Eagle vs Shark * * * die liebenswerte Nerdkomödie kommt mit einer simplen Story, in der es aber nur so vor Kuriositäten und eigenwilligem Humor wimmelt
 Easy Money('10) * * teils packend inszeniert, kommt der Schwedenthriller jedoch gerade inhaltlich nie über den Genredurchschnitt hinweg
Easy Rider * * * * * Hopper's bewegendes wie experimentierfreudiges Roadmovie steht wie kein zweiter Film für die Hippie-Ära und deren Gefühl von Freiheit, welches unter der permanenten Bedrohung einer intoleranten Gesellschaft stand
 Eat Drink Man Woman * * * * leicht melancholisches Familiendrama über unvermeidliche Veränderungen und die Bewahrung von Traditionen - sympathisch und wahrhaftig
Eat Pray Love * * der überlange, in kitschigen Postkartenbildern schwelgende Selbfindungstrip entpuppt sich schnell als ein reines FeelGoodMovie, das mit einem beachtlichen Cast aber immerhin seinen Zweck erfüllt
 Eaten Alive('77) * * * Hooper ist ein kauziger Horrorflick in morbider Atmosphäre gelungen, den man nicht allzu ernst nehmen sollte;-)
 Echoes * * * der Psychothriller überzeugt durch einen gut agierenden Bacon und 'nem starken Schluss 
 Ed Gein * hält sich zwar an die Fakten, wirkt aber fade
 Ed Wood * * * * Burton gelingt eine liebevolles Aussenseiterportrait, welches ganz einfühlsam die Tragik der Figuren einfängt und dabei noch Platz für Witz und Ironie findet
 Eden('06) * * * subtil inszeniertes Drama um Genuss, Sehnsucht und Freundschaft, Roche und Ostendorf sind wunderbar
 Eden('12) * * erschreckende, von wahren Begebenheiten inspirierte Geschichte um einen amerikanischen Menschenhändlerring, welche einen durch die Distanz zur Hauptfigur aber kaum berührt
 Eden Lake * * kleiner, konsequenter SurvivalSchocker mit genretypischen Macken
 Edge of Tomorrow * * das ironische Spiel mit der Zeitschleife in Zusammenspiel mit dem emotional-menschlichen Faktor und der hochwertig produzierten Action macht soviel Spaß, dass das einfallslose Finale gleich doppelt so negativ ins Gewicht fällt
 Edward, mein Sohn * * * * außergewöhnliches Familiendrama, mit 'nem ungewohnten Tracy und einer großartigen Deborah Kerr
Edward mit den Scherenhänden * * * herrlich überzogende Satire auf das amerikanische Vorstadtleben mit toller Ausstattung
 Die Ehe der Maria Braun * * realistisches Zeitbild, welches von Fassbinder's verfremdenden Stil konterkariert wird
 Ehe im Schatten * * das konventionell inszenierte Drama schildert eindringlich wie subtil das auf wahren Begebenheiten beruhende Schicksal einer "Mischehe" zur NS-Zeit
Ehekrieg('49) * * der Geschlechterkampf pendelt unentschlossen zwischen Drama und Komödie und hinterlässt so auch ehr gemischte Gefühle
 Ehemänner * * * Cassavetes schildert mit sich selbst und seinen Freunden Gazzara und Falk in den Hauptrollen den inneren Konflikt von Mittelstandsmännern zwischen dem Wunsch nach Freiheit und den einengenden Verpflichtungen des Alltags oft ausschweifend, aber stets auf Natürlichkeit bedacht und mit dem eindringlichen Spiel von drei vorzüglichen Charakterdarstellern
 Die Ehre der Prizzis * * die etwas unstimmige Mafia-Satire hat trotz eines gemächlichen Tempos genug Biss und kommt mit vorzüglichen Darstellern
 Der Eid * * in Kormákur's immer wieder spannenden, jedoch insgesamt recht unterkühlten Thrillerdrama kommt ein Vater im Kampf um seine Tochter an seine moralischen Grenzen
Eierdiebe * * die solide Tragikomödie schafft es nur selten zu bewegen und der Humor ist auch nicht das Gelbe vom Ei....
 Ein zum Tode Verurteilter ist entflohen * * Bresson lässt den Zuschauer allein mit den Gedanken des Protagonisten, das wirkt sehr authentisch, teils faszinierend, aber auf Dauer auch ermüdend, da selbst die Flucht konsequenterweise ohne Effekt und Spannung inszeniert wird
Einer bleibt sitzen * * * wunderbarer Rolli-Beitrag mit einem grandiosen Volker Bruch
 Einer flog über's Kuckucksnest * * * * * das aufwühlende Meisterwerk ist genauso witzig wie tragisch und zeigt Jack Nicholson in einer seiner besten Rollen
 Einer gibt nicht auf ** schön gefilmter Standardwestern ohne Überraschungen - bis auf eine zum Schluss ...und die hätte man sich sparen können...
 Einer kam durch * * teils recht spannend, letztendlich aber nicht mehr als solide Unterhaltung
 Einer nach dem anderen('14) * * * die norwegische Komödie über einen blutigen Rachefeldzug erinnert mit seinem zügellos schwarzen Humor an die dänischen Genrevertreter, dazu tragen die spielfreudigen Darsteller auch sehr zur guten Stimmung bei
Eine einfache Geschichte * * Romy sucht als emanzipierte Frau nach dem Glück - gar nicht so einfach...
Die einfachen Dinge('07) * * feiner, ruhiger Film mit kleiner Botschaft und nuanciertem Spiel
Ein einfacher Plan * * starke Darsteller, spannend, aber leider nichts Neues
 Einmal fremd, einmal vertraut * * * das Konzept von einem Ausgangspunkt mit zwei alternativen Handlungsverläufen ist von sich aus schon ansprechend, interessant an dieser kleinen koreanischen Produktion ist, dass sie das Konzept nicht effekthascherisch ausschlachtet, sondern nur feine Nuancen variiert und so auch den Zuschauer fordert
 Eins, zwei, drei * * * Wilder legt in seiner Ost/West-Komödie ein schwindelerregendes Tempo vor, bietet klasse Dialoge und kann sich auf einen fabelhaften Cast verlassen
Einsam sind die Tapferen * * * * tapfer kämpft Douglas gegen eine Welt, die ihm schon lange fremd ist - packend inszeniert mit unvergesslichem Ende
Ein einsamer Ort * * * * packender Mix aus Krimi und Melodram mit passenden Schluss, einem sarkastischen Bogey und einer bezaubernden Grahame - interessant auch als Stimmungsbild der McCarthy-Ära
Der Einsatz * * solider Thriller mit netten Twists und zwei guten Hauptdarstellern
 Einsatz im Nordatlantik * * * das packende Kriegsabenteuer überzeugt vor allem durch die eindrucksvollen Actionsequenzen, da kann man auch den etwas nervigen Patriotismus verzeihen
 Einst ein Held * * * * das Militärdrama hat so manch gute Wendung in sich und überzeugt durch die brillanten Darstellungen von Guinness und Mills
 Ein einziger Augenblick * so abgedroschen und einfallslos, dass nicht mal das großartige Spiel von Phoenix und Ruffalo dagegen ankommt...
Eisiges Land * * im Stil von Amores Perros, jedoch bleiben die Figuren genauso kalt, wie das Land in dem sie agieren
 Eiskalte Engel * * perfides Spiel um Macht und Sex
 Der eiskalte Engel * * *

die unterkühlte, fatalistische Killerballade ist stilsicher von Melville in Szene gesetzt und machte Delon zum Star

Eiskalte Rache * * * der sich langsam aufbauende Psychothriller überzeugt fast allein durch die fesselnde Performance Crawfords
Der Eissturm * * Familiendrama, Adoleszenzdrama, Doppelmoral, Identitätskrise - am Ende kriegt Lee den Sack nicht ganz zu, bei dem starken Ensemble ist das aber zu verkraften
 Ekel * * * * auch schöne Frauen haben's nicht leicht: in Polanski's beklemmenden, mit einem unbehaglichen Klangteppich versehenen Apartmenthorrordrama verfällt die junge Deneuve ihren Wahnvorstellungen, welche durch aggressiv-maskuline Zudringlichkeiten blutige Konsequenzen fordern
 El Camino('19) * * * längst überfälliger Storyabschluss des hochkarätigen Serienformats, der Jesse einen würdigen Abschied ermöglicht und zugleich ein freudiges Wiedersehen mit vielen Nebenfiguren darstellt
El Cid * * * ein Epos, welches dank seiner bildgewaltigen Schlachten und wunderbaren Hauptdarstellern nie langweilig wird
 El Clan('15) * * stilsicher inszeniertes, aber kaum packendes Drama über die berühmt-berüchtigte Familie Puccio
 El Club('15) * * ein Haufen verdorbener und gebeutelter Priester soll wieder zum Licht geführt werden - das aktuelle Thema behandelt Larraín einfühlsam und differenziert, teils beklemmend und mit einer passenden, aber etwas faden Lösung zur Hand
 El Dorado('66) * * * gefällt mir aufgrund der ernsthafteren Story und den "kaputten" Helden besser als "Rio Bravo"
 El Mariachi * * kleiner Kultstreifen und Filmdebüt von Robert Rodriguez
El Perdido * * * Aldrich liefert einen psychologisch ausgefeilten Western ab, der sich ganz auf das großartige Spiel von Hudson und Douglas verlassen kann
El premio('11) * * kleine, einfühlsam aus Kinderaugen erzählte Geschichte über eine grausame Zeit
 El Topo * * bildgewaltiges Kunstkino, welches durch sein langsames Tempo und die eigenwillige Erzählstruktur viel vom Zuschauer abverlangt
Election('99) * * * böse, mit herrlichem Humor, Witherspoon überzeugt 
 Election('05) * * nüchterner Einblick in die Welt der Triaden, zeitweise sehr fesselnd, insgesamt aber nicht gravierend
 Election 2 * * Teil 2 führt die Story mit allbekannten Figuren, diesmal aus einer anderen Perspektive, gekonnt weiter und verleiht dem Ganzen sogar einen epischen Charakter
Der Elefantenmensch * * * * * Lynch's Verfilmung eines Tatsachenberichts ist bewegend, grausam und zugleich schön
Elegy oder die Kunst zu Lieben * * über den Umgang mit Schönheit und deren Vergänglichkeit - mit Keiner-ist-so'n-Arsch-Kingsley und Keine-weint-so-schön-Cruz sehr gut besetzt
Der elektrische Reiter * * Pollack verbindet seinen melancholischen Abgesang auf die Freiheit mit einer seichten Lovestory und streut dazu halbherzig Kritik an Konsumwahnsinn und Sensationsjournalismus
The Element of Crime * * * in seinem Spielfilmdebüt erschafft von Trier eine alptraumhafte Welt mit außergewöhnlichen Bildern, die den Zuschauer schnell in ihren Bann ziehen
 Elementarteilchen * * * glänzend besetzte Tragikomödie mit starken Momenten und einigen Wahrheiten
 Elena('11) * * * Zvyagintsev entwirft in gewohnt konzentrierten Bildern ein vielschichtiges, kühles Gesellschaftsportrait über Abhängigkeit, familiäre Verantwortung und das Aufeinandertreffen der Schichten
Elephant * * * * * beklemmend real, schockierend, ohne den Zwang, Erklärungen abliefern zu müssen
 Elevenfourteen * * * * * schräge Episoden die in einer virtuosen Inszenierung mit viel schwarzen Humor wunderbar ineinander fließen
Elf Uhr nachts * * * wirrer, aber einfallsreicher, belustigender und faszinierender Mix aus Krimi, Kunst und Drama
Elina * * * ein kleines, aber sehr schönes Drama für die ganze Familie, in dem vor allem die kleine Natalie Minnevik überzeugen kann
 Elle('16) * * Verhoeven's Thrillerdrama über eine Frau in den späten Jahren, deren sexuelle Neugier durch eine Vergewaltigung neu geweckt wird, wirkt wie eine perverse Männerfantasie, zieht einen aber auch durch die hochwertige Produktion und die fantastische Huppert in seinen Bann
 Elling * * die kleine Komödie um den Sauerkrautpoeten hat so ihre Momente...
 Elvis & Nixon * * das Zusammentreffen des Kings mit dem Präsidenten verarbeitet Johnson mit viel Liebe zum Detail zu einer leichten Komödie, die hauptsächlich von den gelungenen Darstellungen seiner Schauspielgrößen lebt
 Elysium('13) * * * wie schon in seinem Debüt gelingt es Blomkamp eine fesselnde Geschichte zu erzählen, erstklassige Unterhaltung mit Anspruch zu verbinden - auch wenn sich das Sujet leider dem finalen Gefecht (mit dick aufgetragenem Abgang) unterordnen muss
 Emmas Glück * * das Konfliktpotenzial wird leider nicht ausgereizt und so bleibt es halt bei 'ner kleinen Tragikomödie mit einer verschroben-sympathischen Hauptdarstellerin
Emmett's Mark * * ehr durchschnittlich, aber spannendes Finale
 Empörung * * * das auf Roth's Roman beruhende Drama veranschaulicht die von erdrückenden Konventionen durchzogene Atmosphäre der 50er Jahre, aus der sich ein junges Pärchen, einnehmend gespielt von Lerman und Gadon, zu befreien versucht - packend, auch wenn man die potenzielle emotionale Wucht am Ende nicht ganz ausspielt
En garde('04) * * überzeugend gespieltes Jugendrama um Freundschaft, Zwänge und Vertrauen
 The End of the Tour('15) * * * das dialogstarke Aufeinandertreffen des schüchternen Schriftstellers mit dem ehrgeizigen Journalisten offenbart nach und nach die wahren Gedanken und Gefühle der beiden, was den geneigten Zuschauer selbst zum reflektieren über große Lebensfragen anregt
End of Watch * * Handkameras, natürliche Dialoge und zwei Charaktermimen sorgen nicht nur für packende Unterhaltung, sondern vor allem für Realismus, zumindest bis dieser sich am Ende den Mainstreamkonventionen beugen muss
 Ende * * der spanische Endzeithorror ist wohl der unaufgeregteste seiner Art, auf jeden Fall mal was anderes und vor schönster Naturkulisse gedreht
 Das Ende der Unschuld('05) * * * das abgründige Jugenddrama geht des öfteren ungewöhnliche Wege, bleibt aber nah den Figuren, ist dazu gut gespielt und zum Nachdenken geeignet
 Ende eines Sommers * * Assayas sinniert ganz unaufgeregt über Heimat, Tradition, Erbe und die Auswirkungen der Globalisierung auf die Familie
 The Endless('17) * * auch wenn Benson und Moorhead, die hier auch die Hauptrollen spielen, nicht der ganz große Wurf gelungen ist, hat der SciFi-Plot doch seinen Reiz und der zentrale Bruderkonflikt sein Gewicht
 Die endlose Nacht * * stilvoll inszeniertes Episodendrama, das in passenden Schwarzweißbildern ein tristes Bild deutschen Alltags zeichnet
 Endstation Prag * * das kühle Drama um die wankende Existenz eines Mannes nährt mit seinen kafkaesken Situationen die Lust in eine rätselhafte Welt abzutauchen, die er dann leider bei weitem nicht befriedigen kann
Endstation Schafott * * * Ex-Sträfling versucht wieder ins Leben zukommen - aufwühlende Sozialstudie mit brillanten Darstellern
 Endstation Sehnsucht('51) * * * * * abgründiges Psycho-Kammerspiel, grandios von Leigh und Brando gespielt
Endzeit * * aus dem stimmigen Drama über soziales Verhalten in einer zerbrochenen Zivilisation lassen sich leider kaum neue Schlüsse ziehen
 Enemy('13) * * * Villeneuve's fesselnder, surrealer Trip ins männliche Unterbewusstsein gibt einem Rätsel auf, die aber lösbar scheinen und so zur Zweitsichtung animieren 
 Enemy Mine * * * Petersen's anfangs etwas befremdlich wirkendes und sicherlich nicht immer logisches Weltraumabenteuer besticht vor allem durch die aufwändige Ausstattung und die Figuren, die einem doch etwas ans Herz wachsen
 L'enfant - Das Kind * * * realitätsnahes Portrait eines Straßenjungen - trocken, intensiv und teils sogar recht spannend
 Der Engel, der ein Teufel war * * * hervorragendes Psychodrama mit starken Darstellern, am besten in O-Ton schau'n, da die dt. Synchro ziemlich mies ist
 Engel der Gejagten * *

Langs dritter Western nimmt schon fast Formen einer Tragödie an, ist ansonsten aber, trotz Dietrich-Bonus, ehr solide

Engel in Schwarz * * der Erotikthriller wird trotz der guten Besetzung nicht lange in Erinnerung bleiben
 Enigma - Das Geheimnis * * teilweise ziemlich undurchsichtig, das Ende löst aber einiges wieder auf, ansonsten etwas lahm
 Enter the Void * * * * Noé handelt die Theorie des tibetischen Totenbuchs in einem ausufernden, psychedelisch-intensiven, visuell beeindruckenden Bilderrausch ab
 Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 * Scott holt den Stoff zwar in die Gegenwart, fügt diesem jedoch nichts Gravierendes hinzu, so bleiben nur die guten Darsteller...(ach ja, wie schwer ist es in NY, eine abgesperrte Straße entlang zu fahren;-)
Entgleist * * solider Thriller mit gelungener Schlusspointe, nicht immer logisch, aber unterhaltsam
 Enthüllung * * aalglatter Thriller aus der Traumfabrik, der zwar gut unterhält, aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird
Entscheidung in der Sierra * * * wenn Bankräuber träumen: atmosphärisches Gangstermelodram mit einem wunderbaren Bogart und einer bezaubernden Ida Lupino
 Enttarnt * * wenn die Story genauso glaubhaft wie Chris Cooper wäre, dann hätte aus dem kleinen Kammerspiel mehr werden können
Entzauberungen * * wie so oft bei Episodendramen, können nicht alle Episoden überzeugen, was denn für die Episoden, die überzeugen konnten, immer sehr schade ist;-)
An Episode in the Life of an Iron Picker * * der Titel ist wirklich Programm, Tanovic lässt die Menschen ihre eigene Geschichte nachspielen und gestattet so einen hautnahen Blick auf deren harten Alltag
 Equals('15) * * der Mix aus fein gespielten Liebesdrama und kühler Dystopie macht mal wieder Lust auf Klassiker wie "THX 1138", wobei hier trotz deutlich kleinerer Mittel auch eigene Qualitäten entstehen, nur das betuliche Ende hinterlässt einen faden Nachgeschmack
Equilibrium * * * bricht zwar jegliche Logik, stellt aber gute Fragen und die Action is auch net übel
 Er('53) * * * auch in seinem Psychodrama bringt Bunuel gekonnt Kirchen- und Gesellschaftskritik unter, der Film überzeugt unter anderem durch die starken Darsteller
 Er kann's nicht lassen * * auch das zweite Abenteuer von Rühmann als Pater Brown ist nett mit anzusehen, obwohl ich die alte Rutherford wohl noch vorziehen würde:-)
 Eraserhead * * Lynch's erstes Rätsel - einzigartige Bilder und ein riesiger Raum für Interpretationen...und die Welt ahnte, was da noch auf sie zukommen sollte;-)
 Erbarmen * * Nikolaj Lie Kaas als Ermittler in einem leicht überdurchschnittlichen Krimi, der aber ehr ins Fernsehen passt
 Erbarmungslos * * * * * in Eastwoods Westernentmystifizierung stimmt einfach alles: Story, Darsteller, Atmosphäre, Dialoge, Bilder...
 Das Erbe('03) * * * die ruhige, eindringliche Inszenierung gewährt einen tiefen Einblick in die Situation des Protagonisten, der sich zwischen Pflicht und Glück entscheiden muss
 Die Erben der 36 Kammern der Shaolin * * lange nicht so gut wie der Erste, nicht so komisch wie der Zweite, dafür gibt's grandiose Kampfsequenzen
 Erbsen auf halb 6 * * * wundervoller Beitrag zum Thema mit ironischen Zügen
 Ermittlungen gegen einen über jeden Verdacht erhabenen Bürger * * * Petri's bitterböser Kommentar zum korrupten wie unfähigen Polizeiapparat beinhaltet zugleich das Portrait eines süffisanten Machtmenschen(grandios: Volontè) der seine Unsicherheit hinter seinem Ego versteckt
Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford * * * * Dominik geht den Ursachen für die Entstehung einer Legende nach und zeigt zugleich die Folgen einer blinden Heldenverehrung auf, dabei besticht seine grandios von Pitt und Casey gespielte und melancholisch bebilderte Verfilmung des gleichnamigen Romans vor allem durch die psychologische Spannung, welche fast jede Szene durchdringt
 Erpressung('29) * * auch in diesem Frühwerk probiert sich Hitchcock an Spannungsmechanismen aus, auch wenn der etwas unbeholfen wirkende Thriller nicht ganz so interessant ist wie seine Entwicklung vom Stumm- zum Tonfilm
 Erpressung('17) * die Story um einen Familienvater, der sich im Karibikurlaub mit einheimischen Erpressern rumschlagen muss, generiert problemlos Spannung, dann überschlagen sich allerdings die unglaubwürdigen und übertriebenen Wendungen und am Ende fehlt dann auch noch der Mut zur Konsequenz
Erscheinen Pflicht * * Tochter eines DDR-Funktionärs werden die Augen geöffnet - authentisch
 Erst einer, dann alle * * keine Frage, hier wird großes Schauspielkino geboten, jedoch kann keine der drei Episoden, die sich alle im Besucherraum einer Haftanstalt kreuzen, wirklich überzeugen
 Das erstaunliche Leben des Walter Mitty * * Stiller legt ein ernsthaftes, uns Gaga-Humor ersparendes, ästhetisch bebildertes, durchaus witziges, sympathisches, massenkompatibles Abenteuer über den Wert des Individuums hin
 Die erste Kugel trifft * * stimmiges Westernmelodram mit 'nem starken Ford
 Die erste Vorstellung * * * * Rowlands reißt einen einfach mit und Cassavetes gibt ihr den nötigen Raum - nachhaltig
 Es('90) * * der mit gelungenen Gruselsequenzen gespickten King-Verfilmung gelingt es trotz ausgiebiger Exposition leider nicht, tief genug in die Figuren einzutauchen, so wird die "Stell dich deinen Ängsten"-Thematik auf Dauer fad
 Es('17) * * * die zweite Verfilmung des King Romans knöpft sich nur den Adoleszenzteil vor und bringt so ein stimmiges, gruseliges 80er-Jahre-Jugendabenteuer mit viel Humor und einem irre guten Pennywise hervor
 Es Kapitel 2 * * * Muschietti setzt die Geschichte stimmig im selben Erzählton aus Drama, Witz und blankem Horror fort, bei letzterem legt er sogar noch eine Schippe drauf, auch wenn die Sequenzen teils wenig raffiniert aneinandergereiht werden, ansonsten gefällt das Finale wesentlich besser als in der Erstverfilmung... ach und Amy Adams wäre äußerlich die bessere Bev gewesen;-)
Es beginnt heute * * * Torreton liefert eine starke Leistung in dem engagierten Sozialdrama, das allein durch puren, aufklärenden Realismus mitzureißen versteht
 Es geschah am hellichten Tag('58) * * * * der packende Krimi überzeugt vor allem durch die durchweg großartigen Darsteller, nur das Ende mildert etwas den Genuss
Es geschah am hellichten Tag('96) * kopiert fast haargenau das Original, daher unnötig, trotz guter Darsteller
 Es geschah in einer Nacht('34) * * der Screwball-Klassiker von Capra gewann damals die Big Five und ist auch heute noch dank pointierter Dialoge und dem hohen Erzähltempo unterhaltsam
 Es war('26) * * * Brown wählt einen recht heiteren Ansatz für das an sich höchst dramatische Geschehen, was zusammen mit dem göttlichen Spiel der Garbo für einen ordentlichen Unterhaltungswert sorgt
Es war einer von uns * heikles Thema, "korrekt" und überraschungslos inszeniert, dazu kommt eine unsympathische Hauptdarstellerin
 Es war einmal ein Vater * * * in ruhigen Bildern erzähltes Vater-Sohn-Drama und ein Einblick in die japanische Kultur
 Es war einmal in Afrika * * nüchtern erzähltes Polit- und Charakterdrama, für welches man viel Empathie und politisches Interesse mitbringen sollte
Es war einmal in Amerika * * * * * Leone's letztes Meisterwerk ist ein episches Drama um trügerische Freundschaft, unerfüllte Liebe und wahre Werte, welches uns in drei perfekt visualisierte Zeitbilder New Yorks entführt und uns mit seinem Schlussbild dazu anhält, das Gesehene zu reflektieren
 Es war einmal in Anatolien * * das zu Anfang in finster-fesselnder Atmosphäre gehüllte Kriminaldrama erzählt mit viel Lokalkolorit über Sorgen und Ansichten männlicher Türken, das ist teils interessant, rechtfertigt aber nicht ganz die 157 Minuten Laufzeit
 Es war Nacht in Rom * * Rossellini behandelt hier das Kommunikationsthema und setzt wieder gekonnt auf Authentizität, mitreißen tut seine Geschichte aber nicht
The Escapist('08) * * Was brauchen wir? - Überzeichnete Charaktere, ein paar Logiklöcher und eine geklaute Schlusspointe. - Na dann kann's ja losgehen!
 Escobar: Paradise Lost * Di Stefano versteht es zwar trotz eines holprigen Drehbuchs Spannung aufzubauen, als Biopic ist sein Regiedebüt aber unbrauchbar, nicht wegen des fiktiven Teils, sondern vor allem weil die psychologische Annährung zu oberflächlich bleibt
 Esmas Geheimnis * * von einem Geheimnis kann nach kurzer Spielzeit keine Rede mehr sein, allerdings funktioniert das Ganze als sinnliches Portrait einer vom Krieg gezeichneten Generation
E.T. - Der Außerirdische * * schönes Science-Fiction-Märchen für den Sonntag Nachmittag
 Die etwas anderen Cops * * * McKay's unkonventioneller Anarchohumor darf natürlich auch in dieser mit tollen Nebenfiguren und ordentlicher Action gespickten Polizeikomödie nicht fehlen, auch wenn das Finale etwas furioser hätte ausfallen dürfen - für Ferrell-Fans ein Muss!
 Eu cand vreau sa fluier, fluier * * das rumänische Jugendknastdrama erinnert in seinem Fatalismus und in der unmittelbaren Nähe zum Helden an einen Fallada-Roman
 Eureka('83) * * * in dem sehr eigenwillig erzählten, aber auch mitreißend gespielten Drama schaut Roeg auf zwei Männer, die beide dem absoluten Glücksmoment hinterherrennen und nachdem sie ihn erlebt haben, zum Scheitern verurteilt sind
 Europa * * unterhaltsame, leicht ironische Verbeugung vor den Kriegskrimis der 40er Jahre - mehr was für's Auge, als für den Kopf
 Eva und der Priester * * recht theoretisch geht es in Melville's Glaubensdrama zu, lediglich das Spiel von Riva und Belmondo sowie die Annährungsversuche der Atheistin gegenüber dem Priester bringen etwas Leben rein
 Event Horizon * * Anderson's Weltraumhorror ist visuell wie atmosphärisch überzeugend, inhaltlich etwas zusammengeklaut und unausgegoren, aber durchaus unterhaltend
 Every Thing Will Be Fine * * die 12 Jahre dauernde Annährung zwischen "Täter" und Opfer beobachtet Wenders sehr präzise und außerordentlich unaufgeregt, das 3D-Verfahren sorgt für noch mehr Nähe zu den Figuren, allerdings bleibt Franco hier unnahbar
 Evil('03) * * * * das intensive Jugenddrama setzt sich mit Gewalt und deren Ursachen auseinander, überzeugt dazu durch einen großartigen Andreas Wilson
 Evil Breed   Wow, in der IMDB gibt es tatsächlich 59 Stimmen, die dem Streifen 'ne 10er Wertung gegeben haben - müssen wohl Jenna-Fans gewesen sein...
Evil Dead('13) * * * seit langem mal wieder echter, reinrassiger Horror: drastisch, übertrieben brutal, eklig und mit übergroßen Finale - schade nur, dass die Figuren trotz langer Exposition recht blass bleiben
 Der ewige Gärtner * * * aufklärender Politthriller in ruhigen Bildern, Fiennes und Weisz wissen zu überzeugen
 Ewige Jugend * * Sorrentino verfügt mit der hinreißend-eleganten Inszenierung, den originellen Einfällen und den großen Darstellern über sehr gute Einzelteile, die sich am Ende jedoch nicht zu einem großen Ganzen zusammenfügen lassen wollen
Ex Drummer * * * * * ein zynischer, verstörender und visuell faszinierender Trip in die menschlichen Abgründe
 Ex Machina * * * * Wird es bald Roboter mit eigenem Bewusstsein geben? - das spannende Regiedebüt geht dieser Frage in einem exquisit bebilderten Kammerspiel mit fabelhaften Darstellern und radikaler Note nach
 Excalibur *** packendes Abenteuerspektakel, welches durch seine einzigartig-faszinierenden Bilder in Erinnerung bleiben wird
Excision * * der Coming-of-Age-Horror illustriert die Zweifel und Ängste der Pupertät durch blutige Gemälde, nicht ganz ausgegoren, aber allein schon die facettenreich angelegte, von McCord großartig gespielte Heldin ist einen Blick wert
Exit('06) * * ambitioniert, letztendlich aber Standardkost
 Exodus('60) * * * * Preminger's imposantes Politepos bietet jedem, der sich noch nicht tiefer mit der Thematik beschäftigt hat, einen aufwendig bebilderten und durchaus packenden Einstieg in die komplexen Ereignisse rund um die von vielen Hindernissen begleitete Gründung Israels
Der Exorzist * * * * * der Horrorklassiker kann heute noch schocken....
Der Exorzist 2   wahrscheinlich die größte Enttäuschung der Filmgeschichte
Exorzist: Der Anfang   vorhersehbar, dazu mäßige Effekte und ein lächerlicher Exorzismus
 Der Exorzismus von Emily Rose * * Mischung aus Justizthriller und Horror, gerade durch die Darstellung von Jennifer Carpenter 'ne Sichtung wert
Das Experiment * * * * * dieses Experiment ist absolut fesselnd!
 Explosion des Schweigens * * * * * das beklemmend intensive Portrait eines Killers zeichnet sich durch eine virtuose Inszenierung aus
 Extrablatt * * * herrlich zynisch und saukomisch, Lemmon/Matthau wie immer wunderbar
Extrem... mit allen Mitteln * * ein Film aus der Kindheit, in dem sich Hackman als Bösewicht genauso tief eingeprägt hat wie Grant's Bettszene, für Unvoreingenommene gibt es solide Thrillerunterhaltung mit finaler Morallektion
Extremities * es mangelt an Spannung, Atmosphäre und Glaubwürdigkeit
 The Eye('02) * * die Pang Brüder legen ein gepflegtes Stück Minimalhorror hin, in dem aber leider nur der unpassend wirkende "Megashowdown" wirklich überrascht
Eyes of Crystal - Anatomie des Grauens * * viel Atmosphäre, mäßige Spannung, wenig Logik
 The Eyes of My Mother * * das in kunstvoll arrangierten Schwarzweißbildern inszenierte Familienhorrordrama kommt auf leisen, geheimnisumwobenen Sohlen, was ihm am Ende auch etwas zum Verhängnis wird, wo man ihm doch einen radikaleren Abgang gewünscht hätte
 Eyes Wide Shut * * * * Kubrick verlegt Schnitzler's Traumnovelle mit sinnlicher Eleganz ins gegenwärtige New York und weicht mit inszenatorischer Raffinesse in dem Spiel um männliche Anmaßung, obsessive Eifersucht und verhängnisvolle Lust die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit auf

 

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