerdings muss man Regisseur und Autor Stuber auch zugutehalten, dass er seiner Figur treu bleibt und sie nicht irgendwelchen kitschigen Genrekonventionen unterordnet
 Herbstsonate * * * Bergman bringt den Konflikt über große Ängste und noch größere Schuld einer Mutter langsam und mit viel Feingefühl zum Kochen, während Ullmann und Bergman die Wunden der Vergangenheit schmerzvoll auf die Leinwand projizieren
Hereafter('10) * der alte Mann wird wohl langsam nicht nur sentimental, sondern auch senil...
 Hereditary * * * * der Mix aus intensiven Familiendrama und schleichenden Okkulthorror nimmt sich viel Zeit für die Figuren auf ihrem unendlichen Leidensweg, dabei zieht sich die bedrohliche Atmosphäre wie eine Schlinge um den Hals des Zuschauers, dieser freut sich aufgrund der spärlich gesäten Informationen und Collette's wahnsinniger Performance auf eine Zweitsichtung:-)
Herr der Fliegen('63) * * * stimmig-raue Verfilmung des Bestsellers über das Gewaltpotential des Menschen und den Zerfall gesellschaftlicher Normen in Extremsituationen
 Der Herr der Ringe: Die Gefährten * * * * der schwungvoll-lebendige Auftakt ist durchweg unterhaltend und herrlich detailverliebt
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme * * * schaltet einen Gang runter, konzentriert sich mehr auf Hintergründe und Subplots, dadurch fällt gerade der Mittelteil deutlich ruhiger aus, am Ende legt Jackson dann ein bildgewaltiges Finale hin
 Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs * * * * der überaus gelungene Abschluss kommt mit einem wuchtigen Bildersturm und hinterlässt eine behagliche Ausgewogenheit
 Der Herr der sieben Meere * * * packendes Abenteuer, Errol Flynn und Flora Robson gefallen
Der Herr der Silberminen * * die altbekannte Geschichte des Aufstiegs vom mittellosen Gutmenschen zum gierigen Magnaten - toller Cast, aber etwas dröge und irritierend umgesetzt, dazu wirkt die Kapitalismuskritik durch das wohlwollende Ende ehr lasch
 Herr des Wilden Westens * * Flynn räumt in DodgeCity auf: aufwändig inszenierter Western mit wenig Tiefe, aber viel Charme
 Herr Lehmann * * kleine, feine Komödie um die Liebe und das Leben, ehrlich und sympathisch
Herr Satan persönlich! * * ein teuflischer Welles ist immer gerne gesehen, dies tröstet auch über die an Fahrt verlierende Story und das fade Ende hinweg
Herrin der toten Stadt * * * schön fotografierter Western, in dem Peck mal als Anti-Held glänzen darf
 Ein Herz im Winter * * * Sautet's subtiles Drama zwischen Sehnsucht und Verdrängung kommt mit präzisen Dialogen, brillanten Darstellern und einer ruhigen, stilvollen Inszenierung
 Das Herz ist ein dunkler Wald * Nina is losing her mind - anspruchsvolles Kunstkino, ansprechend inszeniert, am Ende aber unbefriedigend
 Ein Herz und eine Krone * * * Wyler's vor der sonnigen Kulisse Roms spielende Romanze besitzt einen Sinn für Realismus, den sie auch am Ende nicht verliert, bestechen tut der Klassiker aber durch einen charmanten Peck und eine umwerfend-bezaubernde Hepburn
 Herzen('06) * * in Resnais's Melodram sind einsame Herzen auf der Suche nach ihrem Glück - ein leiser, poetisch-realer Bilderrausch
 Die Herzen der Männer * * * natürlich, aufrichtig, sympathisch und mit einem tollen Cast
Herzen in Aufruhr * * beklemmend real, lässt einen trotzdem kalt
Herzen in Flammen * * das Melodram kommt mit starker Besetzung, guter Action und kessen Sprüchen - letztendlich scheitert's an der unbefriedigenden Auflösung des Dreierkonflikts
 Herzklopfen('68) * * * die junge Deneuve muss sich zwischen dem alten, aber reichen Piccoli und ihrer vermutlich großen Liebe entscheiden - das klingt zwar sehr nach Herzschmerz, ist aber leichtfüßig und realitätsnah in Szene gesetzt und souverän von den beiden Schauspielikonen gespielt
 Heute oder morgen * * treffendes, fein beobachtetes Portrait der Generation Z mit unsympathischen Figuren
Heute trage ich Rock! * * die durch Handkamera und Laiendarsteller angestrebte Authentizität verflüchtet sich leider durch die zu sehr auf Wirkung bedachte Kritik am gegenwärtigen Schulsystem
Die Hexen von Eastwick * * ein herrlicher Nicholson entschädigt etwas für den faulen Zauber...
 Die Hexen von Salem * * * die nach dem von der McCarthy-Ära inspirierten Bühnenstück von Arthur Miller adaptierte Leinwandversion zeigt auf eindringliche Weise, wie eine Hetzjagd mit einer kleinen Lüge anfängt und später eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickelt, die große Opfer fordert
 Hexenkessel('50) * * * intensiver Politthriller, Grant gefällt in der Rolle
 Hexenkessel('73) * * * in Scorsese's atmosphärischer Milieustudie handelt es sich noch nicht um harte Gangster, sondern ehr um Kleinspurganoven
Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm * * unterhaltsames Abenteuer mit schönen Bildern, einem gut aufgelegten Viggo Mortensen und 'nem dämlichen Ende
 Hidden('15) * * * der in klaustrophobisch-düsterer Atmosphäre spielende Mix aus Familiendrama und Survivalthriller überzeugt besonders durch die Darsteller, gerade die kleine Lind sorgt für einen emotionalen Schub und das die knisterne, intime Spannung am Ende etwas Krawall weichen muss, ist aufgrund der Pointe sogar schlüssig
 Hide and Seek('00) * wer "Misery" mochte kann mal einen Blick riskieren, vorausgesetzt man erträgt die nervige Tilly
Hide and Seek - Du kannst dich nicht verstecken * * solider Horrorthriller, nicht gerade originell, aber gut besetzt
 Hide and Seek - Kein Entkommen * * das koreanische Regiedebüt baut von Beginn an eine bedrohliche Atmosphäre auf, die einen bis zum Finale packt, dieses weist dann eine überraschende Wendung auf, wirkt aber auch etwas überspitzt
Hier irrte Scotland Yard * * Siegel ist in seinem Debüt ist etwas zu bemüht, den Zuschauer an der Nase herumzuführen, sodass die Rechnung am Ende nicht ganz aufgeht, Greenstreet und Lorre entschädigen dafür aber locker
Hierankl * * die Leistung Wokaleks in diesem Neo-Heimatdrama ist überzeugend, der Film an sich weniger...
 High Fidelity('00) * * * kleine, wahrhaftige Beziehungskomödie, nicht nur für Plattensammler, mit einem nerdigen Cusack und einer bezaubernden Iben Hjejle
 High Lane * * recht spannender Mix aus Kletter- und Horrorthriller, der allerdings unter den schwachen Figuren und dem lauwarmen Finale leidet
 High Life('18) * * * Denis wagt hier einen finsteren Ausblick auf die Zukunft der Menschheit und geht mit geheimnisvoller Atmosphäre und anspruchsvoller Erzählstruktur dem Antrieb für unser Dasein auf dem Grund
 High Tension('03) * * * * Aja's schonungsloser, intensiver und hochwertig besetzter Horrorthriller kratzt immer wieder am Trashgenre, so muss man auch bei der Schlusspointe ein Auge zudrücken, um in den vollen Genuss zu kommen;-)
 The Hills have Eyes('77) * lächerlich, die deutsche Synchro gibt dem Streifen den Rest - diese macht aus Atomverseuchten einfach Aliens!
 The Hills have Eyes('06) * * * * im Gegensatz zum Original schockt der hier wirklich
 The Hills have Eyes 2('07) * das übliche "10 kleine Negerlein"-Abgeschlachte mit netten Effekten
 Himmel ohne Sterne * * * * Käutner gestaltet den innerdeutschen Grenzkonflikt als tragisches Melodram und überzeugt dabei neben der realistischen Schilderung der unterschiedlichen Milieus mit exzellenten Bildern und erlesenen Darstellern
Dem Himmel so fern * * Moore liefert eine sehr gute Leistung ab, ansonsten ein solides Melodram
Der Himmel über Berlin * * die Grundidee gefällt und so mancher Gedanke bleibt sogar hängen, dennoch sind das pseudophilosophische Geschwafel und die provozierende Langatmigkeit kaum zumutbar - zumindest aus Menschensicht...
 Himmel über der Wüste * * für diesen prächtigen Bilderbogen sollte man viel Geduld und Empathie mitbringen...
 Der Himmel wird warten * * * Mention-Schaar behandelt das brisante Thema sehr realistisch und erwachsen und trotzdem mit einer starken emotionalen Bindung zu den irrgeleiteten Mädchen
 Hinter der Sonne * * die eindrucksvoll fotografierte Familientragödie setzt sich mit der Sinnlosigkeit von Gewalt auseinander
 Hiroshima, mon amour * * * Resnais schafft in seinem Spielfilmdebüt ein kunstvolles, komplexes Drama um Krieg, Liebe, Erinnerung und das Vergessen dieser
Historias minimas * * etwas unspektakulär, geht aber trotzdem ans Herz
 History of Violence * * * * brutales, schonungsloses Gangsterdrama, Harris spielt stark
 The Hit - Die Profikiller * * spannend, aber nicht immer nachvollziehbar
Hitchcock * * konventionelles, wenig aufschlussreiches, leicht ironisches BioPic, das die Beziehung zwischen Hitch und Reville fokussiert und einem so doch den Meister und das Zeitkolorit etwas näher bringt
Hitcher, der Highwaykiller * * * spannend inszenierter Psychohorror, der zwar mit wenig Logik, aber dafür mit guter Action daher kommt und einen verdammt bösen Hauer hervorbringt
 The Hitcher * * bleibt dem Original fast treu, nur wird die psychologische Dichte durch harte Schockeffekte ersetzt - schade, denn Bean hat seine Sache soweit ganz gut gemacht
Hitler - Aufstieg des Bösen * * wissenswert, wenn er sich auch nicht so genau an die Fakten hält
 Hitlerjunge Salomon * * die unglaubliche Geschichte des jüdischen Jungen Sally Perel, der sich mal als Arier, mal als Kommunist durch die Wirren des Krieges schlägt, ist packend von Holland erzählt, wenn auch teils vereinfacht oder übertrieben dargestellt
Hobo with a Shotgun * * das große Trashfest ist es trotz so manch witzigen Einfall leider nicht geworden, zu zahm bleibt die Inszenierung, zu lahm fällt das Finale aus
 Hochwürden Don Camillo * * hebt sich nicht von seinen Vorgängern ab, bietet aber auch wieder Einiges zum Schmunzeln
Hochzeit auf italienisch * * flotte Komödie mit dramatischen Zügen und einer Loren in Bestform
 Die Hoffnungslosen * * der Titel sagt es eigentlich, denn Hoffnung auf ein Ende der Machtspiele der Armee gibt es keine, die tristen Schwarzweißbilder der staubtrockenen Inszenierung zermürben allerdings nicht nur die Gefangenen...
Höhe Null * * * packendes Fliegerabenteuer mit 'nem starken Cagney
 Hoher Einsatz * * das Spielerdrama kann gut unterhalten und bietet einen gut aufgelegten Gable, riecht allerdings stark nach "Heile Welt"
 Höhere Gewalt('14) * * * Östlund nimmt eine extreme Ausgangslage um über die eigentliche Unvereinbarkeit von Urinstinkten und dem modernen Menschen zu sinnieren - mal intensiv, mal komisch hinterfragt er so das gegenwärtige Bild von Geschlechterrollen
Das höhere Prinzip * * * der mitunter fesselnde Appell an die Menschlichkeit wird fast alleine von einem wundervollen Frantisek Smolík getragen
 The Hole * * atmosphärischer Psychohorror, der seine Karten leider viel zu früh auf den Tisch legt
A Hole in my Heart * * * * Moodysson's ungemütliches wie unästhetisches Sozialdrama zeichnet das trostlose Bild einer Gesellschaft, die ihre Einsamkeit mit leidenschaftslosen Sex und ungehemmten Konsum zu betäuben versucht
 Die Hölle('94) * * Chabrol's Eifersuchtsdrama gefällt vor allem durch das lebendige Spiel Béart's und Cluzet's, allerdings strapaziert letzterer nicht nur die Nerven seiner Frau, sondern auf Dauer auch die des Zuschauers - und am Ende bleibt immer noch die Frage: Was hätte Clouzot wohl daraus gemacht?
 Die Hölle von Algier * * * Cavalier nutzt die damals noch sehr brisante Algerienthematik als Hintergrund für ein in atmosphärischen Schwarzweißbildern verpacktes Thrillermelodram, welches dank Massari und Delon stark an Intensität gewinnt
 Der Höllentrip * hat viel Potenzial und weckt in der ersten Hälfte auch noch Interesse, wird dann aber immer absurder und endet in einem abstrusen Finale
 Hollywood Story('55) * * * Einblick in die perfiden Machenschaften der Traumfabrik, Palance passt perfekt in die Rolle
 Die Hollywood Verschwörung * * der Bezug auf Reeves gefällt, großes Spannungsloch im Mittelteil, schwaches Ende
 Holy Lola - Ein Baby aus Kambodscha * * für jemanden, den die Thematik nicht interessiert, werden es zwei harte Stunden
Home('08) * * kleine, originelle Perle über Veränderung, Anpassung und Zusammenhalt, die durch ihre zahlreichen Metaphern einen großen Raum für weitere Themen und Interpretationen schafft
Home Invasion('10) * * stimmiger Survival-Thriller, der zwar auch recht schnell durchschaut ist, aber durch seine gute Inszenierung bis zum sanften Ende unterhält
 Home Sweet Home('13) * * auch wenn hier das Home-Invasion-Rad nicht neu erfunden wird, ist die elegante Inszenierung inklusive gedrosseltem Erzähltempo doch beachtenswert
 Homeboy('88) * * solides Verliererdrama in bester 80er-Jahre-Manier
 Homerun('94) * * das Portrait eines ehemaligen Baseballstars, der erkennen muss dass er im Leben alles falsch gemacht hat, ist hollywoodtypisch erzählt und berührt kaum, obwohl Tommy Lee Jones sichtlich Spaß an der Rolle des Dreckskerls hatte
The Honeymoon Killers * * wer sich für den Stoff interessiert, sollte den hier dem 2007-Remake vorziehen
 Hongkong Crime Scene * * atmosphärischer Krimi, der zwar keine neuen Ideen mitbringt, aber dafür mit glaubwürdigen Figuren überzeugt
 Honkytonk Man * * * toller Eastwood in einem leicht melancholischen Roadmovie mit 'ner guten Prise Humor
 Honolulu * * moralüberladen, aber ein schöner Rückblick auf die Jugend
Hooligans * * * knallhart und intensiv, Wood passt perfekt in die Rolle
Hope and Glory - Der Krieg der Kinder * * * einfach niedlich und voller schöner Momente
 Die Horde * * gut gemachter Zombiehorror mit viel Geballer und Gekloppe, nur einen Innovationspreis wird er wohl nicht gewinnen
 Horns * * Aja's etwas unausgegorener Mix aus Kleinstadtsatire, Krimi und Mysterydrama gefällt durch seine Grundidee, die das Interesse aufrecht hält und für witzige Einlagen sorgt, Spannung baut sich hingegen kaum auf, dazu haben sich einige Längen eingeschlichen
 Hospital('71) * * * * die rabenschwarze Satire auf das amerikanische Gesundheitssystem gibt einem zu denken auf, dazu liefert Scott eine grandiose Leistung ab
The Host('06) * * seltsamer Mix aus trashigen Monsterhorror, slapstickartigen Humor und Familiendrama
 Hostel * * * * der lockere Teeni-Spaß mutiert zum gnadenlosen Folterhorror - überraschend anders!
Hostel 2   die guten Ideen hauen die vorhersehbare Story und die unnatürlich wirkenden Charaktere nicht mehr raus
 Hostile('17) * * * der gelungene Mix aus impulsiven Liebesdrama und kompromisslosen Endzeitwüstenhorror überrascht mit einem spekulativen Schlusstwist, auf den man sich einfach einlassen muss!
 Hostiles('17) * * * differenziertes Westerndrama über die schwierige Aussöhnung zwischen Indianern und Weißen, getragen von stimmigen Landschaftsaufnahmen und einem brillanten Bale, dessen Wandel sich absolut glaubwürdig vollzieht(nicht so wie in diesem überschätzten Wayne-Klassiker;-P )
 The Hot Spot * * Hopper's schwüler NeoNoir versprüht durchaus rauen B-Movie-Charme und hat ein perfides Ende parat(die Schlusseinstellung ist allerdings etwas verwirrend), jedoch kommen Atmosphäre und Spannung zu kurz
Hotel('04) * * minimalistischer geht's nimma - kleiner Kunsthorror, der von seiner unheilvollen Grundstimmung lebt
 Hotel international * * etwas zu schnulzig, aber der Cast ist hervorragend
 Hotel Marysol * * kleiner Kunstdramaflick, ohne Überraschungen und Figuren, die einem nahe gehen
Hotel New Hampshire * * * witzig und tragisch zu gleich, stark gespielt (gerade Foster)
Hotel Ruanda * * * * * beklemmendes Meisterstück, welches auf eindringliche Weise die historischen Ereignisse schildert - augenöffnend!
 Hotte im Paradies * * * die Optik wirkt etwas gewöhnungsbedürftig, dafür gibt's 'ne großartig gespielte Milieustudie, die nah an ihrem Helden bleibt und sehr realistisch die Szene einfängt
The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit * * * subtiles Frauendrama mit durchweg starken Darstellern
 The House at the End of Time * * der Mix aus Familiendrama und Gruselfilm ist zwar geschickt verstrickt, aber nicht immer nachvollziehbar erzählt, zudem merkt man der kleinen Produktion aus Venezuela zu sehr das schmale Budget an
House of Dead   Trash à la Boll
House of Wax * * netter Horror mit gelungenen Schockmomenten und einem furiosen Finale
 The House That Jack Built * * * * während Dillon in der provokanten Serienkillergroteske als neurotischer Psychopath brilliert, sinniert von Trier über die Frage, wie weit (seine) Kunst gehen darf, dabei setzt er einen ironischen, mit tiefschwarzen Humor durchzogenen Erzählton an, der die lange Laufzeit vergessen macht
 Housebound('14) * * originelle, am Ende ziemlich freidrehende Horrorkomödie, die zwar irgendwie sympathisch, aber nicht wirklich witzig ist
How I Ended This Summer * * das lakonische Drama fängt mit Hilfe der gewaltigen Naturkulisse das spürbare Gefühl des Verlorenseins ein, dem unser Held ausgesetzt ist und aus dem eine ebenso nachvollziehbare Paranoia wächst
Hudsucker - Der große Sprung * * märchenhafte Kritik an Kapitalismus und American Dream - wenn bloß der Robbins net so nervig wäre...
Huhn mit Pflaumen * * * die melodramatische Story und der nahzu kitschige Bilderrausch verschmelzen förmlich ineinander und werden durch viel Humor und feine Darsteller ergänzt
 Human Centipede * * längst nicht so scheiße wie sein Ruf: zwar geht's hier um Fäkalien, aber Six verzichtet auf eine visuelle Ausschlachtung und konzentriert sich mehr auf den recht simplen, zum Ende hin sogar recht spannenden Plot, als wahrer Hingucker erweist sich Dieter Laser als irrer Wissenschaftler im Udo-Kier-Modus;-)
 Human Nature * * recht amüsant und einfallsreich, jedoch fehlt die Tiefgründigkeit anderer Kaufmans
Human Traffic * * * * was'ne Party - durchgedreht und irre komisch, ohne aufdringliche Botschaft
Humoreske * * * ein Melodram im besten Sinne - nicht ohne Längen, aber packend von Crawford und Garfield gespielt
Der Hund von Baskerville('59) * * * es macht einfach Spass Sherlock beim Lösen eines Falles zuzuschauen, dazu kommt eine schön düstere Atmosphäre
 Die Hündin * * Renoir's ätzende Satire verfehlt ihre gesellschaftskritische Wirkung nicht, ist mit ihren gnadenlos unsymphatischen Charakteren aber nur schwer zu genießen
Hundstage('75) * * * * Lumet's emotionaler Klassiker überzeugt durch ausgereifte Charaktere und reißt einen allein schon durch Pacino's intensive Darstellung mit
Hundstage('01) * * das ungeschönte Gesellschaftsportrait mit Witz ist ein gutes Stück zu lang geraten und wirkt thematisch überfrachtet
Hunger('08) * * McQueen's beklemmendes Regiedebüt bietet kunstvolle Bilder und einen mehr als überzeugenden Fassbender
 Hunting Party * * unterhaltsamer Roadtrip zwischen ernster Aufklärung und halbgarer Satire
Hush('08) * * der kleine, feine Thriller erfindet das Rad bestimmt nicht neu, weiß aber durch seine isolationsartige Atmosphäre zu fesseln
 Hüter meines Bruders * * * nach dem Verschwinden seines Bruders fängt ein Mann an, diesen erst richtig zu verstehen - fesselndes Identitätsdrama mit rauer Note
 Hwal - Der Bogen * * ein typischer Ki-duk: minimalistisch, symbolreich, sperrig und doch irgendwo faszinierend - auch dank Seong-hwang, der durch seine energische Präsenz den Zuschauer zu fesseln weiß
Der Hypnotiseur * * handwerklich ist Hallström nichts vorzuwerfen, mit eleganten Bildern baut er schnell eine stimmige Atmosphäre auf, dazu scharrt er einen überaus ordentlichen Cast um sich - nur der Plot hätte etwas ausgefeilter sein dürfen

 

Datenschutzerklärung
Eigene Webseite erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!