The Da Vinci Code * die religiöse Schnitzeljagd leidet an Vorhersehbarkeit, Spannungsarmut und Überlänge - dann doch lieber nochmal den Cage-Film;-)
 Dahmer   anstatt den Tatsachen nahe zu kommen, interpretiert man irgendwas hinein - wenigstens hinterlässt Renner Eindruck
 Dallas Buyers Club * * * die tragisch-heitere Geschichte nach wahren Begebenheiten besticht durch ihre vielschichtige Charakterisierung, erlaubt sich keine großen hollywoodschen Fauxpas und ist vor allem kraftvolles Schauspielkino
 Die Dame im See * * das Experiment mit der subjektiven Kamera ist zwar recht unterhaltsam, es hindert die Chandler-Verfilmung aber auch daran, die für's Genre nötige Atmosphäre aufzubauen, einen kernigen Marlowe und ein verschachtelten Plot gibt's aber trotzdem
Dame, König, As, Spion * * Alfredson liefert einen klassischen Spionagethriller: edel bebildert, großartig besetzt und genauso unterkühlt wie undurchsichtig
Die Dame ohne Kamelien * * * ein zugänglicherer Antonioni, verliert deshalb aber nicht an Gewicht
 Eine Dame verschwindet * * * Hitchcock legt hier eine aparte Mischung aus Suspense und köstlichem Humor hin
 Die Damen vom Bois de Boulogne * * * passend zum perfiden Racheplan, der im Mittelpunkt des Melodrams steht, gestaltet Bresson auch die Szenen dunkel und lässt sie oft in engen Räumen spielen, was zusammen mit einer boshaft-kühlen Casares als Antagonistin ein Gefühl der Ausweglosigkeit entstehen lässt, welches über die gesamte Laufzeit gefangen nimmt
Der Dämon in mir * * * * * heikles Thema, subtil umgesetzt und grandios gespielt
Der Dämon und die Jungfrau * * bunt-barocker Italienhorror mit SM-Touch
 Dämonen('15) * * * die kunstvolle Bühnenadaption schwelgt in seinen erlesen-eleganten Bildern, lässt durch seine affektierten, unberechenbaren Figuren ein leichtes Knistern in der Luft entstehen und räumt den famosen Darstellern genug Platz ein, um die Tiefen ihrer einsamen Charaktere auszuloten
 Dämonen und Wunder * * Audiard bringt die Flüchtlingsgeschichte dem Zuschauer sehr nah, die Spannung resultiert aus natürlichen Alltagsgefahren im Milieu, so dass das intensive Actionfinale kaum reinpassen mag - das aufgesetzte Ende allerdings noch weniger
Dämonisch * * * gut inszenierter Horror, starke Darsteller, allen voran Bill Paxton, der dem ganzen die nötige Intensität verleiht
 Die Dämonischen * * recht packender SciFi-Klassiker, leider mindern einige Ungereimtheiten und das aufgesetzte Ende den Genuss
 Dan - Mitten im Leben! * * das Familientreffen ist weder besonders witzig, noch originell, ja sogar formelhaft, jedoch auch das, was viele Genrekollegen nicht schaffen: menschlich und authentisch
 Dance of the Dead * eine von den Zombiekomödien, die zwar ansatzweise ganz witzig sind und auch ein paar gute Ideen haben, letztendlich jedoch nichts Neues bieten...
Dancer in the Dark * * eigenwillig, intensiv, enervierend - wenn man die Komponenten Trier, Björk und Musical bedenkt, ist das aber kaum überraschend...
 Dandelion - Eine Liebe in Idaho * * * starkes Jugenddrama erzählt in wunderschönen Bildern und ohne Klischees
 Dänische Delikatessen * * * wahrlich eine dänische Delikatesse mit tiefschwarzen, groben wie leisen Humor und zwei gut aufgelegten Hauptdarstellern
Daratt * * * der innere Konflikt wird sehr glaubhaft dargestellt, die Beziehung zwischen den Männer sehr subtil beschrieben und irgendwo geht einem das kammerspielartige Drama trotz aller Zurückhaltung ans Herz
 Darjeeling Limited * * Anderson entführt uns in ein bunt leuchtendes Indien, was sehr gut zu seinem detailverliebten Inszenierungsstil passt, doch so richtig packen tut einen die Wiedervereinigung der Geschwister nicht  und auch sein skurriler Witz erweist sich ehr als limitiert
Dark Blue * * * packender Copthriller mit 'nem starken Kurt Russel, auch wenn das Ende überzogen wirkt
Dark City('98) * * * der beklemmende SciFi-Psychotrip stellt interessante Fragen und bietet eindrucksvolle Bilder
Dark Horse * * ein ziemlich dezenter Film, der zwar auch seine schönen und skurrilen Momente hat, jedoch nicht lange im Gedächnis bleiben wird
 The Dark Knight * * * * * Nolan serviert ein atemberaubendes Meisterwerk voller Action, Spannung und Tiefgründigkeit - fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute
The Dark Knight Rises * * der Abschluss ist natürlich packend erzählt, auch wenn die Story etwas überladen wirkt und auch an der Action ist kaum etwas auszusetzen, anders sieht es da schon mit dem schwachen Antagonisten und dem verkorksten Ende aus, welches es nicht vermag, die Trilogie würdig zu schließen
Darkman * * actionreiche Comicverfilmung, der es gänzlich an Atmosphäre fehlt
 Darling('15) * * der New-York-Apartment-Horror ist ein visuelles Vergnügen in schwarzweiß - unterkühlt-unheimlich, bleibt der Schrecken dabei etwas zu vage
Das war der wilde Westen * * kleine Geschichtsstunde mit vielen Stars
Das war Roy Bean * * * der harte Western besticht durch eine gute Portion Humor und einen herrlich kratzbürstigen Paul Newman
Die Datsche * * das skurrile Psychodrama vermag nicht wirklich zu fesseln
 DAU. Natasha * * * * durch den außergewöhnlichen wie umstrittenen Entstehungsprozess des groß angelegten DAU-Projekts überwältigt dieser Teil durch eine einzigartige Authentizität, die Geschichte steht dabei stellvertretend für viele sowjetische Schicksale und gibt verständliche Einblicke in das von totalitärer Unterdrückung geprägte, russische Wesen
David Copperfield('35) * * auf Grund der fehlenden Nähe zum Protagonisten(alt wie jung) reißt die Geschichte nicht wirklich mit, Cukor und seine Stars sorgen aber für Unterhaltung
Dawn of the Dead('78) * * * * starker Zombieslasher mit unterschwelliger Sozialkritik und lustigem Make-up;-)
 Dawn of the Dead('04) * * * zwar ganz anders als das Original, aber trotzdem gut
The Day After - Der Tag danach * * * nüchtern erzählte Atomskriegsversion, die von ihre beklemmenden Atmosphäre lebt
Day of the Dead('85) * * * * * Best Zombie Movie ever!!! - die Isolationsatmosphäre gelingt Romero hier besser als in Dawn of the Dead
Dead End('37) * * * Wylers Milieustudie kommt mit viel Charme und 'nem tollen Bogey
Dead End('03) * * * selten mal wieder so gelacht im Genre, dazu 'ne gute Schlusspointe
 Dead Girl('06) * * * die fünf Episoden über fünf Frauen sind beklemmend erzählt und hervorragend gespielt
 Dead Man * * lakonischer Trip mit kritischen Untertönen  für Jarmusch-Liebhaber
Dead Man Down * * nach einem etwas unübersichtlichen Start fängt sich der Racheflick wieder und widmet sich sogar seinen Figuren, bevor er am Ende zu gewollt auf ein "perfektes" Ende zusteuert
Dead Man Walking * * * Thema Todesstrafe von allen Seiten betrachtet, authentisch und wunderbar gespielt 
 Dead of Night('74) * * * interessant: der Zombiefilm ist zugleich eine intelligente Auseinandersetzung mit der US-Gesellschaft während des Vietnamkrieges
 Dead or Alive   lächerliche Story, zu wenig Kämpfe, teilweise unlogisch, sexy Cast
 Dead Silence('07) * zusammengeklautes Puppentheater mit geringem Unterhaltungswert
 Dead Snow * * der Zombieslasher bietet neben der originellen Grundidee nur die übliche Szenerie, eine Handvoll Lacher, einige Anspielungen für Genrefans und ein paar Splattereinlagen
Dead Snow: Red vs. Dead * * * Wirkola holt hier mit sichtbar mehr Mitteln alles nach, was er im Erstling verpasst hatte: eine irre Story, viel Blut und vor allem eine Menge derben, schwarzen Humor
 The Dead will tell   Schubladenhorror aus dem Fernsehschrank
 Deadlock('70) * * Klick beweist mit dem brutalen NeoWestern, dass auch deutsche Produktionen unterhaltsame und ordentlich inszenierte Genrefilme abliefern können
 Deadpool * * der ironisch-freche Außenseiter macht schon gute Laune, bleibt aber, trotz seiner Fähigkeit die vierte Wand zu durchbrechen, etwas zu brav in seinem kommerziellen Marvelkäfig gefangen
Dear Wendy * * kleiner, kaum spürbarer Hieb auf den Waffenfetischismus in Amerika
 Death in Sarajevo * * zwischen bitterer Alltagsschilderung, etwas ermüdenen Mono- und Dialogen über die politische Geschichte und einer guten Prise Humor zeichnet Tanovic das traurige Bild eines immer noch tief gespaltenen Landes
Death Sentence('07) * der platte Rachetrip bietet neben unglaubwürdigen Figuren und Logiklöchern zwar auch ansehnliche Action, bringt jedoch nicht mal den Mut für ein konsequentes Ende auf
Deathwatch * * dem Mix aus Horror- und Kriegsfilm gelingt die Atmosphäre sehr gut, nur hängt die Story etwas störend im Nebel...
 Deep Blue Sea * * * coole und effektvolle Hai-Action
 Deep End('70) * * * frech, aber nicht ohne Charme: auch wenn man über das radikale Ende streiten kann, die hier projizierten Gefühle und Ängste sind echt, der Film genauso unvollkommen wie die Pubertät
Deep Impact * miese Effekte, blasse Charaktere und soviel Spannung, wie in ein Fingerhut passen würde....
Deep in the Woods('10) * * Jacquot's Studie über sexuelles Erwachen, Verführungskonstellationen und destruktive Abhängigkeit wirkt am Ende, wie seine Figuren, etwas verloren
Defendor * * die mittelmäßige Superheldentragikömodie macht vor, was "Kick-Ass" und "Super" jeweils auf ihre Art besser machen
Dein Schicksal in meiner Hand * * * ein Spiel um Macht und Ruhm, in dessen Mittelpunkt zwei, hervorragend von Lancaster und Curtis verkörperte, seelenlose Charaktere stehen
 Déjà Vu * * * stylischer Zeitreisethriller, zwar nicht sonderlich gehaltvoll, aber dafür sehr spannend und actionreich
 Delete History * * * das Regieduo Delépine und Kervern liefert köstlich überspitzte Alltagsbeobachtungen aus der Social-Media-Hölle, bei denen sich so mancher ertappt fühlen dürfte:-)
 Delicatessen * * * * die abgründige Komödie von Jeunet und Caro sprüht nur so vor Originalität und begeistert durch einzigartige Bilder
 Della Morte Dell Amore * * * witzig und gar nicht so dumm
 Delphinsommer * * * teils wirklich beklemmend, stets authentisch und rundum klasse gespielt
Delta('08) * * die Liebesgeschichte zwischen den Geschwistern ist weitaus weniger verstörend, wie der Einblick in eine verrohte Gesellschaft
 Demolition('15) * * * ausgestattet mit bereichernden Nebenplots begleitet das Trauer- und Selbstfindungsdrama einen Mann, der seinen eigenen Umgang mit einem großen Verlust finden muss - auch hier sprengt Vallée leider keine Konventionen, für frischen Genrewind reicht's aber allemal
Demon Night   nerviger Teenihorror
Denen man nicht vergibt * * * fesselndes Westerndrama, welches sich ausgiebig mit Rassismus auseinander setzt und mit seiner StarPower punkten kann
...denn sie wissen nicht, was sie tun * * der Kultstreifen wirkt kaum glaubhaft und nur allzu melodramatisch
 ...denn zum Küssen sind sie da * * * gute Atmosphäre, spannend, leider wirkt das Ende etwas aufgesetzt, aber Freeman gefällt umso mehr
 The Dentist * hier ist nicht nur der Zahnarzt mies
Departed - Unter Feinden * * * * Scorsese's Version ist zwar kein Meisterwerk, hält aber locker mit dem Original mit, mag es auch an den exzellenten Darstellern liegen
Der aus dem Regen kam * * pointenreich und gut besetzt, somit zwar unterhaltsam und charmant, dennoch ist Clément hier kein großer Wurf gelungen
 Der die Zeichen liest * * das russische Drama zeigt auf radikale Weise, wie leicht Fanatismus in unseren Alltag eindringen und sich unsere demokratischen Werte zu Nutzen machen kann, leider wird's zum Ende hin zunehmend drastischer, so dass der Bezug zur Realität etwas verloren geht
Der mit dem Wolf tanzt * * * * kraftvolles Epos, welches sich eindrucksvoll dem Leben der Indianer widmet und mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen beeindruckt
The Descendants * * * wieder erweist sich Payne als geborener Erzähler, der mit leichter Hand Tragik und Komik verbindet und es versteht, jede Rolle perfekt zu besetzen
The Descent * * * * * Marshall legt einen der nervenaufreibensten Schocker der letzten Jahre hin, dessen klaustrophobische Atmosphäre an die Nieren geht und über dem man am besten im Vorfeld nichts weiß!
Desperado * * * mit'n bissel Knete sieht Rodriguez's "El Mariachi" Version schon viel stylischer aus
 Detective('85) * Godard's Hommage an den Film noir und die Hardboiled-Literatur ist so verquast erzählt und voller Zitate aus dem Off, dass wohl nur Fans des Meisters einen Zugang finden werden
Detention('11) * * * * der irrwitzige GenreMix voller popkultureller Anspielungen hat Kultpotential!
 Detroit('17) * * * Bigelow versucht an Hand von Augenzeugenberichten eine Nacht im Sommer 1967 zu rekonstruieren, in der mehrere Schwarze Opfer von Polizeigewalt wurden, das Ergebnis ist ein fesselndes wie erschreckendes Kammerspiel über unfassbare Zustände im amerikanischen Polizei- und Justizapparat
 Deutschland 09 * * * nicht alles brauchbar, aber gut gemischt, so das jeder was finden dürfte
 Deutschland im Jahre Null * * Rossellini erzählt in den Trümmern Berlins eine recht einfache Geschichte, die nicht wirklich berührt, jedoch zum Nachdenken anregt
 Devil: Fahrstuhl zur Hölle * nette Idee, doch dem Konzept geht nach der Hälfe die Luft aus und die Auflösung ist ehr unverschämt als clever
The Devil's Rejects * * * der Roadtrip von Captain Spaulding, Baby und Otis fällt zwar nicht so überdreht wie der Erstling aus, ist aber mindestens genauso böse und unvergesslich im Abgang
 Der Dialog * * * Coppola lässt einen die Paranoia Hackmans regelrecht spüren, dazu gibt's ein verblüffendes Ende, welches in der dt. Synchro leider etwas an Gewicht verliert...
 Dialog mit meinem Gärtner * * * lebensklug, warmherzig, witzig und wunderbar von Auteuil und Darroussin gespielt
 Diary of the Dead('07) * Romero ist unten angelangt, nicht nur, dass er jetzt auf den Wackelkamerazug aufspringt, ohne auch nur einen Hauch Innovation einzubringen, seine Medien- und Gesellschaftskritik fällt auch äußerst platt aus
 Diaz * * * das investigative Drama um die Ereignisse in der Diaz-Schule nach dem G8-Gipfel in Genua wird hautnah aus der Perspektive verschiedener Figuren geschildert, denen zwar nicht genug Zeit eingeräumt wird, aber die in ihrer Gesamtheit wohl erst die Wucht des ungeschönten Films ausmachen
 Dick Tracy * * kunterbunte Comicverfilmung, welche allein schon wegen Ausstattung, Masken und Darsteller 'ne Sichtung verdient, sich handlungstechnisch jedoch wie erwartet entwickelt
Dictado * * das beklemmende Drama spielt so subtil und spannend mit der psychologischen Situation, dass man sich bei dem plumpen Finale nur an den Kopf fassen kann
 Die den Tod nicht fürchten * * * neben den Bildern kann auch Gary Cooper begeistern
 Die durch die Hölle gehen * * * das gut besetzte Antikriegsdrama nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere und verdeutlicht so die Veränderung des Menschen durch den Krieg
Der Dieb des Lichts * * mit viel Folklore und feinem Witz beschreibt Regisseur und Hauptdarsteller Kubat das Eindringen des Kapitalismus in seine kirgisische Provinz
Der Dieb von Paris * * Einblicke in das Leben eines Diebes der alten Schule 
Diebe der Nacht('96) * * präzise Studie über drei desillusionierte Menschen, dessen Wegen sich kreuzen - geschickt erzählt, gut besetzt und sehr kühl
 Der Diener('63) * * * das stilsicher in schwarzweiß fotografierte Satiredrama über den schleichenden Sieg des Kleinbürgertums über die Aristokratie ist etwas langatmig geworden, gefällt aber allein schon wegen einem grandiosen Bogarde
 Dienstags bei Morrie * * * herzerwärmend, Lemmon ist toll
Diese Nacht * * keine wirkliche Story, keine tiefen Charaktere, nur ein Mann der eine Frau sucht, mitten in einer gekünstelten Apokalypse, in die sich wohl jeder hochkultivierte Mensch freiwillig hineinstürzen würde...
 Dieses obskure Objekt der Begierde * * * in seinem letzten Film knöpft sich Buñuel nochmal die Geschlechter vor, wobei beide Seiten nicht sehr gut wegkommen: Er ein willenloser Trottel, Sie eine sadistische Schizophrene, beide Opfer ihrer eigenen Ignoranz - ein guter Abgang...
 Dieses Sommergefühl * * * das hauptsächlich auf Authentizität bedachte, in Alltagsszenen gefasste Trauerdrama beobachtet zwei Menschen über drei Jahre lang bei ihrem Weg, den Verlust zu verarbeiten, dabei kontrastiert Hers das bedrückende Thema mit sonnendurchfluteten Großstadtbildern
Der Diktator * * * Charles und Cohen schlagen wieder zu: infantil, politisch natürlich unkorrekt, saukomisch und so wahr
Das Ding aus einer anderen Welt('82) * * * * * Carpenter erschafft eine perfekt düster-klaustrophobische Atmosphäre, dazu gute Effekte und ein toller Kurt Russell
 Die Dinge des Lebens * * * * geschickt inszeniert, höchst ästhetisch und psychologisch tiefgreifend
 The Dinner('17) * anstatt den moralischen Konflikt "auseinanderzunehmen", zerrt Moverman mit der Herauszögerung dessen sowie mit seinen grässlichen Figuren an den Nerven des Zuschauers
 Dinner für Spinner * * leichte Komödie mit sympathischem Spinner
 Dinner Rush * * * * viele kleine Menschenportraits treffen sich zum großen Festmahl - sympathisch, hautnah und berührend
 Diplomatie * * Schlöndorff's philosophisch angehauchte Bühnenstückverfilmung hätte ruhig noch "tiefer" gehen können, hält aber immerhin die Spannungskurve aufrecht und bietet mit Dussollier und Arestrup ein hochwertiges Schauspielduell
 Dirty('05) * kommt tatsächlich sehr "dirty" daher, verliert sich aber in Plattitüden und spiritueller Spielerei
Dirty Harry * * * * ein zynischer Eastwood räumt San Francisco auf - Kult!
Dirty Harry 2 - Callahan * * * * spannender und härter - die Fortsetzung konzentriert sich mehr auf die  Story und weniger auf's Milieu
 Dirty Trip * * das durch Mendelsohn und Reynolds überzeugend gespielte Drama um zwei ziellose Außenseiter schlägt sich wie seine Helden so durch und überrascht durch ein moralisch fragwürdiges Ende
 The Disaster Artist * * * Franco ist eine liebenswerte Außenseiterkomödie über die Produktion des schlechtesten Films aller Zeiten gelungen, in der er sich selbst köstlich als Regisseur und Produzenten Tommy Wiseau in Szene setzt und zugleich sich vor allen verbeugt, die nie ihre Träume aufgeben
 Disconnect('12) * * das Episodendrama warnt vor den Gefahren des Internets, ohne es dabei zu verteufeln, kann aber auf Grund der braven, konventionellen Handlung nicht die Durchschlagskraft bieten, die man ihm wünscht
 Der diskrete Charme der Bourgeoisie * * Buñuels Abrechnung mit dem Bürgertum für Freunde des kuriosen Humors
 Distanz * * das minimalistische Kunstdrama kommt ohne weitere Überraschungen aus, was eigentlich für das Genre schon fast "Pflicht" ist...
 Der Distelfink * * * * nach dem Roman von Donna Tartt inszeniert Crowley großes Erzählkino, welches den Zuschauer durch seine exquisiten Zutaten in den Bann zieht
 District 9 * * der Mix aus "Cloverfield" und Apartheidparabel baut sich über die gesamte Laufzeit alle Freiheiten auf, nur um am Ende die übliche Schiene zu fahren - schade, denn die "Shrimps" waren mir tausendmal näher als "E.T."
Disturbia * kleiner Teenithriller - spannungsarm und schnell wieder vergessen
 The Divide('11) * Gens macht eines klar: wenn's ums Überleben geht, wird der Mensch zum Tier. Leider überzeugt sein Endzeitkammerspiel nur formal, zu eindeutig mutiert es zu einem zwar intensiven, aber belanglosen TorturePorn
 Django * * * * brutaler Kultwestern mit hohem Trashfaktor und einem Franco Nero, der den Antihelden schlechthin darstellt;-)
 Django - Sein Gesangbuch war der Colt * * Fulci's Western hat natürlich nichts mit Django zu tun, ist sogar vor diesem entstanden, stellt aber auch so mit der holprigen, kaum originellen Story eine kleine Enttäuschung dar
Django Unchained * * * * gerade in seinem vermeintlichen Hauptfach geht Tarantino etwas die Originalität flöten, seine Handschrift ist unverkennbar, sein "Southern" stets unterhaltsam, doch das Genie tritt viel zu selten hervor, was sich auch im Finale bemerkbar macht
Do the Right Thing * * * ehrlich-aufrüttelndes Drama um Rassismus und die daraus resultierende Gewalt, locker im Erzählstil und ernüchternd im Ausgang
Dobermann * * * * abgefuckter Shit von den Frenchies - cool, schwarz und ziemlich böse
 Doctor Strange * * * auch wenn die Handlung recht schematisch verläuft, gefällt die Marvelverfilmung durch den glaubhaft verkörperten Konflikt des Protagonisten, die fantastische Optik, die hochkarätige Arthouse-Besetzung, eine gewisse Originalität sowie eine gute Portion Ironie
 Dog Day('84) * * harte, abgedrehte Gangsterballade mit 'n bissl Sozialkritik und einem Lee Marvin, der einfach Lee Marvin ist...
 Dogma * * * * Abrechnung mit Gott und Kirche - irre komisch
 Dogman('18) * * * * die ergreifende Geschichte eines vergeblich nach Anerkennung suchenden Hundefriseurs ist allein schon wegen dem stimmig fotografierten Handlungsort, ein heruntergekommener Vorort Roms, sehenswert
Dogtooth * * kühle Versuchsanordnung, die ruhig eins, zwei Denkansätze mehr hätte rausrücken können
 Dogville * * * * * gnadenlose Gesellschaftskritik, mutige Inszenierung, Kidman agiert hervorragend
Doktor Schiwago * * * Russia meets "Gone with the wind"
 Doktor X('32) * * der Klassiker bietet einen interessanten Anfang und zumindest eine feurigen Abgang, kann atmosphärisch aber, zumindest in der Farbfassung, nicht überzeugen
Dolls * * * melancholischer Bilderrausch - ruhig, poetisch, schön
 Die Dolmetscherin * * * Pollack ist in seiner letzten Regiearbeit ein packender Politthriller geglückt, mag es vor allem an den äußerst lebendigen Charakteren liegen, die brillant von Kidman und Penn verkörpert werden
Dolores('95) * * * spannend konstruiertes Drama um ein kaputte Mutter-Tochterbeziehung, aber auch um Emanzipation und Vergangenheitsbewältigung, welches durch das Spiel von Bates und Leigh stark an Intensität gewinnt
 Dom Hemingway * * es macht schon Spass dem wilden Jude Law zuzusehen und eindrucksvolle Szenen hat die BritKomödie auch zu bieten(der Autocrash), allerdings geht's gerade zum Ende hin wieder konventionsbewusster zu - vielleicht für alle, denen "Drecksau" zu dreckig war;-)
Dominick & Eugene * * einfühlsames Drama mit zwei hervorragenen Hauptdarstellern, vielleicht zum Schluss etwas dick aufgetragen
Domino('05) * * stilsicheres Biopic, schade dass man sich wiedermal von der Realität fern hält, aber Knightley ist einfach Zucker:-)
 Domino('19) * * De Palma setzt mit dem dänischen Politthriller seine Europa-Tour fort und auch wenn sein genialer Charme eigentlich nur im Finale aufblitzt, ist das hervorragend besetzte Gesamtergebnis wesentlich angenehmer als das deutsche Fiasko von 2012
 Don Camillo und Peppone * * * köstlicher Spass mit zwei wunderbaren Akteuren, der mit mehr als einem Augenzwinkern einen Blick auf die italienische Gesellschaft wirft
 Don Camillos Rückkehr * * kommt nicht ganz an den Ersten ran, zumal man auch artig im Fahrwasser bleibt
 Don Jon * * * das überraschend gehaltvolle und amüsante Debüt Gordon-Levitt's kritisiert die Sexualisierung in der Gesellschaft und zeigt, wie diese die schönste Sache der Welt pervertieren kann
Don Mariano weiß von nichts * * nicht besonders spannender, aber mit Cardinale, Cobb, Reggiani und Nero ordentlich besetzter, stimmiger Thriller um die Verstrickung von Politik und Mafia
 Don't breathe('16) * * * auch wenn der grimmige Home-Invasion-Thriller das Genre nicht neu erfindet, dreht er es doch vergnüglich auf den Kopf und sorgt mit seiner dichten Inszenierung für viel Suspense - nur eine radikalere Note hätte man ihm am Ende noch gewünscht
 Don't Come Knocking * * Wenders hat einen exquisiten Cast und elegante Bildkompositionen parat, die Story um einen abgehalfterten Westernstar der sich selbst finden muss gibt jedoch nicht allzu viel Neues her
 Donnie Brasco * * * * * "Mann piss die Wand an", weit weg vom "typischen" Mafiafilm, Pacino in einer seiner besten Rollen
 Donnie Darko * * * * * kultiger Teenage-Sci-Fi-Mystery-Mindfuck mit köstlicher Ironie und genialem Ende
 Doomsday('08) * * Marshall's Endzeitspektakel kann der hohen Erwartung, die sich durch sein brillanten Vorgängerfilm begründet, leider nicht gerecht werden, ist für'n schön Bierabend aber genau das Richtige:-)
The Door in the Floor * * * subtiles Drama mit einem starken Bridges und herrlich skurrilen Humor
 The Doors * * * Stone lässt einen regelrecht in die Zeit abtauchen und mixt einen berauschenden Cocktail aus Musik, Atmosphäre und ... ach ja, da gab's irgendwo noch 'ne Band... aber wer mehr über die erfahren möchte, sollte lieber googeln...
 Das Doppelleben des Dr. Clitterhouse * * * originelle Story mit feinem Witz und guter Besetzung
 Ein Dorf schweigt * * fängt gut das gesellschaftliche Klima in einem kaum beleuchteten Kapitel deutscher Geschichte ein, leider vermag der dazugehörige "Dorfkrimi" nur in der ersten Hälfte zu fesseln
 Down * schwacher Horror
 Down by Law * * was die "Komödie" vielleicht für die Zuschauer interessant macht, die keine Bewunderer des Regisseurs sind, ist die sehr menschliche Sicht auf die Häftlinge
Down in the Valley * * das Drama um einen Einzelgänger, der auf gesellschaftliche Grenzen stößt, zieht sich am Ende arg in die Länge, punktet aber durch seine starken Darsteller
 Downrange * * auch hier überzeugt Kitamura am meisten mit den expliziten Splattersequenzen, leider lässt sein originell erdachtes Szenario dabei kaum Spannung aufkommen
 Downsizing * * Payne ist eine "kleine" Sozialdramödie gelungen, die ihre originelle, gesellschaftskritische Grundidee aber nicht voll ausschöpft und so etwas an Reiz verliert, durch die interessanten Figuren aber sehenswert bleibt
Dr. Alemán * * drei Jahre vor "Schlafkrankheit" widmet sich Schreiber dem Aussteigerthema, allerdings etwas drastischer: auch sein Held (mitreißend: Diehl) wird nie wirklich in Afrika ankommen, wird stets ein Fremdkörper bleiben
 Dr. Mabuse, der Spieler * * * * trotz happiger Laufzeit wird Fritz Langs Großstadtkrimi nie langweilig und fängt mit viel Gespür für Atmosphäre das Berlin der 20 Jahre ein
Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben * * * * * bitterböse Satire gespickt mit einer Reihe von Anspielungen und Seitenhieben, erschreckend und einfach köstlich
 Drachenfutter * * das kleine Low-Budget-Drama fängt mit viel Melancholie und einem Augenzwinkern das Schicksal zweier Asylbewerber in Hamburg ein
 Drachenläufer * * Forster erzählt die Geschichte zwar in ästhetischen Bildern, aber auch sehr hektisch und ohne viel Gefühl, so dass kaum Nähe zu den Figuren entsteht und teilweise die Intentionen der Romanvorlage verloren gehen
 Dracula('31) * * * wohl nach "Nosferatu" der atmosphärischste "Dracula"-Streifen, wenn auch aus heutiger Sicht etwas trashig (die Fledermaus ist der Hammer^^), dafür entschädigt ein wundervoller Bela Lugosi
 Dracula('58) * * diese Version wirkt (wie viele Hammer Produktionen) einfach zu sauber und glatt, auch wenn Lee seine Sache beeindruckend gut macht
 Drag Me to Hell * * Raimi's Rückkehr zum Horrorfach fällt zwar ehr bescheiden aus, seine Handschrift ist aber deutlich zu erkennen und macht den Film zu einer gelungenen Abwechslung zur üblichen Genrekost
 Dragged Across Concrete * * * auch in seinem zynischen Heist-Thriller nimmt sich Zahler viel Zeit um die Figuren, diesmal zwei korrupte Cops, einzuführen und es lohnt sich: nicht nur das man Gibson und Vaughn die zermürbenden Dienstjahre regelrecht ansieht, sie werden durch die trockenhumorigen Dialoge auch bestens ergänzt, als störend erweist sich hingegen ein selbstzweckhafter Nebenplot
 Draußen in meinem Kopf * * * natürlich und ohne falsche Zurückhaltung wird hier die Beziehung zwischen einem Gelähmten und seinem Pfleger beschrieben, dazu wartet das Kammerspiel mit superben Darstellern und einem mutigen Ende auf
Dread * * böser Psychohorror, der sich erst viel Zeit lässt, so etwas Spannung aufbaut, dann aber mehr eklig als originell wird
Dreamcatcher * * vorhersehbar, aber stimmig inszeniert
 Das dreckige Dutzend * * weder sonderlich spannend, noch besonders actionreich, jedoch stets unterhaltsam, vorausgesetzt, man kann sich an dem rauen Humor und der fabelhaften Besetzung erfreuen
Dreckige Hunde * * * psychlogisch ausgereifter Actionthriller, der die Folgen des Vietnamkriegs an den einzelnen Charakteren aufdeckt
Das dreckige Spiel * * gelungener Justizthriller mit einem fabelhaften James Woods
Drecksau * * * auch wenn McAvoy's süffisanter Blick in die Kamera anfängt zu nerven - dieser fieberhafte Trip mit ihm macht dank inszenatorischer Konsequenz und bösen Humor richtig Spaß
 Dreckskerle * * * * Denis zeichnet ein nihilistisches Portrait der Gesellschaft, welches durch die lichtarmen Bilder und dem vielen Verborgenen noch verstärkt wird, letzteres sorgt auch permanent für Spannung und letztendlich, ist der Cast einfach perfekt gewählt
 Dredd * * geradliniger Actioner im düsteren Zukunftslook, der ohne weiteren Anspruch seine brutalen, eindrucksvollen 3D-Zeitlupenbilder zelebriert
Drei('10) * * Tykwer sinniert leichtfüssig und unaufgeregt mit einem tollen Ensemble über Beziehungsformen
Drei Farben: Blau * * * * Kieslowski's Auftakt zur Farben-Reihe erweist sich als eine kunstvolle wie sinnliche Suche nach der inneren Freiheit des Menschen
 Drei Farben: Weiss * * * * im zweiten Teil beleuchtet Kieslowski auf vielschichtige Weise das Thema "Gleichheit" und kommt dabei ehr zu einem ernüchternden Ergebnis
Drei Farben: Rot * * * * im äußerst gelungenen Abschluss verweist Kieslowski auf das Schicksal, welches über den Menschen pendelt und sie im Trilogie-Finale zusammenführt, für das Thema "Brüderlichkeit" stellt er folgerichtig eine warmherzige Figur in den Mittelpunkt
Drei Fremde * * der krude Mix aus Drama, Krimi und Mystery geht nicht ganz auf, ist aber allein schon wegen den drei Charakterminen eine Sichtung wert
 Drei Gesichter * * * Panahi widmet hier nicht nur der iranischen Landbevölkerung ein herzliches wie kritisches Portrait, sondern blickt auch auf drei Generationen von Schauspielerinnen, die alle durch die gesellschaftliche Repression vereint werden, gegen die sie von je her kämpfen mussten
 Drei Rivalen * * stimmiger Western mit prächtigen Bildern und sympathischen Figuren
 Die drei Tage des Condor * * packender Paranoia-Thriller, der es geschickt versteht, Protagonist und Zuschauer im Dunkeln tappen zu lassen, nur die Lovestory wäre nicht nötig gewesen
 Drei Uhr nachts * * * Melville's erster Gangsterfilm erweist sich in erster Linie als präzise wie stimmige Charakter- und Milieustudie, die sich erst in der zweiten Hälfte langsam zum Heist-Movie wandelt, dieses enttäuscht dann etwas durch das Finale, welches zwar eine treffende Pointe bereit hält, aber auch konfus und unpassend wirkt
 Drei Vaterunser für vier Halunken * * durch 'nen gewohnt coolen Van Cleef und einem wunderbaren Score hebt sich dieser Italowestern etwas von der breiten Masse ab
 Drei Zinnen * * * das in den Schweizer Aplen spielende und mit durchweg überzeugenden Darstellern bereicherte Drama um eine Annährung zwischen einem Achtjährigen und seinem Stiefvater beobachtet präzise seine Figuren im von leichten Spannungen durchzogenen Urlaubsalltag, bevor die Situation im dramatischen Finale eskaliert
Dreizehn * * * ein sehr authentisch wirkendes Teenagerdrama, welches ganz offen und unverblühmt mit der Thematik umgeht
Dressed to Kill * * * * * ohne Worte - ein Meisterwerk
Drillinge an Bord * * ...ein paar Lacher und dreifacher ErhardtCharme
 Der dritte Mann * * * * Noir-Klassiker in toller Optik und mit einem wundervollen Score, welcher dem Film eine gewisse Leichtigkeit verleiht
Drive('11) * * * * wenn Mensch und Maschine eins werden: visuell überragender, mit spannenden Verfolgungsjagden und Martinez's knackigem Score versehender Kunstthriller
 The Driver * * * neben den packenden Verfolgungsjagden gefällt Hill's Actiondrama durch einen unergründlich-unterkühlten O'Neal in der Titelrolle sowie einen herrlich süffisanten Dern als dessen Antagonist
 The Drop('14) * * * "Bullhead"-Regisseur Roskam legt ein raues, dichtes Milieudrama vor, das mit seinen undurchsichtigen Figuren für Spannung sorgt und mit Hardy, Schoenaerts, Rapace und Gandolfini in seiner letzten Kinorolle bestens besetzt ist
 Drugstore Cowboy * Van Sants Drogendrama ist zwar recht ambitioniert und ordentlich gespielt, bleibt insgesamt aber lahm und belanglos
Du kannst anfangen zu beten * * der Alternativtitel sagt es: "Bei Bullen singen Freunde nicht" - ein Film über echte Kerle, über Männer die zusammenhalten - zumindest wenn es gegen intrigante Frauen oder die Polizei geht^^
Du lebst noch 105 Minuten * * * packender, klug erzählter Noir-Reißer mit exzellenten Darstellern, dessen Schlusspointe zwar vorhersehbar ist, deren Konsequenz aber überrascht
Duell('71) * * Spielberg's Erstling ist ein kleiner, dynamischer Reißer und weist schon auf die technische Raffinesse des Regisseurs hin
 Das Duell('16) * * der Psychokrimi im stimmig visualisierten Westerngewand baut gerade in der ersten Hälfte viel Spannung und eine damit verbundene Erwartungshaltung auf, die dann leider nicht erfüllt wird, dafür gibt's einen coolen, nicht sehr originellen, aber immerhin blutigen Showdown
 Duell - Enemy at the Gates * * zu der schmutzigen Atmosphäre und der packenden Situationsspannung gesellen sich leider auch ein schlichtes Handlungsmuster und eine unpassende Lovestory
Duell am Missouri * * der etwas eigenwillige Spätwestern erzeugt die meiste Spannung in den Dialogszenen, bietet neben differenziert gezeichneten Figuren, einen irren Brando und eine gute Portion Ironie
Duell in der Sonne * * * * Vidor erzählt sein packendes Melodram um eine zerstörerische Obsession mit erlesenen Darstellern und ausdrucksstarken Bildern
Duell in Diablo * * harter, recht spannender Western mit tollen Darstellern und packender Action
Die Duellisten * langweilige Schwertkämpfe, mäßige Story mit schwachem Ende, einzig die Darsteller können überzeugen
 Der Duft der Frauen('74) * * * inhaltlich zwar nicht so rund, dafür aber auch vielschichtiger als das Remake, dazu ist es wahrlich eine Wonne, dem spielfreudigen Gassman zuzuschauen
Der Duft der Frauen('92) * * * natürlich kommt auch dieses Hollywooddrama nicht ohne Pathos aus, aber dafür gibt es einen göttlichen Pacino, der hierfür zurecht einen Oscar gewann
 Der Duft der grünen Papaya * * Einblick in den Alltag einer vietnamesischen Familie in den 50/60er Jahren, inhaltlich etwas mau, aber mit sinnlich-schönen Bildern unterlegt
 Dumplings * * * gut inszenierter Ekelhorror ohne einen Tropfen Blut
 Dunkelblaufastscharz * * kleines Filmchen um die Erfüllung von Lebensträumen mit liebevoll gezeichneten Figuren und etwas Witz
 Dünkirchen, 2. Juni 1940 * * * durch den lockeren, ungebundenen Erzählstil ohne unnötiges Heldenpathos wirkt Verneuil's Schilderung der Ereignisse unglaublich authentisch
 Dunkirk('17) * * Nolan wirft einen ab der ersten Minute mitten ins packende Kriegsgeschehen, welches einen durch die virtuose Action und Zimmer's aufscheuchenden Score bis zum Ende nicht mehr loslassen wird, jedoch kommt für die nur angerissenen Figuren kaum Empathie auf, was denn noch durch eine Portion Pathos zu kompensieren versucht wird...
Eine dunkle Begierde * * faktentreu, somit sehr erhellend, aber bis auf die Spannung, die aus den Dialogen der Männer resultiert, auch ziemlich nüchtern(daran ändert auch Knightley's Overacting nichts;-)
 Der dünne Mann * * * spannender Krimi trifft auf sehr viel Charme, das Paar Powell/Loy ist einfach herrlich
Der dünne Mann kehrt heim * * nach dem ehr schwachen 4. Teil gibt's endlich wieder mehr vom Traumpärchen
 Durak('14) * * * * das nihilistische Drama zeichnet ein desillusionierendes Bild der russischen Gesellschaft, in der weder die korrupten Politiker, noch die ignorante Bevölkerung gewillt sind, was an dem miserablen Zustand zu ändern - eine Welt, in der ein integerer Mensch der Idiot ist
 Durchgeknallt('96) * * Anderson's Langfilmdebüt bietet schon ein paar zukünftige Stammschauspieler und den gewohnt schräg-trockenen Humor, insgesamt ist hier aber noch viel Luft nach oben
 Durchgeknallt('99) * * etwas platt geraten, dazu können weder Story, noch die einzelnen Schicksale wirklich mitreißen...
Durst('09) * * Park Chan-wook kann dem Vampirfilm leider auch keine neuen Seiten abgewinnen, obgleich seine Bilder und Ideen beachtlich sind
 Dust Devil * gäääähhhhhnnnnnnnn
 Düstere Legenden * * * einer der guten Teenislasher, mit überraschenden Ende 
 Düstere Legenden 2 * fährt die gewöhnliche Schiene für Fortsetzungen im Genre: weniger Hirn - mehr Splatter

 

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