Gabrielle('05) * * * * dichtes, vielschichtiges Ehedrama, stilsicher inszeniert und mitreißend von Huppert und Greggory gespielt
 Gacy * reicht weder für eine tiefschürfende Biografie, noch für 'nen Horrorstreifen
 Der Galgenbaum * * der sauber inszenierte, schon etwas raue, aber letztendlich doch ehr durschnittliche Western gefällt vor allem durch seine Besetzung: Cooper, Schell, Malden und C.Scott
The Game * * * * * Fincher erschafft nach "Sieben" auch hier wieder einen äußerst spannenden, wendungsreichen Thriller, der es im Finale wirklich an die Spitze treibt
 Gandhi * * * prächtige Bilder und ein brillanter Kingsley setzen der Ikone ein ehrenwürdiges Denkmal
 A Gang Story * * die Story um den Ehrencodex von Gangstern stellt sicherlich kein Neuland dar, ist aber mit einem hochwertigen Cast anschaulich in Szene gesetzt
Gangs of New York * * * die Story bietet nur wenige Überraschungen, jedoch gelingt es Scorsese, das damalige New York lebendig zu machen, dazu bleibt Day-Lewis als Bill "The Butcher" wohl unvergessen
 Gangster in Key Largo * * solider Noir mit großartiger Besetzung, dem es etwas an Spannung und Atmosphäre mangelt
Gangster No 1. * * * das grimmige Gangsterdrama beinhaltet die mit Irrsinn von Bettany und McDowell gespielte Psychostudie eines Mannes, der mit skrupelloser Zielstrebigkeit seinem Vorbild nacheifert und sich dadurch in die Einsamkeit verbannt
Gangster Squad * Fleischer reiht seine solide inszenierten Actionsequenzen artig aneinander, lässt seine Figuren schön eindimensional und hat auch nicht vor, eine eigene Geschichte zu erzählen
 Ein ganz gewöhnlicher Dieb * * kleine, freche Gangsterkomödie, die sich an das Leben des Iren Martin Cahill anlehnt, aber trotz Spacey in der Hauptrolle nicht über den Genredurchschnitt hinwegkommt
Ein ganz neues Leben * * empathischer Einblick in die Welt eines verlassenen Kindes, präzise und feinfühlig beobachtet
 Eine ganz normale Familie * * * Redford's Regiedebüt ist ein sehr erwachsenes, emotionales, aber nie rührseliges Drama um eine Familientragödie, das sich auf eine grandiosen Cast verlassen kann
Ein ganz normaler Held * * nette Komödie über schlechte wahre Helden und gute falsche Helden mit kleiner Medienschelte und herrlichem Hoffman
Ein ganz normaler Hochzeitstag * * gefällt mir besser als so manches Werk von Allen selbst
 Gardenia - Eine Frau will vergessen * * Lang's Psychodrama schleppt sich so durch, kann zum Schluss aber noch überraschen
 Garden of Love * Splatter à la Ittenbach mit einschläfernden Dialogen und Bela B
 Garden State * * * die Lovestory strotzt nur so vor Authentizität und wundervollen Momenten, dazu 'ne Prise Humor und tolle Darsteller
 Garp und wie er die Welt sah * * * Hill erzählt in seiner Verfilmung des Irving-Romans eine etwas andere Lebensgeschichte, die trotz diverser Katastrophen ihren optimistischen Grundton behält
 Der Garten der Finzi Contini * * verhaltend inszenierte Liebesgeschichte zur Zeit des Faschismus in Italien
 Garten der Lüste * * die Bourgeoisie-Satire zu Zeiten Francos erinnert stark an Werke Bunuels
 Der Garten des Bösen * * Hathaway inszeniert mit Cooper, Widmark und Hayward einen zumindest recht unterhaltsamen Abenteuerwestern, dem aber der letzte Pfiff fehlt
 Ein Gauner & Gentleman * * * die charmante Gaunerdramödie um einen leidenschaftlichen Bankräuber ist hochkarätig besetzt und erinnert mit seiner wunderbar altmodischen Erzählweise an das Kino der 60er und 70er Jahre
Geboren am 4.Juli * * * aufwühlend, Cruise in seiner besten Rolle
 Gebrochene Blüten * * kleine, tragische, jedoch kaum berührende Geschichte über zwei Liebende am Rande des Abgrunds von Stummfilmpabst Griffith
 Die gebrochene Lanze * * * Dmytryk's ansprechend fotografierter Edelwestern erweist sich als vielschichtiges wie packendes Familiendrama mit erlesenen Darstellern
 Der gebrochene Pfeil * * * * einer der besten Western zum IndianerThema - aufrichtig und überzeugend
 Die Geburt einer Nation * * filmhistorisch gesehen sehr interessant, die Rassismusanklage ist  berechtigt, wenn auch die besagten Szenen so überzeichnet sind, dass es schon wieder witzig ist
 Gefährliche Begegnung('44) * * * spannend in jeder Sekunde, Robinson ist toll, über das Ende lässt sich streiten
 Gefährliche Brandung * vorhersehbar und unlogisch - 'nen bissl Spass macht's trotzdem;-)
 Gefährliche Leidenschaft * * * diese teils sehr spannende Bonnie&Clyde-Variante wirkt umso fatalistischer, da Cummins und Dall die Unfähigkeit ihrer Figuren, aus der eigenen Haut zu schlüpfen, glaubhaft zu vermitteln wissen
 Gefährlicher Urlaub * * die Story hingt etwas und kann nicht wirklich packen, allerdings versteht es Reed, das zerstörte Berlin für seine stimmige Szenerie zu nutzen
Der Gefangene von Alcatraz * * * ruhig erzähltes, aber dennoch intensives Knastdrama, in dem Lancaster eine hervorragende Leistung abliefert
 Gefühlt Mitte Zwanzig * * * neben dem erwarteten MidlifeCrisis-Sujet bindet Baumbach noch Themen wie Berufsethos, Egoismus und Generationsunterschied mit ein, sein Ton ist dabei etwas ernster geworden, was aber auch zu einer tieferen Reflexion führt
 Gefundene Jahre * * die für ein Melodram prädestinierte Grundidee wird hier gerade zu unerträglich ausgereizt, so dass die gelungene Inszenierung mit ihren exzellenten Darstellern den Geschmack von billiger Seifenoper kaum überdecken kann
Gefundenes Fressen * * Verhoeven's etwas sentimental geratene Studie über Männer, die nur träumen, anstatt sich zu trauen, punktet durch die sympathischen Stars
 Die gefürchteten Vier * * schade dass Brooks seine Starpower nicht nutzt, um seinen Figuren wenigstens etwas Tiefe zu verleihen, stattdessen gibt's immerhin kernige Sprüche und viel Explosives
 Die gefürchteten Zwei * * * Corbucci's mal turbulenter, mal dialogstarker und stets sarkastischer Revolutionswestern bietet alles was Genreherz begehrt, inklusive einem Score von Morricone
 Gegen alle Flaggen * * das bunte Piratenspektakel sorgt trotz flacher Story für gute Unterhaltung, auch dank des Vorzeige-Casts
Gegen die Wand * * solides Drama, welches durch seine unsympathischen Darsteller viel an Kraft verliert
 Gegen jede Regel * * nicht ohne Pathos und Klischees, verfällt diesen aber auch nicht und bietet eine hervorragende Darstellerriege
Geh und sieh * * * * * atemberaubendes Kriegsportrait, welches den Schrecken in beeindruckend realistischen Bildern vermittelt - das durch die erlebten Gräueltaten verzerrte Gesicht von Hauptdarsteller Aleksey Kravchenko bleibt unvergessen!
 Geheimagent * * ein ungewöhnlicher, nicht besonders spannender Hitch, der aber durch gute Dialoge und einen herrlichen Lorre auffällt
 Geheimbund 'Schwarze Legion' * * teils etwas naiv und unfreiwillig komisch, aber sehr engagiert und überraschend konsequent
 Das geheime Fenster * Depp kann das ausgelutschte Thema auch net mehr retten
 Das geheime Leben der Worte * * * subtil-zurückhaltendes Drama um Kommunikation und Vergangenheitsbewältigung, großartig von Robbins und Polley gespielt
 Geheime Staatsaffären * * nüchtern beobachtete Studie über die Macht der Macht, Huppert wie immer überzeugend
 Ein Geheimnis * * Miller's stimmig inszeniertes Drama um Erinnerung und Verdrängung kommt mit einem sehr angenehmen Cast daher
 Das Geheimnis der Alibrandis * * zu blümchenhaft
 Das Geheimnis der Dame in Weiß * * * der französische Noir taucht mit flippigen Jazz und einem moralisch zweifelhaften Gabin in der Hauptrolle tief in das Pariser Nachtleben ein und entwickelt so trotz des ehr zweitrangigen Krimiplots einen anrüchig anmutenden Sog
 Das Geheimnis der falschen Braut * * * Truffaut's Romanverfilmung fängt zwar wie eine leichtfüßige Beziehungskomödie an, entwickelt sich aber nach und nach zu einem sich verdichtenen Drama um obsessive Liebe und unstillbaren Freiheitsdrang
 Das Geheimnis der fünf Gräber * * schade dass Sturges in seinem fesselnden Edelwestern(wieder mal großartig: Widmark) die gesammelte emotionale Wucht in einem verwässerten Finale entlädt
 Das Geheimnis hinter der Tür * * * spannend bis zum Schluss
 Das Geheimnis von Malampur * * das Geheimnis ist schnell gelüftet, Spannung mag nur vereinzelt aufkommen, Davis gewohnt gut
Geheimnisse einer Seele * * * unterhaltsame Psychoanalyse mit toller Tricktechnik
Geheimring 99 * * * * kleine Noir-Perle mit unterschwelliger Spannung, brillanten Bildern und einem unvergesslichen (nicht ausgelassenen;-) Richard Conte
Die Geheimwaffe * trotz Rathbone und Bruce ein schwacher Holmes, der weder in die Zeit des 2. Weltkrieges passt, noch es fertig bringt, Atmosphäre aufzubauen
 Gehetzt * * * * nach Tracy schickt Lang nun Fonda in den Krieg gegen Staatsmacht und Gesellschaft - mitreißend und fabelhaft gespielt
 Der Gehetzte der Sierra Madre * * * Sollima erzählt seine packende Geschichte mit etwas Gesellschaftskritik, ausschließlich skrupellosen Figuren und einen stimmigen Score von Altmeister Morricone
Die Geisha * * die Story bleibt etwas hinterm Berg, dafür gibt's einen prächtig bebilderten Einblick in die japanische Kultur
 Der Geist und die Dunkelheit * * * der auf einen Tatsachenroman basierende Abenteuerthriller hübscht die Tatsachen deutlich auf, funktioniert mit seinen überzeugenden Raubtierszenen und den edlen Bildern aber sowieso besser als spannungsorientiertes Unterhaltungskino
 Die Geister, die ich rief... * * so gut Murray in der Rolle des modernen Scrooge aufgeht, so schlampig ist auch der Plot geschrieben, dessen Höhepunkt, der finale Wandel des Helden, nicht etwa aus dessen Einsicht, sondern aus einer feurigen Todesdrohung resultiert...
Der Gejagte('97) * * starke Darstellerleistungen, Story ehr mau
 Der gekaufte Tod * * Tavernier's Medienschelte hat gute Ansätze und ist fabelhaft besetzt, wirkt letztendlich aber unausgegoren und entfaltet so nur selten seine volle Wucht
Das gelbe Segel * * tolle Darsteller in einer vielversprechenden Charakterstudie - die Enttäuschung ist groß, wenn das Ganze dann in einer kitschigen Lovestory mündet
 Das Geld der anderen * * eine trotz kafkaesken Ansatz recht trocken geratene Dramödie über den tiefen Fall eines Finanzberaters, welche allerdings mit Trintignant, Deneuve und Serrault ansehnlich besetzt ist
 Geliebte Aphrodite * * Allen weiß natürlich auch hier bestens zu unterhalten, die Idee mit dem antiken Chor ist gut, schade dass gerade damit nicht versucht wird, die mangelnde Substanz aufzupeppen
Geliebtes Leben('10) * * * aufklärendes Kino aus Afrika, realistisch und eindringlich - nur das aufgesetzte Ende hätte man sich sparen können
 Gemini('17) * in aalglatten Hochglanzbildern entführt uns dieser NeoNoir-Krimi in die oberflächliche Welt des Showbiz, wo er sich erst viel Zeit für die jungen Figuren nimmt und ab dem Mord auch ordentlich Spannung aufbaut, zumindest bis zur pointenlosen Auflösung, die ehr wie ein schlechter Witz daherkommt
 Der Gendarm von St. Tropez * * kurzweiliger Spass à la de Funès
 Der General * * * * im Gegensatz zu Chaplin verzichtet Keaton auf Clownerie, setzt auf gezielte, pointensichere Gags, beeindruckt zudem durch waghalsige Stunts und aufwändige Actionsequenzen
 Genius('16) * * * das Portrait der schwierigen Freundschaft zwischen Thomas Wolfe und seinem Lektor bietet nicht nur einen interessanten Blick auf die Zusammenarbeit und den Kampf zwischen Schriftsteller und Verleger, sondern dank Law und Firth auch intensives Schauspielkino
 The Gentlemen('19) * * * Ritchie kehrt (endlich) zu seinen Wurzel zurück und leifert ein hübsch verpacktes Fanpaket ab, nur zum Ende merkt man ihm eine gewisse Altersmilde an
Geronimo('93) * * * Walter Hill setzt ein dunkles Kapitel US-Geschichte kraftvoll in Szene
 Gerry * * extremer Kunstfilm in wunderschönen Bildern - sicherlich nicht für jedermann
 Die Geschichte der Nana S. * * * ein geradezu unterhaltsamer Godard mit vielen inszenatorischen Ideen und Spielereien, die zur damaligen Zeit natürlich einen Bruch mit dem klassischen Erzählstil darstellten
 Die Geschichte der Dienerin * * Schlöndorff's dystopische Romanverfilmung bietet neben interessanten Ansätzen und einer namhaften Besetzung auch einige unfreiwillig komische Szenen, größter Schwachpunkt bleibt aber die schludrig ausgearbeitete Hauptfigur
 Eine Geschichte von Liebe und Finsternis * * * das desolate Bild was Portman in ihrem Regiedebüt vom gespalteten Jerusalem zeichnet, steht hier metaphorisch für die entwurzelte Familie, um die es in Oz's Roman geht, dessen Aussagekraft lässt zugleich über inszenatorische Unstimmigkeiten hinwegblicken
 Der Geschmack von Apfelkernen * wäre im ZDF-Nachmittagsprogramm wohl besser aufgehoben als im Kino
Der Geschmack von Rost und Knochen * * * * Audiard erzählt realistisch wie intensiv von zwei Außenseitern(perfekt besetzt: Schoenaerts und Cotillard), die sich trotz ihrer großen Polarität finden und helfen
 Die Geschwister Savage * * die subtile Tragikomödie beobachtet nüchtern das Geschehen, bietet nur wenig Dramatik und sehr leisen Humor, allerdings sind Hoffman und Linney einfach wunderbar
Gesetz der Straße('09) * * nicht wirklich was Neues: während Hawke's Episode recht glaubwürdig ist, bekommt Gere eine Gere-Rolle und Cheadle seinen Kampf gegen die Ungerechtigkeit
 Gesichter * * * nüchtern-realistische Charakterstudie, die eigentlich nicht viel, aber dennoch alles erzählt und mit feinen Darstellern aufwartet
 Das Gespenst der Freiheit * * wer "Der diskrete Charme der Bourgeoisie" mochte, sollte sich den hier nicht entgehen lassen...
Das Gespenst von Canterville('44) * * laue Gruselkomödie über das Bezwingen der Angst, mit Laughton als Schlossgespenst
Gespenster('05) * * * dezentes, anspruchsvolles Kino mit hervorragenden Darstellern
Gesprengte Ketten * * * geht es in dem mit Starpower gespickten Kriegsabenteuerklassiker am Anfang noch unpassend verspielt zu, nimmt er im weiteren Verlauf eine ernstere Haltung ein, was nicht nur der Spannung zuträglich ist, sondern dem Zuschauer auch ermöglicht, Anteil an den Schicksalen der Gefangenen zu nehmen
 Das Geständnis('70) * * * in dem auf einem wahren Fall beruhenden, präzise dokumentierten, packenden wie zermürbenden Politdrama klagt Costa-Gavras die Methoden eines totalitären Regimes an, mit denen dieses einen Schauprozess arrangiert
Geständnisse * * der ambitionierte, ruhig inszenierte Racheflick wirkt durch das karikative Gesellschaftsbild und die überdrehte Story recht befremdlich
 Geständisse - Confessions of a Dangerous Mind  * * * Clooneys erste Regiearbeit gelingt, man sollte nur nicht mit MainstreamKino rechnen
 Gestern, heute und morgen * * De Sica portraitiert mit Loren, Mastroianni und einem Augenzwinkern die verschiedensten Gesellschaftssschichten, zwar bleiben großer Lacher aus, dafür stellt sich nach einer Weile das intendierte Italian-Feeling ein
 Get Carter('71) * * das stark unterkühlte Gangsterdrama ist stilsicher inszeniert und setzt Caine als eiskalten, jedoch nicht unnahbaren Rächer gekonnt in Szene
 Get Out * * * die kleine Produktion mit satirischen Charakter lohnt sich allein schon wegen der ruhig ansteigenden und bis zum Äußersten gehenden Spannungskurve, das Finale ist dann zwar nicht mehr das originellste, aber immerhin effektiv
The Getaway('72) * * * stylischer Reißer mit einem lässigen McQueen
 Der geteilte Himmel * * die Form ist mehr als interessant, jedoch ist für Unwissende das ganze Gewerkschaftsgeschnacke nur schwer durchschaubar
 Gewagtes Alibi * * der in Rückblenden erzählte Krimi um eine Femme fatale ist mit Lancaster und De Carlo sehr gut besetzt und teilweise wirklich spannend, allerdings hinterlässt das Finale mit dem ruppigen Ende einen unbefriedigenden Eindruck
Gewagtes Spiel('92) * Pakula treibt ein gewagtes Spiel mit dem Zuschauer, indem er ihn dieses haarsträubende B-Movie vorsetzt
 Die Gewalt bin ich * * * der italienische Polizeifilm wie er leibt und lebte: schnörkellose Handlung mit obligatorischer Systemkritik, herrlich übertrieben und mit Merli, Saxon und Milian bestens besetzt
Gewalt und Leidenschaft * * * edel gefilmtes Portrait eines Mannes, der zurück zum Leben findet, stark gespielt und mit einer tragischen Note versehen
Die Gewaltigen * * * ein Western mit viel Witz und zwei bestechenden Hauptdarstellern
 Ghost Dog * * das Ganze wirkt etwas unausgegoren und teilweise aufgesetzt, bietet jedoch gute Ansätze, eine Prise Humor und einen Hauch Poesie
Ghost in the Shell('95) * * * stimmig bebilderte Zukunftsdystopie mit cyberphilosophischen Denkanstößen
 Ghost in the Shell('17) * * * die Realverfilmung fällt etwas zwiegespalten aus, einerseits wurde die Story umgeschrieben und die komplexe Thematik etwas vereinfacht, andererseits handelt es sich um ein visuell atemberaubendes Meisterwerk, welches als Leckerbissen nicht nur Scarlett bietet, sondern ganze Szenen aus dem Original werkgetreu übernimmt
 Ghost Stories('17) * * * nach einem erfolgreichen Bühnenstück verbinden Dyson und Nyman drei kleine Gruselgeschichten durch eine herrlich garstige Schlusswendung, die zugleich den tragischen Endpunkt eines traumatisierten Menschen darstellt
 A Ghost Story * * Wenn es Geister geben würde, wie wäre das wohl in Bezug auf Raum, Zeit und deren Fähigkeiten? Eine Antwort darauf gibt David Lowery in diesem mal geistreichen, mal zur Lächerlichkeit neigenden Drama, welches zwar interessante Ansätze verfolgt, am Ende aber doch wichtige Fragen offen lässt
 Ghost World * * die mit Birch perfekt besetzte Außenseiter-dramödie hat zwar am Ende auch nur die einfachste(oder einzige?) Lösung parat, aber pflastert den Weg dorthin mal melancholisch, mal bissig und stets feinfühlig
 Ghostbusters * * schrullig-überdrehtes 80er-Jahre-Kino mit tollen Effekten und sympathischen Figuren
 Ghostbusters II * * unterhaltsame Fortsetzung mit dem kompletten OriginalCast
 Ghostland * * * * bisher Laugier's Bester: gewürzt mit nervenaufreibener Spannung, einem großartigen Twist und dem französischen Hang zur Abartigkeit hat es dieser als Home-Invasion-Horror beginnende Schocker einfach in sich
 Ghosts of Mars * * brutales SciFi-Horror-Abenteuer mit TrashCharme
 Ghostship * * solider Grusel, schick verpackt
Der Ghostwriter * * Polanski hält lange seine wahre Intention zurück, was denn auch die einzige Spannungsquelle in diesem atmosphärisch-eleganten Schaustück darstellt
Gier('24) * * * * * Stroheim's Meisterwerk über menschlichen Abgründe - bildstark, kompromisslos und nachhaltig
 The Gift('00) * * * Kleinstadtstudie trifft auf Mysterythriller, überraschend gut
 The Gift('15) * * * Edgerton fährt in seinem Regielangfilmdebüt eine hochkarätig besetzte Mischung aus Stalkingthriller und Charakterdrama auf, die allmählich freigelegten Facetten des vermeintlichen Helden sorgen dabei genauso für Spannung wie der eine oder andere Twist
Gigante('09) * * der schwere Gang der Annährung mit gelassener Hand und sympathischen Darstellern inszeniert
 Giganten('56) * * * das legendäre Familenepos bleibt dank einem Haufen kleinerer und größerer Konflikte stets unterhaltsam und besticht durch die fabelhaften Darsteller
 Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa * * * eindringliches Familiendrama mit glaubhaften Darstellern
Gilda('46) * * dieser Noir lebt weniger von Atmosphäre und Spannung, als vielmehr von seiner verführerischen Hauptdarstellerin
 Gilles' Frau * * * * bedrückendes, in atmosphärisch-detailierten Alltagsbildern eingefangenes Portrait einer Frau, die alles für ihr Familienleben gibt, bis nichts mehr bleibt...
Gingerbread Man * * weder ein aussergewöhnlicher Altman, noch ein besonders spannender Grisham - irgendwas dazwischen
Ginger Snaps - Das Biest in dir * * eine nette, kleine Abwechslung zum öden Werwolfgenre, aber mehr auch nicht
Ginger & Rosa * * das größte Problem des gut gespielten Jugenddramas ist, das die Freundschaft der Titelfiguren nicht glaubwürdig vermittelt wird und so das meiste der potenziellen Intensität schon von vornherein verloren ist
Girls Night - Jetzt oder nie * * * ohne Klischees, bewegend, schön 
 Gladiator * * * ein großes Spektakel mit einem großartigen Russel Crowe
 Der gläserne Schlüssel('42) * * * * Heisler's Remake überzeugt vor allem durch einen herrlich verschmitzten Ladd, der sichtlich Spaß an seiner ambivalenten Rolle hat, dazu kommen kernige Dialoge, ein vorzüglicher Cast und eine gut verschachtelte Story, die bis zum Ende fesselt
 Der gläserne Turm * * * den verzweifelten Kampf einer Schauspielerin aus ihrem Ehegefängnis fängt Braun fesselnd in einer stilvollen wie symbolhaltigen Inszenierung mit einer famosen Palmer in der Hauptrolle ein
 Glass('19) * * * * Shyamalan schließt seine Eastrail-177-Trilogie mit einem emotionalen Finale und einigen mittelgroßen Twists stimmig ab, dabei gelingt ihm vielleicht kein Meisterwerk, aber zumindest einen sehr unterhaltsamen und erfrischenden Kontrast zu den üblichen Superheldenspektakeln
The Glass House * * stimmiger Thriller, wäre aber mehr drin gewesen
 Glaubensfrage * * * * das packende Duell geht dank der grandiosen Darsteller unter die Haut, dazu findet Shanley den Mut für ein anspruchsvolles Ende
 Glen or Glenda * der "Aufklärungsfilm" hat zwar auch seine spaßigen Seiten, diese kommen aber nicht gegen die woodtypische Drögheit an
 Die Glenn Miller Story * * * Mann's Biopic ist natürlich mit einer großen Portion Pathos erzählt, dafür entschädigen aber nicht nur ein gut aufgelegter Stewart, der in der Rolle des unbeirrbaren Optimisten eh am besten ist, sondern auch der stimmungsvolle Soundtrack
Glengarry Glen Ross * * * * * die Theaterverfilmung gewährt Einblicke in die harte Vertreterbranche und besticht durch großartige Darsteller und starke Dialoge
Der Glöckner von Notre Dame('56) * * * frei von jeglicher Romantisierung, bleibt diese Version wohl recht nah an der Buchvorlage - und Quinn als Buckliger is' eh der Hit:-)
 Gloria('13) * * * das tragikomische Portrait einer 58-jährigen Chilenin berührt einerseits durch die Kraft und den Mut, mit denen sich die Heldin unermüdlich ihr Glück erkämpft und andererseits durch das natürlich Spiel Garcías, welches der schillernden Figur pures Leben einhaucht
 Gloria, die Gangsterbraut * * * in Cassavetes' einzigem Genrebeitrag brilliert Rowlands als abgebrühte Schattengestalt die langsam ihr Herz wiederentdeckt, das Ganze ist zwar etwas lang geraten, steckt aber voller Überraschungen und grimmiger Frauenpower
Die glorreichen Sieben('60) * * * Sturges' Westernremake des Kurosawa-Klassikers besticht vor allem durch seine damals noch fast unbekannten Stars, die ihren Figuren einen eigenen Stempel aufdrücken, aber auch die Story ist packend erzählt und endet, damals wohl auch überraschend, mit einem Schuss Wehmut
 Die glorreichen Sieben('16) * * inszenatorisch kann man Fuqua nur wenig vorwerfen, an dem stets unterhaltsamen Westernactioner kann man sich kaum satt sehen, allerdings kommen die Figuren dabei viel zu kurz, so dass es einem am Ende kaum juckt, wenn die ersten Glorreichen zu Boden gehen
 Glory('89) * * ein Film von Amis, für Amis... allerdings ist das Ganze sehr gut besetzt und gespielt
 Glücklich wie Lazzaro * * * * Rohrwacher nutzt die märchenhafte Form ihres Sozialdramas um einen Haufen gesellschaftsrelevanter und existenzieller Fragen aufzuwerfen, dies hört sich zwar nach schwerer Kost an, kommt aber leichtfüßig und poetisch daher
Ein glückliches Jahr * * zwar net sonderlich spannend, aber sehr unterhaltsam
Der Glückspilz * * * sarkastischer Spass mit Köpfchen und dem fantastischen Duo Lemmon/Matthau
Das Glücksprinzip * * * Herzschmerz pur - ich mag ihn:-)
Gnade * * wer es schafft, einen so schön fotografierten, inhaltlich wertvollen Film in der letzten Szene so in den Sand zu setzen, verdient eigentlich keine...
 Go Go Tales * * Ferrara's Ausflug in ein Striplokal gleicht seine dünne Story(die Auflösung ist eine Frechheit) und den Hang zur Langeweile mit charmanten Nonsens und einem spielfreudigen Dafoe aus
 Go Now! * * * intensives Gefühlsdrama, Carlyle in seiner einfühlsamsten Rolle
Gods and Monsters * * tiefer Einblick in eine Künstlerseele, auch wenn Fraser nicht wirklich reinpassen will
 God's Army * * * Walken ist das perfekte Böse
God's Army 2 * * halt 'ne Fortsetzung
 God's Army 3   wirkt nur noch billig
Godsend * hier passiert gar nix, hätte man mehr draus machen können
 Godzilla('54) * * * hatte Hollywood "Formicula" als Warnung gegen den nuklearen Missbrauch erschaffen, erweckten die Japaner im selben Jahr die Kultechse zum Leben mit mindestens genauso viel filmischen Charme und, wie wir heute wissen, mehr Ausdauer
 Godzilla('14) * * * das sich wieder am Original richtende US-Remake zieht seine Spannung weniger aus der Handlung als durch das ironische verpackte Hinauszögern der Echsenauftritte, die 3D-Action ist überwältigend, Charaktere und Atomkraftkritik ehr nebensächlich
 Godzilla II: King of the Monsters * * Dougherty fährt in der Fortsetzung alles auf, das Ergebnis ist ein Monsterschlacht-Overkill der zwar unterhält, aber sich kaum um die Figuren kümmert und die Logik exorbitant mit den Füßen tritt
 Gohatto * * das Homorai-Drama ist stilvoll inszeniert, leider weckt der Mix aus Hofintrigen und Krimi nur wenig Interesse
Gold('13) * * Arslan verzichtet auf unterhaltende Elemente, sein nahzu dokumentarischer Western ist staubtrocken und vor allem eins: von Anfang bis Ende realistisch
 Gold('16) * * * an sich stellt das auf wahre Ereignisse basierende Goldgräberdrama eine typisch amerikanische Aufsteigerstory dar, kommt jedoch um einiges schmutziger und derber im Tonfall daher und reißt einen letztendlich einfach durch McConaughey's Performance mit
Golden Door * * Crialese widmet sich ganz seinen Figuren, macht ihre Hoffnung und Vorstellungen deutlich, dokumentiert nüchtern die Anstrengungen und Irritationen des Prozesses
 Der goldene Handschuh * * * * Akin adaptiert Strunk's Roman über den Hamburger Frauenmörder Honka(bizarr und animalisch: Dassler) als ironisch-überspitzte Milieustudie, die allerdings einen realistischen wie tragischen Kern besitzt und den Zuschauer schonungslos mit der Hässlichkeit des versifften Kneipenumfelds konfrontiert
 Goldenes Gift * * * * Tourneur ist mit einem edlen Cast ein komplexer wie sonniger Noir geglückt, in dem keiner der undurchschaubaren Figuren dem fatalistischen Strudel aus Liebe, Lügen und Gewalt entkommen kann
Goldfinger * * der Gert ist schon ein Verrückter;-) - unterhaltsamer, etwas abgehobener Bond
 Goldhelm * * * Becker zeichnet ein atmosphärisches wie glaubwürdiges Portrait der Pariser Unterwelt um 1900, in dem auch die tragische Liebesgeschichte dank Signoret und Reggiani überzeugen kann
 Goldraub in Texas ** der flüssig erzählte Western sorgt für gute Unterhaltung
 Goldrausch * * *

wundervoller Chaplin-Klassiker mit köstlichen Humor und 'ner Prise Tragik

 Goldschmuggel nach Virginia * * Curtiz's gelungenes Westernabenteuer kann neben packend inszenierter Action einen starken Cast vorweisen
 Der Golem, wie er in die Welt kam * * * der bildgewaltige  Klassiker bleibt vor allem durch seine einzigartigen, expressionistischen Bauten im Gedächtnis
 Gomorrha * * * * setzt dem allbekannten Mafia-Mythos ein kühles, umfangreiches, etwas trockenes, aber äusserst authentisches Portrait entgegen
Gone Baby Gone * * * * * Affleck liefert ein intelligentes, glaubwürdiges und fesselndes Regiedebüt ab, dazu erweist sich sein Bruder als Idealbesetzung
 Gone Girl * * * die Krimibuchvorlage merkt man Fincher's Werk leider an, gerade zum Ende wird's recht reißerisch und unglaubwürdig, allerdings tut das dem hohen Unterhaltungswert, der auf Inszenierung, Darsteller und Ironie fußt, keinen Abbruch
Good * * * Mortensen verdrängt, bis es zu spät ist - die große Stärke des subtilen Dramas ist es, dass es das Handeln der Figur nachvollziehbar macht
Good Bye, Lenin! * * feine Tragikomödie mit Ostalgiebonus
The Good Cop * * kommt in Sachen Witz nicht ganz an andere Werke Olsens ran, dazu stört die unvollständig wirkende Story
 Good Fellas * * * * * Scorsese's Mafia-Epos ist ein absolutes Meisterwerk, welches den Vergleich mit Pate und Co. nicht zu scheuen braucht
The Good German * * die wundervolle Optik lässt die alte Genreklassiker auferleben, nur die Story kann man nach der ersten Hälfte vergessen
 Good morning, Vietnam * * * Williams bringt Schwung in das sonst ehr tragische Thema des Films
Good Night, and Good Luck * * * dialoglastiges Politdrama, welches intensive Einblicke in die McCarthy-Ära gewährt und mit einem grossartigen Strathairn überzeugen kann
Good Will Hunting * * * * * einfühlsames Drama, welches hauptsächlich von seinen grandiosen Darstellern lebt
 Gorky Park * so spannend wie 'ne Zobelmütze...
 Gothika * * * dichter Horrorthriller, mit einer starken Berry und 'ner verblüffenden Auflösung
Der Gott des Gemetzels * * * das pointierte Gemetzel lässt auch die letzte Fassade bröckeln, auch dank des StarCasts
 Gottes kleiner Acker * * * Mann's skurril anmutende Tragikomödie dreht sich um die kleinen und großen Sorgen einer armen Südstaatenfamilie und besticht dabei durch seine liebenswert-spleenigen Figuren und seinen rustikalen Humor
Goyas Geiser * * Forman's malerisches Zeitbild hat große Momente und große Darsteller - ein großes Ganzes will es aber nicht so recht werden
Gozu * ziemlich abgedreht und pervers, Lynch-Fans sollten aber mal einen Blick riskieren
Grabbers * der Monsterhorror bietet gute Effekte und erlangt durch den Bezug auf den irischen Volkssport ein paar Lacher - aber das war's denn auch schon...
Grabgeflüster - Liebe versetzt Särge * * zu albernd, dies nervt gerade zum Ende
 Grâce à Dieu * * * zwar blitzt ab und zu mal bitterer Humor auf, ansonsten rollt Ozon aber überraschend sachlich den Fall des Lyoneser Priesters Bernard Preynat auf, der zahlreiche Kinder missbraucht hat - ein etwas langatmiger, aber wichtiger Beitrag zum Thema, der subtil über Verdrängung und die mutige wie notwendige Befreiung berichtet
 Grace is Gone * * kleines, stilles Verlustdrama, welches nicht viel zu erzählen hat, aber zu berühren weiß
 Grace of Monaco * für Filmnostalgiker teils interessantes, aber schonungslos verklärendes Portrait, in dem es Kidman leider nicht gelingt, den Zuschauer zu erreichen
 Graceland('12) * * * der philippinische Thriller schildert realistisch wie schonungslos die Zustände in der Metro Manila, welche ebenso zur desillusionierten Atmosphäre beitragen wie die abgründige Story, die den Zuschauer gefesselt hält
 Graf Zaroff - Genie des Bösen * * * der beeindruckende Horrorklassiker geht mehr unter die Haut als so manche "Genreperle" aus der heutigen Zeit
Die Gräfin von Hongkong * Chaplin's Letzter ist überlang und kaum witzig, Brando zeigt, dass er nur wenig für komische Rollen taugt und Loren nervt sogar etwas
 Gran Torino * * * die Story vorhersehbar, die Botschaft banal - egal, hier findet eine absolut köstliche Clint Eastwood Show statt:-)
 Grand Budapest Hotel * * * auch wenn sich keine emotionale Bindung zu den Hauptakteuren aufbauen will, Anderson's visueller Einfallsreichtum scheint grenzenlos und der spielfreudige Cast kann sich in seinen kauzigen Figuren richtig auslassen
 Grand Canyon('91) * * * nicht ganz ohne Pathos und Kitsch, dafür aufrichtig, wahrhaftig und gut gespielt
 Grand Piano * * ok, die Story ist ohnehin nicht wirklich plausibel und nur dazu da, um Spannung zu generieren(was ihr auch gelingt), aber spätestens im Finale verzettelt sich Mira in den Ungereimtheiten, die im Schlussbild ihren Höhepunkt finden
 The Grandmaster * * Kar-Wai's Martial-Arts-Drama um den legendären Ip Man bietet ästhetische Szenen und erlesene Darsteller, findet aber keinen roten Faden und wirkt so am Ende etwas substanzlos
 Das Grauen kommt um 10 * * Anfang und Ende sind gut, aber der Mittelteil hängt
 Die grausamen Sieben * * grobes Hinterhofkino aus den 60ern für einen kurzweiligen Abend unter Kerlen
 Die Grauzone * * * das KZ-Drama ist am stärksten in der intensiven Darstellung der Todesmaschinerie, leider dämpfen unstimmige Dialoge und hölzerne Darsteller die emotionale Wucht
Gravity('13) * * * gerade technisch weiß Cuarón in seinem für 3D nahzu prädestinierten Weltraumthriller zu überzeugen - nie war diese Welt so greifbar nah, dazu lädt er den an sich simplen, symbolreichen Plot mit fesselnden Suspense-Sequenzen auf
 Green Book * * * sicherlich, viele Überraschungen hat der Oscarfavorit nicht zu bieten, dafür machen Ali und Mortensen aus den realen Vorbildern aber lebendige, äußerst sympathische Figuren, denen man in ihrem inneren wie äußeren Kampf gegen Rassismus, Einsamkeit, Vorurteile und für den Erhalt der Würde überall hin folgen würde
 The Green Inferno('13) * Roth schafft es leider nicht eine beklemmende Atmosphäre à la "Cannibal Holocaust" aufzubauen, stattdessen setzt er auf Ironie, die zwar für ein paar Lacher sorgt, aber keine Spannung erzeugt
The Green Mile * * * bewegende King-Verfilmung mit einem hervorragenden Cast
 Green Room('15) * * * Saulnier untersucht in seinem dritten Spielfilm die Mechanismen einer Gewalteskalation, diese inszeniert er mit der nötigen realistischen Drastik und wenn dabei auch einige Unschlüssigkeiten entstehen, erzeugt er damit dennoch wahren Nervenkitzel
 Greenberg * * * die kleine Dramödie sorgt mit dem etwas eigenen Humor für gute Lacher, Stiller passt perfekt in die Rolle des Egoisten, der sich selbt im Weg steht und Gerwig sorgt für viel Sympathie
 Grenzenlos('17) * * Wender's fein besetztes Melodram ist in der Annährungsphase der Liebenden am stärksten, danach stellen sich allerdings weder große Emotionen, noch philosophische Denkanstöße ein
Griff in den Staub * * * entlarvender Antirassismus-Klassiker mit tollen Darstellern, gerade Hernández ist wundervoll
 The Grifters * * ganz nett, gut besetzt
Grindhouse('07) * * * * * Rodriguez und Tarantino lassen für 3 Stunden das Grindhouse-Feeling auferleben - einziges Manko: die B-Movies von damals haben wahrscheinlich nie so viel Spass gemacht
 Großalarm bei FBI * * ein in seiner Qualität sehr schwankender Thriller, der in den Suspense-Sequenzen am stärksten ist und in der Figurenzeichnung die größten Defizite aufweist
Die große blaue Straße * * * ergreifendes Melodram mit einem großen Montand als raubeinigen Fischer, der sich aus wirtschaftlicher Verzweiflung zum Ausgestoßenen macht
Der große Bluff('39) * * unterhaltsame Westernkomödie mit charmanten Stars
Der große Diktator * * * * * ohne Zweifel ein großes Stück Filmgeschichte mit unvergesslichen Momenten
 Der große Eisenbahnraub * * für ein reines CaperMovie etwas lang geraten, dafür entschädigt das rasante Finale
 Große Freiheit Nr. 7 * * * wenn man sich poetischen Realismus mit Albers auf der Reeperbahn vorstellen müsste, würde wohl genau das hier dabei rauskommen
 Das große Fressen * * * * herrlich sarkastische Kritik an der Konsumgesellschaft, ästhetisch bebildert und hochgradig besetzt
Der große Gatsby('74) * * durch die redundanten, ausschweifenden Partys überträgt sich das Gefühl der Leere in Gatsbys Leben auf den Zuschauer, dabei verpasst es Clayton in seiner Version leider, Empathie für den traurigen Helden zu wecken
 Das große Heft * * kühle, düstere Studie über menschliches Verhalten in einer Ausnahmesituation, für die das Buch sicherlich hilfreich sein kann, um so manches Verhalten nachvollziehen zu können
 Die große Illusion * * * * Renoir's anspruchsvoller Klassiker über die Verständigung von Klassen und Völkern hebt sich neben seinen Darstellern, vor allem durch sein humanistisches Verständnis hervor
 Der große Minnesota-Überfall * * wahrheitsgetreu, aber nicht ganz stimmig
Die große Parade * * Vidor's Klassiker gilt wegen seinem unglorifizierenden Blick auf den Krieg als ein Vorreiter des Antikriegsfilms, hat aber deutlich mit Längen zu kämpfen - auch weil die Lovestory nicht wirklich mitreißen kann
 Grosse Pointe Blank * net so gut, ehr etwas nervig
Das große Rennen um die Welt * * ein vor allem langes Rennen präsentiert uns Edwards mit rund 2,5 Stunden hier, das die selten zündenden Gags kaum füllen können, jedoch ist der Aufwand sichtbar und allein Lemmon bewahrt (wieder einmal) vor einer großen Enttäuschung
 Die große Sause * * hollywoodreifes Unterhaltungskino aus Frankreich mit bewährten Komikern und solidem Humor
 Die große Schlacht des Don Camillo * * nichts Neues in Brescello...
 Der große Trip * * * Witherspoon überzeugt in dieser mal schmerzlichen, mal herzlichen Reise, die vor allem in die geschundene Seele der Protagonistin führt
Große Vögel, kleine Vögel * * * einzigartiger, heavy Stuff, der mit Kultmime Totò auf jeden Fall eine Sichtung wert ist
 Der größte Liebhaber der Welt * * Wilder, der nicht nur die Hauptrolle spielt sondern sich auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich zeigt, gelingen hier ein paar köstliche Momente, dabei schießt er allerdings auch über das Ziel hinaus und wirkt so oft zu albern
 The Grudge * * gelungenes Remake, gute Schockmomente
 Das grüne Leuchten * *

die wahrhaftige, karg inszenierte Charakterstudie fordert einiges an Geduld und Empathie

 Grüne Tomaten * * * ein starker Film für starke Frauen
 Gruppenbild mit Dame * Petrovic tut mit dieser Böll-Verfilmung wirklich niemanden einen Gefallen, da sie weder der Vorlage gerecht wird, noch einen runden Film abgibt
 Grüße aus Hollywood * * das Mutter-Tochter-Drama erzählt die alte Geschichte vom Sturz in Hollywood, zeichnet sich durch den nicholstypischen Witz und die ausgezeichneten Hauptdarsteller aus
The Guard('11) * * * köstlich in Dialogwitz und Situationskomik, dazu ist Gleeson einfach zum Knuddeln:-)
 Guardians of the Galaxy * * * unterhaltsames Weltraumabenteuer mit altbekannter Story, aber sympathischen Helden und nerdigen Humor
 Guardinas of the Galaxy Vol. 2 * * * vielleicht nicht so witzig wie der Vorgänger, jedoch entwickeln sich die Figuren alle schlüssig weiter und das bis dahin voll ausgelotete dramaturgische Potenzial entlädt sich in einem berührenden Finale, welches die Fortsetzung über Vol. 1 hinausragen lässt
The Guest('14) * * * nach dem Home-Invasion-Schocker "You're Next" zeigt Wingard in diesem Psychothriller, dass er es auch eine Nummer ruhiger kann, der Zuschauer muss dabei weder auf knisternde Spannung noch auf einen knackigen EBM-Score verzichten
 The Guilty('18) * * * wie es der Titel schon vermuten lässt, geht es um Schuld und vor allem darum, diese anzuerkennen, aber das Interessante ist hierbei die Form, denn das Sujet wird nur von einem Mann am Telefon abgehandelt und dazu in einem fesselnden Plot erzählt, der den Protagonisten am Ende zum ersten Mal sich selbst erkennen lässt
 Gundermann * * * Dresen liefert mit authentischer Atmosphäre und einem bestechenden Scheer in der Titelrolle ein Biopic ab, das selbst den herzlichen und zugleich kritischen Geist der Lieder des umstrittenen DDR-Künstlers atmet
Günstling einer Königin * * ein schnulziges "Hin und Her", welches dank Davis's hervorragender Performance doch ganz unterhaltsam ist
Der gute Hirte * * * De Niro zeichnet nicht nur ein glaubhaftes Bild der CIA, sondern auch das Portrait eines Mannes, der für sein Land alles geben würde
Guten Morgen, Herr Grothe * * solider Beitrag zum Thema mit guten Darstellern
 Ein gutes Herz * * Dano und gerade der fluchende Cox sind wunderbar, leider kommen Witz und Story dabei etwas zu kurz
 Ein gutes Jahr * * nette Sommerkomödie mit allbekannter Story

 

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