F wie Fälschung * * * trotz des oft irritierenden Informations-überflusses und dem etwas kraftlosen Ende bietet Welles's genial arrangiertes Spiel beste Unterhaltung
Die fabelhafte Welt der Amélie * * * * * detailverliebte Liebeserklärung ans Leben und Glücklichmacher in Einem
 Factotum * * * Hamer's lakonisches Loserportrait nach (und über) Bukowski kommt mit wenig Handlung aus, bietet herrlich trockenen Humor, einen Hauch Poesie und einen unterschätzten Dillon
Fahr zur Hölle, Liebling * * * dieser Marlowe-Fall überzeugt durch seine düstere Atmosphäre und einen herrlich zynischen Mitchum
 Fahrenheit 451 * * Truffauts SciFi-Ausflug ist ok, es gibt aber Besseres im dystopischen Genre...
Fahrkarte nach Marseille * * * wunderbare Darsteller in einem packenden Kriegsabenteuer
 Fahrraddiebe * * * * De Sica macht die Verzweiflung und das damit einhergehende Handeln des Protagonisten nicht nur nachvollziehbar, sonder gar spürbar, zugleich steht das Schicksal eines ums Überleben kämpfenden Vaters stellvertretend für eine ganze, am Boden liegende Nation
 Fahrstuhl zum Schafott * * * * Malles raffinierter Krimi ist stimmungsvoll inszeniert, schafft es zu überraschen und kann sich einer gewissen Ironie nicht entziehen
 Fair Game('10) * * politischer Aufklärungsunterricht mit Starpower
Fair Play('06) * * * garstige Business-Satire als origineller Konzeptfilm mit scharfen Dialogen und Spitzendarstellern
  Der Falke und der Schneemann * * recht spannend und gut von Hutton und Penn gespielt
 The Fall('06) * * * wenn auch die Story nicht ganz überzeugen kann, die Bilder tun es auf jeden Fall
Der Fall Paradin * * der psychologische Krimi bringt zwar einen interessanten, moralischen Konflikt auf, jedoch mangelt es an Glaubwürdigkeit und Raffinesse
Der Fall Serrano * * gelungener Politthriller, zeitweise etwas zäh, aber stark besetzt
Fallen Angels('95) * konnte man "Chungking Express" noch etwas eigenwilligen Charme abgewinnen, nerven hier die Figuren ebenso wie die lethargische Inszenierung
Falling Down * * * * Douglas is King!
 Falsche Entscheidung * * das Drama um Moral und Verantwortung schlägt ruhige Töne an und wird von großartigen Darstellern unterstützt
 Der falsche Mann('56) * * Hitch's Einführung, es handle sich um einen wahren Fall und es werde alles möglichst realistisch und ungeschönt dargestellt, klingt schon fast wie eine (berechtigte) Warnung, denn wie wir wissen, ist die Realität nur halb so spannend wie ein Hitchcock;-)
 Die Fälscher * * * das KZ-Drama ist recht spannend, rückt den moralischen Konflikt in den Vordergrund und kann sich dabei auf seine Darsteller verlassen
 Die Falschspielerin * * auch in seinem dritten Spielfilm setzt Sturges den ewigen Geschlechterkampf mit Situationskomik und Slapstick in Szene und mit Fonda und Stanwyck hat er ein Paar gefunden, dem man gerne dabei zuschaut
Familiar Ground - En terrains connus * * kleines Geschwisterdrama, etwas verrückt, stets sympathisch, klug und von feinem Humor durchdrungen
 Die Familie('87) * * unaufgeregte Familienchronik, nicht gerade packend, aber rückblickend doch interessant
 Die Familie('17) * * das mit knisternder Spannung versehende Psychodrama gibt viele Rätsel auf und löst davon nur wenige auf, was den Zuschauer in die Gefühlswelt der 16-jährigen Protagonistin versetzt, in der Unsicherheit und Misstrauen herrschen
Eine Familie * * Story und Konflikte sind bekannt, was bleibt ist absolut glaubwürdiges und intensives Schauspielkino
 Eine Familie geht fremd * * * das ziemlich freizügige, aber schön in Szene gesetzte Drama hinterfragt mit offener Ehrlichkeit die heutigen Moralvorstellungen
 Familiengrab * * Hitch's letzter Streich bietet nur wenig Spannung, dafür aber Ironie und Klasse
 Familiensache('98) * * * die schmerzhafte Auseinandersetzung einer Tochter mit ihren Eltern fällt für amerikanische Verhältnisse recht unaufdringlich aus und der hervorragende Cast sorgt für einige berührende Szenen
 Familiye * * * teilweise mit Laien ist im Problemkiez rund um die Lynarstraße in Berlin-Spandau ein fesselndes Sozial- und Gangsterdrama entstanden, welches besonders durch seine realistische Milieuzeichnung besticht
 Famine('11) * * übertrieben mies und gerade deshalb so unterhaltsam
Fantastic Four * zu wenig Action, zu oberflächliche Charaktere, da können ein paar witzige Einlagen auch nicht mehr viel ausrichten
Der fantastische Mr. Fox * * * Anderson bietet zwar nur eine recht einfache Story an, überzeugt aber mit liebevoll ausgestatteten Sets, nostalgischen Charme und aberwitzigen Animationen
Fantomas * * * Ei, was für ein Spass - witzig, spritzig und total überdreht
Fantomas gegen Interpol * die Fortsetzung stellt einen tiefen Fall dar, ist unpointiert und zieht sich in die Länge
Fantomas bedroht die Welt * auch Teil 3 kann nicht an den Ersten Anknüpfen, ist sogar noch lahmer als sein Vorgänger - lobenswert ist allerdings der konstante Cast
Die Farbe der Lüge * * * Chabrol in seinem Element, spannend und großartig gespielt
 Die Farbe des Geldes * * * auch wenn Scorsese nicht die Komplexität und Atmosphäre des Originals erreicht, kommt es auch hier zu interessanten Charakterentwicklungen: wie der schnelle Eddie von seiner eigenen Spielermoral "überrumpelt" wird, ist auch dank der fabelhaften Darsteller ein packendes Erlebnis
Die Farbe Lila * * * subtiles Drama um Emanzipation und Rassenhass
Die Farben des Paradieses * * * * * das ergreifende wie sinnliche Familiendrama um einen Vater, der seinen blinden Sohn nicht akzeptieren will, bleibt durch seine starken Bilder in Erinnerung
Fargo * * * * * die herrlich schwarz- wie trockenhumorige Wintergroteske der Coen-Büder ist fabelhaft besetzt und absoluter Kult
Eine Farm in Montana * * Pakula inszeniert einen ruhigen, inhaltlich ehr durchschnittlichen Spätwestern, der jedoch durch seine Bilder und Darsteller auffällt
Fat City * * * * das mit einem großartigen Keach besetzte Verliererdrama ist so bitter, nüchtern und realistisch, dass man kaum glauben mag, dass Altmeister Huston dahinter steckt
 Fatale Begierde * * Standard-Thriller mit gut agierenden Darstellern (gerade Liotta)
 Fatima('15) * * unaufgeregt erzähltes Drama über den Generationskonflikt einer Migrantenfamilie - erhellend
 Faust - eine deutsche Volkssage * * Murnau widmet sich in seinem letzten deutschen Film Goethes bekanntem Werk, übernimmt aber nur den Rahmen und interpretiert eine neue, etwas flache Geschichte hinein, die dank Jannings als Mephisto und der visuellen Kraft doch sehenswert ist
Die Faust der Rebellen * * aus der Mischung Corman und Scorsese wird genau das, was man sich vorstellt: brutale Trashaction mit Köpfchen und einprägsamen Szenen
 Die Faust im Gesicht  * * * * * Quinn glänzt in der Rolle des alternden Boxers, der nicht mehr in den Ring steigen darf und durch eine verhängnisvolle Freundschaft in einem moralischen Konflikt um sein Selbstwertgefühl gerät, der am Ende zu Tränen rührt
 Die Faust im Nacken * * * * * das sehr authentische Sozialdrama gewinnt gerade durch das intensive Spiel Brandos stark an Glaubwürdigkeit
Faustrecht der Freiheit * * * der Prozess einer "Ausbeutung" vollzieht sich trotz der fassbinderischen Artifizierung und dank der differenziert gezeichneten Charaktere subtil und realistisch
Faustrecht der Prärie * * * in meisterhaft fotografierten Schwarzweißbildern legt Ford hier seine Version der Ereignisse rund um die Schießerei am O.K. Corral vor, dabei setzt er auf ausführliche Figurenzeichnung und herausragende Darsteller
 Der FBI-Agent * * * toller Krimi mit sympathischen Typen trifft auf handgemachte Action
FC Venus - 11 Pärchen müsst ihr sein * * nette Sonntagsunterhaltung mit einigen Schenkelklopfern und 'ner süßen Nora:-)
Fear and Loathing in Las Vegas * ...vielleicht wenn man einen drin hat
Fear dot com * hätte gut werden können, geht aber zum Schluss hin unnötig ins Fantastische
Fear X * * Refn lässt in seinem US-Debüt das erste Mal seinen Faible für extremes Kunstkino freien Lauf und macht dem Zuschauer das Gefühl von Besessenheit, Isolation und Angst vor dem Unbekannten erfahrbar
Fearless - Jenseits der Angst * * * Bridges ist toll, sehr feinfühlig
 Fedora('78) * * leider nicht so wirkungsvoll wie "Boulevard der Dämmerung", dazu einige Längen
Feed * * solider Thriller, der ohne Held und Ekelgrenze daher kommt
 Fegefeuer('12) * * * in teils harten, aber kinoreifen Bildern schildert das eindringlich gespielte Schuld- und Sühnedrama, wie eine Frau zur Zeit der russischen Okkupation in Estland ins "Fegefeuer" gerät und ihr in der Gegenwart mit Hilfe eines jungen Mädchens doch noch Erlösung widerfährt
 Der Feind in den eigenen Reihen('07) * * * das Antikriegsdrama macht vor dem Hintergrund des Algerienkriegs die Verrohung des Menschen deutlich, ist dazu bestens inszeniert und gespielt
Die feinen Unterschiede * * wenn Erziehungsmethoden und Gesellschaftsklassen aufeinander prallen - sehr zurückhaltend und um vermutlich Objektivität zu wahren, mit unsympathischen Figuren auf beiden Seiten versehen
Felicia, mein Engel * * Hoskins als "lieber" Onkel und Cassidy als schüchternes Mädchen in Not machen ihre Sache großartig, jedoch kann Egoyan die anfängliche Spannung nicht halten und enttäuscht im Finale
 Fellinis Casanova * Fellini dreht in seiner prächtig ausgestatteten Farce ziemlich am Rad, so fängt das kunterbunte Treiben schnell an zu nerven
 Felony('13) * * dem kleinen Copdrama um Schuld, Wahrheit und Gerechtigkeit fehlt der letzte Schliff im Drehbuch, lohnt sich aber schon wegen den brillanten Darstellern
 Femme Fatale('02) * * * virtuos inszeniertes, lustvolles Täuschungsspiel von seltener Eleganz
 Fences('16) * * * * das auf einem Bühnenstück beruhende, vielschichtige Portrait eines schwarzen Arbeiters geht vor allem wegen den hervorragenden Darstellern unter die Haut
Das Fenster zum Hof * * * * * detailverliebtes Meisterwerk für Hobbyvoyeure
Fenster zum Sommer * esoterischer Kitsch aus Deutschland: Nina Hoss kann dem Schicksal nicht entkommen - gut für sie, schlecht für Fritzi;-)
Ferien('07) * * einzig auf Authentizität bedachtes Portrait einer deutschen Familie, frei von spannenden und emotionalen Ballast...
 Die Ferien des Monsieur Hulot * * ob es am Witz, am Tempo oder an der Figur  liegt: an Tati komme ich einfach nicht ran, auch wenn es sehr gelungene  Einzelszenen gibt
 Ferien in der Hölle * * * ungefähr 10 Jahre bevor Kotcheff mit "Rambo" seinen Durchbruch hatte, lieferte er hier eine thematisch ähnlich gelagerte Perle ab: mit einer Atmophäre aus Hitze, Staub und der Furcht vor dem Unbekannten zeichnet er ein erschütterndes Bild einer verrohten (Männer-)Gesellschaft
Fesseln der Macht * * etwas langatmig, De Niro und Duvall wie immer stark
 Das Fest * * * * * schonungslos-intensives Familienportrait, verdammt ehrlich - verdammt gut
Die fetten Jahre sind vorbei * * * ein gutes Stück deutscher Film, aufklärend und toll gespielt
 Feuer und Flamme * * die französische Komödie lebt von dem turbolenten Kampf zwischen Vater und Tochter, allerdings zerrt die hemmungslose Hysterie Adjanis auf Dauer an den Nerven des Zuschauers
 Der Feuerwehrball * * * Forman porträtiert hier liebevoll wie ironisch eine kleine durchtriebene Dorfgemeinde - die tschechische Zensur verbot den Film und Forman ging in die Staaten...
 Feuerwerk am helllichten Tage * * * düsterer Krimi inklusive desillusionierten Protagonisten(großartig: Liao Fan) trifft auf raue Milieustudie mit etwas Staatskritik - keine Hochspannung, aber mehr als packend
 Die Feuerzangenbowle('44) * * * munterer Stimmungsmacher mit einem herrlichen Rühmann
Fickende Fische * * * starkes Jugenddrama und guter AIDS-Beitrag, poetisch schön, auch wenn das Ende etwas übertrieben wirkt
Fido - Gute Tote sind schwer zu finden * * * die Horrorkomödie überzeugt durch tiefschwarzen Humor, gesellschaftskritischen Spitzen und dem sympathischsten Zombie der Filmgeschichte
Fieber im Blut * * Leben und Lieben in Kansas - subtil und mit Wood/Beatty fabelhaft besetzt, bleibt Kazan's Melodram doch etwas kühl
Fight Club * * * * * knallhartes, eindringliches Meisterwerk mit sozialkritischen Untertönen, die Schlusspointe stimmt auch - ein echter Fincher halt;-)
The Fighter('10) * * pro: Bale kontra: konventionelle Hollywood-Inszenierung ohne Tiefgang, unpassend-peinlicher Humor, so manche Plattheit
Fighting * * die Kämpfe sind realistisch inszeniert, die Story verläuft nach Schema F, spielt aber in einem glaubwürdig eingefangenen Milieu
 Film Noir('07) * * der Zeichentrickfilm legt viel Wert auf Atmosphäre und entfaltet ganz gemächlich eine Story aus Sex, Gewalt und Intrigen
Die Filzlaus * * teilweise sehr witzig, aber auch etwas überdreht und nervig, wobei einem Ventura nur Leid tun kann;-)
Final Call * Blödsinn
 The Final Cut('96) * * och, irgendwie geht das B-Movie mit Sam Elliott als Sprengstoffexperte und zwei saftigen Oldschoolexplosionen schon in Ordnung
Final Destination * * * * * nie war der Tod so spannend und hat zugleich so viel Spass gemacht
Final Destination 2 * * * gelungene Fortsetzung, gleiches Spiel, gute Inszenierung
Final Destination 3 * fügt nichts Neues mehr dazu, für Splatterfans zu empfehlen
 The Final Girls * * * hinter der originellen Grundidee der selbstironischen Slasherkomödie verbirgt sich zwar ein schematischer Storyverlauf, aber auch ein kleines Drama um Verlust und Abschied, welches dank seiner weiblichen Darsteller sogar zu berühren weiß
 Finale in Berlin * * auch in seinem zweiten Einsatz gefällt Caine als unterkühlter Agent Harry Palmer, dabei sind die Handlungsstränge zwar etwas verzwickter, aber nicht gerade spannender geraten, der realistische Ansatz des Vorgängers ist jedoch erhalten geblieben
 Finstere Gassen * * * in "Brighton Rock" ist der Teufel los: der britische Noir überzeugt durch seine dichte, kunstvolle Inszenierung sowie das kühle bis beängstigende Spiel Attenboroughs
 Das finstere Tal * * so finster wie in dem Neowestern werden die Alpen und ihre Bewohner wirklich selten in Szene gesetzt, Prochaska Inszenierung kann sich sehen lassen, der 08/15-Rache-Plot sorgt hingegen kaum für Spannung
 Fireworks Wednesday * * * auch in diesem Ehedrama von Farhadi kommen die Männer nicht besonders gut bei weg, die Aufrichtigkeit und Subtilität mit denen er das Verhalten seiner Figuren seziert, machen auch dieses iranische Alltagsportrait zu etwas Besonderen
Die Firma * * solider Thriller mit Top-Besetzung
Ein Fisch namens Wanda * * amerikanische Kleinganovenstory trifft auf englischen Humor - kann man machen...
Fish Tank * * * kraftvolles Sozialkino von der Insel, das durch die natürlich wirkenden Figuren und die glaubwürdige Darstellung Jarvis' stark an Authentizität gewinnt
Fitzcarraldo * * * * * diese Oper ist einfach wunderbar, dazu tragen Kinski sowie die beklemmend-spannende Atmosphäre bei
 Five Dollars a Day * * nette kleine Tragikomödie die keinem weh tut und durch Walken, in einer für ihn typischen Rolle, etwas Glanz verliehen bekommt
Five Easy Pieces * * * etwas konventionell geratenes, aber authentisches Selbstfindungsdrama um einen Mann, der irgendwo zwischen intellektuellen Kreisen und Arbeitermilieu ein Zuhause sucht
Flags of our Fathers * * * * * Eastwood's tiefgründige Abrechnung mit der amerikanischen Kriegspropaganda besticht durch eine bildgewaltige Inszenierung
 Flammender Stern * * das Thema wurde schon besser behandelt, dazu spart man nicht an Melodramatik, allerdings können die Darsteller, inklusive Elvis überzeugen
 Flandern * * * karges Drama über eine emotionslose Gesellschaft und wie Krieg auf diese einwirkt, unterlegt mit schockierenden, authentischen Bildern
Flash Gordon('80) * * unglaublich doof, aber das sympathische SciFi-Abenteuer kommt mit märchenhafter Ausstattung, Queensound und Max von Sydow
Das Fleisch der Orchidee * * Chéreau erschafft in seinem Debüt eine nahzu surrealistische Welt, deutet vieles nur an, verbindet kunstvoll verschiedene Genres miteinander und schart eine Handvoll Charaktermimen um sich
 Flickering Lights * * * * diese dänische Gangsterkomödie geht sogar tiefer auf die Figuren ein und verzichtet dabei nicht auf witzige Dialoge, eine überdrehte Story und schwarzen Humor
 Die Fliege('58) * * * spannender Gruselklassiker mit viel Trashcharme
Die Fliege('86) * * * * effektvoller Ekelhorror mit einem beängstigenden Jeff Goldblum
Die Fliege 2 * schwache Fortsetzung...
Das fliegende Auge * * * Systemkritik? - ehr weniger, aber spannende, temporeiche Action allemal
Fliehe weit und schnell * * wenn aus einem soliden Buch ein solider Film wird...
 Ein fliehendes Pferd('07) * * * die lockerluftige Sommerkomödie überzeugt durch schönen Humor und tolle Darsteller
 Flight('12) * * Zemeckis gewinnt dem Alkoholikerthema wirklich noch neue Facetten ab, was schon damit beginnt, dass die Krankheit an sich und nicht irgendein verschollenes Trauma im Mittelpunkt steht, dazu ein wiedermal überzeugender Washington - wären da nicht die UStypischen Erzählmechanismen...
Flightplan - Ohne jede Spur * * die Überraschung ist gelungen, der Rest net so
 Der Florentiner Hut('28) * * in Clair's üppig dekorierter, etwas lang geratener Hochzeitskomödie lassen sich viele Elemente entdecken, die auch heute noch im Genre funktionieren
 The Florida Project * * * das Leben am Abgrund aus der spielerischen Sicht einer 6-Jährigen: obwohl die Protagonisten mit ihrem asozialen Verhalten nur wenig Sympathie wecken, bringt man ihnen doch Empathie entgegen - ein schwieriger Spagat, der dank der Natürlichkeit der Darsteller gelingt
Der Fluch der 2 Schwestern * * das US-Remake weist den Kunstanspruch des koreanischen Originals natürlich zurück und konzentriert sich mehr auf einen konventionellen Plot, hat aber auch den Browning-Bonus und eine nette Auflösung parat
Der Fluch der Betsy Bell   lächerlich
 Flucht aus L.A.   unerklärlich wie Carpenter seine Fortsetzung so in den Sand setzen konnte
Flucht in Ketten * * * spannender Thriller, der sich dazu gekonnt dem Schwarz-Weiß-Konflikt annimmt und mit starken Darstellern punktet
Flucht von Alcatraz * * * * * Siegel liefert nach wahren Ereignissen einen der besten Gefängnisfilme schlechthin
 Fluchtpunkt San Francisco * * * der kultige Actionthriller, der einen weißen Dodge Challenger als Hauptdarsteller hat, transportiert den Freiheitsgedanken mit viel Gelassenheit und dem konsequenten Schluss sogar noch über das Filmende hinaus
 Flug 93 * gerade die erste Stunde im Kontrollzentrum wirkt etwas ermüdend und danach erinnert das Dokudrama ehr an einen billigen Genrefilm
 Der Flug des Phoenix('65) * * * ein hartes Abenteur mit harten Typen - zeichnet sich durch gute Charakterzeichnung und starke Darsteller aus
Fluss ohne Wiederkehr * * Preminger präsentiert einen farbenfrohen Bilderbogen mit einer perfekt in Szene gesetzten Monroe - da ist natürlich kaum Platz für Vater-Sohn-Konflikte und Ähnliches...
Der Fluss war einst ein Mensch * * * meditatives Drama um den Einklang von Natur und Kultur, das durch den Überlebenskampf zugleich packend bleibt und den Zuschauer am Ende vor einige Interpretationsmöglichkeiten stellt
 Der flüsternde Tod * * Goslar nährt sich in seinem Rape-and-Revenge-Flick nur oberflächlich dem Apartheidsthema und setzt mehr auf Gewalt und den ein oder anderen Promi, vor allem Horst Frank als TerrorAlbino hinterlässt Eindruck
 Flüsternde Wände * * die Sozialkritik kommt etwas grob daher, dazu hält sich das Mitgefühl bei der verrückten, zeternden Alten ehr in Grenzen
 The Fog('80) * * Carpenter erschafft tolle Bilder und den passenden Score dazu, aber sein Film schleift, wie Nebel, nur so herum...
Following * * * schon in seinem billig produzierten Debüt beweist Nolan sein Talent für verschachtelte Plots mit unerwarteten Wendungen, allein das Fehlen von etwas Emotionalität mindert den Genuss
Fontane Effi Briest * * * Fassbinder verzichtet auf jegliche Romantisierung und hebt so den zeitlosen, gesellschaftskritischen Teil des Romans hervor, der von kühlen Schwarzweißbildern unterstrichen wird
 Footsoldier * rasant und brutal, aber weder aussagekräftig, noch ein brauchbares BioPic...
For Ellen * * * das amerikanische Drama aus südkoreanischer Hand konzentriert sich in seiner kleinen Geschichte ganz und gar auf das Innenleben seiner Hauptfigur, zu der eine selten vorhandene Nähe entsteht
 The Foreign Duck, the Native Duck and God in a Coin Locker * * * ähnlich originell wie der Titel entfaltet sich auch die Story in dieser Indieperle aus Japan, die sich auf kein Genre festlegen will und den Zuschauer trotz geringer Mittel schnell fesselt
The Forgiveness of Blood * * Höllische Nachbarn auf Albanisch - authentisch und spannend, nur das Ende wirkt etwas lasch und unschlüssig
Formicula * * * der aus heutiger Sicht ehr komisch wirkende Monsterfilm-Klassiker griff die Ängste des damaligen US-Publikums auf und verarbeitete diesen zu einem effektvollen Spektakel
 Forrester - Gefunden! * * wer "Good Will Hunting" mochte, wird den hier auch mögen, tolle Darstellung von Brown und Connery
 Forrest Gump * * * * * die wahrscheinlich schönste Lebensgeschichte der Filmgeschichte - mit einem wundervollen Tom Hanks
 The Forsaken * * solider Mix aus Roadmovie und Vampirshocker
 The Fountain('06) * * * * Aronofsky lädt in berauschenden Bildern zum sinnieren über Leben und Vergänglichkeit, Tod und Unsterblichkeit ein und stellt den Zuschauer dabei arg auf die Probe
 Four Rooms * * * 1.schwach 2. akzeptabel 3. lustisch 4. Tarantino Style - Roth's quirlig-affektierte Art rockt!
 Foxcatcher * * Miller sorgt für dramaturgische Dichte, konzentriert sich dabei stark auf die sorgfältig ausgearbeitete und von Carell famos gespielte Figur du Pont, was aber mit erheblichen Längen verbunden ist, aus denen man erst am Ende mit einem Knall erwacht
 Foxtrot('17) * * * Maoz's zweiter Spielfilm kommt etwas witziger, aber auch um einiges schmerzhafter daher: in einer dichten, etwas zähen, aber kunstvollen Inszenierung verbindet er das Psychogramm eines schuldbeladenen Vaters mit der Darstellung des drögen Grenzalltags und den Auswirkungen des Krieges auf Soldaten und deren Familien
 Foxy Brown * * * herrlicher TrashKlassiker mit Sex und Soul
F.P.1 antwortet nicht * * etwas müder Mix aus Abenteuer und Melodram, jedoch macht Albers wieder 'ne gute Show
 Eine Frage der Ehre * * obwohl ab und zu die Logik dem Pathos weichen muss, bietet der starbesetzte Justizthriller gute Unterhaltung(allein schon wegen Nicholson)
 Fragile('05) * * * Balagueró lehrt dem Zuschauer mit einer altmodisch erzählten Geisterhausgeschichte inklusive netter Schlusswendung das Gruseln, wozu das steife Botox-Gesicht von Calista Flockhart auch einen erheblichen Beitrag leistet;-)
Frances Ha * * * während Gerwig erneut ihren Charme spielen lässt, macht sich ihre Figur auf eine ähnliche Sinnessuche wie ihr Vorgänger "Greenberg", wobei die lose Episodenform ehr an Jarmusch's "Stranger than Paradise" erinnert
 Francesca('15) * * * von der grobkörnigen Auflösung über den unlogischen Handlungsverlauf bis hin zu den roten Lederhandschuhen: eine liebevolle Hommage an das Giallo-Genre der 70er-Jahre
 Frank('14) * * * das Musikerdrama ist, ohne sich besonders zu bemühen, allein schon durch Alltagsszenen mit Frank amüsant, setzt sich dazu mit Sinn und Bedeutung von Musik auseinander und mündet in einem atemberaubenden Finale
Frankenfish * * ungewollter Horrortrash - amüsant
Frankenstein('31) * * * Monsterfilmklassiker in fantastischen Bildern und mit einem legendären Karloff
 Frankensteins Braut * * * Whale setzt seinen Horrorklassiker kongenial fort, in dem er dem Monster noch mehr Menschlichkeit verleiht und dem Thema des ausgestoßenen Andersartigen neue Facetten abgewinnt
 Frankenstein Junior * * Brook's Frankenstein-Parodie ist schon etwas in die Jahre gekommen, bietet aber einen spielfreudigen Cast und zumindest eine Handvoll guter Gags
 Frankenstein's Army * da haben die Teaser vor ein paar Jahren(Worst Case Scenario) wohl etwas zu viel versprochen - der dröge Foundfootage(!)-Flick schleppt sich bis zum sehenswerten Finale so durch 
Frankensteins Todesrennen * * von der Idee bis zur Umsetzung - herrlich doof
 Frankie und Johnny('91) * * * keine typische Hollywoodlovestory, sondern ein intimes, heißblütig von Pacino und Pfeiffer gespieltes Drama über den vom Wechselspiel aus Angst und Zuneigung geprägten, schwierigen Weg zueinander
 Frantic * * in dem realistisch inszenierten Thriller erinnert nicht nur Fords Rolle als verlorener Alltagstyp an die Werke Hitchcocks
 Frantz * * * Ozon's Melodrama entführt uns in passenden Schwarzweißbildern in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg, spielt meisterhaft mit unserer Erwartungshaltung und begeistert durch frische Talente vor der Kamera
Die Frau die singt * * * * * die intelligent verschachtelte Reise in die Vergangenheit bringt einen hautnah in den Bürgerkrieg und wenn sich am Ende alles löst, ist man sich vielleicht zum ersten Mal dem Ausmaß der Auswirkungen dessen wirklich bewusst
 Frau im Mond * * * * * Lang's letzter Stummfilm erweist sich als einer der unterhaltsamsten überhaupt: während die erste Hälfte mit einem von Ironie durchzogenen Verschwörungsplot für Hochspannung sorgt, fasziniert die zweite durch den technischen Aufwand und sowie den Einfallsreichtum, der sich zwar damals nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen richtete, aus heutiger Sicht aber größtenteils putzig anmutet
 Die Frau in den Dünen * * * * Teshigahara setzt die experimentelle Vorlage konsequent in einen sandigen Fiebertraum um, der vor allem eine Parabel auf das Menschsein ist und besonders dessen Illusion von Freiheit thematisiert
Eine Frau ist eine Frau * * verträumt-verspielte, etwas nervige Liebeskomödie von Godard
 Eine Frau mit Unternehmungsgeist * * die Familiengeschichte kränkelt an ihren kühlen, affektiert agierenden Figuren
 Die Frau mit den zwei Gesichtern * * solide Liebeskomödie, interessant durch die (sichtbare) Nachbearbeitung und den Umstand, dass es sich hierbei um Garbos Letzten handelt
 Frau Müller muss weg * * Wortmann's entlarvende Theaterverfilmung trifft den Nagel auf den Kopf genauso wie den Nerv der Zeit - ein Pflichtprogramm für Heli-Eltern, allerdings hätte etwas mehr Biss nicht geschadet
Die Frau, nach der man sich sehnt * * kleine Stummfilmtragödie, in der Dietrich zwar das erste mal als "femme fatale" glänzt, jedoch von der intensiven Darstellung Kortners übertroffen wird
 Die Frau nebenan * * zieht sich etwas, dennoch intensiv, klug und sehr gut von Depardieu und Ardant gespielt
 Frau ohne Gewissen * * * fesselnd, zynisch, düster - hervorragender Noir mit toller Besetzung
Die Frau ohne Kopf('08) ** das zurückhaltende Drama erzählt eine kleine, bedrückende Geschichte über Gewissen und die Moral der Bourgeoisie
 Eine Frau unter Einfluss * * * * auch in diesem Ehedrama ist Cassavetes hautnah an den Figuren, natürlich wieder 'nen Tick zu lang, aber das verzeiht man gerne bei solch fantastischen Darstellern
 Die Frau, von der man spricht('42) * * bis auf das Finale net allzu lustig, aber netter Chick Flick für zwischendurch
Die Frau von früher * die Theaterherkunft ist dem TV-Drama mehr als deutlich anzusehen, so gibt's trotz hochwertiger Darstellerriege und narrativen Spielereien nicht mehr als eine kühle, grotesk-überzogene Versuchsanordnung
 Frau zu verschenken * * * nach "Die Ausgebufften" schließt sich das Trio Blier, Depardieu und Dewaere erneut zusammen und liefert eine hintergründige Beziehungskomödie ab, die sich immer mehr zu einer herrlich frechen Farce über die Unzulänglichkeiten der Geschlechter steigert
 Der Frauenheld * * * spritzig, witzig, mit köstlichen Seitenhieben auf Hollywood und einem wunderbaren Cagney
Der Frauenmörder von Boston * * * authentischer Kriminalfilm, der durch Stil und Darsteller punkten kann
Der Frauenmörder von Paris('47) * * * herrlich schwarz, wobei Chaplin sich so manche Slapstick-Nummer hätte sparen können
 Der Frauenmörder von Paris('63) * * kommt leider nicht recht aus dem Knick, ansonsten schön schwarz
 Eine Frauensache * * zu der chabroltypischen Gesellschaftsanklage kommt der nüchtern beobachtete Befreiungskampf einer Frau
Fräulein Smillas Gespür für Schnee * * ein recht spannender Verschwörungsthriller, jedoch schwächelt das Ende
Freaks('32) * * * fasziniert heute noch durch die Tatsache, dass Browning echte "Freaks" agieren ließ, da stört man sich auch kaum an der recht simple gestalteten Story
 Freddy vs. Jason * * man hat das draus gemacht, was man aus dem Konzept hätte machen können
 Free Fire * es gibt wohl Spannenderes als einem Haufen unsympahtischer Figuren dabei zuzuschauen, wie sie sich angeschossen und auf dem Boden robbend versuchen den Garaus zu machen
 Freeze Frame * * gut inszeniert, schwache Story
 Der freie Wille * * * * unaufgeregt und dennoch sehr eindringlich dokumentiert das großartig von Vogel und Timoteo gespielte Drama den Entzug eines Triebtäters
 Freies Land('19) * * * das Remake des spanischen Thrillers "La isla mínima" verlegt die Handlung ins tiefste Ostdeutschalnd Anfang der 90er und ist trotz weniger Änderungen am Plot durch die dichte Inszenierung mit den kühlen Landschaftsaufnahmen und Kramer als kernigen Ermittler durchaus sehenswert
 Freistatt * * etwas überambitioniertes, aber hochwertig bebildertes und kompetent gespieltes Drama über die berüchtigte Erziehungsanstalt in den 60er Jahren
Freitag der 13. * * * * * Ein Muss für Genrefans
Freitag der 13. Part 2 * * Jason's erster Auftritt, solider Teenihorror
Freitag der 13. Part 3 (Und wieder ist Freitag der 13.) * * Jason erhält die legendäre Maske, auch noch ok
Freitag der 13. Part 4 (Das letzte Kapitel) * * unbedingt die Uncut-Fassung besorgen, splattert wie Kacke:-)
Freitag der 13. Part 5 (Ein neuer Anfang) * das dumme Ende versaut sogar noch den Durchschnitt
Freitag der 13. Part 6 (Jason lebt) * * ein kleiner Lichtblick, wieder ganz vernünftig
Freitag der 13. Part 7 (Jason im Blutrausch) * finde die ganze Idee mäßig
Freitag der 13. Part 8 (Todesfalle Manhattan) * blöd, jetzt wird Jason auch noch sein Crystal Lake genommen:-(
Freitag der 13. Part 9 (Jason goes to Hell) * * solide, gute Effekte
 Freitag der 13. Part 10 (Jason X) * * die Idee gefällt, ein Fest für Splatterfans
Die Fremde('10) * * * das vielschichtige, packend gespielte Drama beleuchtet nicht nur die schwierige Situation der Heldin, sondern auch die bedrückende Lage, in der sich ihre Familie befindet und macht am Ende deutlich, wie irrsinnig der Kampf um die Ehre ist
 Der Fremde im Zug * * * * in diesem Hitch erweist sich die abgründige Story genauso originell wie die Inszenierung, welche in einem furiosen Finale ihren Höhepunkt findet
Die Fremde in dir * gut gespieltes Drama über menschliche Ängste, jedoch verkommt er zum plumpen Rachethriller, der mit einem moralisch fragwürdigen Ende seinen Tiefpunkt findet
 Fremde Schatten * * Schlesinger erweist sich auch in diesem Vermieteralptraum als der Mann für den besonderen Film, der zwar etwas "over the top" ist, aber mit seiner Inszenierung und dem Cast durchaus unterhält
 Der fremde Sohn * * * das Plädoyer für Gerechtigkeit ist visuell und darstellerisch überzeugend, fesselt und bleibt glaubwürdig
 Fremde Tochter * * die Romeo-und-Julia-Variante, wobei Romeo ein Araber und Julia eine Schulschwänzerin ist, zeichnet ein realitätsnahes Milieu, hat aber auch mit einigen Unglaubwürdigkeiten zu kämpfen
Ein Fremder ohne Namen * * * überdurchschnittlicher, etwas ausgefallener Rachewestern mit Eastwood-Charme
Fremdgehen * * ernüchternd realistisches Drama zum Thema
French Connection - Brennpunkt Brooklyn * * * handwerklich überzeugender Actionthriller, in dem Hackman bravourös den fanatischen Cop mimt
 French Connection 2 * * viel Hackman - wenig Spannung, insgesamt aber ein würdiger Nachfolger
Frenzy('72) * * * sauber inszenierter Suspense vom Altmeister mit einer guten Portion Ironie
Frequency * * * wenn man sich drauf einlässt, wird's richtig gut 
Fresh * * * * * das Ghettodrama hat eine packende Geschichte zu erzählen, ist tiefgründig wie schonungslos und setzt ganz auf seinen großartigen Hauptdarsteller
 Fresh Meat('12) * * die neuseeländische Horrorproduktion ist stets over the top(zum Schluss hätte man vielleicht noch weitergehen können), bietet immer wieder kleine Überraschungen sowie schwarz-schrägen Humor
 Freshman * ziemlich albern, nur Brando als Pate-Parodie ist 'ne Sichtung wert
Ein Fressen für die Geier * * Eastwood und MacLaine machen schon Spass, auch wenn keine Spannung aufkommen will und das brutale Finale im Gegensatz zum lockeren Grundton des Films steht
Ein freudiges Ereignis * * * Bezancon erzählt mit Humor aber auch mit bitteren Ernst und realistischem Blick auf die jeweiligen Situationen über das "freudigste" Ereignis
Die freudlose Gasse * * * * das umfangreiche Sozialdrama erzählt kraftvoll und in prägnanten Bildern, denen noch etwas Expressionismus anhaftet, von den Menschen in einem Wiener Armutsviertel - bitter, aber nicht hoffnungslos
Die Freunde der Freunde * * das übernatürliche Jugenddrama in unnatürlichen Bildern überzeugt durch die junge Darstellerriege
 Ein Freund von mir * * * die stimmige Komödie ist originell, lebensklug und hat 'nen echten Vogel
 Friedhof der Kuscheltiere * * * in der King-Verfilmung hält sich die Spannung zwar in Grenzen, unheimlich ist sie aber dennoch, dazu gibt es nette Goreeffekte zu bestaunen
 Friedhof der Kuscheltiere 2 * kopiert nur das Original...und das net mal besonders gut
The Frighteners * * die Horrorkomödie von Peter Jackson ist nicht besonders witzig, aber dafür spannend und effektreich
 From Dusk Till Dawn * * * * * kultiger Mix aus Roadmovie und Funhorror mit cool'n Typen
From Hell * * * der Horrorthriller schickt einen opiumsüchtigen Depp im düsteren London auf die Jagd nach Jack the Ripper - berauschend
From Paris with Love * dem hanebüchenen Actionflick fehlt es so ziemlich an allem
Frontier(s) * * Atmosphäre kann der sozialkritisch angehauchte, mit brauchbaren Goreszenen durchzogenen TerrorStreifen nicht aufbauen, was zum größten Teil an der völlig überzeichneten Nazibande liegt
 Frost/Nixon * * das halbfiktive Psychoduell führt uns in eine Welt voller Manipulation und Intrigen, dabei können Sheen und Langella überzeugen
Frozen('10) * * die durchaus spannende Ausgangslage à la "Open Water" bietet genug Platz für ein bisschen Ekel, flache Dialoge und ein unmotiviertes Ende
Frozen River * * überzeugend in der Milieuzeichnung, am Ende jedoch einen Tick zu versöhnlich
 Früchte des Zorns * * * Ford macht in seinem sozialkritischen Roadmovie die damalige Situation spürbar und wird dabei von glänzenden Darstellern unterstützt
 Frühling für Hitler * * ist mir stellenweise etwas zu albernd...
Frühling im Herbst('01) * * * charmante und erfrischend facettenreiche Komödie über das Älterwerden mit hervorragenden Darstellern
 Frühling, Sommer, Herbst, Winter...und Frühling * * * * schöne Bilder, feinfühlig, interpretationsreich
Frühstück bei Tiffany * * * Hepburn ist so bezaubernd, dass man sich den Film ohne sie nicht vorstellen kann
Führer Ex * die Story ist überkonstruiert, die Figuren zu oberflächlich, schocken tut der Film - aber vielmehr auch nicht...
 Der Fuhrmann des Todes * * * * die schaurige Erzählung ist erstklassig inszeniert und überzeugt vor allem durch die stimmungsvolle Atmosphäre
 Full Contact('92) * * * ein HongKongActioner wie er sein soll: flott erzählt, herrlich überzogen und verdammt cool in Szene gesetzt
Full Metal Jacket * * * * hier ist mehr als nur Luft im Sack! - Kubrick inszeniert einen der besten Antikriegsfilme schlechthin
Die fünf Geächteten * * psychologischer Western, der net richtig in Fahrt kommen will
Das fünfte Element * * * aufwendig inszeniertes SciFi-Abenteuer mit 'nem cool'n Bruce und 'ner heißen Milla
 Die fünfte Jahreszeit('12) * * Brosens und Woodworth entführen uns in kunstvoll arrangierten Bildern in eine unheilvolle Welt alten Glaubens und dessen Riten
 Funny Games('97) * * * * tiefschwarze, bitterböse Gesellschafts- und Medienkritik, die sicherlich nicht für jedermann geeignet ist
Funny Games U.S. * * die 1:1 Kopie steht dem Original in kaum etwas  nach(obwohl der Ösi-Dialekt schon fehlt;-)... ist letztendlich aber unnötig
 Für das Leben eines Freundes * * * das mit Vaughn, Heche und Phoenix fabelhaft besetzte Drama zieht seine Spannung aus dem moralischen Dilemma, in dem die Figuren stecken, dies funktioniert auch bis zum Schluss, dieser fällt dann überraschend kontrovers aus und findet dabei nicht den richtigen Ton gegenüber fremden Rechtssystemen
 Für eine Handvoll Dollar * * * * hiermit revolutionierte Leone den altbackenden Western und machte Eastwood zur coolsten Sau im Genre
 Für ein paar Dollar mehr * * * gelungener Nachfolger, der zwar nicht mehr so flüssig erzählt wird, aber dennoch einen großen Unterhaltungswert hat
 Für ihn verkauf' ich mich * * Buñuel's Politmelodram um den Kampf zwischen Idealen, System und privatem Glück ist packend erzählt, am Ende aber etwas verunglückt
 Für Königin und Vaterland * interessant aber lahm
Fury - Blinde Wut('36) * * * * * absolut fesselnder, sozialkritischer "Selbstjustiz"-Beitrag mit einem großartigen Spencer Tracy
 Furyo - Merry Christmas, Mr. Lawrence * Ôshima's krudes Drama um ein japanisches Kriegsgefangenenlager streift mehrere Themen wie CultureClash und Homosexualität im Militär, findet aber keine klare Linie und pendelt zwischen eindringlichen und sentimentalen Momenten
The Future('11) * * kleiner, liebenswerter Film, der mit feinem Humor und verrückten Ideen seine schrulligen Figuren durch eine Lebenskrise begleitet

 

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