C'est la vie('08) * * * * der Titel ist Programm - Bezancon erschafft mit Hilfe eines wundervollen Casts ein facettenreiches Familienportrait, welches berührt ohne je in Kitsch auszuarten
 Cabin Fever * * * Eli Roth hat sich für sein Debüt was Besonderes einfallen lassen, herausgekommen ist bester Ekelhorror verfeinert mit tiefschwarzem Humor
The Cabin in the Woods * * * das originelle Regiedebüt(wie auch sonst) knöpft sich sein eigenes Genre mit viel schwarzen Humor vor und zieht sein Ding bis zum großen Finale konsequent durch
Das Cabinet des Dr. Caligari * * * * die Handlung erweißt sich als etwas undurchsichtig, die grandiosen Bilder und der Endtwist machen Wiene's Klassiker jedoch unsterblich
Caché * * * Haneke inszeniert mit leisen Schritten einen bedrückenden Thriller, der durch sein Spiel mit der Realität für viel Nervenkitzel sorgt
 Café Belgica * * * van Groeningen's Ansatz ist sehr interessant: während der intensiv geschilderte Bruderkonflikt natürlich den meisten Raum einnimmt, bleibt der titelgebende Club doch stets im Mittelpunkt und lässt den Zuschauer das Partyleben mit all seinen Höhe- und Tiefpunkten hautnah miterleben
 Café Society * * * mit einem charmanten Cast(ja, auch mit dem Eisenberg werde ich langsam warm) zaubert uns Allen mal wieder in längst vergangene Zeiten, was hier auch die größte Stärke darstellt, aber auch das obligatorische Liebesdrama wirkt substanzieller als in seinen letzten Filmen - insgesamt kein großer, aber ein runder Allen
 Die Caine war ihr Schicksal('54) * * * * das fesselnde Marinedrama um einen psychisch labilen Kapitän geht Fragen der Verantwortung und Moral innerhalb der Crew nach, bietet präzise gezeichnete Figuren und einen hervorragenden Cast
 Der Calamari Wrestler * * für hartgesottene Trashfans: die billig zusammengeschusterte Handlung, in der sich Männer in Frutti di Mare-Kostümen kloppen, verliert leider zum Ende an Fahrt
 Call Me by Your Name * * * * Guadagnino erzählt unglaublich zärtlich aus der Perspektive eines 17-Jährigen vom Erwachen der Liebe und der Lust zu einem jungen Mann, bei schönstem italienischen 80er-Jahre-Summerfeeling legt er dabei eine berührende Wahrhaftigkeit an den Tag, die lange nachhallt
 Calvaire * schon etwas abgedreht, aber weder sonderlich spannend, noch provokant...
Camille Claudel 1915 * * während die zähe Inszenierung die ersten zwei Drittel dank Binoche's brillanter Performance gar nicht ins Gewicht fällt, wird sie zum Ende hin, wenn Dumont religiösen Motiven auf der Spur ist, gar zur Geduldsprobe
Camp Blood   low budget, low brain
Camp Blood 2   no budget, no brain
 Camp Evil * * * der belgische Mix aus herben Außenseiterdrama und klassischen Slashermovie erfindet das Rad nicht neu, ist aber hochwertig produziert und bietet einen netten Schlusstwist
 The Canal('14) * die größte Schwäche des zumindest atmosphärischen Gruselhausflicks ist das unausgegorene Drehbuch, das sich von alten Motiven nährt und für große Leere sorgt
 Candy - Reise der Engel * * das Drogendrama bietet nicht viel Neues, wird aber vernünftig gespielt und duftet leicht nach Poesie:-)
Candyman's Fluch * * * * atmosphärisch top, Todd macht seine Sache gut
Candyman 2 * * das gleiche Spiel plus einige Leckerbissen für Fans
Candyman 3   unnötig, wirkt dazu einfach billig
Cannes 60 ans de cinema * * * tolle Kurzfilmzusammenstellung, fast durchgängig gelungen
Cannibal('10) * * kein Terrorsplatterfest - ehr eine zarte, leicht poetische Liebesgeschichte mit Horrorelementen
Cannibal Holocaust * * * * * Best Cannibal movie ever!!! - unglaublich beklemmend
Cannibal Terror   Worst Cannibal movie ever;-)
 Cannonball * * ...so fühlt sich Trash an, man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll
 Capernaum * * * das ungeschönte Drama um einen Jungen(außergewöhnlich: Zain Al Rafeea) der sich in einem Beiruter Ghetto durchschlägt ist einfach ergreifend und hätte den didaktischen Handlungsrahmen gar nicht nötig gehabt
 Capote * * * präzise Charakterstudie über den inneren Kampf zwischen Zuneigung, moralischer Verantwortung und Egoismus, die vor allem durch einen umwerfenden Hoffman lebt
Captive('12) * * Mendoza's Entführungsdrama nach wahren Ereignissen ist ganz auf Realismus getrimmt, eine emotionale Bindung zu den Figuren tut sich auch nach zwei Stunden nicht auf
 Carlito's Way('93) * * * * * weniger ein Epos à la "Scarface", vielmehr zeichnet De Palma das packende Portrait eines Mannes(grandios: Pacino), der vergebens versucht, seinem Milieu zu entkommen
 Carlos('10) Director's Cut * * * * Assayas ist ein ungemein komplexer Blick auf die weltweite Verstrickung der Terrornetzwerke und die Ausnutzung dieser durch politische Interessen gelungen, zugleich zeichnet er das Portrait eines Idealisten, der sich schleichend von der Not gedrungen und vom Geld verführt zum Auftragskiller wandelt
 Carrie('76) * * in der soliden King-Geschichte kann De Palmas Regie gerade im Finale überzeugen
Casablanca * * * * legendäre Lovestory mit legendären Darstellern
 Casanova('05) * leichtfüßig und liebevoll inszeniert, aber einfach zu platt
Cash Truck * * kleiner, konsequenter Reisser mit einem "blendenden" Finale;-)
 Casino * * * * * fesselndes, brutales Meisterwerk von und mit der Scorsese-Gang
Casino Jack * * ironischer Einblick ins Lobbyistentreiben, in dem der Zuschauer, genauso wie die Figuren, die Übersicht verliert
Cassandras Traum * * werde kein Fan mehr von Allen's ernsten Schuld-und-Sühne-Sachen, auch wenn sich hier der starke Cast ausspielen kann
Cast Away - Verschollen * * die Tom Hanks Show - nicht mehr und nicht weniger
Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming * * so richtig witzig ist das Ganze selten, dafür gibt's 'ne bezaubernde Fonda und 'nen besoffenen Marvin;-)
Catch 22 - Der böse Trick * * * * * Nichols' Antikriegssatire ist so schwarz, intelligent, menschlich und vor allem so höllisch gut inszeniert, dass er ohne weiteres mit Klassikern wie "Dr.Seltsam" genannt werden kann
Catch me if you can * * * Spielberg versteht es wieder einmal, eine gute Geschichte zu erzählen, die ausgezeichneten Darsteller tun ihr Übriges
The Caveman's Valentine * schwacher Thriller, dessen psychologische Seite trotz eines guten Jacksons nicht wirklich überzeugen mag
Celebrity('98) * * Branagh in der allentypischen Rolle mitten in einem unaufhaltsamen Medienzirkus
The Cell * * schöne, beeindruckende Bilder, sonst ehr oberflächlich
Cell 211 * * der spanische Knastthriller kommt recht reißerisch daher, sorgt aber doch für Spannung, dazu kann man sich wohl kaum einen besseren Oberknasti vorstellen als Luis Tosar;-)
 Cemetery Junction * * etwas wirklich Neues erzählt Gervais nicht, vieles ist vorhersehbar, allerdings gibt's auch was zu lachen
Central Station('98) * * * das emotionale Roadmovie zeigt ein ernüchterndes Bild Brasiliens und beeindruckt durch eine starke Hauptdarstellerin
 Centurion * * oberflächliche, jedoch optisch durchaus ansprechende Schlachterplatte
César und Rosalie * * * eine wunderbare Dreiecksgeschichte, in der alle drei "Ecken" zu überzeugen wissen
 Champagner-Mörder * * ok, Chabrol präsentiert uns am Ende eine Hammerauflösung mit einer meisterhaften Schlusseinstellung, vergisst allerdings auf dem Weg dorthin an der Spannungsschraube zu drehen oder gar die Handlung voranzutreiben und wird eigentlich nur von Ronet und Perkins gerettet
Chaplin * * * ein ziemlich verschönter, aber wundervoller und umfangreicher Blick auf die Kinolegende, welche großartig von Downey gemimt wird
 Chappie * * das Visualisieren von Emotionen auf einen Roboter gelingt Blomkamp hier wieder so gut wie schon in "District 9" auf die Shrimps - in Chappie verliebt man sich sofort, die bizarre Komödie um die kultige Trashband "Die Antwoord" ist was für den besonderen Geschmack, das Ende jedoch Schrott
Charade * * * das perfide Spiel hängt zwar manchmal etwas durch, kommt aber mit leichtem Witz, einigen Twists und Starbesetzung
Charlie Chaplins Lachparade * * * der Name ist Programm - Slapstick vom Feinsten!
Charley Varrick * * Matthau als Kleinganove mit Grips - toll
Charlie und die Schokoladenfabrik * * Burton zaubert ein kunterbuntes Märchen, teils schön, teils aber auch nervig
 Charly('07) * * Le Besco über Ausbruch, Kommunikation und Freiheit - trocken-realistisch, schauspielerisch gut
 Der Charmeur * * in vielen Köpfen nur als Feindbild vorhanden, schaut Alami mit Verständnis, jedoch ohne die Folgen außer Acht zu lassen auf die Männer, die nach Europa kommen und nach Heiratspartnern Ausschau halten
The Chaser('08) * * der südkoreanische Reißer fesselt trotz einiger Längen und Plausibilitätsschwächen und bleibt zumindest durch die Szene in Erinnerung, in der er die Zuschauererwartungen geradezu zelebrierend bricht
 Chasing Amy * * * * Smith legt ein schmerzlich-süßes Beziehungsdrama hin, natürlich auch mit Rumgealber, aber vor allem mit einer Ehrlichkeit, die man nur selten findet
 Chasing Sleep * * der wahnwitzige Trip legt leider recht früh seine Karten auf den Tisch, lebt von seiner lethargischen Grundstimmung und der kunstvollen Inszenierung
Chatos Land * * * ein düsterer, harter Western, in dem Bronson eindrucksvoll mit dem weißen Mann abrechnet
Chatroom('10) * hat gute Ansätze und mit ein bisschen mehr Feingefühl hätte man aus der Idee mit den visualisierten Chatrooms etwas machen können, das nicht nur das jüngere Publikum anspricht
 Cheap Thrills * * * die grimmige Gesellschaftssatire lässt nach und nach die Hemmungen der Figuren fallen und der aufmerksame Zuschauer  wird früh herausfinden, wo die letzte fällt, dennoch ist der Weg dorthin dank des gut aufgelegten Cast ein sehr unterhaltsamer
Der Chef * * Melville's Abgang gestaltet sich kühl, desillusioniert und unspektakulär - was könnte auch besser passen...
Cheyenne - This Must Be the Place * * auch wenn das Selbstfindungsthema nicht neu erfunden wird, das Schlussbild missfällt und das mit skurrilen Figuren gespickte Roadmovie stark an "Mammuth" erinnert - bleibt da immer noch ein grandioser Sean Penn
Chicago - Engel mit schmutzigen Gesichtern * * * ein ziemlich moralischer, aber auch fesselnder Gangsterfilm, in dem Bogart und gerade Cagney eine sehr gute Leistung abliefern
Child of Mine * leider voller Klischees
Children of Men * * * * düsteres, eindrucksvoll inszeniertes Weltuntergangsszenario
Child's Pose * * * was erst wie ein kritisches Gesellschaftsdrama aussieht, wird schnell zu einem intensiven, stark gespielten Mutter-Sohn-Drama über das Loslassen und das Übernehmen von Verantwortung
 Chillerama * * sehr trashige, jedoch qualitativ und humoristisch schwankende Kurzfilmsammlung, die dazu in einer lahmen Rahmhandlung eingebunden ist
Das China-Syndrom * * * bedrückender NuklearThriller, zeitlos und toll gespielt
 Chinatown * * * * hervorragend inszenierter, atmosphärischer Neo Noir mit 'nem starken Nicholson
 Chocolat('00) * * ein verträumtes Märchen, dem leider sämtlicher Biss fehlt, aber für solide Unterhaltung sorgt
 Choke - Der Simulant * * Gregg gelingt es leider nicht, die hintersinnige Story zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, was etwas schade um die spielfreudigen Darsteller und den schrägen Humor ist
Chopper * * * * * total verrückter, brutaler Stuff mit Witz, 'nem herrlichen Bana und hohem Kultfaktor
Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo * * * das schonungslose Drama wirft einen authentischen Blick auf den Drogenkreislauf, da das sozialen Umfeld außerhalb der Szene kaum gezeigt wird, dringt man tief in diese Welt ein, es lässt aber auch einige Fragen entstehen
 Christine('16) * * die Verfilmung der tragischen Geschichte der depressiven Reporterin Christine Chubbuck entführt uns in die TV-Welt der 70er-Jahre und hat mit Hall die perfekte Besetzung für die Rolle gefunden, ist aber zu behäbig erzählt um wirklich zu fesseln
 Chuck('16) * * interessant und unterhaltsam ist das Biopic über Stallone's Inspirationsquelle für Rocky auf jeden Fall, leider handelt es dessen Konflikte in der Beziehung zu seiner Familie zu oberflächlich ab, um wirklich in den echten Rocky einzutauchen
Chucky * * Horrortrashkult
 Chucky und seine Braut * * * bester Teil der Reihe - zynisch, schwarz  und böse
 Chucky's Baby * schwach, ohne Ideen
 Chungking Express * * chaotische Großstadtballade mit sympathisch-verrückten, unzugänglichen Figuren
Cimarron('60) * * fängt abenteuerlich mit dem packend inszenierten Oklahoma Land Rush an und wird dann zur Charakterstudie eines Ruhelosen, der an seinen Idealen festhält und dafür Ruhm und familiäre Geborgenheit aufs Spiel setzt
Cincinnati Kid * * * * großartig gespielte Zockerstudie mit viel Sinn für Milieu, Atmosphäre und Spannung
 Cinema Paradiso * * * * * ein bezauberndes Stück Film mit einem wundervollen Noiret
 The Circle('17) * * die etwas überambitionierte und oberflächliche Romanverfilmung bietet zumindest wichtige Denkanstöße und mit Watson einen emotionalen Zugang zum Plot, dann aber auch wieder ein verschwurbeltes Ende
 Circles('13) * * * das serbische Episodendrama schlägt große Themen an, die aus einem verheerenden Gewaltverbrechen resultieren, dass Golubovic diese wuchtige Geschichte so fein nuanciert in Szene setzt, ist allein schon sehenswert
 Citizen Kane * * * * * Bester Film aller Zeiten? - Das vielleicht nicht, aber auf jeden Fall ein hochkarätiger Filmjuwel, der einem lange im Gedächtnis bleiben wird
 Citizen Kane - Die Hollywood-Legende * * * Welles "Kampf" fesselnd dargestellt, gut besetzt und elegant eingefangen
Citizen X * * * * * der bedrückende Thriller liefert neben einer genauen Charakterisierung eine wirksame Kritik am kommunistische System, dazu ein fabelhafter Rea
 City Hall * * * spannender Politthriller mit Durchsicht, gutem Ende und zwei starken Hauptdarstellern
 City of Ghosts('02) * * * neben der illustren Besetzung lebt der Trip nach Südostasien von der Atmosphäre des undurchdringlichen Fremden, in das sich die ausländischen Figuren hoffnungslos verlieren
City of God * * * * * grandios inszeniertes Ghettodrama, welches mit seinen schockierenden Bildern einen authentischen Einblick gewährt
 City on Fire('87) * * * kleiner, feiner, leicht trashiger Hongkong-Thriller, etwas geschwätzig und längst nicht so ästhetisch wie ein Woo, aber dennoch packend erzählt und konsequent
Claire - Sich erinnern an die schönen Dinge * * * leichtfüßig inszeniert, nicht ohne Witz aber mit genügend Respekt vor dem Thema, überzeugt das Debüt gerade durch Carré und Campman
Der Clan der Sizilianer * * * Verneuil's Mix aus Heist-Movie und Gangsterdrama bietet viel Spannung und eine hochkarätige Besetzung
 Clash('16) * * * * in Diab's beklemmender Gesellschaftsparabel treffen die zu tiefst gespalteten politischen Lager mit samt ihren Vorurteilen auf engsten Raum aufeinander und machen dabei deutlich, wie komplex der Konflikt und wie fern eine Versöhnung ist
 Clean('04) * * * fährt mal nicht die übliche Schiene, Maggie Cheung gefällt, doch Nolte ist die Kirsche auf dem Sahnehäupchen
Clean, Shaven * * * bedrückender PsychoTrip mit subtiler Spannung, der weder einfache, noch eindeutige Antworten parat hat
Clerks - Die Ladenhüter * * * Smith's erste Auseinandersetzung mit den großen und kleinen Fragen des Lebens - witzig, schräg, kultig
 Clerks II * nicht mehr so cool: peinliche Klamotte mit wenig guten Ideen und mittlerweile nervigen Charakteren
 Climax('18) * * * * Noe zeigt anhand einer außer Kontrolle ratenen Party, wie zerbrechlich die Wand unserer Zivilisation wirklich ist, die sich langsam steigernde, beklemmende Ekstase fängt Debie gewohnt experimentell mit freier Kamera in Plansequenzen ein
Clockwise - In letzter Sekunde * die guten Jokes kann man an einer Hand abzähl'n und der RunningGag ödet schon nach 10 Minuten...
 Der Clou * * * * * so macht Hollywood-Kino Spass - gewitzt, spannend, wendungsreich und stets sympathisch
 Cloud Atlas * * * das epische Ethikmärchen verbindet 6 Erzählstränge aus verschiedensten Epochen miteinander, die Botschaft dabei ist klar, der Unterhaltungswert stimmt, die Darsteller sind eine Wonne und die zu erforschenden Zusammenhänge laden zum wiederholten Sehen ein
Cloverfield * * * * furioser Endzeitschocker, der von seinem einzigartigen Konzept und der klaustrophobisch-beklemmenden Atmosphäre lebt
 Der Club der Bären * * reißt nicht wirklich mit, stellt aber einen guten Beitrag zum Thema dar
Der Club der toten Dichter * * * * * ein Film wie ein Gedicht - wunderschön und bewegend, Williams liefert einer seiner besten Leistungen ab
 The Coast Guard * * Kim Ki-duk weiß natürlich zu provozieren, verschießt hier sein Pulver aber recht schnell und kann im weiteren Verlauf kaum noch was erzählen
 Cobra Verde * * eindrucksvolle Bilder und ein cholerischer Kinski bleiben auf jeden Fall in Erinnerung, auch wenn Herzog in seinem Afrika-Abenteuer nicht allzu viel zu erzählen hat
Cocktail für eine Leiche * * * * * ein starkes Stück minimalistisches Kino und zugleich Hitch's Abrechnung mit der "Herrenrasse" - herrlich makaber, mit viel Suspense und einem köstlichen James Stewart
 Code: unbekannt * * * Haneke's Episodendrama um Isolation und die Fragilität unserer Existenz weckt vor allem durch die fragmentarisch-kryptische Form das Interesse
 Codename U.N.C.L.E. * * Ritchie's dynamische Aufarbeitung des 60er-Jahre-Serie gefällt durch seinen Nostalgielook, die comichafte Action und den verbalen Schlagabtausch der Agenten, Spannung oder ausgefeilte Figuren sucht man allerdings vergebens
 Coffin Rock * * zu dem bösen Stalkeralptraum aus Australien mag das wohlwollende Ende so gar nicht passen
 Coherence * * * das mit Ironie unterlegte SciFi-Kammerspiel ist mit einfachsten Mitteln inszeniert, baut aber durch das astrophysikalische Gedankenexperiment und den stimmigen Score viel Spannung auf
Cold Souls * * kleine, lakonisch-verrückte Komödie à la Kaufman mit einem wieder mal großartigen Giamatti
 Cold War('18) * * * Pawlikowski zeichnet in stimmigen Schwarzweißbildern und mit musikalischem Folklore untermalt eine innige Liebesbeziehung während des Kalten Krieges, dessen Umstände zu einer destruktiven Zerrissenheit der Liebenden führt
Collateral * * Mann weiß mit geladener Atmosphäre zu bannen und auch wenn's nicht immer ganz plausibel zugeht, machen Foxx und Cruise ihre Sache doch sehr gut
 Colo * * etwas langatmig und am Ende mit einem Schuss Utopie inszeniert Villaverde im Berliner-Schule-Stil das authentische Portrait einer portugiesischen Familie, die aufgrund der Wirtschaftslage langsam auseinanderbricht
 Colombiana * tolle Bilder, tolle Hauptdarstellerin, aber selten so ein offensichtlich öberflächliches Interesse an Plot und Figuren gesehen, dazu überzeugt die Action erst im Finale
Colonel von Ryans Express * * * spannendes Kriegsabenteuer mit Sinatra und 'ner guten Prise Humor
Colorado('51) * * sympathischer Western, der sich nur wenig um die Handlung schert, sich dafür viel Zeit nimmt, um Alltag, Menschen und Kultur in prächtigen Bildern darzustellen
 Colors - Farben der Gewalt * * * Hey, "End of Watch" in den 80ern, mit noch besseren Darstellern und einem viel besseren Ende - Danke Dennis Hopper!
 Coma('78) * * solider, sauber inszenierter Thrill für Zwischendurch
 Das Comeback * * von der Story her ist nicht viel zu erwarten, jedoch zeichnet sich das Boxerdrama durch ein authentisches Zeitbild, dynamische Kämpfe und einen wunderbaren Crowe aus
Coming Apart * * das Filmkunstdrama erinnert mit seiner gewagten Erzählweise an Werke von Antonioni
Coming Home('78) * * starke Darsteller, etwas zäh
 Coming Home('14) * * auch hier scheut sich Yimou nicht, ein politisches Thema aus der chinesischen Vergangenheit anzuschneiden, doch leider konzentriert er sich hauptsächlich auf den melodramatisch aufbereiteten und auf Dauer eintönigen Prozess der Gedächtniswiedergewinnung der unter Amnesie leidenen Protagonistin
Coming Home('12) * * die Herangehensweise an das Thema und das Motiv des Täters sind interessant, die Aussage deutlich und Agathe Bonitzer's Leistung beachtend
Die Commitments * * stimmiges Musikerdrama mit viel Gespür für eine authentische Atmosphäre, nur sollte man schon etwas für Soul übrig haben, da ziemlich oft zur Trompete gegriffen wird;-)
The Company Men * * arme reiche Männer müssen sich umorientieren - gut besetzt, nicht unsympathisch, mit einem allzu glatten Schluss
 Complete Unknown * * das mit Weisz und Shannon großartig besetzte Drama um eine Frau, die sich durch ständige Identitätswechsel selbst zu verlieren droht, nutzt weder sein inhaltliches Potenzial noch baut er zu seinen Figuren eine emotionale Bindung auf
Compliance * obwohl sich das stimmig bebilderte Drama nach einer wahren Begebenheit richtet und die Darsteller ihr Bestes tun, gelingt es ihm nicht, das Geschehen glaubhaft zu vermitteln, b.z.w. versichtet bei der entscheidendsten Szene ganz auf Erklärungen
Con Air * * * Action à la Bruckheimer, toll besetzt und nie langweilig
Confession of Murder * * handlungs- und actiontechnisch arg übertrieben, wer sich aber drauf einlässt, bekommt einen rasanten und spannenden Actionkrimi serviert
 Confidence * * "cooler" Thriller der tapfer auf den Endtwist zuarbeitet, zwischendurch aber wenig zu bieten hat und nur durch seinen Cast(wobei Burns ehr unsympathisch) überlebt
 Confusion - Sommer der Ausgeflippten * * Hommage an das Teenagerleben in den 70ern, ohne weiter Spannungs- und Höhepunkte
The Congress('13) * * * was mit einem kritischen Blick auf die zunehmende Virtualisierung im Filmbusiness anfängt, wird zu einer fiebrigen Reflexion über den Mensch in der Zunkunft zwischen unaufhaltsamen Fortschritt, rücksichsloser Ökonomie und unkontrollierbaren Wachstum
Contagion('11) * * * sachlich  und nüchtern schildert Soderbergh das Szenario(welches nach Expertenmeinung in der Art eintreffen wird!) und erzielt damit den größtmöglichsten Effekt
 The Contract * genauso einfallsreich wie der Titel selbst
 Contract Killer * mäßige Action mit Jet Li, wer's mag...
Control - Du darfst nicht töten * * unterschätzter Thriller, da die mittelmäßige Story durch die starken Darsteller ausgeglichen wird
 The Convent - Biss in alle Ewigkeit * Teenihorrortrash
 Convoy('78) * * Peckinpah's Truckerwestern bietet was für's Auge, viel mehr allerdings nicht...
 Coogan's großer Bluff * ...vielleicht liegt's am Hut, aber Coogan ist noch lange kein Harry;-)
Cool Runnings * * nette Sportlerkomödie für zwischendurch
 The Cooler * * * ein kleiner, sehr sympathischer Film über Glück, Unglück und den Untergang einer Ära, in dem Macy wieder mal perfekt den Pechvogel gibt und Baldwin sowie Bello ebenfalls mit sichtlicher Spielfreude dabei sind
 Cop Car * * kleine grimmige Crimekomödie aus der Perspektive von Kindern mit einem gut aufgelegten Bacon
Copacabana('07) * * ein kleines, charmantes Familliendrama mit den typischen Problemchen, welche aber auch zu einfach abgewickelt werden
 Copykill * * ein etwas lahmer Thriller, der aber durch Atmosphäre und seine zwei weiblichen Hauptdarsteller punkten kann
 Copkiller * * dichtes Psychospiel mit guten Akteuren und einer gewissen Langatmigkeit
 Copland * * * perfider CopThriller mit einem fast zu sympathischen Stallone
Coriolanus('11) * * gelungene Shakespeare-Adaption in die Gegenwart, nicht so überzogen wie "Richard III" - was vielleicht ein bisschen schade ist...
 A Cottage on Dartmoor * * * * der düstere Stummfilmklassiker bildet durch die noch heute beliebte Erzählstruktur und besonders durch den dynamischen Schnitt eine ungeheure Sogwirkung, die durch das dramatische Geschehen noch intensiviert wird
Cotton Club * * starkes Gangsterdrama, etwas vorhersehbar, zuviele Showeinlagen und Jazz (naja, wer's mag)
 The Counselor * * * Scott nimmt eine Handvoll der Top-Garde Hollywoods, ein paar kultverdächtige Dialoge und vor allem nur grobe Handlungsfetzen und zaubert daraus eine fesselnde wie zynische Tragödie über die unendliche Gier des Menschen
 Der Coup('71) * * * diesmal zieht Verneuil nach Athen: spannendes, von handgemachter Action durchzogenes Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem herrlich unmoralischen Sharif und dem kecken Belmondo
Coyote Ugly * * flache Story, kommt aber mit viel Charme daher, dazu eine zuckersüße Piper Perabo:-)
Crank * * gute Idee, guter Schluss, sonst ehr gewohnte Action
 C.R.A.S.H.('76) * an sich nur eine Aneinanderreihung von Sketchen, von denen aber auch nur wenige zieh'n
Crash('96) * Cronenberg's verstörend-perverses Werk bietet viel Platz für Interpretationen, ist aber in seiner Gesamtheit nur schwer erschließbar
 Crawl('19) * * das in Aja's Krokodilhorror nur mäßig Spannung aufkommt liegt sicherlich nicht am äußerst stimmigen Setting, sondern ehr an der Undruchsichtigkeit des Keller-Szenarios und dem aufgesetzten Vater-Tochter-Konflikt
 Crazies('73) * mäßig gespielt, inszeniert und synchronisiert - dennoch weht ein Hauch von Unterhaltung durch Evans City
 C.R.A.Z.Y. - Verrücktes Leben * * * sympathisches Familienportrait mit viel Gespür für Authentizität, welches gekonnt das Zeitgefühl der vergangenen Jahrzehnte einfängt und mit einem großartigen Ensemble aufwartet
 Crazy * * nettes, kleines Teenifilmchen, ziemlich oberflächlich, aber ganz witzig
 Crazy Heart * * das musikalische Drama folgt streng den Spuren des Genres und lebt so fast allein von Bridges hinreißender Performance
 Creep * * Horrorreißer mit Aufklärungsnöten
 The Crew('08) * * * ruppiger Gangsterfilm der sich einige Male im Ton vergreift und dadurch irgendwie sympathisch wird
A Crime * * die Story wirkt gerade zum Ende hin unausgegoren, die Darsteller und die dreckige Großstadtatmosphäre stimmen aber
Crime Spree * * sicherlich kein neuer Kultfilm, aber doch exorbitant;-)
 Crimson Peak * * * del Toro kredenzt uns einen Gruselfilm der alten Schule, in dem das von morbider Atmosphäre erfüllte Haus die Hauptrolle spielt, sicherlich hätte die Story ein paar Wendungen vertragen, aber dafür entschädigen die weiblichen Darsteller sowie die unerwartet heftigen Gewalteruptionen
Critters - Sie sind da * * SiFi Trash, ganz witzig
Cronos * * del Toro's Spielfilmdebüt ist ein kleiner, stimmig bebilderter Vampirfilm
Crossing Guard * * * Penn's zweiter Regieversuch ist nicht ganz rund und das Ende ist mehr oder weniger vorhersehbar, aber er beweist auch hier wieder sein Gespür für emotionale Szenen, die auch an die Nieren gehen, dazu hat man Morse selten besser gesehen
 Der Croupier * * Hodges' auf cool getrimmtes Spiel um Sein und Schein wirkt unausgegoren, so hinterlässt er neben einem lässigen Owen viele offene Fragen
Cruising * * Friedkin schafft es nicht, die Anziehungskraft des Milieus auf Pacino nachvollziehbar zu machen, was bleibt ist ein halbgarer Krimiplot und die gelungene, dreckig-düstere Untergrundatmosphäre
The Crying Game * * * Lovestory mit kleinen Überraschungen und guten Darstellern
Cry Wolf * * kleiner Horrorthriller mit guten Pointen
 Curdled - Der Wahnsinn hat viele Gesichter   hab' mir noch nie bei einem Film so sehr gewünscht, dass er endlich aufhören mag
 A Cure for Wellness * * Verbinski's edel-sterile Bilder gehören zu den besten, die das Genre seit längerem gesehen hat und auch die Darsteller sind nahezu perfekt gecastet, leider ist die Story längst nicht so clever durchdacht, wie sie am Ende behauptet, dazu kommen zwar sehr gelungene, aber selbstzweckhafte Horrorsequenzen und ein Finale, das ein bisschen an seine Piratenfilme erinnert...
 The Cured * * obwohl der ordentlich besetzte, irische Zombiehorror auch als politische Parabel funktioniert, fehlt dem Drehbuch der letzte Pfiff, was besonders den vorhersehbaren Storyverlauf betrifft
 Curling * * das in nüchternen Bildern erzählte Drama um einen neurotischen Vater und seiner von der Außenwelt abgeschirmten Tochter lässt sich viel Zeit für die sperrigen Figuren, die dann doch Empathie wecken
 Cut   das Gute: Kylie Minogue....und auch die sollte lieber beim Gesang bleiben
 Cutter's Way * * dank der starken Darsteller doch noch ganz brauchbar

 

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